Beziehungstipps | Frauen | Männer | Paare

Beziehungstipps für Frauen & Männer: So bleibt auch eine alte Liebe jung

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Die 5 großen Beziehungstipps, mit denen auch eine alte Liebe jung gehalten werden kann. Wir stellen Ihnen häufige Probleme einer langen Beziehung vor und zeigen, wie sich diese lösen lassen.

(aktualisiert am: 05.07.2024) | Axel Zawischa

Lange Beziehungen können etwas Wunderbares sein, gleichzeitig aber auch größere Herausforderungen mit sich bringen. Bei so manchem Paar wird aus Liebe ganz unwillkürlich Routine. Doch dagegen kann man ganz gezielt gegensteuern und eine Liebe neu entflammen oder festigen.

Doch auch von anderer Seite kann Ungemach drohen. Die anfängliche Begierde an der Partnerin beziehungsweise am Partner kann mit den Jahren verloren gehen und die Liebe auf eine harte Probe stellen. Insbesondere die sexuellen Vorlieben und Bedürfnisse spielen dabei oft eine Rolle.

Basenio.de, das Onlineportal für die Generation 50plus, stellt Ihnen fünf häufige Beziehungsprobleme einer langen Partnerschaft vor und zeigt Ihnen, wie sich diese lösen lassen.

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1. Zweifel ergründen

Wenn eine Beziehung über viele Jahre oder gar Jahrzehnte hält, ist das für viele Menschen leider kein Grund zur Freude. Stattdessen steigen immer häufiger Zweifel auf. Besonders im fortgeschrittenen Alter kann das der Fall sein. Fragen wie „Habe ich sexuell etwas verpasst?“ oder „Haben wir uns zu früh füreinander entschieden?“ plagen und bedrücken. Dann ist es fast schon normal, dass Beziehungen in Frage gestellt werden.

Dieses Verhalten ist nicht schlecht oder falsch. Es kann sogar helfen, Probleme rechtzeitig zu erkennen, um Beziehungen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Jedes Paar hat mit Höhen und Tiefen zu kämpfen. Die Tiefs sind aber kein Grund zur Sorge, solange sie erfolgreich gemeistert und nicht die Regel sind.

Lösung: Nehmen Sie die Zweifel als solche an und interpretieren Sie nicht zu viel hinein. Nutzen Sie stattdessen die Gelegenheit, um das Erlebte in der Beziehung Revue passieren zu lassen. Prüfen Sie, ob die Zweifel auf Unzufriedenheit gründen oder lediglich auf das normale Maß zurückzuführen sind. Wer jedoch ständig unzufrieden ist und zweifelt, sollte sich ernsthaftere Gedanken über seinen Standpunkt machen.

2. Erotische Fantasien

Wer nachts verunsichert aufwacht, weil der Traum von Sex mit einem anderen Menschen als dem Partner geprägt war, fragt sich verständlicherweise, ob dieser Traum das Ende der Beziehung bedeutet. Viele schämen sich aufgrund derartiger Fantasien und fühlen sich überaus schlecht ihrem Partner gegenüber.

Schließlich fühlt es sich an, als hätte man seine bessere Hälfte hintergangen. Doch diese Gefühle sind meist unnötig. Werner Bartens, Autor des Spiegel-Bestsellers „Was Paare zusammenhält“, gibt dazu Tipps in seinem Beziehungsratgeber.

Unter anderem wird erklärt: „Es wäre eher unnatürlich, wenn Sie gar keine erotischen Fantasien hätten. Sogar, dass wir uns regelmäßig nach potenziellen Sexpartnern umschauen, ist normal – weil es in unserem evolutionären Erbe steckt.“ Es steckt also in unseren Genen und kann als natürliche Verhaltensweise gedeutet werden, wenn in der Fantasie andere Personen eine Rolle spielen. Derartige Gedanken sind noch lange kein Grund anzunehmen, dass Ihre Beziehung Defizite aufweist.

Lösung: Nehmen Sie Träume möglichst gelassen hin und verwenden Sie Ihre Fantasien, um das Sexleben in Ihrer Partnerschaft positiv zu verändern. Möglicherweise deuten die Träume auf verborgende Wünsche hin. Sprechen Sie mit Ihrem Partner, um diese auszulegen.

3. Sex in der Beziehung

Das Sexualverhalten unterliegt gleichermaßen einem Wandel wie die Persönlichkeit selbst. Während es mit Mitte Zwanzig eher auf das Ausprobieren unterschiedlichster Stellungen und Durchhaltevermögen geht, stehen nach 50 andere Dinge im Fokus. Der Leistungsdruck nimmt in dieser Lebensweise deutlich ab, was Paare als etwas Positives betrachten sollten.

Die Liebe und Verbundenheit mit dem Lebenspartner ist in langen Beziehungen, die bis zu diesem Alter gehalten haben, stärker denn je. Diese Tatsache trägt dazu bei, dass sich der Sex in dieser Altersgruppe in zahlreichen Beziehungen sogar um ein Vielfaches verbessert. Kommt es zu Schwierigkeiten im Bett, ist das aber noch lange kein Grund zum Aufgeben. In unserem Artikel „Wie verändert sich der Sex im Alter?“ haben wir bereits einige Tipps erörtert, die helfen können, das Sexleben in Schwung zu bringen.

Lösung: Wenn sich Sex in langen Beziehungen nach und nach ändert und auch die Häufigkeit nachlässt, ist das kein Grund, gleich die ganze Partnerschaft in Frage zu stellen. Veränderungen sind normal. Statt in Zweifeln zu versinken, ist es hilfreich, Neues auszuprobieren. Ein offenes Gespräch mit dem Partner bringt Klarheit. Oft kämpft auch der Partner unbemerkt mit seinen sexuellen Veränderungen und ist erleichtert, wenn sich der Gegenüber dazu öffnet.

Bei Problemen mit der sexuellen Potenz können Hilfsmittel die Libido wieder "beflügeln". Für Männer gibt es Arzneimittel – sogenannte PDE-5-Hemmer - wie Viagra oder Sildenafil, die gezielt bei erektiler Dysfunktion helfen. Sie lassen sich heutzutage diskret im Internet kaufen. Auch technisch lassen sich Potenzprobleme angehen. So können Erektionshilfen wie beispielsweise Männervibratoren die Stimulation verstärken. Auch für Frauen gibt es Therapieangebote gegen den Libidoverlust. Welche zum Einsatz kommen können, hängt davon, ob die Probleme physischen und psychischen Ursprungs sind.

Grundsätzlich gilt bei sexueller Dysfunktion jedoch die Empfehlung, diese immer auch ärztlich abklären zu lassen, um mögliche körperliche Erkrankungen ausschließen zu können.

4. Machen Sie sich rar!

In langen Beziehungen wird der Partner leider oft als etwas Selbstverständliches hingenommen. Konflikte sind vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass gerade in langen Beziehungen im zunehmenden Alter die Gefahr besteht, dass einer der Partner unbemerkt in die Elternrolle und der andere in die Kindsrolle schlüpft.

Dies hat unweigerlich zur Folge, dass nicht nur sämtliches Verlangen auf Sex blockiert wird, sondern auch die allgemeine Anziehungskraft schwindet. Ein Übermaß an Nähe, bemuttern und kümmern ist schädlich für jede Beziehung.

Lösung: Machen Sie sich rar! Soll heißen, dass Sie sich und Ihrem Partner wieder mehr Freiräume und Platz geben, um Selbstständig sein zu können. Sehen Sie sich wieder wie zu Beginn der Partnerschaft als eigenständige Persönlichkeiten. Etwas, dass sie immer sind und sein werden. Ständig alles zusammen unternehmen, muss nicht sein. Besser wäre es, wenn wieder vermehrt konkrete Dates in die Beziehung eingebaut werden. Die gemeinsam vereinbarte Zeit gehört dann aber ausschließlich ihrer Zweisamkeit mit der Partnerin beziehungsweise dem Partner.

5. Neugierig bleiben

Es mag banal klingen, aber das Interesse an der Partnerin und dem Partner ist essenziell für die Beziehung. Zu Beginn einer Beziehung sind oft selbst die kleinsten Details an der Partnerin beziehungsweise dem Partner spannend und interessant. Es ist dann aber auch völlig normal, wenn die Intensität dabei mit der Zeit verloren geht. Die Neugierde an der Parternin oder dem Partner sollten sich jedoch erhalten.

Lösung: Was hast du heute gemacht? Diese Frage - liebevoll und zur rechten Zeit gestellt - lässt sie auch an den Aktivitäten ihrer Partnerin oder ihres Partners teilhaben, bei denen Sie nicht dabei waren. Liebe lebt auch von Neugierde. Bewahren Sie sich dieses Interesse.

Im TV-Magazin "taff" gaben Prominente ihre besten Beziehungstipps zum Besten:

Youtube Video Kind da & Liebesleben weg? Promi-Mütter geben Beziehungstipps! | taff | ProSieben

Kind da & Liebesleben weg? Promi-Mütter geben Beziehungstipps! | taff | ProSieben

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Fazit

Langjährige Beziehungen verändern sich genauso wie die Partner als Individuum. In die damit einhergehenden Zweifel und Konflikte sollte aber nicht mehr hineininterpretiert werden als nötig. Vielmehr geht es darum, die Veränderungen anzunehmen und passende Lösungswege auszuprobieren.

In unseren Erlebnisgeschenken können Sie tolle Erlebnisse für die gemeinsame Zeit buchen. Ballonfahrten oder Rundflüge über Ihre Heimatstadt gehören zu den absoluten "Rennern" für Paare.

 

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Axel Zawischas redaktionelle Themenschwerpunkte liegen in den Fachbereichen Mobilität sowie in Garten & Natur.

Kommentare


Guten Tag,
erst einmal zu meiner Person:Mein Name ist Rudolf A. Bernscheider; Ich bin 73 Jahre alt und Sohn des Rudolf Otto Bernscheider. Geboren im heimeligen Eichsfeld, dem unheimligen fliehend gen Westen, gelandet in Hamburg Hahn, lernte Ich schnell den Umgang mit Frauen zu schätzen und lieben.
Gott schenkte meiner Frau Heike B. geb. A. und Mir 2 Töchter (leider ist es kein Sohn geworden). Nach 50 Jahren Ehe ist eines klar: interdisziplinäre Körperliche Ertüchtigung tangiert gegen Null. Sie verstehen was Ich meine. Damit möchte Ich sagen: Der Truthan ist ausgelutscht, die Flamme erloschen, die Schwerkraft siegt, der mann verliert. Damit umzugehen ist schwierig (wenn auch nicht unmöglich). Die Zeichen der Zeit erwischen jeden, also lasst Uns die Zeitlosen erwischen!
Ich hoffe, ich konnte ihrem Beitrag mit meinem Erfahrungsschatz weiterhelfen und verbleibe wie folgt.

In friedlicher Absicht,
Rudolf Alfred Bernscheider und Frau Heike B. geb. A.

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