Philips Sonicare Test | Oral-B Genius | Vitality

Philips Sonicare, Oral-B Genius, -Vitality bei Stiftung Warentest 11/2017

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(Quelle: fotolia.com)

Die Philips Sonicare, die Oral-B Genius und die Oral-B Vitality wurden unter anderem von Stiftung Warentest in der Ausgabe 11/2017 getestet. Hier finden Sie den Testsieger und den Testverlierer. Außerdem ein Video mit der richtigen Putztechnik.

Die Stiftung Wartentest hat in ihrer Novemberausgabe 2017 elektrische Zahnbürsten miteinander verglichen. Bei den getesteten Akkubürsten schaffte keine das Testurteil „sehr gut“. Nur vier von zehn Modellen wurden für gut befunden, zwei schafften gar nur ein „ausreichend“. Die zehn ausgewählten Modelle wurden anhand dreier Kriterien mit unterschiedlicher Gewichtung getestet:

  • Zahnreinigung (zu 60%)
  • Handhabung (zu 30%)
  • Haltbarkeit, Umwelteigenschaften (zu 10%)

Der Testsieger und der Testverlierer

Die zweiteuerste Zahnbürste (135 Euro) im Test, die Oral-B Genius 9000, wurde am besten bewertet. Sie erhielt in allen Kategorien die jeweils beste Note der verglichenen Bürsten. Bei der Zahnreinigung 1,7; bei der Handhabung 2,3 und bei Haltbarkeit & Umwelteigenschaften 1,0. So bekam der Testsieger das Gesamturteil „gut“ mit einer 1,8.

Testverlierer war die Schall-Zahnbürste der Firma Happybrush. Die Tester bemängelten vor allem die Leistung bei der Zahnreinigung. Hier erhielt das Produkt nur ein ausreichend (4,1). Da konnten auch die guten beziehungsweise sehr guten Urteile bei Handhabung (2,3) und Haltbarkeit & Umwelteigenschaften (1,1) das Gesamturteil nicht bessern. Im Gesamturteil gab es nur eine 4,1 für die Schall-Zahnbürste.

In der Grafik sehen Sie alle elektrischen Zahnbürsten und Testurteile, die für den Test in der Novemberausgabe 2017 untersucht wurden.

elektrische Zahnbürste
Stiftung Warentest 11/2017: Test elektrische Zahnbürsten. (Quelle: eigene Darstellung - Quelle: Stiftung Warentest)

So wurden die elektrischen Zahnbürsten getestet

Bei der Zahnreinigung ermittelten die Tester, wie sauber die elektrischen Zahnbürsten putzen. Die künstlichen Zähne eines Kiefermodells wurden mit einem Belag aus Titanoxid beschichtet. Dem ging man mit einer elektronisch gesteuerten Zahnputzmaschine zu Leibe. In der Auswertung analysierte man mit digitalen Fotoaufnahmen und Bildbearbeitungsprogrammen, wie viel Belag entfernt wurde. Von allen Modellen wurde mit jeweils sechs Bürsten geputzt.

Bewertungen zur Handhabung hingen maßgeblich davon ab, wie sich die Zahnbürste benutzen ließ. Dafür urteilten fünf Experten über die Testmodelle. Wie gut gelangt man mit der Akku-Zahnbürste schwer erreichbare Stellen? Gibt es ein Putzzeitsignal? Wie gut lassen sich Aufsteckbürste, Handstück und – wenn verfügbar - Handstück reinigen? Gibt es eine verständliche Gebrauchsanleitung (auf Deutsch)? Wie stabil steht das Handstück mit und ohne Ladestation? Rollt das Handstück weg, wenn es liegt? Wie lange hält der Akku? Ist das Zubehör zum Laden an der Steckdose mitgeliefert? All diese Fragen gingen bei der Bewertung zur Handhabung ein.

Am schwächsten gewichtet wurden die Urteile zur Haltbarkeit und den Umwelteigenschaften. Bei der Haltbarkeit wurde eine sechsjährige Benutzung simuliert. In der Dauerprüfung mit 2250 Prüfzyklen (jeder Zyklus besteht aus viermal zwei Minuten Laufzeit mit einer Minute Pause). Laut Stiftung Warentest lief während des gesamten Zyklus „ein Zahnpasta-Wasser-Gemisch über den Bürstenkopf.“ Um zu sehen, ob die Geräte einen Fall aushalten, wurden die Geräte fünfmal aus verschiedenen Positionen fallen gelassen. Die Fallhöhe betrug 70 Zentimeter, Bodenbelag waren Fließen.

Standby-Stromverbrauch des Ladegeräts, Stromverbrauch von Zahnbürste und Ladegerät „bei einem Gebrauch von zweimal täglich zwei Minuten und einer Erhaltungsladung über 24 Stunden“, wurden laut Stiftung Wartentest für das Urteil zur Umwelteigenschaft gemessen.

Richtiges Zähneputzen

Für die Pflege von dritten Zähnen sollte mindestens zweimal am Tag geputzt werden. Morgens und abends sollte der Plaque durch sanften Druck und mit Zahnpasta abgebürstet werden. Die richtige Technik sieht man in diesem Video:

Wenn ein Zahn dennoch den Belastungen des Alltags nachgibt und ausfällt oder ausbricht, dann sollte die Lücke mit einem Zahnersatz gefüllt werden. Ist ein Loch im Zahn, dann steht ein Besuch beim Zahnarzt an. Der kann mit verschiedenen Zahnfüllungen das Loch beseitigen. Übrigens, gegen die Angst vorm Zahnarzt gibt es Tipps und Tricks. Die reichen von Narkose, über Lachgas bis hin zu psychologischen Kniffen. Letztlich trägt neben dem Putzverhalten auch die Ernährung zur Zahngesundheit bei. Wer viel trinkt, hilft seinen Zähnen, gesund zu bleiben. Übermäßig Süßes, wie Kuchen und Schokolade, zerstört hingegen die Zähne. Schuld daran ist der Zucker.

 

 

 


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Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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