Sichere Geldanlage | für Senioren | Rentner | Enkelkinder

Sichere Geldanlange für Senioren & Rentner: Die 6 besten Tipps für ältere Menschen

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Es gibt auf dem Finanzmarkt sichere Geldanlagen, mit denen auch Senioren und Rentner ihr Vermögen vermehren können. Solche Anlagen lohnen sich auch, um für Enkelkinder Geld anzulegen. Hier stellen wir ihnen 6 sichere Anlagemöglichkeiten vor.

Das Rentenniveau in Deutschland liegt bei knapp unter 50%. Damit ist gemeint, dass die durchschnittliche Rente etwas weniger als die Hälfte des Entgelts eines Durchschnittsverdieners beträgt. Seit 2005 werden in Deutschland Renten zudem besteuert. Daher sollten auch ältere Menschen ihre Finanzen im Blick haben, um nicht in die Altersarmut abzurutschen.

Um Vermögen zu erhalten, oder im besten Fall zu vermehren, sollten auch Senioren Kapitalanlagen im Blick haben. Früher reichte es dafür, wenn man seine Ersparnisse auf dem Sparbuch liegen ließ und Zinsen dafür erhielt. Doch durch die Wirtschaftskrise in der Eurozone sanken die Zinsen gen 0. Wer also Geld auf dem Sparbuch liegen hat, bekommt dafür kaum oder gar keine Zinsen mehr. Auch Lebensversicherungen sind kaum noch rentabel. Es braucht also Alternativen.

Sparpotentiale können in alten Versicherungsverträgen liegen. Braucht es wirklich noch eine Unfallversicherung im Alter oder reichen dafür die Leistungen der Krankenversicherung? Diese eingesparten Versicherungsbeiträge entlasten das monatliche Budget. Doch um das Einkommen im Alter abzusichern, braucht es mehr als das. Einige Kapitalanlagen sind sichere Einnahmequellen, mit denen auch Rentner Vermögen aufbauen können.

Ein Tipp vorweg, man sollte nicht nur in eine der hier aufgeführten Anlagemöglichkeiten investieren, sondern ein Mix aus ihnen bilden. Auch wenn jede der hier genannten Kapitalanlagen ein gewisses Maß an Sicherheit bringt, so sollte man sie dennoch mischen, um sich gegen Verluste abzusichern. Die basenio-Redaktion hat in einer Netzrecherche den sehr ausführlichen und fachlich guten Beitrag Rente mit Dividende von Alexander Glaser gefunden. In seinem Ratgeber erklärt er verschiedene Anlagestrategien, die gerade für ältere Menschen sinnvoll sind.

Sichere Geldanlagen für ältere Menschen

  1. Tagesgeld
  2. Festgeld
  3. Gold
  4. Immobilien
  5. Staatsanleihen
  6. Indexfonds

 

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Tagesgeldkonten können online bei Direktbanken angelegt und verwaltet werden. (Quelle: © momius - Fotolia)

Tagesgeld ist flexibel

Es ist die wohl derzeit sicherste Form sein Geld gewinnbringend anzulegen. Auf Tagesgeldkonten zahlt man Geldbeträge ein, auf die man dann Zinsen erhält. Die eingezahlten Geldbeiträge werden auch „Einlagen“ genannt. Tagesgeldkonten zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine festgelegten Lauzeiten haben. Es gibt also keinen Zeitpunkt, bis zu dem man mindestens Geld auf dem Konto angelegt haben muss. Anleger können kurzfristig ihre Geldeinlage vom Konto abheben, die dann in der Regel auf ein Girokonto ausgezahlt werden. Von dort kann der Kontoinhaber dann frei über das Geld verfügen.

Wer nun denken möge, warum man sein Geld nicht gleich auf dem Girokonto behalten sollte, der sei an die seit Jahren extrem niedrigen Zinsen erinnert. Auf Girokonten gibt es praktisch gar keine Zinsen mehr. Auch auf Sparbüchern sind die Zinssätze kaum höher. Hingegen gibt es Tagesgeldkonten, auf die es bis einen Prozent Zinsen gibt.

Einlagen bis zu 100.000 Euro sind innerhalb der Europäischen Union gesetzlich gesichert. Bei Gemeinschaftskonten sind die Einlagen gar bis 200.000 Euro gesichert. Gerät eine Bank in finanzielle Nöte, dann sind diese Geldbeträge durch die europäische Einlagensicherung geschützt. Wer also sein Geld sicher angelegt wissen möchte, sollte sein Geld bei einer europäischen Bank anlegen, die finanziell stabil aufgestellt ist.

Das unabhängige Verbraucherportal „Finanztip“ empfiehlt Anlegern, Tagesgeldkonten bei Direktbanken zu eröffnen. Die haben allerdings keine Filialgeschäfte und Kunden bekommen keinen persönlichen Kontakt zu den Bankmitarbeitern.

Zinserträge auf Tagesgeldkonten werden besteuert. Auch Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag werden von den Zinserträgen abgerechnet. Wer kirchensteuerpflichtig ist, muss auch die von den Zinsen abrechnen. Liegen die Zinserträge aber unter 801 Euro (für Alleinstehende) oder 1.602 Euro (für Paare), dann können sie von der Steuer mit einem Freistellungsauftrag abgesetzt werden. Rentner, die eine Nichtveranlagungsbescheinigung haben, erhalten die kompletten Zinserträge unversteuert.

Wer nicht über so eine Bescheinigung verfügt, der muss damit rechnen, dass bei entsprechendem Einkommen die Zinsen auf seine Erträge aus der Altersrente versteuer werden.

Festgeld bringt höhere Zinsen

Auf ein Festgeldkonto wird ähnlich wie beim Tagesgeld eine Einlage eingezahlt, die im weiteren Verlauf verzinst wird. Doch hier werden die Geldbeträge für eine bestimmte Zeit „fest“ angelegt. Während dieser Laufzeit kann der Anleger nicht auf seine Einlage zugreifen, er kann also kein Geld vom Festgeldkonto abheben, bevor der Stichtag erreicht ist. Diesen Nachteil, dass man nicht frei auf sein Geld zugreifen kann, kompensieren die Geldinstitute in der Regel mit höheren Zinssätzen als bei Tagesgeldkonten. Allerdings sind durch die aktuell niedrigen Zinsen in der Euro-Zone auch bei Festgeldkonten nur geringe Renditen möglich.

Als Rendite bezeichnet man den Ertrag oder die Verzinsung von Wertpapieren oder von Kapitalanlagen. Zu letzteren gehören Festgeldkonten. Die werden von Banken mit unterschiedlich langen Laufzeiten angeboten. Von wenigen Monaten bis zu zehn Jahren können Anleger hier ihr Geld deponieren. Die Einlagen auf Festgeldkonten sind ebenso durch die europäische Einlagensicherung geschützt wie die Tagesgeldkonten.

Finanzexperten empfehlen Anlegern eine sogenannte „Zinstreppe“ bei Festgeldkonten, wenn sie sich ein gewisses Maß an Flexibilität erhalten möchten. Teilt man die Einlage auf drei gleich große Beträge auf, und legt diese zeitlich gestaffelt an, kann man zumindest über einen Teilbetrag nach Ablauf der ersten Anlage verfügen.

Beispiel:

Kristin F. möchte 3.000 anlegen. Sie teilt die Einlage in drei Mal 1.000 Euro auf. Die ersten 1.000 Euro legt sie für sechs Monate an, die zweiten 1.000 Euro für zwei Jahre und die letzten 1.000 Euro für fünf Jahre. Sie kann bei dieser Anlege-Variante – der Zinstreppe - nach sechs Monaten über die ersten 1.000 Euro plus Zinsen frei verfügen. Das Geld könnte sie nun zu neuen Konditionen wieder fest anlegen. Da die Zinssätze von den aktuellen Marktgegebenheiten abhängen, können die Konditionen nun besser aber auch schlechter sein als vor sechs Monaten.

Die Zinserträge werden genauso besteuert wie die aus den Tagesgeldkonten.

 

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Auf Festgeldkonten gibt es aktuell nur wenig Zinsen. Allerdings ist man hoch vor Verlusten geschützt. (Quelle: eyetronic - Fotolia)

Gold ist wertbeständig

Gold ist eine krisensichere Anlage, weil die natürlichen Vorkommen des Edelmetalls begrenzt sind. Dieser Umstand trägt dazu bei, dass das Edelmetall wertstabil ist. Seit Jahrhunderten ist es als Währungsmittel etabliert und wird von Anlegern nachgefragt. Der Goldpreis wird international in Dollar pro Feinunze gehandelt. Die Feinunze ist die Maßeinheit für Edelmetalle und gibt Auskunft über dessen Masseanteil. Man misst also das Gewicht des Goldes, um seinen Wert zu berechnen. Eine Feinunze entspricht heute 31,1034768 Gramm Gold.

In den letzten Jahrzehnten ist der Preis des Edelmetalls spürbar gestiegen. Allerdings gibt es Anlagemöglichkeiten, die deutlich höhere Renditen einbringen. Aktien haben ein höheres Potential auf gesteigerte Erträge, da sie auch Unternehmensentwicklungen abbilden. Steht ein börsendotiertes Unternehmen gut da am Markt, dann wirkt sich das auch auf den Aktienkurs aus.

Der Goldpreis wird ausschließlich über Angebot und Nachfrage gesteuert, das Metall selbst kann nichts zu seinem Wert beitragen. Je mehr Anleger in Gold investieren, desto höher steigt der Preis. Das geschieht gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten, wenn Währungen an Wert verlieren, bleibt Gold ein stabiler Gegenwert.

Im oben eingeblendeten Diagramm ist ersichtlich, dass auch der Goldpreis schwankt. Wertverluste können also nicht ausgeschlossen werden. Wer Gold zu barem Geld machen möchte, der kann es bei Goldschmieden oder bei speziellen Online-Händlern verkaufen.

Doch auch hier kann es sein, dass man auf seinen Ertrag Einkommenssteuer bezahlen muss. Das hängt davon ab, wie viel Zeit zwischen An- und Verkauf lag. Bei „Finanztip“ kann man dazu lesen: „Der Veräußerungsgewinn ist steuerpflichtig und Sie müssen ihn deshalb in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben, allerdings erst ab einer Höhe von 600 Euro. Denn bis dahin gilt eine Freigrenze.“ Ist der Zeitraum länger als ein Jahr, entfällt die Steuerpflicht.

Immobilien sind Betongold

Manch einer spricht im Zusammenhang mit Immobilien auch vom „Betongold“, denn sie sind ähnlich wertbeständig wie Gold. Wie beim Edelmetall auch, erhält man einen physischen Gegenwert für seine Investition. So hat man auch in Niedrigzinsphasen ein Habe, mit dem sich eine verhältnismäßig gute Rendite erwirtschaften lässt. Doch anders als bei Gold kann man mit einer Immobilie auch arbeiten, um die Erträge zu steigern. So lassen sich beispielsweise Mieteinnahmen steigern, wenn man Wohnraum komfortabel oder barrierefrei umbaut. Letztlich erhöhen solche Maßnahmen auch den Wiederverkaufswert der Immobilie.

Doch wer mit einer Immobilie Geld machen möchte, der sollte dabei planvoll vorgehen. Denn so manch verheißungsvolles Geschäft kann sich als unrentabel herausstellen. Experten warnen davor, jedem Verkäufer blindlinks Glauben zu schenken. Deren Modellrechnungen für die Rendite gehen gerne mal vom bestmöglichen Verlauf aus, bei dem keine oder nur geringe Aufwendungen für Reparaturen und Sanierungsarbeiten am Gebäude entstehen. Die können jedoch beträchtlich sein und die Rendite enorm schmälern. Daher sollte man sich über sämtliche Fakten im Klaren sein, die den Ertrag aus einer Immobilie beeinflussen. Diese Faktoren sind:

  • Der Kaufpreis
  • Nebenkosten (Grunderwerbssteuer, Maklergebühren, Notarhonorar)
  • Mieteinnahmen
  • Verwaltungskosten
  • Aufwendungen für den Erhalt
  • Steuern (Ersparnisse & Belastungen)
  • Nutzungsdauer (Wie lange will man die Immobilie behalten?)
  • Finanzierung (Zinsbindung bei Krediten)
  • Wiederverkauf

Laut „Finanztip“ sprechen Projektentwickler und Makler derzeit von vier bis sechs Prozent Rendite pro Jahr, die mit einer Immobilie möglich sind. Doch schon beim Begriff der Rendite sollte man vorsichtig sein, denn in der Branche unterscheidet man zwischen verschiedenen Formen.

 

Rendite, Immobilie
Immobilien-Renditen in der Übersicht. (Quelle: © martialred - Fotolia/eigene Darstellung)

 

Bei der Brutto-Rendite werden nur Kaufkosten und die Nebenkosten aus dem Erwerb in die Berechnung der Rendite einbezogen. Etwas niedriger fällt die Netto-Rendite aus, da bei ihr sämtliche Kosten für laufende Aufwendungen außer der Steuer berechnet werden. Für die Eigenkapital-Rendite werden die Zinsen aus der Finanzierung der laufenden Aufwendungen berücksichtigt. Die werden dann ins Verhältnis zum Anteil des Eigenkapitals gesetzt. Die Objekt-Rendite zeigt am deutlichsten, welche Erträge direkt aus der Immobilie erwachsen. Da hier alle Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt werden, jedoch die Finanzierungskosten ausgeklammert sind.

Allerdings können Mietvereinbarungen auch unvorhergesehene Probleme bringen. Fallen Mietzahlungen aus, weil der Mieter verschuldet ist oder es Leerstand gibt, dann kann die Immobilie zur Kostenfalle werden. Doch all das ist Makulatur, wenn die Immobilie selber genutzt wird. Dann ist sie weniger eine Kapitalanlage als ein Altersruhe-Sitz. Für die Steuer gilt, dass man pro Jahr bis zu 2 Prozent vom Immobilienwert abschreiben kann.

Staatsanleihen sind relativ sicher

Auch Staaten bieten relativ sichere Möglichkeiten, Geld anzulegen. Bei ihnen kann man Wertpapiere in Form sogenannter Staatsanleihen kaufen. Die werden dann verzinst, wobei man bei Staatsanleihen von "Kupon" spricht. Je länger man sein Geld anlegt, desto höher sind in der Regel auch die Zinsangebote. Auch hier gibt es also wie bei Festgeldkonten festgelegte Zeiträume, in denen man sein Geld anlegt.

Die Sicherheit rührt daher, dass es keine Insolvenzvorschriften für Staaten gibt. Es ist also wahrscheinlich, dass man zumindest kein Geld bei seiner Anlage verliert. Was Verluste jedoch nicht gänzlich ausschließt. Verschuldet sich ein Staat dermaßen, dass er faktisch seine Gläubiger nicht mehr auszahlen kann, leiden darunter auch die Staatsanleihen. In solchen Fällen können Zahlungsaufschübe (Moratorium) oder gar der Staatbankrott die Renditen auflösen. Die sind aktuell aber eh sehr gering. Auf dem Onlineportal boerse.de können Interessierte sehen, wie sich Staatsanleihen ausgewählter Staaten in den letzten Jahren entwickelt haben. Bei der Mehrzahl der Länder liegen die Renditen bei unter einem Prozent.

Generell gilt hier, je finanziell zuverlässiger ein Staat ist, desto niedriger ist der Kupon. Staaten, die ihre Anleihen attraktiv machen wollen, damit möglichst viele Anleger sie kaufen, bieten höhere Zinsen an. Aber Vorsicht, in der Regel machen dies Staaten, die in finanzieller Schieflage sind. Wer hier also Geld anlegt, der kann es auch schnell verlieren. Daher sollte man sich informieren, wie gut der jeweilige Staat und sein Haushalt aufgestellt sind. Sogenannte „Rating-Agenturen“ bewerten die Staatsanleihen und geben den Anlegern so eine wichtige Hilfe bei ihrer Investitionen.

Die Rendite - also der Ertrag - errechnet sich bei Staatsanleihen aus dem aktuellen Kurs der Anleihe, dem festgelegten Zinssatz bei der Ausgabe der Anleihe, der Restlaufzeit und dem Rückzahlungspreis.

Wer derzeit auf deutsche Staatsanleihen setzt, sollte Experten nach sein Geld auf mindestens zwei oder drei Jahre anlegen. Hier sind die Renditen relativ gering, aber es gibt auch so gut wie kein Ausfallrisiko. Eine Übersicht zu allen angebotenen Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland gibt es auf der Seite der Bundesfinanzagentur GmbH, deren alleiniger Gesellschafter der Bund ist.

 

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An der Börse lässt sich Geld verdienen, aber auch verlieren. Eine relativ sichere Anlage sind Indexfonds. (Quelle: © Eisenhans - Fotolia)

Indexfonds für Risikofreudige

Ja, auch Aktien werden an dieser Stelle aufgeführt. Zwar sind beim Wertpapierhandel die Verlustrisiken höher als bei allen anderen hier aufgeführten Anlagemöglichkeiten, aber wer in Niedrigzins-Zeiten auf hohe Renditen aus ist, der kommt kaum an Aktien vorbei. Man bedenke, dass Tagesgeld- und Festgeldkonten sowie Staatsanleihen in solchen Zeiten kaum mehr als werterhaltend sind. Die Zinsen dieser Anlagen übersteigen kaum die Teuerungsrate (Inflation).

Ein Beispiel:

Julia W. möchte sich im nächsten Jahr ein E-Bike für 2000 Euro kaufen. Da sie dieses Jahr noch mit ihrem alten Rad fährt, kann sie das Geld beiseitelegen. Sie legt die 2000 Euro auf ein Festgeldkonto, das mit 1 Prozent pro Jahr verzinst wird. Am Ende des Jahres bekommt sie dafür also 20 Euro Zinsen, sind in Summe 2020 Euro. In der gleichen Zeit liegt die Inflationsrate bei 1,5 Prozent. Das E-Bike ist also um 1,5 Prozent teurer geworden, kostet jetzt 2030 Euro. Streng genommen hat Julia W. trotz ihrer Kapitalanlage Geld verloren, da sie 10 Euro mehr aufbringen muss, um ihr E-Bike zu kaufen.

Beim Aktienhandel sind deutlich höhere Renditen möglich als bei den hier aufgeführten Kapitalanlagen. Auf lange Sicht scheint der Wertpapierhandel an der Börse, sichere Erträge einzubringen. Auf finanztip.de heißt es dazu, „trotz aller Krisen haben sich Aktien langfristig als renditestarke Anlage bewährt. Im Vergleich zu sicheren Staatsanleihen und kurzfristigen Zinsanlagen warfen sie die höchsten Erträge ab, wie Studien belegen.“ Treibende Kräfte für hohe Renditen sind das Wirtschaftswachstum und die Gewinne der Unternehmen.

Allerdings braucht es hier Marktkenntnisse, um sein Vermögen zu vermehren. Wer blindlinks investiert, riskiert Verluste. Einige Experten empfehlen daher Neueinsteigern, dass sie auf Indexfonds (ETF) setzen sollen. Die enthalten Wertpapiere von Unternehmen, die einen Aktienindex abbilden. Der Deutsche Aktienindex (DAX) misst die Wertentwicklung der 30 größten (bezogen auf die Streubesitz-Marktkapitalisierung) und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes.

Legt man also sein Geld in einen solchen Indexfonds an, hängen die Erträge vom wirtschaftlichen Wohl der Unternehmen ab, die im Index enthalten sind. Vorteil bei solchen ETFs, sie benötigen keine Aktienhändler (Broker), die entscheiden, welche Aktien gekauft und welche verkauft werden. Denn im Index sind die Unternehmen bereits enthalten. So muss man also keine Broker und teure Verwaltungskosten bezahlen. Solche Indexfonds können in der Regel über ein kostenloses Wertpapierdepot gekauft werden. Anbieter solcher Depots sind Banken und Broker.

 


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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