Sicher im Internet | sufen | VPN | anonym

Tipps zum sicheren Surfen im Internet: Hinweise & Empfehlungen für Senioren

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(Quelle: © Robert Kneschke)

Wie können Sie Ihre Sicherheit im Internet erhöhen? Basenio.de zeigt Ihnen, wie Sie mit VPN-Verbindungen und Anti-Virenprogramme anonym und sicher im Netz surfen.

| Steffen Gottschling

In den letzten Jahren hat sich das Internet immer weiter entwickelt. Inzwischen dringt es über Smartphones und Tablets zunehmend in den Alltag der meisten Haushalte ein. Allein 66,4 Millionen Menschen in Deutschland nutzen laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 das Netz zumindest gelegentlich.

Die höchsten prozentualen Zuwächse im Vergleich zu 2019 gab es übrigens in den Altersgruppen 60 bis 69 Jahre (+8 Prozent) und bei den über 70-Jährigen (+17 Prozent). Insbesondere Kommunikationsmöglichkeiten wie "WhatsApp" stehen bei den Senioren hoch im Kurs, wenn es um die Internetnutzung geht.

Doch gerade ältere Menschen, die nicht mit dem Internet "aufgewachsen" sind, begegnen der Technik mit Unsicherheiten. Dazu gesellen sich die Risiken, die durch Schadprogramme und Kriminelle im virtuellen Raum bestehen. Basenio.de, das Onlineportal für die Generation 50plus, gibt Ihnen in diesem Ratgeber einige Tipps, um sicherer im Internet unterwegs zu sein.

VPN: Anonymität sichern

Für manch einen erhöht sich das Sicherheitsgefühl schon, wenn er weiß, dass seine Adresse und sein Name nicht im Internet sichtbar sind. Dazu gehört dann auch, dass das jeweilige Endgerät, mit dem sie oder er sich im Internet bewegt, nicht von anderen Nutzern zugeordnet werden kann. Diese Anonymität lässt sich über sogenannte „VPN-Verbindungen“ herstellen.

VPN ist die Abkürzung für „virtuelles privates Netzwerk“. Damit ist ein in sich abgeschlossenes System gemeint, über das Daten verschlüsselt übertragen werden. So bleibt die Internetadresse (IP) des Endgeräts anonym und kann von anderen Nutzern nicht nachvollzogen werden. Solche Geräte können unter anderem Computer, mobile Telefone und Tablets sein.

VPN-Verbindungen können über spezielle Programme hergestellt werden. Diese Programme – auch Software genannt – müssen dafür aber auf dem Endgerät installiert werden. Hier gibt es sehr gute und weniger gute Angebote. Einen ausführlichen Vergleich solcher VPN-Dienstleister (Provider) hat unsere Redaktion auf dem Onlineportal vpnoverview.com gefunden. Testsieger sind dort die drei Anbieter:

  • Surfshark
  • CyberGhost
  • PureVPN

Anti-Virusprogramm erhöht Sicherheit

Durch die technischen Möglichkeiten des Internets drohen leider auch potentielle Gefahren für die Nutzer. Wer heute online ist, muss sich mit:

  • Viren
  • Trojanern
  • Phishing
  • Scamming
  • Man-in-the-middle-Angriff
  • Ransomware usw.

auseinandersetzen. Das Ziel der Cyberkriminellen sind in aller Regel persönliche Daten. So können beispielsweise Zugangsdaten für Online-Konten bei Banken abgefangen werden, um diese Konten zu leeren.


Schutz dagegen bieten:

  • Anti-Virensoftware
  • Trennung von Online-Banking und Verwahrung der PIN/TAN
  • keine Weitergabe von sensiblen Daten an nicht vertrauenswürdige Seiten (ggf. (TÜV-) Siegel oder Zahlungsmöglichkeiten beachten)
  • Umsicht.


Gerade beim "Phishing" oder "Scamming" sind die Attacken mitunter durchschaubar. Auf fremde E-Mails, welche zur Eingabe sensibler Daten aufrufen oder größere Geldbeträge in Aussicht stellen – ohne die Quelle zu kennen – sollte man nicht reagieren. Letztere sind eigentlich ein Fall für den elektronischen Mülleimer.

Um die Gefahr von Schadprogrammen wie Viren und Trojanern zu minimieren, sollte ein Anti-Virenprogramm genutzt werden. Die können heute über das Internet heruntergeladen und installiert werden. Gute Programme sind dann oft kostenpflichtig. Die Stiftung Warentest hat im März 2020 verschiedene Anti-Virenprogramme getestet. Sieger wurde das kostenpflichtige „Antivirus Pro“ von Avira. Als kostenfreie Alternative empfahlen die Tester die „Free Security Suite“ von Avira.

Damit solche Programme effektiv schützen, sollte die Software grundsätzlich aktuell gehalten werden. Oft bieten die Hersteller beziehungsweise Dienstleister dazu einen automatischen Update-Service an. Gleiches gilt dann auch für Betriebssysteme. Die weit verbreitetsten sind Android, Windows und iOS. Auch hier sollten Sie die Update-Funktion nutzen, um Ihr Endgerät zu schützen und Sicherheitslücken zu schließen.

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Sicherheitswarnungen im Internet

Das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik informiert auf seiner Internetseite „BSI für Bürger“ kostenfrei über aktuelle Sicherheitswarnungen bei Informationstechnologien (IT). Dazu gehören unter anderem Warnhinweise zu Viren und „Schwachstellen“ bei Programmen. Die Höhe des möglichen Schadenspotentials wird mit einer „Risikostufe“ angezeigt. Die Skala geht von 1 (sehr gering) bis zu 5 (sehr hoch).

Auf der Seite finden sich aber auch ganz generelle Hinweise und Empfehlungen für die Sicherheit im Internet.

Sicher im Internet | Senioren
Senioren nutzen zunehmend das Internet. Insbesondere für sie hat basenio.de Sicherheits-Tipps für das sichere Surfen im Internet. (Quelle: © zinkevych – Adobe Stock)

Tipps für Senioren & Best Ager

Anwendungen und Schriften im Internet können für Senioren mit geminderter Sehkraft zu klein sein. Außerdem können typische Begriffe, die wir heute mit dem Internet verbinden, für ältere Menschen unbekannt sein. Basenio.de hat diese Tipps für Senioren & Best Ager im Internet, um solche Probleme zu umgehen.

  • Wichtige Seiten merken: Internetadressen – die URL – lassen sich schwer merken. Diese Aufgabe übernimmt der Browser (Chrome, Firefox & Edge). Wer auf eine interessante Website stößt und diese regelmäßig besuchen will, legt einfach ein Lesezeichen im Browser ab. Richtig angeordnet hat man so vom Ratgeber bis zur Nachrichtenseite alles im Überblick.
  • Tastenkombinationen: Über die Maus können Nutzer sich durch Menüs klicken. Doch auch über die Tastatur lassen sich nützliche Funktionen bedienen. Hält man beispielsweise beim Klick auf einen Link die STRG-Taste gedrückt, öffnet sich die neue Seite in einem eigenen neuen Fenster (Browser-Tab).
  • Einfach leichter lesen: Eine zu kleine Schrift auf Webseiten ist ein leidiges Thema. Einfach die STRG-Taste und mit dem Mausrad scrollen. Der Effekt ist sofort spürbar – die Schrift wird größer. Damit sind Inhalte leichter lesbar.
  • Privat unterwegs sein: Wer als Best Ager nicht auf jeder besuchten Seite Spuren hinterlassen will, nutzt die Funktion „Privat Surfen“. Heute gängige Browser unterstützen diese Funktion im Allgemeinen.

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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling ist der leitende Redakteur der Ratgeber-Redaktion. Bevor er 2016 bei basenio.de begann, war er im Rundfunk und in der Online-Redaktion einer regionalen Tageszeitung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind die Bereiche Pflege & Recht.

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