Stromanbieter wechseln - Stromberater & Stromberatung vor Ort

Stromanbieter wechseln – Stromberater bzw. Stromberatung vor Ort in Ostdeutschland

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(Quelle: www.pixabay.com)

Sie ärgern sich über eine hohe Stromabrechnung ? In diesem Beitrag zeigen wir, was Sie beachten sollten, wenn sie den Stromanbieter wechseln. Bei einer persönlichen Stromberatung finden Sie den günstigsten und verbraucherfreundlichsten Tarif.

Wir von der Poller-Finanzdienstleistung möchten Ihnen gerne helfen, bares Geld zu sparen. Ein Wechsel des Stromtarifs kann Ihnen mehrere hundert Euro im Jahr einbringen. In einer persönlichen Beratung finden wir einen günstigen und für sie zugleich verbraucherfreundlichen Stromvertrag. Der Wechsel ist ohne Risiko. Wir zeigen Ihnen, wie einfach es geht und wie sie dabei Ihr Konto schonen. Zwar gibt es viele Onlineportale, die damit werben, die günstigsten Tarife zu ermitteln, doch sollte man dabei vorsichtig sein. In einem Test von Stiftung Wartentest (03/2013) schnitt keines der verglichenen Portale besser als befriedigend ab. Oft haben Senioren auch eine Hemmschwelle die Online-Angebote zu nutzen und verlieren somit bares Geld.

Wir beraten Sie persönlich und vertrauensvoll bei der Wahl ihres Stromanbieters. Die Experten von der Poller-Finanzdienstleistung sind vertraut mit den aktuellen Angeboten am Markt und helfen Ihnen, einen maßgeschneiderten Tarif für Sie zu ermitteln. Darüber hinaus bietet das Unternehmen einen Service an, bei dem die Mitarbeiter Ihre Unterlagen auf Herz und Nieren prüfen. Ob Strom, Gas, Versicherung, Umschuldung oder Kreditvergleich, wir helfen Ihnen. Hier haben wir noch Tipps, wie sie in Ihrem Haushalt Stromkosten sparen können. Den Service gibt es für 30 Euro monatlich bei der Poller-Finanzdienstleistung. Der Vorteil für Sie liegt auf der Hand. Die Mitarbeiter sind nicht auf Provisionen aus, die bei Neuverträgen üblich sind.

Augen auf am Strommarkt!

Mit einem Blick auf den Strompreis-Atlas können Sie sehen, auf welchem Niveau sich die Preise der Stromanbieter in Ihrer Region bewegen.

Die Preisunterschiede in den Regionen zeigen deutlich, dass man die Augen am Strommarkt offen halten muss, will man nicht zu viel bezahlen. Doch wie setzt sich eigentlich der Strompreis zusammen? Die Frage wird wichtig, will man bei einem möglichen Anbieterwechsel sparen. Ihre Haushaltskosten können Sie mit einer praktischen App kontrollieren.

Grundsätzlich gibt es drei wesentliche Faktoren, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt.

  • Steuern, Abgaben und Umlagen (Abgaben)
  • Vertriebs- und Produktionskosten (Herstellung)
  • Kosten für Benutzung der Netze (Transport)

1998 wurde der Strommarkt in Deutschland liberalisiert. Für den Kunden heißt das, dass er seinen Elektrizitätsanbieter frei wählen kann. Für den Strompreis selber bedeutet dies, dass er prinzipiell am Markt ermittelt wird. Er wird an der Strombörse, der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig, ausgehandelt. Die ist eine öffentlich-rechtliche Institution und unterliegt dem deutschen Börsengesetz. Im Zuge der Liberalisierung der Elektrizitätsmärkte gewann Stromhandel  für die Energieversorger an Bedeutung. Mit der Börse sollten Abschlüsse von Vertragen zu marktgerechten Preisen möglich bzw. erleichtert werden.

Der Preis für Energie blieb zwar seit 2013 stabil, wird aber 2017 steigen. Ursache dafür ist, dass einige Netzanbieter (Kostenpunkt Transport) ihre Netzentgelte anheben. Dies ging jüngst durch die regionale Presse. So berichten Märkische Allgemeine, die Freie Presse und die Thüringer Allgemeine übereinstimmend von den Erhöhungen. Zusätzlich steigt die sogenannte EEG-Umlage von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde.

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Die Entwicklung des Strompreises in Deutschland (Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft)

Die EEG-Umlage wurde 2000 eingeführt und soll den Ausbau der erneuerbaren Energieanlagen vorantreiben. Sie gleicht die Differenz aus, die zwischen dem Preis besteht, den Stromerzeuger für ihren Strom bekommen, und den garantierten Abnahmepreisen für Ökostrom. Das heißt, je niedriger der Strompreis an der Börse ist, desto höher steigt die Umlage. Vor zwei Jahren wurde sie reformiert. Seither sind die Förderungen für die Erneuerbaren zurückgefahren geworden, sodass sie sich selbst am Markt behaupten müssen. Aus oben stehender Grafik erkennt man, dass zwar die Kosten für die Strombeschaffung sinken, dafür aber die Steuern, Abgaben und eben die EEG-Umlage stiegen. Letztere wird von den Netzbetreibern jedes Jahr am 15. Oktober für das darauf folgende Jahr festgelegt.

Preis-Vergleichsportale schaffen Überblick

Aus dem 2015er-Jahresbericht der Bundesnetzagentur geht hervor, dass die Zahl der Anbieter auf dem Strommarkt weiter gestiegen ist. Das heißt, die Endverbraucher haben eine immer größere Auswahl bei der Wahl des Stromanbieters. Dem Jahresbericht nach gab es im Vorjahr durchschnittlich 106 Anbieter pro Region! Bei den Preisen gibt es zwischen den einzelnen Anbietern erhebliche Unterschiede. Ein Tarifwechsel kann Ihnen als Endverbraucher hunderte Euro sparen. Im Internet haben sich mehrere Vergleichsportale etabliert, die den Kunden einen Überblick über alle möglichen Tarife in der Region bieten. Zu den größten Portalen in Deutschland gehören: verivox.de, check24.de, wer-ist-billiger.de, preisvergleich.de und hauspilot.de.

Sie sollten die Angebote der Portale jedoch genau prüfen. Bei einem Test der Stiftung Warentest schnitt keines der Portale besser ab als mit der Note befriedigend. Häufiger Kritikpunkt, viele der Portale zeigten Anzeigen verdeckt als Topangebote. Damit bekamen die Kunden nicht immer die für sie besten Konditionen ausgespielt. Denn es gilt, der günstigste Preis ist nicht immer der beste Vertrag. Man sollte auch einen Blick auf die Vertragskonditionen haben. Achtet man hier genau auf die Details, dann kann aus den günstigen Angeboten schnell ein teurer Tarif werden.

Dabei gibt es diverse Preisfallen, auf die die Kunden achten sollten:

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Diese Aspekte sollten Sie bei der Stromtarif-Wahl beachten (Quelle: Steffen Gottschling)

Auf der anderen Seite gibt es auch verbraucherfreundliche Konditionen für sie als Kunde. Wir haben einige Tipps für Sie gesammelt. Damit sie nicht eine große Jahresendabrechnung überrascht, empfiehlt es sich, eine monatliche Abrechnung der Energiekosten zu vereinbaren. Achten Sie auf Preisgarantien. Je mehr der Vertrag enthält, desto besser. Mindestens sollten Strombeschaffung und Netzentgelte garantiert sein. Gibt es einen Neukundenbonus, sollte dieser fest vereinbart sein und keine weiteren Bedingungen haben. Bei der Kündigungsfrist sollte eine kurze Zeit vorgesehen sein. Weniger als sechs Wochen sind in Ordnung. Bei der Anschlusslaufzeit darauf achten, dass nach Ende der Erstlaufzeit der Vertrag jederzeit mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden kann. Sonst droht unter Umständen eine weitere Laufzeit von einem Jahr. Auf solche Details haben die Experten von der Poller-Finanzdienstleistung ein Auge. Sprechen Sie uns als darauf gerne an.

Wie wechselt man seinen Stromanbieter/Elektrizitätsanbieter?

Wann lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters? Ist ihr Vertrag mit „Basistarif“ bzw. „Grundversorgung“ überschrieben, dann können Sie davon ausgehen, dass sie bei einem Wechsel viel Geld sparen können. Diese Tarife sind oft deutlich teurer als die meisten anderen Angebote am Markt. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist dabei sehr einfach. Meist müssen Sie nur bei ihrem neuen Anbieter unterschreiben und dieser übernimmt dann alle anderen Modalitäten bei der Kündigung des alten Vertrags. Vergewissern Sie sich vor dem Wechsel, wie viel Strom sie im letzten Jahr verbraucht haben. Das hilft bei den Konditionen im neuen Vertrag. Denn wenn Sie wissen, wie viel Strom sie verbrauchen, können Sie hier besser kalkulieren. Beim neuen Vertrag müssen Sie den Namen des bisherigen Stromlieferanten, ihre Kundennummer und den Namen des Netzbetreibers angeben. Den Zählerstand muss man am Tag des Wechsels selbst notieren. Gut ist es, wenn Sie dabei einen Zeugen haben. So können Sie möglichen Problemen bei der Abrechnung mit dem alten Stromlieferanten Vorschub leisten. Sobald die Kündigung bestätigt ist, können Sie davon ausgehen, dass der Wechsel vollzogen ist.

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So läuft der Wechsel des Stromanbieters. (Quelle: Steffen Gottschling)

Viele Menschen haben bei einem Wechsel Angst, dass sie bei einem möglichen Verzug ohne Strom sein könnten. Hier hat jedoch der Gesetzgeber Vorschub geleistet. Nach § 38 Abs. 1 EnWG muss man auch dann Strom erhalten, wenn man aktuell keinen Anbieter hat. Der Grundversorger der Region muss dann einspringen. Die Preise dafür bestimmt der Versorger. Energiekosten können Sie nicht nur mit einem Wechsel sparen. Wir haben einige Energiespar-Tipps auf basenio.de für sie zusammengestellt. Die Mitarbeiter der Poller-Finanzdienstleistung helfen ihnen gerne, den für sie günstigsten und verbraucherfreundlichsten Tarif zu finden. Wenden Sie sich gerne kostenfrei an uns unter unserer 24-Stunden-Hotline 0355/4837869.

Fazit

Wenn Sie den Stromanbieters wechseln, kann Ihnen das mehrere hundert Euro im Jahr bringen. Bei einem Wechsel gibt es kein Risiko, dass sie ohne Strom da sitzen. Ihr neuer Anbieter übernimmt die Modalitäten, um bei Ihrem alten Anbieter zu kündigen. Aufgrund der eingeräumten Boni kann es sich lohnen, den Tarif jedes Jahr zu wechseln. Ein Blick auf die Vergleichsportale im Netz schafft einen Überblick, doch persönliche Stromberatungen bringen einen günstigen und verbraucherfreundlichen Tarif, der maßgeschneidert ist auf ihre Bedürfnisse.


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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