sicher surfen im Internet | Tipps

10 einfache Tipps zum sicheren Surfen im Internet für Senioren

Das Internet bietet mittlerweile einen riesige Menge an Informationen zu beinahe allen Themen. Wer viel online ist, der erfährt hier Tipps und Tricks, wie das Surfen einfacher werden kann und was zum Thema Sicherheit beachtet werden sollte.

In den letzten Jahren hat sich das Internet immer weiter entwickelt. Inzwischen dringt es über Smartphones und Tablets zunehmend in den Alltag der meisten Haushalte ein. Allein 44 Millionen Menschen nutzen – laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 – das Netz täglich. Auf den ersten Blick richtet sich das Kommunikationsmedium an die junge Generation der unter 40-Jährigen. Allerdings ist die Verwendung des World Wide Webs mittlerweile auch in der Generation 50plus angekommen. Die sogenannten „Best Ager“ und Senioren nutzen das Internet inzwischen, um:

  • sich zu informieren,
  • zum Shopping oder
  • fürs Online Banking.

Wie groß der Anteil der Best Ager an der Zahl der Internetnutzer inzwischen ist, lässt sich auch anhand der Onlinestudie ablesen. Den Daten zufolge haben 2015 mehr als 17 Millionen Menschen der Altersgruppe zwischen 50 bis 59 Jahre das Netz gelegentlich oder täglich genutzt. Aber: Wer sich durch das Internet bewegt, muss sich mit verschiedenen Fragen auseinandersetzen. Besonders wichtig ist hier die Sicherheit. Aber auch das Thema „Handling“ und Bedienkomfort spielen eine Rolle.

Sicherheit - 10 Tipps im Überblick

Kinder, Jugendliche und Erwachsene – alle Alters- und Bevölkerungsschichten sind inzwischen online. Es geht schon lange nicht mehr ums Chatten oder miteinander reden und Inhalte austauschen. Das Netz ist auch ein Marktplatz geworden. Und ein Medium, mit dessen Hilfe wir bei unserer Bank vorbeischauen.

Zwei Aspekte, welche das Risiko Internet verdeutlichen. Wer heute online ist, muss sich mit:

  • Viren
  • Trojanern
  • Phishing
  • Scamming
  • Man-in-the-middle-Angriff
  • Ransomware usw.

auseinandersetzen. Das Ziel der Cyberkriminellen sind in aller Regel persönliche Daten und Bankingaccounts. Die Daten hierfür werden anschließend eingesetzt, um das Konto zu plündern oder Waren einzukaufen.

Schutz bietet:

  • Anti-Virensoftware
  • Trennung von Online-Banking und Verwahrung der PIN/TAN
  • keine Weitergabe von sensiblen Daten an nicht vertrauenswürdige Seiten (ggf. (TÜV-) Siegel oder Zahlungsmöglichkeiten beachten)
  • Umsicht.

Hintergrund: Gerade beim Phishing oder Scamming sind die Attacken mitunter durchschaubar. Auf fremde E-Mails, welche zur Eingabe sensibler Daten aufrufen oder größere Geldbeträge in Aussicht stellen – ohne die Quelle zu kennen – sollte man nicht reagieren. Letztere sind eigentlich ein Fall für den elektronischen Mülleimer.

Übrigens: Dem Norton Cybersecurity Insights Report 2015 zufolge sind Best Ager als Computernutzer weniger häufig als die Generation der Millenials von Cyberkriminalität betroffen. Mit 12 Prozent zu 21 Prozent ist der Unterschied fast doppelt so hoch.

Achten sollte man als User grundsätzlich auch auf eine Aktualität der installierten Software. Dies betrifft nicht nur die Helfer gegen Schadsoftware, sondern auch Systemprogramme wie das Betriebssystem. Aktuelle Updates beinhalten schließlich nicht nur neue Funktionen, sondern schließen auch Sicherheitslücken. Letztere werden von Cyberkriminellen regelmäßig benutzt, um Rechner im großen Stil zu attackieren.

Internet, Daten, Sicherheit
Das Thema Sicherheit ist bei der Internutzung sehr wichtig - es lauern viele Gefahren, die die eigenen Daten oder gar die Finanzen in Gefahr bringen können. (Quelle: https://pixabay.com/de/sicherheit-schloss-sicher-internet-1202344/)

Einfacheres Surfen für Senioren & Best Ager

Senioren haben Zeit – diese Ansicht wird man immer wieder hören. Beim Surfen im Internet sollte man sich als Best Ager ein paar Tipps merken, um sich nicht nur schneller im World Wide Web zurechtzufinden.

  • Wichtige Seiten merken: Internetadressen – die URL – lassen sich schwer merken. Diese Aufgabe übernimmt der Browser. Wer auf eine interessante Website stößt und diese regelmäßig besuchen will, legt einfach ein Lesezeichen im Browser ab. Richtig angeordnet hat man so vom Ratgeber bis zur Nachrichtenseite alles im Überblick.
  • Tastenkombinationen: Das Navigieren durchs Netz übernimmt die Maus. Wer die Tastatur vergisst, verschenkt nach Informationen auf dslvertrag.de Potenzial. Beispielsweise hält man beim Klick auf einen Link die STRG-Taste gedrückt – und die neue Seite öffnet sich in einem weiteren Browser-Tab.
  • Einfach leichter lesen: Eine zu kleine Schrift auf Webseiten ist ein leidiges Thema. Einfach die STRG-Taste und mit dem Mausrad scrollen. Der Effekt ist sofort spürbar – die Schrift wird größer. Damit sind Inhalte leichter lesbar.
  • Privat unterwegs sein: Wer als Best Ager nicht auf jeder besuchten Seite Spuren hinterlassen will, nutzt die Funktion „Privat Surfen“. Heute gängige Browser unterstützen diese Funktion im Allgemeinen.

Fazit: Das Internet ist für alle Altersgruppen da

Am Internet kommt heute kaum noch ein Haushalt wirklich vorbei. Immer mehr Banken arbeiten auf das Online Banking hin. Und inzwischen lässt sich sogar der Einkaufszettel für den Supermarkt online abarbeiten. Best Ager und Senioren sind in den letzten Jahren zunehmend technikaffin geworden. Eine Tatsache, die mehrere Folgen hat. Auf der einen Seite muss sich auch diese Altersgruppe mit dem Thema Internetsicherheit beschäftigen. Andererseits machen ältere Nutzer vor, dass man mit ein paar einfachen Kniffen schnell und sicher im Netz unterwegs sein kann – auch wenn man noch mit Holzspielzeug statt einem Smartphone groß geworden ist. Das Alter ist schon lange kein Maßstab mehr dafür, ob am sich im Internet wirklich zurechtfindet oder mit Problemen zu kämpfen hat.


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Mein Name ist Marian Freund und ich studiere Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Derzeit bin ich als Praktikant für basenio tätig und lerne den Arbeitsalltag in einer Agentur kennen. In meiner Freizeit ...


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