Deutsche Familienversicherung | Stiftung Wartentest | Pflegezusatzversicherung

Deutsche Familienversicherung holt 1. Platz bei Pflegezusatzversicherung im Test der Stiftung Warentest

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Welche ist die beste Pflegezusatzversicherung? Laut Stiftung Warentest ist es bei 55-Jährigen der DeutschlandPflege Flex-Tarif der Deutschen Familienversicherung. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Was passiert, wenn man im Alter nicht mehr für sich selbst sorgen kann und zum Pflegefall wird? Damit man auf diese Situation vorbereitet ist, gibt es die Möglichkeit, eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Finanzielle Mittel und Angehörige werden so im Ernstfall deutlich entlastet, denn die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind nicht ausreichend.

 

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Wer einen Pflegegrad zugewiesen hat, der erhält Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Doch reichen die Gelder in der Regel nicht aus, um Pflegeleistungen komplett zu bezahlen. (Quelle: © HNFOTO - Fotolia)

DFV-Tarif: Testsieger mit Bestnote bei Finanztest 11/2017

Im November 2017 hat die Zeitschrift Finanztest (Spartenzeitschrift der Stiftung Warentest) mehr als 30 Pflegetagegeldtarife bewertet. Testsieger für den 55-jährigen Modellkunden ist der DeutschlandPflege Flex-Tarif der Deutschen Familienversicherung (DFV). Kunden können hier selbst festlegen, wie viel Geld sie in den einzelnen Pflegegraden ambulant oder stationär erhalten.

Bei den meisten Pflegezusatzversicherungen sind Versicherte auch im Fall der Pflegebedürftigkeit zu weiterer Beitragszahlung verpflichtet. Im DeutschlandPflege Flex-Tarif der DFV sind Kunden allerdings bereits ab Pflegegrad 1 von der monatlichen Zahlung befreit.

Was man über die Pflegezusatzversicherung wissen muss

Finanztest empfiehlt, alle fünf Pflegegrade abzusichern. Eine Pflegezusatzversicherung sollte auch ausreichende Leistungen für die unteren Pflegegrade bieten. Tarife, die nur für die höheren Pflegegrade 4 und 5 ausgelegt sind oder ausschließlich vollstationäre Pflegeleistung vorsehen, sind zwar meist günstiger, schließen aber die häufiger vorkommenden Fälle in niedrigeren Pflegegraden aus.

Alle Beiträge steigen im Laufe der Zeit, daher sollte man über ein sicheres Einkommen verfügen. Wer die monatliche Zahlung nicht dauerhaft gewährleisten kann, für den ist die Pflegezusatzversicherung nicht zu empfehlen. Eine Kündigung während der Laufzeit hat zur Folge, dass der Versicherungsschutz endet und die bis dahin gezahlten Beiträge für den Kunden verloren sind.

 

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Mit privaten Pflegeversicherungen kann die Versorgungslücke der gesetzlichen Pflegeversicherung gefüllt werden. (Quelle: © bluedesign - Fotolia)

 

Finanztest kommt zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr am günstigsten ist, um eine solche Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Wer mit Mitte 40 bereits absehen kann, dass beruflich für die Zukunft alles gesichert ist, sollte den Abschluss nicht hinauszögern. Die Beiträge sind dann noch niedriger als in späteren Jahren. Ab 65 Jahren wird es laut Finanztest schwierig, noch einen Vertrag zu bekommen. Auch wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist. Die DFV-DeutschlandPflege Flex nimmt allerdings auch Versicherte auf, die bereits älter als 65 Jahre alt sind.

Für alle Altersklassen gilt: Vor Abschluss sollten Sie zunächst umfassende Informationen zur Pflegezusatzversicherung einholen, um den passenden Tarif zu finden.


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