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RĂĽckenschule: Informationen zur KostenĂĽbernahme der Krankenkassen (AOK, TK, DAK, Barmer & IKK Classic)

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Die Ursachen und Symptome von Rückenschmerzen können vielfältig sein und den Betroffenen in seinem Handeln einschränken. Welche Tipps und Tricks Sie anwenden können, um Abhilfe zu schaffen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

| Juliane Wappler

„Ich habe Rücken.“ - Wer hat diesen Satz nicht schon mal gehört oder selbst ausgesprochen? Rund 55 Prozent der Europäer einer Umfrage aus dem Jahr 2010 klagen über chronische Rückenschmerzen. Diese belegen den unrühmlichen Platz Nummer eins, wenn es um die Art der Schmerzen geht. Gründe für die auftretenden Schmerzen können vielfältig sein. Teilweise gibt es angeborene Ursachen für Rückenschmerzen, andere Ausprägungen der Rückenschmerzen sind erworben. Ersteren kann man operativ entgegenwirken oder sie durch spezielle Übungen lindern.

Dies trifft auch auf die erworbenen Rückenschmerzen zu, da man so dem schmerzhaften Leid entgegenwirken und es im Idealfall beseitigen kann. Wichtig ist es somit, die richtigen Maßnahmen gegen einen schmerzenden Rücken in Angriff zu nehmen, wobei dieser Beitrag nicht den Arztbesuch ersetzen soll.

Eine mögliche Maßnahme, die man selbst ergreifen kann, ist das Trainieren mit dem Verfahren der intermittierenden Traktion, welches am Ende kurz erläutert wird. Weitere Faktoren, die sich negativ auf die Rückengesundheit auswirken können, sind Stress und berufliche wie familiäre Probleme.

Zunächst muss man sich allerdings bewusst sein, dass man etwas gegen die Schmerzen tun möchte – die Rückenmuskulatur stärken und etwaige Tipps & Tricks in den Alltag integrieren.

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Rückenschmerzen können auch durch schlechte Matratzen entstehen. (Quelle: © Monkey Business – Adobe Stock)

Mögliche Ursachen der Rückenschmerzen

Die Skelettmuskulatur im Bereich des Rückens besteht nicht nur aus einem einzigen Muskel, sondern aus mehreren, die zusammen die Rückenmuskulatur ergeben. Ein gutes Team aus gestärkten Bauchmuskeln und eben solcher Rückenmuskulatur kann sehr förderlich für Rückenprobleme sein und die Schmerzen im Alltag vermindern. Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf das eigene Wohlbefinden aus.

Immer mehr Menschen arbeiten in Büros und gehen somit einer sitzenden Arbeitstätigkeit nach. Auch Menschen, die oft in stehenden Haltungen arbeiten, sind davon betroffen. Zahlen aus dem Jahr 2014 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (PDF - 3,5 MB) belegen diese Tätigkeit, denn rund 56 Prozent der Männer und 48 Prozent der Frauen arbeiten stehend. Davon empfinden männliche Arbeitnehmer zu 15,7 Prozent und 14,8 Prozent der weiblichen Arbeitnehmer diese Tätigkeit als belastend. Umso wichtiger scheint es, eine gesunde Balance zwischen den oft ungünstigen Tätigkeiten bei der Arbeit und den freizeitlichen Aktivitäten zu finden.

Tipps & Tricks gegen Rückenschmerzen

Damit die Rückenmuskulatur nicht unterfordert ist, was im übrigens auf die gesamte Muskulatur im Körper zutrifft, sollte man sie regelmäßigbelasten. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die viel bewirken können, aber idealerweise schafft man es regelmäßig Sport zu treiben.

Im eigenen Tagesablauf gibt es viele Bewegungen, die als günstig oder ungünstig betrachtet werden können. Besonders häufige Momente, in denen man etwas für seinen Rücken tun kann sind:

  • Treppensteigen: Aufzug oder Treppe?: Eindeutig Treppe, denn jede noch so kleine Bewegung ist förderlich für Ihre Gesundheit.
  • Sitzen: Wenn Sie sitzen, achten Sie auf eine aufrechte Sitzhaltung, sodass der Kopf, Brustkorb und das Becken eine Linie bilden. Außerdem unterstützt dies die natürlich doppel-S-förmige Art der Wirbelsäule. Weiterhin ist es ratsam, die Sitzposition öfters zu ändern und Pausen für Bewegung, wie beispielsweise einen kleinen Spaziergang, einzuplanen. Hilfreich kann es außerdem sein, dass man einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz mit einem ergonomischen Stuhl und idealerweise einen höhenverstellbaren Tisch besitzt. So kann man flexibler seine Arbeitsposition ändern.
  • Stehen: Dynamisches Stehen ist in diesem Zusammenhang der Schlüsselbegriff. Also, wie im Sitzen, heißt es hier auch, von Zeit zu Zeit die Position zu wechseln. Eine gute Stehhaltung beginnt bei einer aufrechten, angenehmen Haltung des Kopfes; die Bauch- und Po-Muskulatur werden angespannt und das Becken ist leicht aufgerichtet. Die Knie sind in einer leicht gebeugten Position und die Füße stehen für festen Halt ungefähr hüftbreit auseinander. Diese Stehposition kann Ihnen aus der Rückenschule bekannt vorkommen, da dies eine Grundübung ist.
  • Heben: Der Wasserkasten aus dem Keller muss hoch in die Küche getragen werden? Dann tragen Sie diesen möglichst körpernah und nutzen Sie Ihre Beine, damit der Rücken entlastet wird. Parallel dazu, sollten die Bauchmuskeln angespannt werden, damit das Heben und Tragen besser zu bewältigen ist.
  • Liegen: Im Schlaf regeneriert sich der Körper. Das kann er umso besser, wenn er auf einer optimal eingestellten Unterlage liegt. Lendenbereich und Nacken sollten idealer Weise so gestützt sein, dass die Wirbelsäule in der liegenden Position nicht geknickt ist. Mögliche Schwächen von Matratzen und Lattenrosten lassen sich günstig mit einem "Topper" ausgleichen. Solche Matratzenauflagen bestehen in der Regel aus Kaltschaum, Gel, Viscoschaum oder Latex. Jedes Material hat seine eigenen Vor- und Nachteile. So sind beispielsweise Topper aus reinem Naturlatex allergenfrei, dafür aber in der Anschaffung recht teuer. Solche Topper gibt es in spezialisierten Möbelhäusern und Bettenfachgeschäften.
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Rückenschmerzen am Arbeitsplatz sind keine Seltenheit. (Quelle: © Alliance - Adobe Stock)

Rückenschule: Kostenübernahme der Krankenkassen

Physiotherapeuten bieten Rückenschulungen an. In solchen Kursen sollen Patienten lernen, wie sie ihren Rücken richtig belasten. Außerdem sollen Übungen vermittelt werden, mit denen Betroffene gezielt die Muskulatur so aufbauen, dass sie Rückenschmerzen entgegenwirken.

Die Kosten für solche Schulungen werden in der Regel anteilig von den Krankenkassen übernommen. Allerdings haben die Kassen ihre eigenen Regelungen, wann und wie sie die Kosten für solche Rückenschulungen erstatten. Wie die fünf größten Krankenkassen Deutschlands - gemessen an ihrer Mitgliederzahl - die Kostenübernahme regeln, können Sie dieser Tabelle entnehmen. Mit einem Klick auf die jeweilige Information zur Kostenübernahme werden Sie direkt zu den entsprechenden Internetseiten der Krankenkassen geleitet.

KrankenkasseInformationen (Kostenübernahme zu Rückenschulungen)
Techniker Krankenkasse (TK)Kostenübernahme rehabilitativer Rückenschule
BARMERKostenübernahme Rückenschule
DAK GesundheitKostenübernahme Rückenschule & Rückentraining
AOKInformationen & Kostenübernahme Gesundheitskurse
IKK ClassicKostenübernahme Gesundheitskurse

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