Seniorenbetreuung zu Hause | Privat | Deutsche | stundenweise | Preise

Seniorenbetreuung zu Hause für Privat - Deutsche Betreuer zu fairen Preisen (stundenweise) ab 15 € / h

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(Quelle: © Andrey Popov - Fotolia)

Sie suchen eine Seniorenbetreuung für zu Hause? In Deutschland kann Hilfe für ältere Menschen stundenweise gebucht werden. Die Leistungen und Preise der deutschen Betreuer können privat und über die Pflegekasse abgerechnet werden.

Die Seniorenbetreuung für private Haushalte ist ein Konzept, bei der eine Betreuungskraft sich in der Wohnung um Pflegebedürftige kümmert. Bei dieser Betreuungsform steht nicht die medizinische Versorgung im Vordergrund, sondern die zwischenmenschliche Beziehung. Ein Betreuer kümmert sich persönlich um Senioren und begleitet sie stundenweise über den Tag. Einkaufen fahren, Ausflüge unternehmen, eine Glühbirne auswechseln oder einfach nur Zeit miteinander verbringen, all diese Tätigkeiten fürs soziale Leben bereichern den Alltag der Senioren.

Inhaltsverzeichnis:

So erleben ältere Menschen weit mehr als nur das Gefühl an der Gesellschaft teilzuhaben, sondern sie sind mitten drin. Für viele ist diese Teilhabe ein Jungbrunnen, der ihre Lebenskraft bestärkt. Die Seniorenbetreuung ist Bestandteil einer ganzheitlichen Pflege und wird über das Pflegegeld und die Verhinderungspflege von den Kassen bezahlt.

 

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Auch das ist möglich bei der Seniorenbetreuung. Betreuerin und Seniorin puzzeln zusammen. (Quelle: © highwaystarz - Fotolia)

Die Pflegeversicherung

Seit 1995 gibt es in Deutschland die gesetzliche Pflegeversicherung. Im Elften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XI) sind die gesetzlichen Bestimmungen zur Pflegebedürftigkeit festgeschrieben. In §14 Abs. 1 SGB XI wird der Begriff Pflegebedürftig definiert. Hier heißt es:

„Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.“

Diese Definition gilt seit der Pflegereform 2017. Der Kreis der pflegebedürftigen Menschen wurde damit erweitert, da seither auch Demenzerkrankungen in den Bereich der Pflege zuzählen. Menschen mit diesem Krankheitsbild erhalten nun also auch Leistungen aus den Pflegekassen. Diese werden durch die Pflegeversicherung finanziert, die in Deutschland zu den Sozialversicherungen gehört. Derzeit (Stand 2018) liegt der Beitragssatz für die Pflegeversicherung bei 2,55 Prozentpunkten beziehungsweise bei 2,8 Prozentpunkten für Kinderlose.

Mit diesen Geldern finanzieren die Pflegekassen Leistungen für Pflegebedürftige. Es gilt dabei der Grundsatz: Häusliche Pflege hat Vorrang gegenüber der stationären Pflege. Die entsprechende Vorschrift findet sich in §3 SGB XI. Der Gesetzgeber unterstützt damit Maßnahmen, die dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen Wohnumfeld verbleiben können. Mit dem Pflegegeld und den Pflegesachleistungen gibt es zwei Möglichkeiten, häusliche Pflege beziehungsweise Betreuung zu finanzieren. 

 

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Pflegegeld, das die Kassen bei häuslicher Pflege zahlen. Quelle: Eigene Darstellung/Bundesministerium für Gesundheit (Quelle: Eigene Darstellung/Bundesministerium für Gesundheit)

Was zahlt die Pflegekasse für die Seniorenbetreuung?

Für die Seniorenbetreuung können in Deutschland Pflegegeld und Gelder der Verhinderungspflege ausgezahlt werden. Die Kassen zahlen auf Antrag das Geld an die Pflegebedürftigen, die damit ihre Betreuungskosten begleichen können. Um Pflegegeld zu beziehen, müssen Betroffene in ihrem Zuhause entweder von Angehörigen, Freunden oder Bekannten betreut werden. Der Kreis möglicher Betreuer ist also weit gefasst. Denn Freund oder Bekannter kann jeder werden. Wichtig ist, dass die Betreuer nicht gewerbsmäßig als Pflegefachkraft arbeiten. Fachkräfte, die gewerbsmäßig ihre Dienstleistungen anbieten, werden über die Pflegesachleistungen bezahlt.

Weitere Voraussetzung, um Pflegegeld zu erhalten, ist ein anerkannter Pflegegrad. Den muss man bei seiner Pflegekasse beantragen. Der Antrag kann dort formlos gestellt werden. Es gibt also kein verbindliches Dokument, das ausgefüllt werden muss. Allerdings bieten einige Kassen Musterformulare an. Beispiele für Musterformulare zum Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung:

Der Antragsteller wird dann durch einen Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) untersucht. Dieser entscheidet, ob einen Pflegegrad vergeben werden kann. Die Richtlinie dafür hat sich ebenfalls mit der Pflegereform 2017 geändert. War früher entscheidend wie stark der Mensch beeinträchtigt ist, wird nun nachgesehen, wie selbstständig er noch ist. Gemessen an der vorhandenen Selbstständigkeit werden seit 2017 die Pflegegrade verteilt. Je selbstständiger ein Mensch ist, desto niedriger fällt der Pflegegrad aus.

Dieser Bewertung liegen sechs prüfbare Bereiche zu Grunde. So werden die Mobilität, die kognitiven & kommunikativen Fähigkeiten, Verhaltensweisen & psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung & selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen & Belastungen und die Gestaltung des Alltagslebens & sozialer Kontakte untersucht. Stellt der MDK hierbei fest, dass ein Pflegegrad vergeben werden kann, stehen dem Antragsteller Leistungen aus der Pflegeversicherung zu. Der Bedürftige kann nun entscheiden, ob er Pflegegeld oder Pflegesachleistungen beziehen möchte. Entscheidet er sich für ersteres, bekommt er monatlich den entsprechenden Satz seines Pflegegrades ausgezahlt. Er kann frei entscheiden, für was er das Pflegegeld verwendet. Die Mittel sind also nicht zweckgebunden.

Voraussetzungen für Pflegegeld

  • Antrag (formlos) und Bewilligung eines Pflegegrads 
  • Pflege durch Angehörige, Freunde oder Bekannte
  • Pflege in häuslicher Umgebung des Bedürftigen

Die Verhinderungspflege für die Seniorenbetreuung

Die Seniorenbetreuung kann auch über die Verhinderungspflege finanziert werden. Diese kann jedoch nur der beantragen, der Pflegegeld bezieht. Wer Pflegesachleistungen erhält, ist hier also außen vor. Jährlich stehen dem Pflegebedürftigen bis zu 1.612 EUR für die Verhinderungspflege zu. Die entsprechende Regelung findet sich in §39 SGB XI. Dort ist im zweiten Absatz festgehalten, dass dieser „Leistungsbetrag“ mit Mitteln aus der Kurzzeitpflege um bis zu 806 EUR erhöht werden kann. So können jährlich durch den Pflegebedürftigen bis zu 2.418 EUR im Rahmen der Verhinderungspflege auf Antrag abgerufen werden.

 

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Für die Verhinderungspflege können dem Pflegebedürftigen jährlich bis zu 2.418 Euro zustehen. (Quelle: © Photographee.eu - Fotolia)

 

Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Antrag sind die Bedingungen, die auch beim Pflegegeld gelten – also ein Pflegegrad und häusliche Pflege. Es gibt allerdings weitere Voraussetzungen, die im Angebot der Verhinderungspflege inhärent sind. Die Leistung wird gezahlt, wenn der Pfleger beziehungsweise Betreuer des Bedürftigen „verhindert“ ist. Sei es durch Krankheit oder Urlaub, der Bedürftige wäre in diesem Fall auf sich allein gestellt. Damit dies nicht geschieht, hat der Gesetzgeber die Gelder für die Verhinderungspflege vorgesehen.

Der Pflegebedürftige kann sich eine „Ersatzpflege durch eine andere Pflegeperson“ organisieren, räumt §39 Abs. 1 SGB XI ein. Im gleichen Absatz sind die weiteren Voraussetzungen für die Verhinderungspflege beschrieben. So heißt es dort:   „Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat und der Pflegebedürftige zum Zeitpunkt der Verhinderung mindestens in Pflegegrad II eingestuft ist. Auch für den Ersatzpfleger gibt es Bedingungen.

Der Ersatzpfleger beziehungsweise -betreuer muss eine Privatperson sein, es darf also kein professioneller Pflegedienst (Unternehmen) engagiert werden. Die Privatperson darf nicht bis zum zweiten Grad mit dem Pflegebedürftigen verwandt oder verschwägert sein. Damit können Eltern, Kinder, Großeltern, Enkelkinder und Geschwister von der Verhinderungspflege ausgeschlossen sein.

Abgerechnet werden können nur Leistungen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Dazu gehören unter anderem Anziehen, Hilfe beim Essen, Kochen, Gartenarbeit etc. Leistungen der medizinischen Pflege, wie etwa Spritzen setzen und Blutdruckmessen, werden nicht durch die Verhinderungspflege erstattet.

Voraussetzungen für Verhinderungspflege

  • Antrag auf Verhinderungspflege (formlos: Musterformulare AOK, Barmer, Knappschaft)
  • Empfänger von Pflegegeld
  • Mindestens Pflegegrad II
  • Pflegeleistung seit mindestens sechs Monaten in häuslicher Umgebung 
  • Ersatzbetreuer/-pfleger (privat) nicht bis zu zweiten Grades verwandt oder verschwägert
  • Nur Leistungen der Grundpflege & hauswirtschaftliche Versorgung

Übrigens, die Verhinderungspflege kann auch im Nachhinein ausgezahlt werden. Man kann den Antrag also auch erst nach dem „Ausfall“ des eigentlichen Pflegers beziehungsweise Betreuers stellen.

Pflegesachleistungen für gewerbsmäßige Dienstleister

Anders verhält es sich, wenn Bedürftige durch ambulante und gewerbsmäßige Pflegefachkräfte versorgt werden. Hier zahlen die Kassen direkt an den Dienstleister. Die Geldsätze sind wie beim Pflegegeld nach den fünf Pflegegraden gestaffelt. Wird der Pflegebedürftige in seiner häuslichen Umgebung versorgt, und hat einen der Pflegegrade von II bis V, hat er Anspruch auf eine pflegerische Betreuung und Hilfen bei der Haushaltsführung. Im Gegensatz zum Pflegegeld sind hier die Zahlungen zweckgebunden. Das Geld wird also für vorgeschriebene Leistungen erstattet.

 

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Geldsätze für die Pflegesachleistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. (Quelle: Eigene Darstellung/Bundesministerium für Gesundheit)

 

Es ist möglich, Pflegegeld und Pflegesachleistungen zu kombinieren. Bedürftige können sich also von Angehörigen, Freunden oder Bekannten pflegen lassen und zusätzlich auch professionelle Pflegefachkräfte engagieren. Werden beide Leistungen kombiniert, wird das Pflegegeld nur noch anteilig ausgezahlt. Es gilt: Der Anspruch auf Pflegegeld verringert sich, um den Prozentsatz der nicht ausgeschöpften Sachleistungen.

Ein Rechenbeispiel:

Ein Pflegebedürftiger hat den Pflegegrad III und bezieht Pflegesachleistungen (1.298 Euro). Von diesen verbraucht er nur 80 Prozent. Damit hat er nur 1.038,40 EUR in Anspruch genommen. Darauf kann er sich 20 Prozent des Pflegegeld-Satzes auszahlen lassen. Der Satz liegt bei einem Pflegegrad III bei 545 Euro monatlich. Davon 20 Prozent - sind 109 EUR über die der Pflegebedürftige frei verfügen kann. Insgesamt hat die Kasse dann 1.147,40 EUR gezahlt.

Für Pflegegeld und Pflegesachleistung wird keine Einkommenssteuer fällig (siehe §3 Nr. 1a Einkommenssteuergesetz).

Basenio-Tipp: Im Wust der Angebote ist es möglich, dass Bedürftige den Überblick verlieren. Sie haben ein Recht auf eine individuelle Beratung! Ansprechpartner sind die Pflegekassen, aber auch die Pflegestützpunkte in den Kommunen. Es gibt auch seriöse Pflegedienstleister und Seniorenbetreuungen, die kostenfreie Beratungen anbieten.

Basenio-Tipp: Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf 40 EUR monatlich für Pflegehilfsmittel. So können zum Beispiel Einmalhandschuhe gekauft werden, ohne das dem Bedürftigen Kosten entstehen.

Alles gut in der Pflege?

Wie sieht es aktuell aus in der Pflege? Anfang 2017 gab es eine Pflegereform durch die Leistungen ausgeweitet wurden. Dennoch klafft noch immer eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Pflegeversicherung deckt oft nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ab. Manch ein Pflegebedürftiger muss mehrere Hunderte Euro selber aufbringen, um seine Versorgung abzusichern. Doch nicht nur beim Geld gibt es große Probleme.

Basenio.de sprach mit Rolf Höfert, Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats (DPR), über die aktuelle Lage in der Pflege. Derzeit sind allein in Deutschland drei Millionen Menschen pflegebedürftig. Die Prognosen sehen einen weiteren Anstieg auf 4 Millionen Menschen bis 2030, erklärt Höfert gegenüber basenio.de. Doch schon heute fehlen 150.000 Fachkräfte, um eine angemessene Pflege zu gewährleisten. Laut Höfert fehlen in Krankenhäusern 70.000 Fachkräfte, bei ambulanten Pflegediensten 80.000 Fachkräfte. Bis 2030 wird sich diese Lücke verdoppeln. „Uns werden 300.000 Fachkräfte fehlen“, prognostiziert das Präsidiumsmitglied des DPR.

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Aktuell fehlen in Deutschland 150.000 Fachkräfte in der Pflege. (Quelle: drubig-photo - Fotolia)

 

Die Herausforderungen werden also nicht kleiner. Mit der Pflegereform 2017 wurden auch demenziell Erkrankte gleichberechtigt in die Pflege aufgenommen. So beziehen heute anderthalb Millionen Menschen in Deutschland aufgrund eines solchen Krankheitsbilds Pflegeleistungen. In den Krankenhäusern sind durchschnittlich 25 Prozent der Patienten dement, weiß Rolf Höfert zu berichten. „Eine enorme Herausforderung für das Personal“, schiebt er hinterher.

Hoffnung setzt man beim DPR auf das Pflegeberufsgesetz. Noch im Juni 2017 verabschiedete die Regierungskoalition aus CDU und SPD das Gesetz, mit dem eine einheitliche Ausbildung in der Pflege umgesetzt werden soll. Bislang gibt es mit dem Altenpfleger, dem Krankenpfleger und dem Kinderkrankenpfleger drei unterschiedliche Ausbildungen. Die standardisierte Ausbildung soll dazu führen, dass Pfleger in den unterschiedlichsten Bereichen geschult und eingesetzt werden können. Davon verspricht man sich nicht nur einer bessere Pflegequalität, sondern auch eine Entlastung des Personals. Doch schon heute gibt es Angebote, die dem Pflegenotstand entgegenwirken.

Seniorenbetreuungen in Ihrer Nähe

 

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Es gibt keine bundesweit einheitlichen Preise für Seniorenbetreuungen. Jeder Dienstleister hat seine eigenen Kosten, die er in Rechnung stellt. In der überwiegenden Zahl sind Vermittlungsagenturen in Deutschland tätig, die Betreuungskräfte aus dem osteuropäischen Raum nach Deutschland vermittelt. Diese arbeiten nach dem Entsendeprinzip. Es gibt allerdings auch selbstständige deutsche Betreuungskräfte, die in der Regel höhere Stundensätze verlangen als osteuropäische Arbeitskräfte. Möglich ist es auch, dass man die Betreuungskraft selber anstellt, in diesem Fall müssen Sozialversicherungsbeiträge und andere Pflichten aus einem Arbeitsverhältnis selber geregelt und eingehalten werden. Beim Entsendeprinzip regelt dies das ausländische Unternehmen, bei dem die Betreuungskraft angestellt ist. Hier erklärt sich auch die in aller Regel günstigeren Konditionen. In vielen Ländern osteuropas sind die Sozialversicherungsbeiträge niedriger als in Deutschland, daher sind die Kosten für diese Unternehmen auch geringer. Diesen Preisvorteil geben sie an ihre Kunden weiter.

Preise Übersicht:

Die Preise hat unsere Redaktion bei deutschen Vermittlungsagenturen abgefragt:

AgenturPreis
 ProSanitas24 DüsseldorfAb 65 Euro/Tag 
Betreuungswelt Verena Stamm (Erfurt & Ilmenau)Ab 1.498 Euro/Monat

Fazit

Die Seniorenbetreuung ist Teil einer ganzheitlichen Pflege. Dabei übernehmen geschulte Seniorenbetreuer die Versorgung älterer Menschen in deren Zuhause. Die Angebote reichen von Hausarbeiten bis zum Begleitservice. Nicht angeboten werden medizinische Pflegeleistungen wie Spritzen setzen, dafür braucht es immer ausgebildete Pflegefachkräfte.

 

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Die medizinische Pflege muss von ausgebildeten Fachkräften übernommen werden. (Quelle: photographee.eu - Fotolia)

 

Über die Pflegekassen können Bedürftige Leistungen der Seniorenbetreuung abrechnen. Je nach Pflegegrad sind die Gelder gestaffelt. Zusätzlich können auch Mittel aus der Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden. Wichtig ist, Pflegegrad, Pflegegeld und Verhinderungspflege müssen beantragt werden. Lassen Sie sich dazu unbedingt beraten! Der Gesetzgeber fördert die Pflege zu Hause und ermöglicht es Pflegebedürftigen, so lange es geht, in ihrer eigenen Umgebung zu verbleiben.

In Deutschland gibt es zu wenige Fachkräfte in der Pflege. Ein Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats mahnt auf Nachfrage von basenio.de an, dass aktuell 150.000 Fachkräfte in der Pflege fehlen. Bis 2030 geht man von 300.000 fehlenden Fachkräften aus. Die Seniorenbetreuung wird als „zielorientierter Ergänzungsfaktor“ gesehen.


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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