Growbox | Schrank | Komplettset | LED

Growbox im Schrank: Tipps und Erfahrungen zu Komplettsets mit LED-Beleuchtung und System für Abluft

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(Quelle: urban Chili)

Mit einer Growbox können Pflanzen in der Wohnung gezüchtet werden. Basenio.de erkundigte sich bei dem Growbox-Händler "urban Chili", worauf Kunden achten sollten, wenn sie eine solche Box zur Pflanzenzucht kaufen.

| Darius Baumgart

Der Begriff Growbox setzt sich aus den englischen Wörtern „grow“ (wachsen/züchten) und „box“ (Behälter/Box) zusammen. Es handelt sich dabei um kleine Gewächshäuser, in denen sich Pflanzen kultivieren lassen.

Der Clou ist, diese kleinen „Zuchtfabriken“ können in der Wohnung ganz unabhängig von natürlichen Umweltfaktoren betrieben werden. Die Pflanzenaufzucht in einer Growbox wird als Indoor-Grow bezeichnet. Das englische Wort „Indoor“ lässt sich als „innen“ ins Deutsche übersetzen.

Damit Pflanzen in einer solchen Growbox gedeihen, braucht es eine entsprechende Technik. Basenio.de hat sich bei "Urban Chili“, einem der angesagtesten Händler für Growbox-Schränke, erkundigt, worauf Anfänger und Profis achten sollten, wenn sie eine Growbox kaufen und betreiben möchten.

Growbox
Die Growbox von "urban Chili" ist als Schrank aufgebaut. (Quelle: urban Chili)

Vorteile von Growboxen

Prinzipiell können in Growboxen alle Pflanzenarten gehalten werden. Insbesondere die Aufzucht von Chili- und Tomatenpflanzen erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit, weiß man bei Urban Chili zu berichten. Doch gibt es auch Einschränkungen beim Hobby mit der Growbox: Die Pflanzen können nicht größer werden als die Growbox hoch ist.

Machen Sie sich also vorher klar, wie hoch die Pflanzen wachsen können. Informationen zu Wuchshöhen finden sich in der Regel auf der Verpackung für Samenpflanzen. Bei Setzlingen wissen Gärtner Rat.

In Growboxen können witterungsunabhängig und ganzjährig auch anspruchsvolle Gewächse herangezogen werden. So lassen sich auch exotische Pflanzen wie Mangos, Kamelien, Guaven und Avocados darin kultivieren. Wichtig ist jedoch, sich über die jeweiligen Bedürfnisse jeder Pflanzenart zu informieren. Exoten sind oft kälte- und feuchtigkeitsempfindlich.

Zudem können ihnen heimische Ungezieferarten zu Leibe rücken und den Ernteertrag zu Nichte machen. Auch die Sonneneinstrahlung ist ihnen hierzulande nicht lang und intensiv genug. Wer also Südfrüchte selber züchten möchte, steht bei der Outdoor-Zucht vor einigen Problemen. Growboxen schaffen hingegen ein kontrolliertes Ökosystem, welches auf die Ansprüche der Pflanze angepasst ist.

Doch nicht nur bei der Aufzucht sind die Gewächshäuser im Kleinformat praktisch. „Unsere Kunden verwenden unsere Growbox auch dazu, Balkonpflanzen überwintern zu lassen“, verrät ein Sprecher Urban Chilis. Pflanzen, die nicht winterhart sind, können darin einfach über die kalte Jahreszeit gehalten werden.

Interessant sind die Growboxen vor allem auch für diejenigen, an deren Wohnung kein Garten oder Balkon angeschlossen ist. Gerade in urbanen Zentren fehlt es dem einen oder anderen an solchen Plätzen. Da die „Zuchtschränke“ nur wenig Platz einnehmen, können sie platzsparend in einer Wohnungsecke als heimischer Garten verwendet werden.

Auf dem Markt sind viele unterschiedliche Growboxen erhältlich, die jeweils ihre ganz eigenen Spezifikationen haben. So kommen Hersteller und Händler auch den verschiedenen Bedürfnissen der Kunden nach. Doch trotz aller Unterschiede gibt es auch Gemeinsamkeiten, die vor allem bei den grundlegenden Bestandteilen der Boxen deutlich werden. Wachstum und Ertrag stehen und fallen mit der Qualität der technischen Komponenten.

Tipps zum Korpus

Die Grundlage jeder Growbox stellt der Korpus dar, also das Behältnis, in dem sich später die Technik und die Pflanzen befinden. Viele Anbieter verwenden dafür reißfeste Planen-Systeme, die wie Zelte aufgebaut sind. Einzelne Branchenvertreter wie Urban Chili gehen jedoch ganz eigene Wege. Die Österreicher bieten ihre Growbox in Form eines schönen Möbelstücks an.

So unterschiedlich die Materialien der Growboxen sind, so unterschiedlich sind auch die erhältlichen Größen der „Gewächshäuser“. Der Blick sollte dabei nicht nur auf die äußeren Maße gerichtet sein, sondern auch die inneren Abmessungen. Denn die Technik nimmt oft auch viel Platz im Innenraum ein und senkt somit die mögliche Pflanzhöhe.

Bei zu kleinen Growboxen kann die Blütephase früher als normal einsetzen und dadurch den Ertrag schmälern. Bei großräumigen Innenräumen gehen auch Düngung und Ernte leichter von der Hand. Um möglichen Wasserschäden in der Wohnung vorzubeugen, sollten die Bodenelemente „wasserundurchlässig“ sein. „Praktisch ist es zudem, wenn sie sich komplett herausnehmen lassen“, gibt der Sprecher Urban Chilis als Tipp.

Einen Rat mit Bezug auf den Korpus hat er noch: Die Teile sollten vollkommen lichtundurchlässig sein. Die Pflanzen können so komplett vom natürlichen Tageslicht isoliert werden, wodurch das Wachstum nicht ungewünscht beeinflusst wird. Damit das Licht der Pflanzenlampen optimal in der Growbox reflektiert wird, sollte der Innenraum entsprechend hell beschichtet sein. Alternativ gibt es spezielle Reflektorfolien, die sich problemlos in einige System integrieren lassen. Dabei gilt: Je näher sich diese Oberfläche an der Lichtquelle befindet, desto mehr Strahlen werden reflektiert.

Tipps zur Beleuchtung

Pflanzen brauchen Wasser und Licht, um zu wachsen. Jedoch erst mit Hilfe von Licht können die Pflanzen "assimilieren", also aufgenommene Nährstoffe verwerten und dabei Sauerstoff produzieren. Somit können nur durch eine optimale Beleuchtung auch maximale Erträge erreicht werden. Sind die Lichtverhältnisse unzureichend, können die Pflanzen eingehen. Bei zu starker Lichteinstrahlung und entsprechender Hitzeentwicklung kann die Zucht samt Box im schlimmsten Fall gar brandgefährdet sein.

Welche Beleuchtung nun die richtige ist, hängt von den Lichtbedürfnissen der Pflanze selbst und ihres Entwicklungsstadiums ab. Lichtstärke und Farbspektrum sind die maßgeblichen Kriterien für eine Growlampe. Ein hoher blauer Lichtanteil fördert das Blattwachstum, hingegen begünstigt ein hoher Rotanteil die Fruchtbildung. Auch die Tageslänge beeinflusst das Pflanzenwachstum.

Vor allem exotische Gewächse besitzen einen anderen Tag-Nacht-Rhythmus als ihre einheimischen Pendants. Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr kann der gewünschte Rhythmus so programmiert werden, dass sich das Licht zu bestimmten Zeiten automatisch an- und abschaltet.

Um optimale Bedingungen zu schaffen, werden spezielle Wachstumslampen verwendet. Damit deren Wirkung sich gänzlich entfalten kann, sollte die Growbox absolut „lichtundurchlässig nach außen hin sein“, rät der Sprecher von Urban Chili.

Lichtundurchlässige Growboxen können einen Tag-Nacht-Rhythmus so simulieren, dass er den speziellen Bedürfnissen der angezüchteten Pflanzen entgegenkommt. Alles kann unabhängig vom natürlichen Tages- und Wetterverlauf wachsen.

Es gibt verschiedene Arten von Leuchtmitteln, um eine Growbox auszustatten. Lange Zeit bestanden die Beleuchtungssysteme dabei aus Metallhalogen- (MHL) oder Natriumdampflampen (NDL). Mittlerweile sind jedoch LED etabliert, da sie in der Regel leistungsstärker sind und auch das natürliche Farbspektrum des Sonnenlichts besser imitieren. Ein weiterer Pluspunkt ist ihr geringer Stromverbrauch. Stromanbieter bemerken also keine außergewöhnlichen Verbrauchsspitzen.

Die gängigen Lampentypen im Vergleich:

LampentypVorteileNachteile
Metallhalogenlampe (MHL)
  • günstiger Preis
  • hohe Leuchtkraft
  • gute Tiefenwirkung
  • mit "NDL" kombinierbar
  • hoher Stromverbrauch
  • Hitzeentwicklung
  • müssen jährlich gewechselt werden
Natriumdampflampe (NDL)
  • günstiger Preis
  • hohe Leuchtkraft
  • gute Tiefenwirkung
  • mit "MHL" kombinierbar
  • hoher Stromverbrauch
  • Hitzeentwicklung
  • begrenzte Lebensdauer (5 Jahre)
Leuchstoffröhre (LSR)
  • günstiger Preis
  • keine Hitzeentwicklung
  • geringer Stromverbrauch
  • geringe Leuchtkraft
  • schlechte Tiefenwirkung
LED
  • niedriger Stromverbrauch
  • geringe Hitzeentwicklung
  • hohe Lichtausbeute
  • breites Farbspektrum
  • hohe Lebensdauer
  • Preisintensiver als andere Leuchtmittel

Tipps zur Abluft

Auch ein optimales Belüftungssystem spielt bei der Entwicklung der Pflanzen eine essenzielle Rolle. Ohne eine entsprechende Luftzirkulation können die Gewächse in der Growbox förmlich ersticken. Zuluft und Abluft müssen also ausreichend reguliert sein. Durch die Zuluft wird den Pflanzen frische Luft und Kohlenstoffdioxid (CO2) zugeführt. Damit werden die Photosynthese und das Wachstum angeregt. Der Sprecher Urban Chilis gibt zu verstehen, dass für diesen Zweck schon wenige Zuluftöffnungen genügen.

Für die Abluft ist hingegen ein Extra-Lüfter notwendig. Der transportiert die verbrauchte Luft aus der Growbox. Neben der Zu- und Abluft ist auch ein Umluftventilator sinnvoll. Der erzeugt Umluft, die die Luftmassen in der Growbox vermischt.

Das ist besonders wichtig, wenn die gezüchteten Pflanzen dicht aneinander stehen. Bei zu geringem Abstand erhalten sie nicht genügend CO2 und gehen in der Folge ein. Solche Verhältnisse begünstigen auch Schimmel, der die Pflanzen befällt. In der Natur versetzt der Wind die Pflanzen in Schaukelbewegungen. Durch diese natürlichen Bewegungen bilden sie stabilere Stängel und Triebe aus und werden widerstandsfähiger. In der Growbox kann ein Ventilator solch eine natürliche Umluft nachahmen.

Wer Pflanzen anbauen möchte, die einen starken Eigenduft produzieren, sollte mit Aktivkohlefiltern diesen Emissionen entgegenwirken. Die funktionieren wie ein Schwamm, in dem sich unerwünschte Stoffe aus Gasen festsetzen und aus der Luft filtern.

Durch ein gutes Belüftungssystem kann der Züchter zusätzlich auch die Temperatur und Luftfeuchtigkeit regulieren, heißt es von Urban Chili. Growboxen können hohe Temperaturen erreichen. Die größte Wärmeentwicklung geht hier meist von den Leuchtmitteln aus. Es gilt grundsätzlich: Je höher die Wattzahl der Beleuchtung, umso mehr Abluft-Leistung wird benötigt. Wie stark ihr Belüftungssystem sein sollte, richtet sich zudem nach Größe der Growbox und dem Pflanzenbewuchs.

Funktionen eines Belüftungssystems:

  • Regulierung der Temperatur
  • Regulierung der Luftfeuchtigkeit
  • Vermeidung von Schimmel
  • Nährstoffversorgung (CO2)
  • Stärkung der Stängel und Triebe
  • Geruchsneutralisierung

Tipps zum Substrat

Pflanzen nehmen einen Großteil ihrer Nährstoffe über die Wurzeln auf. Hierfür muss jedoch zuerst eine Umgebung geschaffen werden, in der dies möglich ist. Grundsätzlich sollte jede Pflanze über einen eigenen Topf verfügen. Teilen sich mehrere Pflanzen ein Behältnis, stehen die in Konkurrenz um die Nährstoffe. Das Substrat, also der Boden (auch Growmedium), sollte entsprechend den Bedürfnissen der Pflanzen gewählt werden.

Wer Tomaten aufzüchten möchte, sollte dafür Erde mit möglichst wenigen Nährsalzen verwenden. Ausgewachsenen Tomatenpflanzen benötigen hingegen nährstoffreiche Substrate. Das wohl bekannteste Growmedium ist die klassische Blumenerde. Die ist günstig und auch für Anfänger geeignet. Achten sie jedoch darauf, dass Blumenerde oft schon vorgedüngt ist.

Im Growbereich haben sich auch andere ganz spezielle Substrate etabliert. Kokos-Granulat ist im Gegensatz zur Blumenerde nicht vorgekalkt, weil es naturgemäß einen nahezu neutralen pH-Wert besitzt. Durch die stabile Zusammensetzung verdichtet sich das Granulat selbst bei übermäßigen Gießen nicht. Eine anorganische Alternative ist Ton-Granulat (Blähton).

Hier werden bei der Herstellung alle organischen Stoffe verbrannt, dadurch ist das Ton-Granulat schädlings- und keimfrei. Auch ist die Gefahr durch Schimmel sehr gering. Der größte Vorteil des Blähtones ist jedoch, dass hohe Mengen an Wasser gespeichert werden können. So können auch einige Tage vergehen, ohne dass man zur Gießkanne greifen muss. Achten Sie jedoch darauf, dass Ton-Granulat keine Nährstoffe besitzt und deswegen eine Zugabe von Dünger wichtig ist.

"Growerde vom Growshop oder hochwertige nicht stark vorgedüngte Erde ist sicher das bewährteste Medium. Es reicht bei den meisten Pflanzen, die ersten zwei bis drei Wochen nicht zu düngen und dann einen Blütedünger mit ph-Korrektur zu verwenden", erklärt der Sprecher Urban Chilis auf basenio-Nachfrage.

Vorteile eines Komplettsets

„Die gesamte Ausstattung separat zu erwerben, kann Geld und Nerven kosten“, weiß man bei Urban Chili. Auch die technischen Komponenten ideal aufeinander abzustimmen, beansprucht einiges an Zeit. Wegen dieser Erfahrungen aus der Praxis hat man sich bei Urban Chili entschlossen, komplette Growbox-Sets anzubieten.
Die Vorzüge solcher kompletten Aufbauten sind nicht von der Hand zu weisen. Alle Bestandteile sind aufeinander abgestimmt, sodass Licht und Luftverhältnisse von Anfang an ideal eingestellt sind.

Komplettsets bieten einen idealen Einstieg in die Pflanzenhaltung, sind jedoch auch genauso für Profis geeignet. Bei günstigen Angeboten sind in der Regel auch die verarbeiteten Materialien nicht sonderlich hochwertig. Wird viel PVC verbaut, können sich bei entsprechend hoher Hitze Giftstoffe freisetzen und in die Pflanzen gelangen.

Günstige Alternativen

Im basenio-Onlineshop finden Sie günstige Alternativen fürs Home-Growing.

Empfehlung: Urban Chili

Es war kein Zufall, dass wir bei unserer Recherche zum Thema "Growbox Schrank" uns Expertenrat bei Urban Chili geholt haben. Die Österreicher sind für ihre Angebote im Premiumsegment bekannt. Ihre Growboxen sind in hochwertigen Schränken verbaut und gelten als besonders effizient und sehr leise. Aktuell sind drei Varianten als Bausatz oder fertig montiert erhältlich.

Kosten Growbox Schrank

Growbox SchrankPreis BausatzPreis montiert
Light1.689,00 EUR---
Nature Line2.399,00 EUR2.799,00 EUR
Classic2.469,00 EUR2.849,00 EUR
Growbox Schrank | Urban Chili
Growbox Schrank: Die beiden Variaten "Classic" und "Nature Line" gehören zum Premiumsegment bei Urban Chili. (Quelle: urban chili/eigene Darstellung)

Die beiden Premiumangebote "Classic" und "Nature Line" unterscheiden sich in der Farbgebung. Die edlere Classic-Ausführung ist dunkler und kostet etwas mehr als ihr helleres Pendant aus der Nature Line.

Die Design-Elemente bestehen aus Vollholz und einer furnierten Oberfläche, wodurch die Growboxen wie ein echter Schrank aussehen und sich ins Interiuer der Wohnung nahtlos einfügen können. Den Korpus lässt Urban Chili in einer Tiroler Tischlerei anfertigen.

Holz hat gegenüber Planen und Metall entscheidende Vorteile. Growboxen aus Planen sind instabil und leider auch ein auffälliger Blickfänger. Systeme aus Metall können ungünstig in Sachen Akustik sein, da sie Geräusche schlechter abdämpfen als Holz.

Technische Daten

Das "Urban Chili 3.0" ist ein Komplettset, enthält also die Growbox mit samt der Beleuchtung und einem Abluftsystem. Die technischen Daten zeigen, dass diese Growbox nicht nur gut aussieht, sondern auch effizient und fast lautlos im Betrieb ist.

Maße des Korpus

  • Außenabmessung:65 x 45 x 133 cm
  • Innenabmessung/Nutzvolumen: 61,5 x 40,5 x 112 cm = 0,28m³

Beleuchtung

  • passiv gekühlte LED (lautloser Betrieb)
  • Vollspektrum
  • 174 high Power Samsung & Orsam LED Chips
  • optimiertes Lichtsprektrum von 380 – 780 nm
  • urban Chili 3.0, pro 80W (20 bis 40 cm Pflanzenabstand = 1129 – 818 μmol/m²s)

Geruchsfilter

  • 3 lagiger Aktivkohle Filteraufbau
  • 6-mal verbaut

Für eine gute Lichtreflexion besitzen die Innenseiten des Korpus eine weiße Möbellackierung. Laut Urban Chili ist die Growbox 100% lichtdicht verkleidet. Außerdem können keine Störgeräusche des Belüftungssystems nach außen dringen, da der Korpus zusätzlich geräuschabsorbierend ist. Von außen lässt sich die Growbox verschließen, somit ist der Inhalt vor Kleinkindern und Haustieren sicher. Im Lieferumfang ist zusätzlich ein zweiter Schlüssel enthalten.

Das Set ist nicht nur ein hochwertiges Möbelstück, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet. Für die optimale Beleuchtung ist das „Urban Chili LED Board pro 80W“ verbaut. Dabei handelt es sich um eine eigens für Urban Chili entwickelte LED, die in Tirol endgerfertigt wird. Die Vollspektrum-LED wird von 168x Samsung und 6x Osram Chips betrieben. Die Beleuchtung arbeitet absolut lautlos.

Die hochwertigen Chips und ihre Aufteilung ermöglichen eine homogene Lichtqualität und einen idealen Farbwiedergabe-Index. Es ist ein Pflanzenabstand kleiner als 5cm möglich, ohne die Pflanzen zu schädigen.

Das Lichtspektrum der Samsung-LED-Chips besitzt 380 – 780 nm. Das sind geeignete Verhältnisse für sämtliche Entwicklungsphasen von fast allen Pflanzenarten. Mit ihrem 2-Area-System besitzt Urban Chili laut eigener Aussage ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Dies bedeutet, dass das LED-Board sich in einem separaten Bereich innerhalb der Growbox befindet. Dadurch verhält sich die Temperatur in der Box sehr stabil. Bei anderen Systemen hängt das LED-Board im Pflanzenraum und gibt die volle Wärme auf die Pflanzen ab.

Auch im Bereich der Lüftungstechnologie besitzt Urban Chili laut eigenen Angaben mit dem 6x3-lagigen Carbonfilter im Abluftsystem ein Alleinstellungsmerkmal. Im Urban Chili 3.0 ist zudem ein sogenannter „Silent Lüfter“ verbaut. Damit gehört das Board zu den leisesten auf dem Markt.

Zusätzlich bekommen Sie im Komplettset eine Wanne, Ton-Granulat und vier Töpfe geliefert. Die Wanne ermöglicht es, dass bis zu 5 Liter Wasser auf einmal gegossen werden können. Das Wasser wird darauf sukzessive vom Granulat aufgenommen und gibt dieses dann bis zu sieben Tage an die Pflanzen ab.

 

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Darius Baumgart ist Praktikant in der Ratgeber-Redaktion. Seine Interessen liegen bei allen Sportarten rund um den Ball und der Musik.

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