Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung | sinnvoll

Ist eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung sinnvoll?

Bild zum Artikel: Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung | sinnvoll
(Quelle: Patricia Klamt)

Der Tod eines Menschen ist kein angenehmes Thema - dabei ist zur Minderung der Last der Hinterbliebenen, bzw. zur Deckung entstehender Kosten in Zusammenhang mit der Beerdigung, eine Sterbegeldversicherung oft hilfreich. Lesen Sie hier mehr dazu.

Es heißt, der Tod sei das Einzige, was sicher sei. Oft wollen sich die wenigsten Menschen mit diesem unschönen Ereignis auseinandersetzen. Das weiß Andreas Schultz-Engelhard, Leiter der Bezirksdirektion der Barmenia in Erfurt, aus eigener, jahrelanger Berufserfahrung. „Häufig wird das Thema verdrängt. Vielen Menschen ist es einfach unangenehm, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Dementsprechend gibt es eher selten Anfragen an uns, um eine vorsorgliche Absicherung für den Sterbefall zu erzielen. Kommt es zu einem Beratungsgespräch mit dem Thema Sterbegeldversicherung, ist viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen nötig. Häufig hilft es, wenn die Menschen einen Ansprechpartner haben, der über ausreichend Lebenserfahrung verfügt und selbst zur Altersgruppe 50+ gehört. Dies ist jedoch für eine gute Beratung keine Voraussetzung. Meine Mitarbeiter sind bestens ausgebildet, um sich den Sorgen und Nöten unserer Kunden anzunehmen und sie auch in diesen Gesprächen sehr gut zu beraten und abzusichern.

Sterbegeldversicherung federt Bestattungskosten ab

Menschen planen vorsorglich für den eigenen Todesfall selten die Abfederung entstehender Kosten zu Gunsten ihrer Hinterbliebenen. Nicht immer wird ein Testament hinterlassen, welches auch finanzielle Belange klärt. Andreas Schultz-Engelhard und seine Kollegen sind bemüht, ihre Kunden rechtzeitig abzuholen, um für den Kunden die Möglichkeit einer Absicherung für den Todesfall zu besprechen, die etwaige Notwendigkeit zu klären und im gegebenen Fall die Absicherung durch eine Sterbegeldversicherung zu erreichen.

Diese Versicherung deckt die Kosten, die bei einer Beerdigung anfallen oder federt sie zumindest ab. "Je nach Region und individuellen Wünschen fallen für eine Bestattung Kosten zwischen 3.000 bis 10.000 Euro an", erklärt der Fachmann. Hinzu zählen alle entstehenden Ausgaben rund um die Trauerfeier. Wer für seine Kinder oder Lebenspartner die Trauer um den Verlust nicht noch um eine finanzielle Notlage erhöhen möchte, sollte verantwortungsbewusst vorsorgen. 

Der Todesfall und die Bestattung an sich bringen eine hohe emotionale Belastung mit sich und stellt häufig zusätzlich auch eine erhebliche finanzielle Anstrengung dar. "Wir können unseren Kunden mit der Sterbegeldversicherung die finanzielle Beanspruchung mildern und oft sogar komplett ausklammern. Die finanzielle Lücke lässt sich bei entsprechender Planung und umfassender Betrachtung im Beratungsgespräch gänzlich schließen.", erklärt Schultz-Engelhard. Gerade in Zeiten steigender Altersarmut wird diese Form der Vorsorge immer wichtiger. 

Experte empfiehlt Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Empfehlenswert ist die Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung bei der Barmenia: die "Barmenia SterbeGeld Plus – Kapitalbildende Lebensversicherung auf den Todesfall". Warum ohne Gesundheitsfragen? Die Entscheidung, die Kosten des eigenen Todes abzusichern, fällt häufig erst im fortgeschrittenen Alter. Die Wahrscheinlichkeit, dass Vorerkrankungen bzw. chronische Leiden vorhanden sind, ist sehr hoch. An dieser Stelle führt eine Vorsorgeform mit Gesundheitsprüfung entweder zu einer Beitragserhöhung oder zur Ablehnung des gewünschten Schutzes. Daher werden in der Praxis, insbesondere bei der Sterbegeldversicherung, sehr oft Lösungen ohne Gesundheitsfragen angeboten. Hier muss eben kein Fragebogen zum aktuellen Gesundheitsstand ausgefüllt werden, dafür greift der volle Versicherungsschutz nach drei Jahren, bis dahin werden die eingezahlten Beiträge zurück erstattet. Bei einem Unfalltod innerhalb der ersten drei Jahre wird jedoch dennoch die komplette abgesicherte Versicherungssumme fällig.

Im Vergleich zur Sterbegeldversicherung mit Gesundheitsprüfung ist der Tarif in der Regel etwas teurer. Ein 60-Jähriger würde bei einer im Todesfall garantierten Summe von 7.500 Euro einen monatlichen Beitrag von rund 40 Euro zahlen. Die Todesfallleistung wird ohne Altersgrenze ausgezahlt. Senioren sollten jedoch nicht zu lange mit der Vorsorge warten: Das Endeintrittsalter für Sterbegeld Plus beträgt 75 Jahre und 11 Monate und je älter man beim Abschluss ist, um so höher sind die Kosten für eine Absicherung. Die Mindestversicherungssumme liegt bei 3.000 Euro, die Höchstsumme beträgt 15.000 Euro. "Wer mit einer teureren Bestattung rechnet, sollte die Versicherungssumme höher ansetzen lassen", empfiehlt Andreas Schultz-Engelhard. Grundsätzlich besticht eine gute Sterbegeldversicherung durch sofortigen Schutz bei Unfalltod, schnelle und unbürokratische Zahlung im Leistungsfall, festgelegte Beitragszahlungsdauer und danach beitragsfreiem, weiter bestehenden Versicherungsschutz. Zudem sollte frei wählbar sein, wer die Leistung nach dem Tod erhält. Sterbegeldversicherungen ohne Wartezeit und ohne Gesundheitsprüfung werden nicht angeboten.

Weitere Vorsorgeprodukte sinnvoll

Das Sterbegeld ist bei weitem nicht die einzige sinnvolle Vorsorgemöglichkeit bei der Barmenia. Von der Altersvorsorge, der ergänzenden Krankenversicherung oder der „Deutsche-Förder-Pflege“ gibt es zahlreiche weitere Modelle, die gerade im Alter eine unverzichtbare Ergänzung zu staatlichen Leistungen sind. Zumal erwartet wird, dass die staatlichen Leistungen auf kurz oder lang geringer ausfallen werden. "Je früher man sich mit seinen Vorsorgemöglichkeiten beschäftigt, desto besser", erklärt Andreas Schultz-Engelhard. "Aber auch mit 50 Jahren ist es noch nicht zu spät, sich beispielsweise mit einer privaten Zusatzrente zu beschäftigen." Wer im Alter seinen Lebens- und Versorgungsstandard halten wolle, komme um eine private Absicherung nicht herum, weiß der Experte. Jeder hat es letztlich selbst in der Hand. Es gehört nur etwas Mut dazu, sich auch mit dem Ruhestand, der eigenen Endlichkeit und den finanziellen Folgen zu beschäftigen.


DIESEN BEITRAG: KommentierenDrucken
Bewerten:
Empfehlen:

Mehr von Thomas Fritz
Profilbild von Thomas Fritz

Thomas Fritz (Jg. 1982) ist ein freier Journalist aus Leipzig, der seit 2010 in der Branche tätig ist und bundesweite Auftraggeber hat. Nicht die tagesaktuelle Berichterstattung, sondern gut recherchierte Hintergrundberichte, Porträts und Reportagen sind sein ...


Kommentare

Eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen ist für alldiejenigen sinnvoll, die aufgrund von Vorerkrankungen keine finanzielle Absicherung ihrer Beisetzung erhalten würden. In meinen Augen ist damit ein Ersatz für die 2010 abgeschaffte Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen geschaffen, nur dass es bei ihr keine Laufzeit gibt.

Allerdings sollten Interessenten in beiden Fällen nachrechnen, ob sich ein Abschluss lohnt. Viele Verträge sind nämlich so ausgestaltet, dass bei einem späteren Eintrittsalter die Beitragszahlungen die vereinbarte Versicherungssumme übersteigen. Von daher hat Herr Schultz-Engelhardt durchaus recht, dass es besser ist, je eher man sich mit diesem Thema beschäftigt. Ergänzend hierzu eine Beispielrechnung auf http://bestattungsvorsorge-heute.de/sterbegeldversicherung-oder-sparbuch/ die aufzeigt, wie man für sich entscheiden kann, welche Form der Bestattungsvorsorge für einen sinnvoll ist.

Kommentar schreiben

Sicherheitscode