Umschuldung eines Dispositionskredits - Infos zu Euribor und Zinsen

Wie kann man einen Dispositionskredit umschulden? Infos zu Zinsen und zum Euribor

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Hohe Zinsen bei Dispositionskrediten können schnell zur Schuldenfalle werden. Oft lohnt sich dann eine Umschuldung.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie man am schnellsten und günstigsten aus dem Dispokredit herauskommt. Das Stichwort heißt hier Umschuldung. Zunächst blicken wir auf die Form des Dispositionskredits und wie die Banken an ihm verdienen. Darauf erfahren Sie, wie man durch Umschuldung seine finanziellen Belastungen senken kann und worauf Sie dabei achten müssen. Außerdem erklären wir, ob eine Restschuldversicherung in jedem Fall nötig ist. Es wird dabei erläutert, warum eine persönliche Beratung besser ist, als ein Blick in die diversen Vergleichsportale im Netz. Die Poller-Finanzdienstleistung bietet einen Service an, bei dem all ihre Unterlagen auf Herz und Nieren überprüft werden. Bei unserer Dienstleistung beraten wir Sie vertrauensvoll und richten uns nach Ihren Bedürfnissen. Rufen Sie uns heute noch auf unserer 24-Stunden-Hotline 0355 483 78 69 (Hotline Poller-Finanzdienstleistung) an und wir helfen Ihnen gerne.

Was ist ein Dispositionskredit?

Die Geschichte des Dispositionskredits ist eng verbunden mit der Zeit, als die bargeldlose Lohn- und Gehaltszahlung an Bedeutung gewann. In Deutschland war dies Ende der 1950er Jahre. Der Zahlungsverkehr über das Girokonto wurde so erheblich erleichtert. In dieser Zeit räumten erste Kreditinstitute in Deutschland ihren Kunden einen Dispositionskredit, kurz „Dispo“, ein. Dabei erhält der Kunde die Möglichkeit, sein Konto zu überziehen. Das heißt, obwohl das Guthaben auf dem Konto aufgebraucht ist, kann der Kunde noch bis zu einer bestimmen Grenze über Geld verfügen.

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Auch wenn Sie kein Bares mehr haben, ein Dispo erlaubt es Ihnen Rechnungen zu begleichen. (Quelle: https://de.fotolia.com/id/79370613)

Die Höhe des Dispos, der Dispositionsrahmen, wird von der Bank bestimmt. Sie ist dieser abhängig von der Höhe der regelmäßigen Einkünfte, die auf das Konto des Kunden eingehen. Auch dessen Kreditwürdigkeit beeinflusst die Höhe. Erhält der Bankkunde also ein monatliches Salär, ist die Chance groß, dass ihm die Bank einen solchen Kredit zur Verfügung stellt. Ob und in welcher Höhe der Dispo eingeräumt wird, wird allein von der Bank bestimmt. „Rutscht“ man also mit seinem Guthaben unter den Betrag null, gibt die Bank weiterhin Geld.

Diese Dienstleistung lassen sich die Kreditinstitute jedoch teuer bezahlen. Der sogenannte „Dispozins“ ist meist erheblich höher als die Zinsen bei anderen Kreditarten. Die Zeitschrift „Finanztest“ verglich in ihrer Ausgabe 9/2016 die Dispozinsen deutscher Banken. Der günstigste Zinssatz lag bei 4,24 Prozent, der teuerste bei 13,75 Prozent. Durchschnittlich lag der Zinssatz bei 9,91 Prozent. Die Zinsen fallen an, wenn man den Dispositionskredit in Anspruch nimmt. Ist man zwei Tage im Dispo, fallen für genau diese beiden Tage die Zinsen an. Es gibt Geldhäuser, die darüber hinaus ihren Kunden einräumen, dass sie auch den Dispo überziehen können. In diesem Fall werden noch teurere Überziehungszinsen fällig. Die Mitarbeiter der Poller-Finanzdienstleistung beraten Sie gerne, wie sie diese teuren Zinsen umgehen können.

Banken verdienen gut mit Dispo-Zinsen

Banken verdienen unter anderem ihr Geld mit Zinsen, die sie auf Kredite erheben. Ist das Zinsniveau so hoch wie beim Dispo, lockt ein lukratives Geschäft für die Geldhäuser. Dieses wird umso erträglicher, wenn man sieht, für welchen Zinssatz Banken sich derzeit Geld leihen. Diesen Satz kann man am „Euribor“ ablesen. Er zeigt an, zu welchen durchschnittlichen Konditionen sich viele europäische Banken Anleihen einander gewähren. Hier können Sie sehen, wie sich der Euribor täglich entwickelt.

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Rutscht der Kontostand in den negativen Bereich, kann die Bank einen Dispositionskredit einräumen. (Quelle: richterfoto.de - Fotolia)

Die Werte tendieren seit längerer Zeit nahe null. Die Banken bekommen also Geld zur Verfügung, worauf sie so gut wie keine Zinsen zahlen. Die Dispozinsen hingegen liegen durchschnittlich bei knapp 10 Prozent. Ein offensichtlich erträgliches Geschäft.

Dispo-Pauschalen sind ungültig!

Im Oktober 2016 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe, dass Pauschalgebühren bei Dispositionskrediten unzulässig sind. Solche Pauschalen wurden von einigen Geldinstituten erhoben, wenn man den Dispo überzog. Genauer gesagt, wenn die Pauschale höher war als die Überziehungszinsen, musste sie anstatt der Zinsen entrichtet werden. Lagen die Zinsen über dem Niveau der Pauschale, wurden die Zinsen fällig.

Die Richter sahen es in ihrem Urteilsspruch (AZ: XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15) als unangemessen an, dass selbst geringfügige Überschreitungen des Dispos vor dem Monatsende hohe Kosten verursachen. Geklagt hatten Verbraucherschützen gegen die Praktiken bei Deutscher Bank und Targobank.

Umschulden und aus der Dispofalle kommen

Wie oben bereits erläutert, sind Dispositionskredite besonders teuer. Dennoch bieten sie den Vorteil, dass man kurzfristig liquide bleibt. Ist es aber vorhersehbar, dass man länger im Dispo bleibt, sollte man schleunigst umschulden oder Einlagen möglicher Tagesgeldkonten verwenden, um den Dispo zu bedienen. Beim Umschulden wird die teure Anleihe in eine günstigere gewandelt. Die Experten von der Poller-Finanzdienstleitung wissen, dass man so erhebliche Beträge einsparen kann. Sie werden verblüfft sein, was bei einer solchen Kreditumschuldung möglich ist.

Bei einem persönlichen Gespräch überprüfen die Finanzberater alle offenen Beträge bzw. Kredite. In einer Gesamtübersicht werden diese dann tabellarisch aufgezeichnet und man erhält einen Überblick von seiner aktuelle Finanzsituation. Darauf aufbauend kann man dann ein Lösung aus den Schulden suchen. Die Gefahr, in hohe Verbindlichkeiten zu rutschen, ist auch für Senioren ein Problem. Doch auch hier gibt es Hilfsangebote.

Der Vorteil eines persönlichen Gesprächs liegt auf der Hand, ein Experte kann die für sie maßgeschneiderte Lösung finden. Ein Umstand den Online-Vergleichsportale zu möglichen Umschuldungen nicht bieten. Zudem sparen Sie Nerven bei einer aufreibenden Suche nach dem Weg aus den Schulden. Scheuen Sie sich also nicht und machen noch heute einen Termin mit einem unserer Berater. Dazu haben wir extra eine 24-Stunden-Hotline. Diese erreichen Sie unter der 0355 / 483 78 69.

Was man beim Umschulden beachten sollte

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Der Weg aus den Dispo-Schulden (Quelle: Steffen Gottschling)

 

Wenn man aus den Schulden kommen will, dann sollte dies mit Maß geschehen. Übernimmt man sich bei der Tilgung, häuft man schnell wieder in neue Verbindlichkeiten an. Eine Möglichkeit aus dem Dispo zu kommen, ist eine Umschuldung in einen Ratenkredit. Hier werden die kurzfristigen Außenstände in etwas längerfristige Verbindlichkeiten gewandelt. Vorteil: Es werden über einen bestimmten Zeitraum festgeschriebene Raten abbezahlt.

Sie können also kalkulieren, wie viel Geld sie aufbringen müssen, um die Tilgung zu leisten. Die Zinsen bei diesen Krediten sind zudem meist erheblich günstiger als beim Dispo. Hohe Raten versprechen eine schnelle Tilgung, aber bergen die Gefahr, dass man sich übernimmt. Daher sollte man sich hier genau beraten lassen. Mit einem Finanzplan kann der Experte helfen. Übrigens, Banken bieten auch einen solchen Service an, doch birgt dies auch die Gefahr, dass die Banken auf Gewinne aus sind. Zu hohe Kreditsummen oder Restschuldversicherungen können einen Ratenkredit unnötig verteuern.

Ein negativer Schufa-Eintrag könnte ein Grund für die Hausbank sein, ein weiteren Kredit abzulehnen. Damit wäre eine Umschuldung innerhalb der Hausbank nicht möglich. Es gibt jedoch Möglichkeiten Kredite zu beantragen, bei denen zuvor kein Schufa-Eintrag abgefragt wird. Erkundigen Sie sich im Falle eines Falles bei Ihren Finanzberatern danach. Solche Angebote bieten auch Online-Kreditvermittlungen. Hier sollte man ganz genau darauf achten, wie hoch die Kreditsumme sein soll und welche Tilgungsraten geleistet werden können. Vorteil solcher Angebote ist, dass man dadurch alte Schulden mit einem günstigeren Kredit bedienen kann. Dadurch steigt auch die Bonität bei der Schufa. Übrigens, auch bei den Stromkosten lässt sich heutzugtage viel Geld sparen. Ein Tarifwechsel bringt mehrere hundert Euro im Jahr.

Restschuldversicherungen

Egal, was sie hören, eine Restschuldversicherung ist nicht zwingend notwendig, um einen Kredit zu erhalten. Doch lohnt sich eine solche Versicherung in einigen Fällen. Mit ihr sichert man sich ab, falls man eine Rate nicht zahlen kann. Die Versicherung greift dann, jedoch nur unter vertraglich bestimmten Voraussetzungen! Bei langfristigen Krediten kann sich solch eine Versicherung durchaus lohnen.

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Lohnt sich eine Restschuldversicherung? Bei kurzfristigen Verbindlichkeiten lassen Sie lieber die Hände davon. (Quelle: https://de.fotolia.com/id/42659398)

Was ist, wenn man krank wird und nicht mehr arbeiten kann? Dann könnte diese Versicherung helfen. Anders verhält es sich aber bei kurzfristigen Verbindlichkeiten, wie etwa bei einem Ratenkredit. Da man als Kreditnehmer Zinsen an die Versicherung entrichten muss, erhöhen sich die Verbindlichkeiten. Also Achtung. Reden Sie mit Ihrem Finanzexperten und schauen Sie, ob es wirklich eine solche Versicherung braucht.

Vergleichsportale im Netz

Im Internet bieten diverse Portale die Möglichkeit an, aktuelle Zinsen bei Krediten zu vergleichen. So schön wie so ein Überblick sein kann, so genau steckt der Teufel im Detail. Nur die reinen Zahlen zu vergleichen, kann sich letztlich fatal auswirken. Es sei daher nochmal daran erinnert, dass eine persönliche Beratung auch die beste Konstelation für Sie herausarbeiten kann. Aspekte wie Laufzeit und Kreditsumme wollen genau angepasst sein, damit die Schulden ein Ende nehmen.

Einige Onlineportale bieten dafür spezielle Filter. So finden sich bei check24.de, verivox.de oder finanzcheck.de Eingabemasken, in denen man individuell seine Einstellungen vornehmen kann. Dadurch rechnen die Seiten günstige und verbraucherfreundliche Konditionen aus. Ein persönliches Gespräch ersetzen sie damit aber nicht.

Fazit

Ist man im Dispo, sollte man nicht sofort in Panik verfallen. Für eine kurze Zeit können Dispositionskredite über Engpässe hinweghelfen. Sollte es sich abzeichnen, dass man länger kein positives Guthaben auf dem Konto hat, heißt es einschreiten. Entweder man schichtet Kapital aus anderen Einlagen um, um den teuren Dispozins zu verhindern oder man macht eine Umschuldung. Dabei sollte man sich persönlich beraten lassen. Nur so kann man individuell einen Finanzplan entwickeln, um aus den Schulden zu kommen. Die Experten der Poller-Finanzdienstleistung wissen hier Rat. Ein Anruf genügt und ein Mitarbeiter kümmert sich um Ihre Belange. Vertrauen Sie auf die Experten.


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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