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Forex Broker: Software & App für Online-Handel

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(Quelle: © Eisenhans - Fotolia)

In diesem Beitrag: Was muss eine Software beziehungsweise App leisten, um mit ihr als Forex-Broker handeln zu können? Sind kostenfreie Anwendungen eine Alternative? Hier haben aktuelle Trends und Informationen zum Thema zusammengestellt.

Wie reich ist Deutschland? Diese Frage lässt sich anhand verschiedener Zahlenspielerein beantworten. 2015 lag laut Deutscher Bundesbank das Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte bei knapp 5,50 Billionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist Deutschland damit um etwa 4,6 Prozent reicher geworden. Als privater Haushalt im besten Alter sollten Sie ein Interesse daran haben, aus Ihrem Kapital noch mehr Geld zu machen. Schließlich soll es Ihnen im Alter – nach dem Eintritt in den Ruhestand – auch finanziell gut gehen.

Umso überraschender ist die Tatsache, dass Aktien und andere Wertpapiere – gegenüber Bankeinlagen oder Guthaben bei Versicherungen – bei privater Kapitalvorsorge immer noch eine untergeordnete Rolle spielen. Nur etwas mehr als ein Fünftel der Vermögen fließt in diesen Sektor. Zugegeben: Das Anlagerisiko schreckt ab. Allerdings bietet sich Ihnen mit den Assets (deutsch: Vermögenswerte) die börslich und außerbörslich gehandelt werden, eine Möglichkeit für hohe Renditen – über Forexbroker und Aktiendepot (Anm. d. Red.: Broker sind Aktienmakler).

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Forex-Handel kann auch für die Altersvorsorge interessant sein. (Quelle: Fotolia - www.LaFoto.lv)

Forexbroker: Der Handel mit Devisen

Dass Aktien über ein Depot gehandelt und verwahrt werden, wissen Sie. Der Begriff Forexbroker ist Ihnen aber völlig neu? Basenio.de erklärt es. Forex steht für Foreign exchange market – es geht um den Handel mit ausländischen Währungen. Wie funktioniert das Ganze? Eine Möglichkeit besteht - zumindest theoretisch - darin, dass Sie auf Ihrer Bank eine Summe Euro in fremde Währungen tauschen und warten, bis sich deren Wert ändert – zu Ihren Gunsten. Der moderne Forex-Handel läuft jedoch anders ab. Hierfür gibt es heute keine zentrale Börse mehr, gehandelt werden die Währungen zwischen den Marktteilnehmern.

Der Fokus richtet sich dabei auf bestimmte Währungspaare, wie USD/EUR oder EUR/GBP. Solange es um Währungen wie:

  • Britisches Pfund
  • Schweizer Franken
  • US-Dollar
  • Euro

geht, wird von „Majors“ oder den sogenannten Hauptwährungen gesprochen. Die Besonderheit des Forex-Handels (FX-Handel ist eine gebräuchliche Abkürzung) ist einmal der außerbörsliche Handel, weshalb unabhängig von den Börsenhandelszeiten gehandelt werden kann. Auf der anderen Seite werden die Währungen mit drei Nachkommastellen gehandelt. Der Forexbroker ist letztlich Ihre Schnittstelle zwischen dem Händlernetz und dem Handel mit Währungen als Klein-/Privatanleger.

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Forex-Handel mit einer App übers Smartphone. (Quelle: nito - Fotolia)

Allroundbroker oder Spezial-Broker

Aufgabe des Forexbrokers ist es, Anlegern einen Marktzugang zu ermöglichen. Hierzu wird ein Handelskonto eröffnet, welches in aller Regel online zugänglich gemacht und verwaltet wird. Parallel gibt es beim Broker meist Analysetools, Chartwerkzeuge und eine Versorgung mit Echtzeitkursen für den Intra-Day-Handel. Über Jahre haben im Devisenhandel sogenannte Spezialbroker dominiert, deren einziges Finanzprodukt der FX-Handel war. Inzwischen bekommen diese Angebote Konkurrenz durch Broker, die eher als Allrounder auftreten. Heißt in der Praxis nur, dass der Anbieter die Abwicklung von Devisengeschäften, CFDs und/oder Aktien usw. erlaubt.

Welche Variante sich eher eignet und eine Zukunft hat, ist pauschal schwierig abzuschätzen. Während beim Allrounder die Mischung – sprich die Bündelung verschiedener Assets (dt.: Vermögenswerte) – ein Vorteil ist, können Spezialisten mit einer größeren Vielfalt in ihrem Segment und optimal zugeschnittener Performance punkten.

Was kosten Forexbroker

Im Wertpapierhandel müssen Sie als Anleger mit Depotgebühren, Orderkosten und Handelsplatzentgelten rechnen. Beim reinen Forexbroker sieht die Situation meist etwas anders aus. Hier wird nicht nur das Konto häufig kostenlos eröffnet. Auch Orderentgelte entfallen in der Regel. Wie kann das Ganze funktionieren? Für die Währungspaare gelten gesonderte Kauf- und Verkaufskurse, die leicht differieren. Diese Differenz – der sogenannte Spread – ist der Ertrag, welcher dem FX-Broker aus einzelnen Transaktionen zufließt. Die einzelnen Anbieter unterscheiden sich natürlich im Hinblick auf die Höhe des Spreads – da dieser durch die „Market Maker“ festgelegt wird.

Ein zweiter Aspekt betrifft Serviceentgelte, die beispielsweise für Kopien oder Ähnliches entstehen können. Bei einigen Brokern ist es üblich, inaktive Trader (dt. Händler) mit Strafgebühren zu sanktionieren. Achtung: Auch wenn viele grundlegende Werkzeuge kostenfrei genutzt werden dürfen – für Profi-Tools wird bei diversen Anbietern eine monatliche Gebühr fällig. Nützliche Tipps und weitere Infos zum Thema finden Sie auf der Seite: www.brokervergleich.net.

Forexbroker App: Must have oder entbehrlich?

Diese Frage können wir nicht pauschal beantworten. Fakt ist, dass die Forexbroker sehr oft Direkt-/Onlinebroker sind. Und als solche wird ihnen natürlich eine gewisse Affinität für Technik und Trends in die Wiege gelegt. Ob Sie als Trader eine App wirklich brauchen, hängt vom persönlichen Anlageprofil ab. Wer unterwegs auf dem Laufenden bleiben und Entscheidungen treffen will, wird an der App nicht vorbeikommen. Wo der FX-Handel nur über den Desktop-Rechner läuft, ist sie entbehrlich.

Fazit: Kein Devisenhandel ohne Forexbroker

Forexbroker sind Ihr Tor zum Devisenhandel. Inzwischen ist die Zahl der Anbieter hier sehr groß – was für die Entscheidung bedeutet, dass es ohne Vergleich schnell zu Fehlern kommt. Neben den handelbaren Währungspaaren sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Einmal ist zu prüfen, wie hoch der Spread ausfällt – und was der Broker kostet. Auf der anderen Seite muss Ihnen klar sein, welche Hebel mit welcher Sicherheitsleistung (Margin) verknüpft sind und ob eine Nachschusspflicht zum Problem werden kann.


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