Füße | trainieren | stärken | kräftigen

Füße trainieren, stärken & kräftigen mit fortschrittlichem Schuhkonzept

Bild zum Artikel: Füße | trainieren | stärken | kräftigen
(Quelle: kybun)

Gesunde Füße helfen beim optimalen Bewegungsablauf, dafür kann man sie im Gehen trainieren, stärken & kräftigen. Dabei hilft ein fortschrittliches Schuhkonzept aus der Schweiz. Mit Schuhen von kybun gewinnen Füße ihre Bewegungsfreiheit zurück.

Wie viele Schritte sind Sie heute gelaufen? Noch vor 100 Jahren liefen Menschen circa 15 Kilometer täglich. Das entspricht bei einer Schrittweite von 75 Zentimetern 20.000 Schritten. Mit rund 800 Metern gehen wir heutzutage nur noch etwas mehr als 1.066 Schritte am Tag.

Gehen war einst die einzig mögliche Art der Fortbewegung für uns Menschen. Durch den technischen Fortschritt stehen uns heute zu Land, zu Luft und auf der See viele Vehikel zur Verfügung, mit den wir Distanzen überwinden können. Immer mehr lassen wir uns transportieren und wenden weniger Kraft zum Selbergehen auf.

Und der Trend setzt sich fort: Fußgängerzonen bekommen Konkurrenz durch Drive-Ins und Online-Shops. Immer mehr Aktivitäten können wir sitzend von zu Hause erledigen. Dadurch werden unsere Füße nicht mehr ausreichend trainiert, um stabilisierend auf den Körper zu wirken. Weder im Ausmaß noch in der Intensität bringen wir so unser Füße an ihre natürliche Belastungsgrenze. Die Folge sind Schmerzen und Haltungsschäden durch Muskelverkürzungen, Dysbalancen und Verspannungen im gesamten Körper.

Angemessen gehen, aber wie?

Der „Schlüssel“ zum „Gesunden Gang“ sollte eigentlich in der menschlichen Entwicklung stecken, jedoch lief etwas im Zivilisationsprozess falsch. Unsere Urahnen lernten den aufrechten Gang nicht in engen Schuhen und auf gepflasterten Straßen, sondern barfuß auf weichen Wald- und Wiesenböden. Unser Körperbau ist auch heute noch auf jene Bedingungen geprägt, mit denen sich die Menschen in Urzeiten arrangieren mussten. Unsere Verhaltensweisen haben sich aber geändert. Unsere Füße stecken fast immer in Schuhen, wenn wir uns bewegen. Beim Stadtbummel, beim Sport, ja selbst Zuhause schlupfen wir in Schuhe und haben uns fast entwöhnt vom natürlichen Barfuß-Gehen.

Um die Füße ausreichend zu trainieren, müssen sie in Ausmaß (Schrittzahl) und Intensität (Art der Belastung) gefordert werden. Das Ausmaß lässt sich relativ leicht überprüfen. Digitale Schrittzähler, sogenannte Pedometer, in Uhr oder Mobiltelefon zeigen an, wie viele Schritte wir täglich laufen. Empfohlen werden rund 10.000 Schritte pro Tag, damit wir unseren Körper in gesunder Weise fordern.

Weit schwerer, als das Ausmaß zu trainieren, ist die Art der Belastung, verbunden mit dem richtigen Bewegungsablauf beim Gehen. Fehlbelastungen können die Gesundheit schädigen und die Fähigkeit zur Bewegung weiter einschränken. Es sei hier schon mal erwähnt – es geht die Qualität vor Quantität der Bewegung. Wir können noch so viel gehen, wenn die Qualität der Bewegung nicht stimmt, werden wir trotzdem unbeweglicher und der Gang wird immer noch schmerzhafter.

Hüftmotor, kybun, kyboot
Die Füße sind das Fundament des Körpers. Mit dem richtigen Fuß-Training kommt zum stabilen Körper. (Quelle: kybun)

Der gesamte Körper ist bei der Bewegung beteiligt. Gehen wir aber auf hartem Untergrund in engen und steifen Schuhen, wirkt sich das auch auf den Gang aus. Die Füße sind in ihrer Bewegung eingeschränkt, was wir beim Gehen meist mit der Hüfte kompensieren. Dabei strengt man seine Oberschenkelmuskulatur an und macht einen Schritt nach vorn. Auf diese Weise stellt man einen Fuß vor den anderen. Bei diesem Bewegungsablauf ziehen die Hüftbeugemuskel den Oberkörper nach vorne, in der Folge verkürzen sich die Muskeln und der Oberkörper neigt sich. Umgangssprachlich heißt diese geneigte Fortbewegung „Altersgang“. Statt aus der Hüfte, muss die Kraft aus den Füßen kommen.

Den Fuß trainieren für den ordnungsgemäßen Gang

Der Schritt wird nicht lang nach vorn geführt, sondern der Schritt/Fuß wird nach hinten abgedrückt. Es mag etwas befremdlich klingen, aber bei dieser Art der Belastung entspannen und dehnen wir den Körper so, dass er aufrecht bleibt. In dem folgenden Video können Sie sehen, wie man seinen Bewegungsablauf optimiert und die Füße kräftigt.

Der Ansatz für einen aufrechten Gang liegt also in unserem Fundament: den Füßen. Richtig belastet, können gehbedingte Schmerzen gelindert oder von vornherein verhindert werden. Gegen solche Probleme verschreiben Ärzte dann oftmals orthopädische Schuheinlagen. Es gibt Sichtweisen, die in den Schuheinlagen nur die Behandlung des Symptoms erkennen. Nach dieser Auffassung werden die Ursachen – fehlende Kraft, Koordination und Bewegung des Fußes – nicht angegangen. Hier lohnt sich ein Blick auf unser ursprüngliches Leben. Unsere Urahnen liefen auf natürlich weichen Böden, die nicht zubetoniert waren. 

Schuhe boten unseren Urahnen in erster Linie Schutz vor extremen Temperaturen des Bodens. Heute sind sie weit mehr als ein Schutz gegen extreme Temperaturen und Bodenbeläge. Längst sind Schuhe auch eine modisches Accessoire, das passend zur restlichen Kleidung ausgewählt wird. Dabei haben sich auch extreme Trends wie Stöckelschuhe und Plateauschuhe gebildet, die uns immer mehr entfremden vom natürlichen Gang. Der ist jedoch elementar für unsere Gesundheit.

Der richtige Schuh für den richtigen Gang

Ein umwälzendes Schuhkonzept aus der Schweiz wirkt dieser Entfremdung entgegen. „Im kybun Schuh steht der Fuß direkt auf einer „federnd-elastischen Sohle“, die dem gesamten Fuß die maximale Bewegungsfreiheit in alle Richtungen ermöglicht“, gibt der Hersteller dieser innovativen Schuhe zu verstehen. Die Muskulatur von Fuß bis Halswirbelsäule soll so beim normalen Gehen zusammenwirken und trainiert werden.

Damit der Fuß richtig abrollen kann, ist die Sohle mit einem besonders elastischen und langlebigen Material gefüllt. Ein Mehrkomponenten-Polyurethan, ein offenporiger Schaumstoff, ist den natürlichsten Bodenbedingungen nachempfunden. So gibt die Sohle erst nach und passt sich beim Gehen an die Form der Fußsohle an. Die Rückstellkraft aus dem Sohlenmaterial wirkt dynamisch gegen die Muskulatur und der Gang bekommt dadurch wieder einen ursprünglichen Ablauf. Die Gelenke werden dabei geschont und die Muskelkette im Körper trägt zu einem optimaleren Bewegungsablauf bei. Schwere Beine, brennende Füße, Rückenschmerzen und Venenleiden können so verhindert beziehungsweise therapiert werden.

Der kybun Schuh stellt also das Gang- und Haltungsmuster um. Dank der Schuhe ist der Körper beim Gang komplett gestreckt und natürliche Bewegungen laufen ungekürzt ab. Durch mehrfach wiederholendes Gehen in den ersten Tagen können Überlastungen und Reizungen sowie ansteigende Schmerzen vermieden werden. Wer sich jedoch schon physiotherapeutisch behandeln lassen hat, der weiß, dass bei den meisten Therapien kurzzeitige Gegenanzeigen auftreten können. Moderate Belastungen und häufige Wechselbewegungen führen zügig zum erwünschten Ergebnis.

Dennoch sollte man bei bestimmten Indikationen mit Augenmaß handeln. Daher weist der Hersteller der kybun Schuhe ausdrücklich darauf hin, dass bei anfänglichen Anstrengungen die Schuhe so oft wie möglich mit kurzen Unterbrechungen am Tag getragen werden sollen. Die Tragedauer sollte nach zwei bis drei Tagen ihren normalen Ablauf erreichen. Solche „Startschwierigkeiten“ können vor allem bei Menschen auftreten, deren Füße nicht gut trainiert sind. Mit guter Fußgymnastik lässt sich die Muskulatur gut kräftigen und vorbereiten.

Drei Grundübungen zur Stärkung der Fußmuskulatur

Die kybun Schuhe sind Teil der kybun MechanoTherapie mit der die Muskulatur in den Füßen gestärkt werden soll. Grundlage für die Therapie ist dabei immer das Mehrkomponenten-Polyurethan. Speziell dafür wurde die kybun Matte entwickelt, eine Art federnd-elastisches Minitrampolin, auf der man trainieren kann. Im Gegensatz zu äquivalenten PVC-Matten sinkt der Fuß in der Matte tief und federnd ein. Auf dem zurückfedernden Material kann man beim Training ganz natürlich seine Bewegungen fast schmerzfrei ausführen.

Im folgenden Video werden drei wunderbare Übungen gezeigt, mit denen gezielt die Fußmuskulatur trainiert wird.

Die kybun Matte kann zu Hause, im Büro oder beim Sport verwendet werden. Selbst beim Leistungssport ist sie bekannt. Laut kybun verwenden unter anderem die Profisportvereine HC Davos (Eishockey), SG Flensburg Handewitt (Handball) und der Hamburger SV (Fußball) diese Matten in ihrer Trainings- und Therapiearbeit.

Der schmerzhafte Altersgang muss nicht sein – und eine Befreiung davon ist leichter möglich als sie denken!

Durch veränderte Lebens- und Verhaltensweisen gehen wir heute sehr viel weniger als früher. Steife und enge Schuhe engen die Bewegungsfreiheit unserer Füße ein, was sich negativ auf die Körperhaltung auswirken kann. Die Folgen spüren wir in Form von Schmerzen im gesamten Körper. Wer gut zu Fuß ist, der tut auch was für seine Gesundheit. Jeder Schritt kann dazu beitragen, dass wir uns fit und gesund fühlen.

Gehen und Stehen auf weich-elastischen Materialien macht es möglich, aus diesem Teufelskreis von Mangel an Bewegung der kleinen Balanciermuskeln – Muskeldysbalancen – Faszienverklebungen – Verspannungen – Blockaden – Schonhaltungen - Überlastungen – Arthrose – Schmerzen beim Gehen, Sitzen und Liegen auszubrechen. Es ist wie der erste Schluck Wasser nach stundenlangem Durst. Abschließend sei nachdrücklich wiederholt - es geht die Qualität vor Quantität der Bewegung.

Über den Online-Shop auf basenio.de können Sie Produkte von kybun kaufen.


DIESEN BEITRAG: KommentierenDrucken
Bewerten:
Empfehlen:

Mehr von Steffen Gottschling
Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


Kommentare

Lange Wege wieder möglich - Endlich.
„Ich möchte mich ganz herzlich für die schnelle Lieferung des "Uster Cyan Women " bedanken. Endlich schaffe ich, trotz Fersensporn, wieder eine größere Gehstrecke- bin schon bei einer Stunde. Ich war sehr froh, dass das Wetter bisher das Tragen eines Sportschuhs zuließ. Viele Grüße aus Saarbrücken“

Hallo Herr Müller,
ich habe etwas gebraucht, um das alles zu verarbeiten. Also, seit Sonntag stehe ich auf dem kybounder und habe schwer gestaunt. Meine Füße wollen mit mir reden und geben ständig Meldungen von sich. Steh gerade, drück die Knie nicht durch, Beine bitte etwas breiter. So geht das die ganze Zeit. Die Muskeln staunen darüber, machen kräftig mit und kriegen gerade Muskelkater. Es strengt an und beim Gehen merke ich ein neues Laufgefühl, die gerade Haltung und einen gewissen Spaß der Füße an der besseren Vernetzung mit dem Rest des Körpers.
Ich bin sicherlich noch in der Gewöhnungs- und Aufbauphase. Bald habe ich weniger Arbeit. Dann kommt die Kräftigungsphase kombiniert mit Sport. Der Rücken ist mangels Kraft nach wie vor noch gefährdet (nach 2 Tagen wäre es ja auch ein Wunder), aber irgendwie ist der ganze Bewegungsapparat auf dem Weg eine aktivere Einheit zu werden. Ich bin 189cm und arbeite etwa 8-10 Std. im Stehen an einem Stehschreibtisch. Kurze Unterbrechungen, Lockerungsübungen und seit zwei Tagen nun meine Sandkastenübungen während der Arbeit am Schreibtisch mit dem kybounder. Die Übungen kennt jeder, Fersen-Ballen-Wippe und X-O-Bein-Wechsel. Das häufige Facettenknacken sagt mir, dass mein Rücken gerade zu neuem Leben erwacht.

Der kyBoot Schuh ist meine beste Errungenschaft
in meinem weiblichen Schuhschrank - diesen brauche ich nicht mehr, denn nur noch der kyBoot Schuh begleitet mich jetzt überall hin. Er entlastet nicht nur meine Füße, sondern auch meinen gesamten Körper. Seitdem hat sich meine Bandscheibe beruhigt und schmerzt nicht mehr. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen: Aufzuwachen und nicht mehr das Gefühl haben zu dürfen - wie auf Wolken zu gehen. Ich gebe ihn nicht mehr her!!!! Auch der Service ist phantastisch. Ich durfte die Schuhe sogar in Ruhe auf Arbeit testen und werde weiterhin bestens betreut.

kyBounder macht Spaß und bietet tolle Möglichkeiten
Ich selber leide seit vielen Jahren an Rückenschmerzen, habe dazu noch ein Hohlkreuz, das mich mal schnell in die "Entenposition" bringt und weiß das es ganz schön anstrengend sein kann, Stunde um Stunde in einer starren Haltung zu verbringen. Daher habe ich mir ein "Stehpult" zugelegt um meinem Rücken auch mal Gelegenheit zum Strecken zu geben. Mit dem kyBounder noch dazu, ist es mit dem starren stehen vorbei. Lockeres Wippen, angenehmes Steppen und immer eine richtige Gewichtsverlagerung sind jetzt gewährleistet. Ist es am Anfang eher lustig - mein Mann hat sich über seine steppende Frau mehr als lustig gemacht - wird man(n) merken das nach und nach eine spürbare Lust am Bounding entsteht.

Kommentar schreiben

Sicherheitscode