Treppenlift | Preise | Kosten | gebraucht | mieten | Test | Anbieter

Was Sie zum Thema Treppenlifte wissen sollten – Alle Infos im Überblick!

Treppenlift | Preise | Kosten | gebraucht | mieten | Test | Anbieter (Quelle: thyssenkrupp Encasa)

Sie haben große Schwierigkeiten, aus eigener Kraft Treppen zu bewältigen? In unserem Beitrag erfahren Sie alles zum Thema Treppenlifte, wie diese Geräte Ihnen das Leben in Ihren eigenen vier Wänden erleichtern können und was Sie beachten sollten.

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Sie kennen vielleicht die Situation? Die kleinsten Aufgaben stellen Sie aufgrund körperlicher Einschränkungen vor eine unüberwindbare Hürde. Auch eine Treppe kann so ein Hindernis sein. Worüber sich die meisten Menschen im Alltag keine Sorgen machen, ist für einige ein großes Problem. Rund 1,5 Mio. Menschen in Deutschland benötigen einen Rollstuhl für ihre Mobilität. Von selbst eine Treppe zu steigen, ist für sie nicht möglich. Die Zahl der Betroffenen wird noch größer, zählt man diejenigen dazu, die auf Gehhilfen angewiesen sind oder altersbedingt Schwierigkeiten haben.

Barrieren abbauen – Eigenständigkeit erhalten

Was tun, wenn es nicht mehr in Ihrer Kraft liegt, in die erste Etage oder höher in Ihrem Haus zu kommen? Es gebe die Möglichkeit, sich eine neue Wohnung zu suchen. Hierbei könnten Sie im Vorfeld explizit darauf achten, dass es dort keine Hindernisse mehr für Sie gibt. In der Regel ist dies aber für die meisten Menschen keine Option. Die eigenen vier Wände sollen keineswegs kurzerhand gegen neue ausgetauscht werden. Vor allem dann nicht, wenn Sie Ihr Haus selbst gebaut haben. Eigenheimbesitzer wollen so lange es geht, unabhängig zu Hause leben.

Damit diese Unabhängigkeit jedoch erhalten werden kann, dürfen in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung keine Hindernisse vorhanden sein, die Ihnen das Leben erschweren. Eine weitere Alternative wäre daher, dass Sie Ihr Eigenheim mit geeigneten Umbaumaßnahmen barrierefrei gestalten.

 

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Geeignete Umbaumaßnahmen können Ihr Zuhause barrierefrei machen. (Quelle: Fotolia_63831114)

Neben einer Vielzahl von Hilfsmitteln und Installationen, beispielsweise Duschsitze und Haltegriffe im Badezimmer, gibt es auch die sogenannten Treppenlifte. Sie helfen Menschen, Treppen bzw. Hindernisse zu überwinden.

Solche Treppenlifte finden in unserem Alltag mittlerweile an vielen Orten Verwendung. Am weitesten verbreitet sind sie sicherlich in privaten Haushalten. Mehrfamilienhäuser mit älteren Bewohnern oder Senioren in mehrstöckige Wohnungen greifen gerne auf diese Hilfe zurück. Doch auch in öffentlichen Gebäuden gibt es inzwischen vermehrt Treppenlifte. So sind sie zugänglich für Rollstuhlfahrer. Wenn es aufgrund der baulichen Beschaffenheit nicht möglich ist einen Aufzug einzusetzen, sind Treppenlifte die beste und meist auch einzige Alternative die Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Welche Varianten gibt es?

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In diese Varianten können Sie Treppenlifte unterscheiden. (Quelle: eigene Darstellung)

Treppenlifte wurden für Menschen entwickelt, die Schwierigkeiten haben, selbständig Treppen zu steigen. Zum einen betrifft das diejenigen, denen es große Schmerzen bereitet, Stufen zu überwinden. Wer unter Arthrose leidet, weiß sicherlich, wie schwer solche Bewegungen fallen können. Aber auch im höheren Alter können diese Probleme auftreten. Zum anderen gibt es natürlich auch diejenigen, denen es unmöglich ist, aufgrund von verschiedenen Fortbewegungshilfen alleine Treppen zu steigen.

Für beide Problemstellungen gibt es deswegen unterschiedliche Varianten von Treppenliften. Die Ansprüche, die die jeweiligen Gruppen an einen solchen Lift stellen, veranlassen viele Hersteller, ihre Produktpalette dahingehend differenziert anzubieten.

Die übliche Variante mit der Sie wahrscheinlich Treppenlifte verbinden, sind die Sitzlifte. Diese sind für Personen gedacht, die sich noch weitgehend ohne Probleme bewegen können. Meist sind es ältere Menschen, denen das Treppensteigen einfach zu viel Kraft abverlangt. Auch für jemanden, der temporär von einer Bewegungseinschränkung betroffen ist, kann ein Treppenlift ein probates Hilfsmittel sein.

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Die gängigste Variante des Treppenlifts ist der Sitzlift. (Quelle: thyssenkrupp Encasa)

Für speziellere Bedürfnisse gibt es zudem die Plattformlifte. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei im Grunde um Plattformen, die an der Treppe hinauffahren. Diese Variante des Treppenlifts wird in den meisten Fällen für Rollstuhlfahrer installiert, damit diese zuhause mehr als nur das Erdgeschoss aus eigener Kraft nutzen können. Ein Plattformlift gibt Rollstuhlfahrern somit ein gewisses Maß an Eigenständigkeit zurück. Doch auch wer einen Rollator besitzt oder schwere, lebenswichtige Geräte mit sich führen muss, zieht seinen Nutzen aus diesen Treppenliften. Denn genau für diese Ansprüche wurden Plattformlifte entwickelt.

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Der Plattformlift ist ein geeigneter Treppenlift für Rollstühle und Rollatoren. (Quelle: thyssenkrupp Encasa)

Eine ähnliche Variante sind Hublifte. Genau wie bei den Plattformliften wird der Anwender auf einer ebenen Fläche in die Höhe transportiert. Der Unterschied ist allerdings, dass bei den Hubliften die Transportfläche nicht schräg an der Treppe entlang geführt wird, sondern senkrecht auf und ab. Damit sind sie besonders für geringfügige Höhen bis ca. 2 Meter geeignet.

Sowohl Sitzlifte als auch Plattformlifte gibt es in Modellvarianten, die neben dem Einsatz im Innenbereich auch für den Außenbereich konzipiert sind.

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Ein Hublift wird oft genutzt, um geringfügige Höhen zu überbrücken. (Quelle: thyssenkrupp Encasa)

Wie funktioniert ein Treppenlift?

Treppenlifte bestehen zunächst aus zwei wichtigen Komponenten. Dem Treppenlift an sich und dem Schienensystem, an dem der Lift entlang fährt. Wie Sie bereits erfahren haben, gibt es Treppenlifte als Sitzlift und als Plattformlift. Ersterer zeichnet sich dadurch aus, dass Sie in einem Schalensitz Platz nehmen und sich dann ohne Kraftanstrengung, die Treppe hinauffahren lassen. Letzterer besitzt eine ebene Fläche, auf der sich die Nutzer mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe abstellen können. Zusammen werden Sie dann auch hier den Treppenverlauf entlang befördert.

Das Schienensystem ist dafür da, den Treppenlift mit einem gewissen Abstand zu den Stufen zu halten. Es kann entweder an der Wand entlang installiert sein oder auf der gegenüberliegenden Seite am Treppengeländer befestigt werden. In der Regel ist eine Installation an den meisten Treppen problemlos möglich und das auch ohne weitere Umbaumaßnahmen. Obwohl es natürlich unvermeidbar ist, dass das Schienensystem ein Stück von der jeweiligen Seite absteht, lässt es dennoch ausreichend Platz für diejenigen, die zu Fuß die Treppe hinauf gehen.

Bedienung:

Die Bedienung der Sitzlifte ist dabei so einfach, wie möglich gehalten. Sie legen Ihre Arme auf die Armlehnen und können den dort angebrachten Steuerhebel benutzen. Der Treppenlift setzt sich dann in die gewünschte Richtung in Bewegung. Wenn Sie die Steuerung loslassen, kommt er zum Stillstand. Ähnlich verhält es sich beim Plattformlift. Auch dieser besitzt Bedienelemente, die auf dieselbe Weise funktionieren. Sie können diese auch von einem Rollstuhl aus ohne Probleme erreichen. Um Ihnen dennoch die Handhabung bequemer zu gestalten, haben manche Plattformlifte eine kabelgebundene Fernsteuerung, mit der Sie entsprechende Richtungsanweisungen geben können. Neueste Modelle besitzen zudem schon eine zusätzliche Steuerung über eine Smartphone-App.

 

Sicherheit:

Sollten Sie sich für einen Treppenlift interessieren, erwarten Sie sicherlich keinen Rennwagen. Die meisten Anbieter geben bei ihren Modellen Geschwindigkeiten zwischen 0,07 und 0,15 m/s an. Das entspricht umgerechnet einer Fahrtstrecke von maximal 9 Metern pro Minute. Das sind Werte, die auch vollkommen ausreichend sind. In der Regel sind Sitzlifte immer ein wenig schneller als die Plattformlifte. Trotz dieser vermeintlich niedrigen Geschwindigkeit, wird das Thema Sicherheit bei den Herstellern großgeschrieben. Fast alle Sitzlifte besitzen einen Sicherheitsgurt oder sorgen zumindest durch die Armlehnen für einen sicheren Halt. Ergänzend können die Lifte diverse Sensoren oder Fangvorrichtungen haben, die Ihnen die bestmögliche Sicherheit gewährleisten sollen.

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Treppenlifte sollten immer mit verschiedenen Sicherheitsvorrichtungen versehen sein. (Quelle: thyssenkrupp Encasa)

Selbstverständlich sind solche Sensoren für eine automatische Überwachung bei der Fahrt auch bei Plattformliften vorhanden. Zudem besitzen diese Geräte Sicherheitsbügel und Plattformbegrenzungen, die Rollstühle, Gehhilfen und Co. nicht aus Versehen von der Fläche rollen lassen.

Die Stromversorgung der Treppenlifte erfolgt über einen Akku am Lift. Somit ist auch bei einem Stromausfall dafür gesorgt, dass der Treppenlift Sie sicher an das Ziel bringt. Der Akku wird jeweils an den Endhaltestellen über einen Ladekontakt aufgeladen.

Parken:

Treppenlifte sind fest installierte Geräte. Daher müssen sie, zu jeder Zeit natürlich auch irgendwo am Schienensystem stehen. Das heißt, dass sich Ihr Lift immer an einer der vorgesehenen Parkpositionen befindet, wenn er nicht in Benutzung ist. Meistens ist das an einem Ende der Treppe. Falls Sie in diesem Bereich aber nicht über viel Platz verfügen und auch keine aufwendigen Umbaumaßnahmen durchführen können, ist der Treppenlift oft einfach nur im Weg.

Für den Fall, dass der Sitzlift nicht benutzt wird, lassen sich Sitzflächen, Fußstützen - und bei Plattformliften sogar die komplette Transportfläche - anklappen. So sind die Geräte nur auf die nötigste Breite reduziert. Sie haben genug Platz, sich ausreichend zu bewegen oder mit dem Rollstuhl zu rangieren.

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Viele Treppenlifte lassen sich in der Parkposition platzsparend anklappen. (Quelle: thyssenkrupp Encasa)

Es kann allerdings vorkommen, dass ein Treppenlift oft nicht dort parkt, wo er als nächstes gebraucht wird. Das passiert vor allem dann, wenn ihn mehr als nur eine Person im Haushalt nutzt. Sollten Sie im Erdgeschoss stehen und Ihr Partner ist gerade in die erste Etage gefahren, müssen nicht erst warten, bis er mit dem Lift wieder herunter kommt. Sie können, den Treppenlift selbstverständlich durch ein externes Bedienelement an der jeweiligen Parkposition zu sich holen oder auch von dort wegschicken.

Funktion des Hublifts:

Ein Hublift ist im Funktionsumfang simpler gehalten als die zuvor beschriebenen Treppenlifte. Da diese Variante für geringe Höhen gedacht ist, beschränkt sich die Steuerung lediglich auf das Anheben und das Absenken der Plattform. Je nach Anforderung ist der Hublift oftmals an den Seiten komplett geschlossen und besitzt nur Zugang an der Vorder- und Rückseite. Es gibt jedoch auch Modelle für die Über-Eck- oder die Rundum-Nutzung. Diese Art von Treppenlift lässt sich nicht platzsparend einklappen und benötigt von allen genannten Varianten am meisten Raum. Die Bedienung ist aber grundsätzlich die gleiche. Sie befahren die Plattform auf der gewünschten Ebene und steuern sie dann von dort aus. Auch das Herbeirufen des Lifts über ein externes Bedienteil ist möglich.

Persönliche Probefahrt:

Sollten Sie dennoch skeptisch sein, was die Bedienung eines Treppenlifts angeht, können Sie diesen auch selbst testen. Fragen Sie bei Ihrem Wunschanbieter nach einer kostenlosen Probefahrt. So können Sie sich persönlich davon überzeugen, ob Ihnen das Gerät zusagt oder ob Sie bei manchen Dingen Probleme haben.

Welchen Anbieter sollte ich wählen?

Auf dem deutschen Markt für Treppenlifte sind derzeit fünf Firmen führend. Die Hersteller thyssenkrupp Encasa, HIRO Lift, Garaventa Lift, SANIMED und Lifta kämpfen um die Gunst der Kunden. 

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Diese fünf Treppenlift-Anbieter sind deutschlandweit führend in der Branche. (Quelle: eigene Darstellung)

Aber welcher Anbieter ist für Sie der richtige? Zunächst muss der Treppenlift Ihren Anforderungen entsprechen. Da jeder Hersteller für verschiedene Ansprüche auch unterschiedliche Modelle im Programm hat, ist es oft nicht einfach, sich einen Überblick zu verschaffen. Es gibt mehrere Vergleichsportale, auf denen man ein geeignetes Modell auswählen kann. Vier von diesen haben wir herausgesucht. Die Portale bieten die Möglichkeit, dass man seine Ansprüche und Bedürfnisse in einer Eingabemaske online angeben kann. Sind die Daten eingegeben, bekommen Sie unverbindliche Angebote unterschiedlicher Hersteller vorgeschlagen.

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Portale von Onlinehändlern in Deutschland. (Quelle: eigene Darstellung)

Diese Vergleichsportale sind gut geeignet, um einen Überblick zu bekommen. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass diese nur als Vermittler auftreten. Ihre individuellen Gegebenheiten können diese Portale nicht einschätzen. Eine genaue Planung kann deshalb nur über die Hersteller und Händler bei Ihnen vor Ort geschehen. Sinnvoll ist es daher, sich direkt mit den Anbietern in Verbindung zu setzen, und sich umfassend beraten zu lassen. In der Regel sind solche Beratungen kostenlos.

Preis & Kosten für einen Treppenlift

Wenn Sie sich über einen Treppenlift informieren, ist natürlich eine Frage immer von großer Bedeutung: Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Da Treppenlifte aber im Ganzen gesehen, keine standardisierten Produkte sind, kann die Antwort darauf nicht pauschal gegeben werden. Auch Hersteller und Händler können dazu erst Aussagen treffen, wenn sie die Gegebenheiten vor Ort betrachten. Grund dafür ist, neben der Wahl eines entsprechenden Modells und dessen Ausstattung, vor allem das Schienensystem. Dieses wird individuell an Ihre Treppe angepasst. Länge, Kurvenverlauf oder andere Hindernisse entscheiden darüber, was Sie letztendlich für einen Gesamtbetrag zahlen müssen. Trotzdem können wir Ihnen folgende Kosten nennen, die Sie tendenziell für unterschiedliche Treppenlift-Varianten einkalkulieren sollten.

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Die Preisangaben verstehen sich für neue Treppenlift. Gebrauchte Geräten können bis um die Hälfte günstiger sein. (Quelle: eigene Darstellung)

Dies ist allerdings eine eher grobe Übersicht, wie viel Sie ein Treppenlift kosten kann. Um einen genauen Preis bestimmen zu können, ist es also ratsam, ein Angebot vom jeweiligen Hersteller oder Händler einzuholen. Die meisten bieten einen Service an, bei dem Außendienstmitarbeiter direkt zu Ihnen nach Hause kommt. Dort plant er mit zusammen mit Ihnen ein Angebot, welches perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Um das nötige Kleingeld für einen Treppenlift anzusparen, helfen diese Spartipps.

Achten Sie unbedingt darauf, welcher Service im Angebot enthalten ist. Wie umfangreich sind die Garantieleistungen? Inwieweit ist eine regelmäßige Wartung mit eingeschlossen? Zu welchen Konditionen kommen Sie an Ersatzteile? Diese Informationen sollten Ihnen die einzelnen Anbieter im Vorfeld genau aufzeigen. So können Sie vermeiden, dass später unerwartete Kosten auf Sie zukommen. Auch bei gebrauchten Liften sollten Sie auf den Leistungsumfang achten.

Kosten für Umbaumaßnahmen

Treppenlift-Systeme sind mittlerweile so konstruiert, dass im Grunde keine weiteren Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen. Der Anbau der Schienen funktioniert in der Regel problemlos in allen Treppenhäusern. Voraussetzung ist lediglich ausreichend Platz. Zum einen an den Endhaltestellen, zum anderen im Treppenaufgang an sich. Zwar gibt es Treppenlifte mit unterschiedlichen Maßen, trotzdem sollten Sie den Richtwert für die Mindestbreite der Treppenstufen von 100 cm beachten. Bei Hubliften ist eine ebenerdige Standfläche zu beachten. Da diese Lifte öfter Anwendung im Außenbereich finden als Sitz- oder Plattformlifte, müssen Sie hier gegebenenfalls für so eine eingeebnete Fläche sorgen.

Welche Zuschüsse sind möglich?

Die Anschaffung eines Treppenlifts ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Wie wir zuvor gesehen haben, können dabei schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Ideal wäre es daher, wenn Sie diese Kosten nicht ganz alleine tragen müssten. Egal, ob Sie das Geld nun problemlos aufbringen können oder nicht. Sicherlich ist jeder Betroffene dankbar, wenn er die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung bekommt. Und diese Möglichkeit besteht!

Nach § 40 Abs. 4 SGB XI können Sie von Ihrer Pflegeversicherung „finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes“ erhalten. Zu diesen Maßnahmen gehören auch Treppenlifte. Bis zu 4.000 EURO können Sie seit dem 1. Januar 2015 als Zuschuss zu Ihrem Lift bekommen. Zuvor waren dies noch lediglich 2.557 EURO.  Für Ehepaare besteht die Möglichkeit einer doppelten Förderung mit bis zu 8.000 EURO. Maximal können vier Personen in einer Wohngemeinschaft von den Zuschüssen profitieren. Die Fördersumme kann dann also bis zu 16.000 EURO steigen. Voraussetzung für einen Zuschuss ist die Einstufung in einen anerkannten Pflegegrad. Der notwendige Antrag auf den Zuschuss müssen Betroffene bei ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse stellen. Sollte es sich bei der körperlichen Einschränkung um die Folgen eines Arbeitsunfalls handeln, kann jedoch die Berufsgenossenschaft zuständig sein. Bei der Wiedereingliederung in den Beruf, die Rentenversicherung.

Möglich ist es auch, Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch zu nehmen. Soweit Mittel vorhanden sind, kann Ihr Treppenlift mit bis zu 6.250 EURO gefördert werden. 

Was muss ich für Zuschüsse tun?

Um einen den Zuschuss zu Ihrem Treppenlift von Ihrer Pflegeversicherung zu erhalten, müssen Sie Ihren Fall prüfen lassen. Alle Formulare zu notwendigen Angaben erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse. Wir raten Ihnen: Beginnen Sie mit der Installation des Treppenlifts erst, wenn Ihre Krankenkasse die Zuschüsse auch bewilligt hat.

 

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