



















Häufige Fragen
Ballonfahrten sind in den Alpen das ganze Jahr über möglich und jede Saison hat ihren Reiz. Im Winter ist die Fernsicht oft am klarsten und die verschneiten Gipfel bieten eine märchenhafte Kulisse. Im Sommer nutzt man meist die kühlen Morgenstunden, um die sanfte Thermik und das Erwachen der Bergwelt in sattem Grün zu erleben.
Überraschenderweise ist es im Korb meist angenehm warm. Da sich der Ballon mit dem Wind bewegt, gibt es keinen kalten Fahrtwind. Zudem geben die Brenner, die die Luft im Ballon erhitzen, eine wohlige Strahlungswärme nach unten ab. In der Regel herrscht im Korb eine ähnliche Temperatur wie am Boden – im Hochgebirge ist das „Zwiebelprinzip“ bei der Kleidung dennoch die beste Wahl.
Bei einer Alpenrandfahrt startest du im Voralpenland (z. B. am Tegernsee oder im Allgäu) und schwebst an den ersten großen Gipfeln entlang oder ein Stück hinein. Eine echte Alpenüberquerung ist ein selteneres Ereignis, das meist nur im Winter bei speziellen Windströmungen stattfindet. Dabei überquert man in großer Höhe den gesamten Alpenhauptkamm bis nach Italien.
Tatsächlich ist Schwindelfreiheit meist nicht erforderlich. Da der Ballon sanft schwebt und keine direkte Verbindung zum Boden hat (anders als eine Leiter oder ein Turm), bleibt das typische Schwindelgefühl fast immer aus. Selbst Menschen mit Höhenangst empfinden das Stehen im Korb oft als sehr sicher und beruhigend, da das Gehirn die enorme Höhe ohne Fixpunkt kaum als Gefahr registriert.
Die reine Fahrzeit in der Luft beträgt je nach Wind und Thermik zwischen 60 und 90 Minuten. Du solltest dir jedoch insgesamt etwa 4 bis 5 Stunden Zeit nehmen. Das gemeinsame Auf- und Abrüsten des Ballons, die traditionelle Ballonfahrertaufe mit Sekt nach der Landung und der Rücktransfer zum Startpunkt gehören fest zum Gesamterlebnis dazu.