Boxspringbett Härtegrad | H1 | H2 | H3 | H4 | H5 & Tabelle mit Gewicht

Boxspringbett & Härtegrad - So weich/hart sind H1, H2, H3, H4 & H5

Boxspringbett Härtegrad | H1 | H2 | H3 | H4 | H5 & Tabelle mit Gewicht
© Rido - Fotolia

Wie weich/fest sind die Härtegrade bei Boxspringbetten? Basenio.de gibt Tipps, wie Sie den optimalen Härtegrad selber berechnen und das für sich beste Bett finden. Tolle Übersicht in einer Tabelle (mit Gewicht & Größe).

| Steffen Gottschling

Welcher Härtegrad bei einem Boxspringbett passt am besten zu Ihnen? Und warum ist das eigentlich so wichtig? Basenio.de, der Ratgeber für die Generation 50plus, zeigt Ihnen, wie Sie ganz einfach den für Sie idealen Härtegrad bei einem Boxspringbett errechnen können und worauf insbesondere ältere Menschen hierbei achten sollten.

Der Begriff Boxspringbett hat seinen Ursprung im englischen Sprachraum. „Boxspring“ lässt sich wörtlich als „Kiste mit Federn“ übersetzen. Die Übersetzung kommt dem Aufbau eines solches Bettes schon sehr nahe, handelt es sich doch um einen Bettrahmen mit Matratze und Topper als „federweiche“ Auflage.

Da durch den Aufbau die Betthöhe in der Regel höher als bei herkömmlichen Betten ist, werden Boxspringbetten insbesondere von älteren Menschen sehr geschätzt und sind in der Generation 50plus nachgefragt.


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Härtegrad Bedeutung

Wie komfortabel Sie eine Matratze wahrnehmen, ist sicherlich auch davon abhängig, wie hart oder weich sie diese empfinden. Während das eigene Liegegefühl subjektiv ist, versuchen die Hersteller, ihre Bettunterlagen mit Härtegraden objektiv vergleichbar zu machen. Damit ist die Stauchhärte einer Matratze gemeint. Sie wird in Kilopascal (kPa) angegeben. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird diese Angabe als vereinfachter Verhältniswert in fünf Härtegraden angezeigt.

Die Stauchhärte beziehungsweise der Härtegrad gibt wieder, wie viel Kraft nötig ist, um eine Matratze von ihrem Ausgangszustand auf ein bestimmtes Maß zusammendrücken zu können. Je höher der Wert für die Stauchhärte ist, desto fester ist die Matratze.

Allerdings arbeiten die Hersteller hier nicht nach einheitlichen Normen, wodurch die Härtegrade zwischen den verschiedenen Angeboten unterschiedlich ausfallen. Wenn Sie beispielsweise eine Matratze mit dem Härtegrad 3 suchen, ist es durchaus möglich, dass eine entsprechende Bettunterlage von Hersteller A härter oder weicher ist als das Angebot von Hersteller B.

Boxspringbett Härtegrad
Boxspringbett - Härtegrade im Überblick (Quelle: © Dimitriy – Adobe Stock/eigene Darstellung)

Härtegrad Matratze berechnen

Welcher Härtegrad bei der Matratze für Ihr Boxspringbett empfehlenswert ist, hängt maßgeblich von Ihrem Körpergewicht und Ihrer Körpergröße ab. Die beiden Größen werden gebraucht, um den Body-Mass-Index (BMI) zu berechnen.

Anhand des BMI lässt sich dann klären, wie hart oder eben weich die Matratze idealerweise sein sollte. Je höher der BMI ist, desto mehr Druck (kPa) wirkt auf die Matratze ein.

BMI berechnen

Ihren BMI können Sie mit der Formel Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat berechnen.

Beispielrechnung: 1,75 m Körpergröße bei 75 kg Körpergewicht: 
75 kg : 1,75 m : 1,75 m = 24,5

 

Die YAK Sleep GmbH, ein Hersteller von Boxspringbetten, hat basenio.de einen Härtegrad-Rechner zur Verfügung gestellt. Hier können Sie den für sich passenden Härtegrad kostenfrei und unverbindlich errechnen lassen.

 

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Im folgenden Video wird erklärt, wie Sie den für sich passenden Härtegrad für eine Boxspring-Matratze selber berechnen können.

Youtube Video

Härtegrade für Matratzen

Auch wenn keine einheitlichen Normen für Hersteller bei den Härtegraden für Matratzen bestehen, ähneln sich die Angebote dennoch. So arbeitet die Branche mit fünf unterschiedlichen Härtegraden, die eine Spanne von sehr weich bis sehr hart haben.

Basenio.de hat sich bei dem Online-Möbelhandel slewo.com erkundigt, welche Härtegrade bei welchem Körpergewicht empfohlen sind. Beispielhaft werden hierfür die Werte für Hasena Betten verwendet. Hasena ist ein Betten- und Möbelhersteller aus der Schweiz. Alle Angaben sind Vorschläge bei einer Körpergröße von 1,75 m.

Härtegrad 1


Er gilt als weichster aller fünf Härtegrade und wird fast ausschließlich für Kinderbettmatratzen empfohlen. Eine Matratze mit dem Härtegrad 1 ist günstig bei einem Körpergewicht bis 50 kg. Wer ein höheres Körpergewicht hat, wird in eine solche Bettunterlage zu tief einsinken. Wird die Matratze dann über einen längeren Zeitraum zu stark belastet, kann sie ihre Form auch dementsprechend schnell verlieren und eine Kuhle bilden.

Härtegrad 2


Gemeinsam mit Härtegrad 3 ist der Härtegrad 2 die am häufigsten nachgefragte Stauchhärte bei Matratzen. Der Härtegrad gilt in der Branche als „mittelfest“ und wird vorzugsweise von Kundinnen und Kunden geschätzt, die etwas weicher liegen möchten. Empfohlen werden solche Bettunterlagen Kundinnen und Kunden bis 80 kg Körpergewicht.

Wer eine höhere Gewichtsklasse besitzt, wird auch hier etwas tiefer einsinken. So kann es unter anderem schwieriger werden, sich im Schlaf zu wenden. Sind Matratze und Bett nicht entsprechend gut belüftet, schwitzt der Körper mehr, wenn er tief in einer Bettunterlage eingesunken ist.

 

Härtegrad 3


Der Härtegrad 3 liegt genau in der Mitte aller fünf etablierten Angebotsgrößen. Etwas härter als der Härtegrad 2, gilt er aber immer noch als „mittelfest“. Bei einer Körpergröße bis 1,75 m wird er Kundinnen und Kunden mit maximal 100 kg empfohlen. Insbesondere Bauch- und Rückenschläfer sollten aufgrund ihrer Schlafposition eine Matratze mit dem Härtegrad 3 wählen.

Härtegrad 4


Bettunterlagen mit einem Härtegrad 4 werden als ziemlich fest beziehungsweise hart empfunden. Sie sind daher für Menschen mit etwas mehr Körperfülle geeignet oder diejenigen von uns, die gerne auf einem „Brett“ schlafen. Empfehlungen zu solchen Matratzen werden Kundinnen und Kunden mit einem Körpergewicht bis 130 kg ausgesprochen. Es geht allerdings auch noch eine Stufe härter.

 

Härtegrad 5


Matratzen mit dem Härtegrad 5 gelten bei vielen Herstellern als Sonderanfertigung und werden daher nur auf Nachfrage angeboten. Hier gehen die Empfehlungen nicht zu einer „Bis-Angabe“, sondern werden als ein „Ab-Wert“ angegeben. Als üblich hat sich die Marke ab 130 kg in der Branche etabliert. Solche Matratzen helfen also in der Regel Übergewichtigen beim Schlaf.

Tabelle Boxspringbett Härtegrad


In der folgenden Tabelle finden Sie alle Empfehlungen noch einmal übersichtlich geordnet:

HärtegradLiegegefühlKörpergewicht
H1sehr weichbis 50 kg
H2weichbis 80 kg
H3mittelfestbis 100 kg
H4hartbis 130 kg
H5sehr hartab 130 kg

*Werte in Tabelle werden bei einer Körpergröße von 1,75 m empfohlen.

 

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Matratze zu weich / Matratze zu hart

Ob eine Matratze als zu weich oder zu hart wahrgenommen wird, hängt einzig von den eigenen persönlichen Vorlieben ab. Der Härtegrad lässt auch keinen Rückschluss zu, ob die Matratze die Wirbelsäule im Schlaf optimal abstützt. Von Stiftung Warentest heißt es in ihrem Matratzen-Test dazu: „Eine weiche Matratze kann der Wirbelsäule genauso gut Halt geben wie eine harte.“

Matratze weicher / härter machen


Insbesondere bei Boxspringbetten wird der Liegekomfort durch einen zusätzlichen Topper gesteigert. Die werden über die Matratze gelegt und verstärken deren Liegeeigenschaften. Auch bei Toppern verwenden die Hersteller die bekannten fünf Härtegrade. So lassen sich Matratzen und Topper beliebig kombinieren, um das bestmögliche Liegegefühl zu erreichen.

Welche Kombination am besten ist, muss ein jeder für sich selber herausfinden. Es können also durchaus weiche Matratzen mit härteren Toppern kombiniert werden, um die Liegeeigenschaft zu verbessern. Hier spielt dann auch die Materialfrage eine Rolle. Kaltschaum-Topper haben generell eine hohe Stützkraft und lassen Sie nur wenig einsinken. Bei einem Gelschaum-Topper sinken Sie tiefer ein, da er punkt-elastisch den Konturen des Körpers nachgeben kann.

Rückenschmerzen oder  Verspannungen am Morgen sind also eher weniger Folge einer zu weichen oder zu harten Matratze, sondern einer durchgelegenen Bettunterlage. Haben Matratze oder Topper ihre Form verloren, bilden sich an den entsprechenden Stellen Kuhlen. So kann die Unterlage die Wirbelsäule nicht mehr stützen und sollte gewechselt werden.

 

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Steffen Gottschling ist der leitende Redakteur der Ratgeber-Redaktion. Bevor er 2016 bei basenio.de begann, war er im Rundfunk und in der Online-Redaktion einer regionalen Tageszeitung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind die Bereiche Pflege & Recht.

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