SĂźdafrika | Rundreise | Erfahrungen | Tipps | Pauschalreise | deutschsprachig

Südafrika-Rundreise - Pauschalreise-Angebote (deutschsprachig) ab 1.600 €, Erfahrungen & Insider-Tipps

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(Quelle: Florian Stein)

Im März 2019 habe ich eine Rundreise durch Sßdafrika von Johannesburg, ßber den Kruger Nationalpark, bis nach Kapstadt begleitet. Hier erfahren Sie alles zu passenden Angeboten und finden Insider-Tipps in meinem Erfahrungsbericht.

Sie sind auf der Suche nach einer spannenden Rundreise durch das traumhafte Südafrika? Ich war im März 2019 in dem südlichsten Land des afrikanischen Kontinents und habe dort eine sehr schöne Tour erleben dürfen, die vielleicht auch für Sie eine Inspiration für einen Urlaub dort ist. Darunter war auch eine deutschsprachig geführte Rundreise von Johannesburg nach Kapstadt über den Kruger Nationalpark sowie über Plattenberg Bay. In meinem Reisebericht möchte ich meine Eindrücke davon schildern, aber auch Tipps geben, worauf Touristen achten sollten, damit sie einen unvergesslichen Urlaub hier genießen können.

Nachfolgend finden Sie die allgemeine Informationen zu Südafrika, passende Pauschalreise-Angebote (deutschsprachig) und meinen Erfahrungsbericht mit nützlichen Insider-Tipps der einzelnen Reisetage.

Allgemeine Informationen zu Südafrika

Wie es der Name bereits suggeriert, ist Südafrika das südlichste Land des afrikanischen Kontinents. Das Land ist voller Kontraste, welches durch die verschiedensten Menschen geprägt ist. Hinzu kommen einzigartige Landschaften sowie eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt. Egal, ob Berge, Meer, Großstädte oder grüne Oasen, hier wird man es in einem bunten Mix wiederfinden. Zudem verfügt das Land über eine weitestgehend hervorragende Infrastruktur, die einen europäischen Vergleich nicht scheuen muss.

Es gibt in den Städten sowie in den verschiedenen ländlichen Regionen zahlreiche Unterkünfte, welche für den kleinen oder prall gefüllten Geldbeutel alles bieten. Südafrika ist dreieinhalb Mal so groß wie Deutschland und hat knapp 60 Millionen Einwohner. Trotz dieser immensen Größe nimmt seine Landmasse nur knapp vier Prozent des gesamten Kontinents ein. Amtssprachen sind Englisch sowie diverse Arten Afrikaans. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man mit Englisch grundsätzlich keine Verständigungsprobleme dort hat.

Kurzer Überblick zur Geschichte Südafrikas

1497 wurde das „Kap der guten Hoffnung“ von Vasco da Gama bei der Suche nach einem Weg nach Indien umsegelt. Es ist jedoch nicht der südlichste Punkt des Kontinents, der liegt am Kap Agulhas. Um 1652 gründete Jan van Riebeeck in der Table Bay die erste europäische Siedlung. Von 1795 bis 1814 war Südafrika eine britische Kolonie und beendete dabei die Herrschaft der East India Company. 1834 wurde die Sklaverei abgeschafft und 1910 offiziell die Südafrikanische Union gegründet. 1948 baute die Nationale Partei nach den Parlamentswahlen die Apartheid aus. Der Begriff steht für die „Politik der getrennten Entwicklung“. Es war der Beginn der politischen Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung im Land.

1961 wurde aufgrund eines weißen Volksentscheids die Unabhängigkeit des Landes ausgerufen. Ein Jahr später wurde Nelson Mandela inhaftiert. Ab 1985 entstanden massive Unruhen, welche innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre dazu führten, dass die Apartheid abgeschafft und Nelson Mandela aus der Haft entlassen wurde. Mandela wurde 1994 nach den ersten freien und demokratischen Wahlen Präsident Südafrikas. Weitere Informationen zur Historie finden sie hier.

Beste Reisezeit für Südafrika im Überblick nach Wetter-Monaten

Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, hat also dann Sommer, wenn wir in Deutschland Winter haben. Im Sommer klettern die Temperaturen in Südafrika auf über 30 C° und die Landschaften stehen in voller Blüte. Die hitzigen Temperaturen können für ältere Menschen sehr anstrengend sein, daher ist mein Tipp – besuchen Sie das Land, wenn dort der Sommer ausklingt. Die beste Reisezeit ist von Ende Februar bis Ende März.

Die Temperaturen sind dann immer noch warm und steigen tagsüber auf durchschnittlich 28 C°. Nachts sinken sie hingegen auf angenehme 15 bis 19 C°. Wer es jedoch heißer mag, der kann dieses Land auch über Dezember und Januar bereisen. Dann sind in Südafrika Sommerferien. Allerdings sind auch dann auch viele europäische Touristen dort unterwegs, die dem Winter in den heimischen Gefilden entfliehen.

 

Januar

Kapstadt: 26.5 °C

Regentage: 4

Durban: 27.0 °C

☂️ 9

Johannesburg: 26.0 °C

☂️ 13 

Februar

Kapstadt: 26.0 °C

Regentage: 3

Durban: 28.0 °C

☂️ 8

Johannesburg: 25.0 °C

☂️ 8

März

Kapstadt: 25.0 °C

Regentage: 5

Durban: 26.5 °C

☂️ 10

Johannesburg: 24.0 °C

☂️ 7

April

Kapstadt: 22.5 °C

Regentage: 8

Durban: 26.5  °C

☂️ 6

Johannesburg: 22.5  °C

☂️ 7

Mai

Kapstadt: 20.5 °C

Regentage: 9

Durban: 24.0 °C

☂️ 3

Johannesburg: 19.0 °C

☂️ 3

Juni

Kapstadt: 16.5 °C

Regentage: 10

Durban: 23.5 °C

☂️ 3

Johannesburg: 17.0 °C

☂️ 

Juli

Kapstadt: 15.5 °C

Regentage: 11

Durban: 22.0 °C

☂️ 2

Johannesburg: 17.5 °C

☂️ 0

August

Kapstadt: 18.5 °C

Regentage: 11

Durban: 22.5 °C

☂️ 3

Johannesburg: 20.0 °C

☂️ 1

September

Kapstadt: 19.0 °C

Regentage: 7

Durban: 23.0 °C

☂️ 3

Johannesburg: 23.0 °C

☂️ 2

Oktober

Kapstadt: 21.0 °C

Regentage: 7

Durban: 24.0 °C

☂️ 9

Johannesburg: 25.0 °C

☂️ 6

Novenber

Kapstadt: 25.5 °C

Regentage: 2

Durban: 25.0 °C

☂️ 10

 Johannesburg: 25.0 °C

☂️ 10

Dezember

Kapstadt: 25.5°C

Regentage: 5

Durban: 26.5 °C

☂️ 9

Johannesburg: 26.0 °C

☂️ 11

 Quelle: https://niedblog.de/beste-reisezeit-suedafrika/

Die Werte in der Tabelle beruhen auf den Südafrikanischen Wetteraufzeichnungen vieler Jahre. Allerdings wird kein Anspruch auf Exaktheit und Vollständigkeit gestellt. Die Temperaturen entsprechen den durchschnittlichen Werten und die Zahl der Regentage ist eine Näherungsangabe der letzten 10 Jahre in Südafrika. Der beste Zeitpunkt für eine Südafrikareise ergibt sich nicht aus den Werten, aber anhand der Tabelle kann man eine Vorstellung bekommen, mit welchem Klima man in jedem Monat rechnen kann.

Angebote – Rundreisen durch Südafrika

Aktuell sind wir noch bei der Aufarbeitung der verschiedenen Rundreise-Angebote für Südafrika. Wir bitten Sie daher, direkt eine Anfrage an uns zu senden unter info@basenio.de. Darüber hinaus können Sie uns auch gerne telefonisch während unserer Öffnungszeiten kontaktieren.

Rundreise durch Südafrika von Johannesburg nach Kapstadt

Es freut mich, dass Sie sich für meine Erfahrungen interessieren, welche ich auf meiner Rundreise durch Südafrika erlebt habe. Ich habe sie für Sie chronologisch geordnet. Diese Südafrika-Tour ging vom 4. März 2019 bis 20. März 2019. Meine Rundreise dauerte wunderbare 13 Tage. Bei meiner Tour habe ich einige Tage in Kapstadt drangehangen, da diese Stadt nur schwer in zwei Tagen zu erkunden ist. Sie ist so vielseitig und spannend, dass für jeden Urlaubstyp etwas Passendes dabei ist. Daher empfehle ich, wenn es sich möglich ist, sich die Zeit für die Erkundung zu nehmen.

 

Würde man mir die Frage stellen: Für wen ist eine solche Rundreise geeignet? Dann würde ich sagen, dass dies für ab 20er bis ins höhere Alter hervorragend passt.

 

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Generell eignet sich Südafrika sehr gut als Reiseziel. Es gibt hierbei zahlreiche Vorteile für deutsche beziehungsweise europäische Touristen. Einer der Vorzüge ist die einfache Verständigung, da praktisch überall englisch gesprochen wird. Darüber hinaus werden Johannesburg und Kapstadt von allen großen Flughäfen in Deutschland oder auch Zürich (manchmal Gabelflug von Berlin nach Zürich) angeboten. Egal, ob Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München, die Flüge kosten bei rechtzeitiger Buchung für Hin- und Rückflug zwischen 650 bis 1.000 EUR. Hierbei handelt es sich sogar in aller Regel um Direktflüge. Gabelflüge finden meistens nach Kapstadt über Johannesburg statt. Die günstigste Airline ist hier die South-African-Airways. Ich selber bevorzuge jedoch die Lufthansa (Flüge nach Kapstadt + Flüge nach Johannesburg). Aber das ist generell eine Frage der Ausbuchung und des Geschmacks. Prinzipiell haben beide Airlines einen vergleichbaren Standard (Star Alliance).

Rechtlicher Hinweis: Für deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger ist kein gesondertes Visum für Südafrika notwendig. Mit einem gültigen Reisepass kann man sich 30 Tage problemlos im Land aufhalten. Will man darüber hinaus im Land bleiben, so kann man das Visum bis zu drei Monate verlängern. Es muss zudem kein Visum im Vorfeld der Reise beantragt werden. Pass und ein Flugticket sind vollkommen ausreichend.

Ein weiterer Vorteil ist der günstige Wechselkurs. Dieser lag zum Zeitpunkt meiner Reise bei 16 Rand pro 1 EUR. Das war sehr gut, da man für Essen, Ausflüge und vieles mehr bares Geld sparte. Zu guter Letzt finde ich, dass eines der unschlagbarsten Argumente für dieses Reiseziel die fehlende Zeitverschiebung ist.  Diese beträgt maximal eine Stunde. Innerhalb von elf Stunden fliegt man auf die andere Seite der Welt in den Sommer – sofern man im Winter in Deutschland abhebt. Ich empfehle hierbei den Februar und März. Dann ist es in Südafrika Spätsommer und die Temperaturen liegen bei erträglichen 28 C°. Die Nächte werden hingegen nicht kühler als 15 C°. Einfach herrlich! Als wäre dies nicht genug, durfte ich hautnah erleben, dass dieses Land eines der landschaftlich eindrucksvollsten Länder ist, welches ich bis dato bestaunen durfte. Hinzu kommen die zahlreichen Nationalparks mit einer wunderbaren Tier- und Pflanzenvielfalt.

Doch nun genug der allgemeinen Informationen zu Südafrika, jetzt möchte ich Sie mitnehmen auf meine außergewöhnliche Reise durch dieses wunderschöne Land. Sollten Sie hierzu Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge haben, freue ich mich auf Ihre Kommentare, die Sie mir gerne im Kommentarbereich hinterlassen können.

Anreise & Sightseeing Johannesburg (Tag 1)

Der erste Tag ist immer etwas Besonderes. Einerseits liegt der Anreisestress hinter einem und andererseits ist man aufgeputscht von der Neugier auf ein neues Reiseziel. Zumindest ging es mir mal wieder so. Ich bin direkt vom Flughafen in Frankfurt über Nacht nach Johannesburg geflogen, um von dort aus die besagte Rundreise nach Kapstadt zu erleben. Am Flughafen in Johannesburg angekommen, hat man zwei Möglichkeiten, um zum Hotel in Sandton zu gelangen. In meinem Fall nahm ich kein reguläres Taxi, sondern einen privaten Fahrer. Diese sprechen einen in aller Regel an, wenn man etwas suchend schaut. Ihre Fahrdienste sind knapp 150 Rand günstiger als klassische Taxis. Die nehmen für diese Strecke 500 Rand (ca. 32 EUR). Alternativ dazu kann man mit dem Zug direkt nach Sandton fahren. Das Ticket hierfür kostet circa 180 Rand.

 

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Ein Blick auf Johannesburg. (Quelle: Florian Stein)

 

Hier sehen Sie ein Foto meines Anflugs auf Johannesburg. Selbst der Blick von oben ermöglicht es einem nicht, diese riesige Stadt zu erfassen. Hier leben mehr als fünf Millionen Menschen, wobei viele Einwohner nicht offiziell dort ansässig sind. Leider ist die Stadt selbst kaum sehenswert, da Sie von Armut und Kriminalität geprägt ist. Zahlreiche Unternehmen und wohlhabendere Bürger ziehen sich aus der Innenstadt in die Außenbereiche sowie in den Norden zurück. Es schien mir so, als hätten die Verantwortlichen den Kampf gegen die Kriminalität aufgegeben. Sie bauen eine neue sicherere Stadt in Sandton auf, welches schon als „New Johannesburg“ bezeichnet wird. Das ist jedoch nur mein subjektiver Eindruck.

Unterkunft in Johannesburg - Hotel Protea Hotel

 

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Blick auf das Portal des Protea Hotel Johannesburg Balalaika Sandton. (Quelle: Florian Stein)

 

Bei dieser Rundreise wurden meine Mitreisenden und ich im Protea Hotel Johannesburg Balalaika Sandton untergebracht. Es ist ein Hotel mit Tradition in diesem Stadtteil. Das kann man jedoch nicht vom aufstrebenden Viertel selbst behaupten. Denn direkt gegenüber befindet sich die Deutsche Bank in einem hochmodernen Komplex. Nebenan sind daher auch zahlreiche Restaurants und Cafés in einer schicken Shopping-Mall untergebracht. Rings herum wimmelt es von neuen Hotels der großen Ketten und zahlreichen Firmenzentralen. Das liegt daran, dass sich der „Geldadel“ aus den Stadtteilen von Johannesburg herausgezogen hat, um eine sichere Insel am Rande der Stadt zu schaffen. Diese ist nämlich leider alles andere als unbeschwert.

Das Protea Hotel Johannesbrug Balalaika Sandton – ein 4-Sterne-Hotel - ist eine grüne Oase inmitten dieser modernen neuen City. Die Zimmer sind gepflegt und es gibt sogar zwei kleine Pools. Hinzu kommt ein klassisch englischer Einrichtungsstil. Es hat fast schon etwas Historisches.

 

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Straßenaufnahme vor dem Protea Hotel. (Quelle: Florian Stein)

 

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Blick auf die Hotelterrasse mit Pool mit Grünanlage. (Quelle: Florian Stein)

 

Ich war gegen 11 Uhr im Hotel angekommen und hatte somit den Tag noch zur freien Verfügung. Ich entschloss mich nach Tipps einer Bekannten für einen Ausflug nach Maboneng.

 

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Eine Straßenaufnahme von Maboneng. (Quelle: Florian Stein)

 

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Store mit einer schönen grünen Fassade. (Quelle: Florian Stein)

 

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Backsteinhaus mit Hof in Maboneng. (Quelle: Florian Stein)

 

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Blick auf ein Werbeplakat für eine Hilfsorganisation. (Quelle: Florian Stein)
 
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Eine weitere Straßenszene in Maboneng. (Quelle: Florian Stein)

 

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Popart-ähnliche Malerei in Maboneng. (Quelle: Florian Stein)

 

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Ein Cafe an der Straße in Maboneng. (Quelle: Florian Stein)

 

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Ein weiteres buntes Graffiti. (Quelle: Florian Stein)

Darüber hinaus gibt es selbst in Johannesburg drei weitere Highlights, welche ich zwar selbst nicht erlebt, jedoch aus Erfahrungsberichten von Mitreisenden empfehlen kann. Dabei handelt es sich um eine Tour durch Soweto (R700 / ca. 45 € p.P.), das Apartheid-Museum (R95 / ca. 6 € p.P.) und den Besuch des Carlston Towers (R30 / ca. 2 € p.P.) mit einem hervorragenden Blick über die Stadt aus dem 50. Stock.

Sicherheitswarnung: Der Carlston Tower liegt in einem Viertel von Johannesburg, welches als unsicher gilt. Daher rate ich Ihnen, diesen Ort nur tagsüber zu besuchen. Darüber hinaus empfehle ich, in größeren Gruppen dorthin zugehen. Während meiner Rundreise sind zahlreiche Mitreisende mit der einheimischen Reiseleiterin an diesen Ort mit dem Bus gefahren. Dies empfehle ich ebenfalls. Johannesburg ist nicht grundlos eine der gefährlichsten Städte der Welt. Lassen Sie sich jedoch von dieser Tatsache nicht abschrecken, dieses Land zu bereisen. Es ist lediglich der Startpunkt einer unvergesslichen Reise.

Am Abend, 18 Uhr, gab es ein kurzes Treffen mit der Reiseführerin sowie den Teilnehmern der Rundreise. Ich hab dies ehrlich gesagt jedoch etwas verschwitzt, da ich die eine Stunde Zeitverschiebung nicht berücksichtigt hatte und daher noch in Maboneng unterwegs war. Den Treffpunkt am kommenden Morgen habe ich jedoch dennoch erfahren und war pünktlich um 7.30 Uhr am Bus. Davor hatte ich gegen 6.30 Uhr noch Zeit für ein kleines Frühstück. Dieses Mal sogar nach richtiger Zeit. Dazu jedoch mehr im kommenden Abschnitt.

Johannesburg entlang der Panormaroute nach Hazyview (Tag 2)

 

Am zweiten Tag der Reise ging es in Richtung Kruger-Nationalpark. Dieser ist circa 600 km entfernt und somit musste eine größere Strecke dorthin zurückgelegt werden. Das Schöne hierbei ist jedoch, dass man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann. Denn der Weg nach Hazyview (der Ort, in dem das nächste Hotel sich befand) führt über die offizielle Panoramaroute, wobei der Name das hält, was er verspricht. Zusätzlich legten wir einen kleinen Umweg über den Blyde River Canyon sowie Bourke´s Luck Pothles ein.

Der Eintritt war auf meiner Rundreise bereits inklusive und kostete nicht extra. Es handelt sich hierbei um den grünsten Canyon der Welt, der durch seine subtropische Bewaldung ein wahres Naturwunder ist. An der tiefsten Stelle geht es 1.372 Meter herunter. Am Fuße des Canyons befindet sich ein Fluss, der sich durch die Landschaft schlängelt (weitere Infos). Diese Eindrücke, die ich hierbei sammeln durfte, waren überwältigend. Jeder, der sich auf den Weg von Johannesburg in den Kruger-Nationalpark begibt, der sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.

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Blick über den Blyde River Canyon. (Quelle: Florian Stein)
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Felsformationen im Canyon. (Quelle: Florian Stein)
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Canyon als Fotokulisse. (Quelle: Florian Stein)

Als wäre dies noch nicht genug, folgte kurz darauf ein weiteres Highlight. Dabei handelt es sich um ein Ort mit dem Namen Bourke's Luck Potholes. Dabei handelt es sich um zwei Flüsse, die sich auf spektakuläre Art und Weise im Canyon treffen. Es gibt zahlreiche kleine Wasserfälle und tiefe Ausspülungen in den Felsen. Viele der Felsen sind mit Brücken verbunden und man bekommt einen tollen Einblick.

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Blick in die Flusslandschaft des Bourke's Luck Potholes. (Quelle: Florian Stein)
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Selfie in der Landschaft. (Quelle: Florian Stein)
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Der Fluss frisst sich in den Felsen. (Quelle: Florian Stein)
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Zylinderförmige Aushöhlungen des Flusses. (Quelle: Florian Stein)
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Brücken über der Schlucht. (Quelle: Florian Stein)

Nachdem die längere Anreise zum aha Casa do Sol Hotel & Resort geschafft war, wurden wir positiv von einem kleinen und feinen Hotel mitten im Grünen überrascht. Wir wurden mit einem kalten Getränk sowie freundlichen Worten empfangen. Unsere Gastgeber waren generell sehr gastfreundlich, wodurch die Reise umso schöner war. Auf den nachfolgenden Fotos habe ich versucht, meine Eindrücke festzuhalten. Die Zimmer sind zwar etwas in die Jahre gekommen, dennoch kann man hier gut übernachten und speisen. Das Buffet ist reichhaltig und sehr lecker.

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Eingang in das aha Casa Do Sol Hotel & Resort. (Quelle: Florian Stein)
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Grünanlage am Hotel. (Quelle: Florian Stein)
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Wege auf dem Hotelgelände. (Quelle: Florian Stein)
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Ein Blick ins Innenleben der Zimmer. (Quelle: Florian Stein)
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Hotelterrasse. (Quelle: Florian Stein)
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Ein klassischer Backofen. (Quelle: Florian Stein)

Diese Unterkunft war für zwei Tage unsere kleine Heimat, da die Safari-Ausflüge hier starteten. Soviel sei an dieser Stelle erwähnt, es ging sehr früh los.

Safari im Kruger Nationalpark (Tag 3 & 4)

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Tankstelle in der Savanne. (Quelle: Florian Stein)

Eines der absoluten Highlights dieser Rundreise sind die beiden Safari-Ausflüge (2.300 Rand = ca. 150 EUR für beide Tage) in den wohl bekanntesten Nationalpark der Welt. Dabei handelt es sich um den Kruger Nationalpark (NICHT Krüger ...)  im Nordosten des Landes. Er ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas und umfasst etwa 2,2 Millionen m² und ist damit ungefähr so groß wie Holland. Während der Amtszeit des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Paul Kruger wurde dieses Gebiet am 26. März 1898 als „Sabie Game Reserve“ zum Schutz der Wildnis gegründet. 28 Jahre später erhielt dieses Gebiet den Status eines Nationalparks und trägt bis heute den Namen des ehemaligen Präsidenten. Aktuell leben in diesem außergewöhnlichen Park 147 Säugetierarten, welche zugleich die Big Five (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Wasserbüffel) beinhaltet. Die Erfahrung zeigt, dass diese Tiere am schwierigsten zu finden sind und zu ihrem Glück wohl auch am schwierigsten zu jagen waren.

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Informationstafel über die Big Five. (Quelle: Florian Stein)

Hinzu kommen 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten. Kurz gesagt, es ist eine atemberaubende Tiervielfalt, welche man so nur sehr selten auf der Welt findet. Daher zieht es auch nicht grundlos abertausende Besucher aus der ganzen Welt dorthin. Das Gebiet ist jedoch sehr groß und somit verlaufen sich die Touristenströme sehr schnell.

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Denkmal der Parkgründer. (Quelle: Florian Stein)
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Informationstafel über die Gründer. (Quelle: Florian Stein)

An beiden Tagen ging es um 5 Uhr am Hotel los, um rechtzeitig mit dem Reisebus zu einem der Eingänge des Nationalparks zu fahren. Dort wurde unsere Reisegruppe auf drei Geländefahrzeuge verteilt. Um 5.45 Uhr ging es dann auf Safari, um die zahlreichen Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu entdecken. Diese Safaris gehen bis circa 16 Uhr und werden mit einer Frühstückspause und einer Mittagspause unterbrochen.

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Die Safari-Fahrzeuge im Kruger Nationalpark. (Quelle: Florian Stein)

Hinweis: Ich empfehle in jedem Fall, eine Jacke sowie ein Tuch oder Schal früh beziehungsweise vormittags anzuziehen. Die Fahrzeuge sind zur Seite offen. Bei Fahrtgeschwindigkeiten von 50 km/h wird es schnell sehr ungemütlich und man läuft Gefahr, sich zu erkälten.

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Auf Tuchfühlung mit Elefanten. (Quelle: Florian Stein)

Es ist kaum in Worte zu fassen, wie intensiv und beeindruckend diese Touren sind. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man eine Elefanten-Herde oder ein Löwen-Paar wenige Meter entfernt beobachten kann. In kurzen Abständen entdeckt man immer wieder neue Tiere, welche sich in der Nähe der Schotterwege aufhalten. Am häufigsten sieht man Springböcke, Elefanten, Giraffen und Zebras. Ein Ranger meinte auf der Tour, dass derzeit 15.000 Elefanten im Park leben. Inoffiziell sollen es gar 20.000 sein. Seiner Aussage nach, gilt der Bestand als Überpopulation.

Seltener sind unter anderem Spitzmaulnashörner, von denen nur noch etwa 1.000 im Park leben. Bei Breitmaulnashörnern ist hier die Population mit 5.000 Tieren schon deutlich höher. Auch Wildhunde sind im Kruger Park sehr selten. Durch eine Krankheit ist ihr Bestand auf 120 Tiere geschrumpft. Obwohl diese so selten sind, durften wir auch hiervon einige Tiere beobachten.

Tipp: Nehmen Sie auf Ihre Reise ein Fernglas mit. Es wird Ihnen in einigen Momenten einen noch eindrucksvolleren Blick auf die Tiere ermöglichen.

Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in meine Erfahrungen. Hierbei hatte ich das Glück, die „Big Five“ zu bestaunen. Darüber hinaus werden Sie zahlreiche Momente erleben, die das frühe Aufstehen sowie die Reise rechtfertigen.

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Eine windige Aussicht über der Savanne. (Quelle: Florian Stein)
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Ein Savannenbewohner huscht über den Weg. (Quelle: Florian Stein)
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Die Hyäne läuft auf der linken Straßenseite, wie es sich gehört! (Quelle: Florian Stein)
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Giraffen bedienen sich an den Bäumen und Büschen. (Quelle: Florian Stein)
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Diese Büffel gönnen sich ein Schlammbad. (Quelle: Florian Stein)
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Eine Löwin in der Savanne. (Quelle: Florian Stein)
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Elefantenherde in der Savanne. (Quelle: Florian Stein)
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Eine Gazellenherde in der Savanne. (Quelle: Florian Stein)
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Diese Gazelle horcht aufmerksam. (Quelle: Florian Stein)
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Zebras tummeln sich an den Sträuchern. (Quelle: Florian Stein)
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Ein weiteres Savannentier. (Quelle: Florian Stein)
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Gazellen huschen davon. (Quelle: Florian Stein)
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Weitere Tiere stoßen auf unsere Karawane. (Quelle: Florian Stein)

Am zweiten Tag der Safari-Tour wurde bereits früh im aha Casa do Sol Hotel & Resort ausgecheckt und die Reisekoffer eingeladen, damit der Bus diese zur nächsten Unterkunft fahren konnte. Denn nach der Safari wurden wir, nach einem Mittag im Berg-en-Dal, direkt zum südlichen Ausgang des Parks gefahren.

Nationalpark Kruger, Karte
Karte des Nationalparks Kruger. (Quelle: Florian Stein)

Dort befindet sich die direkt am Fluss gelegene Pestana Kruger Lodge, die eine angenehme aufgeteilte Hotelanlage hat.

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Blick über die Landschaft. (Quelle: Florian Stein)

Es sind mehre kleine Objekte, in denen die Gäste untergebracht sind. Hier sind auch einige Langzeiturlauber, welche auf eigene Faust Safaris in den Park unternehmen. Durch die direkte Nähe zu dessen Eingang, sind Ausflüge von hier zu empfehlen, da die Anreise entsprechend kurz ist.

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Anlage der Pestana Kruger Lodge. (Quelle: Florian Stein)
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Hotelterrasse. (Quelle: Florian Stein)
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Terrasse am Abend. (Quelle: Florian Stein)
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Der Ausblick in der Dämmerung. (Quelle: Florian Stein)

Malelane über Swasiland nach Port Edward (Tag 5)

Nach den anstrengenden, aber unvergesslichen Ausflügen in den Kruger Nationalpark, galt es nun wieder ab 8 Uhr Fahrt aufzunehmen und gen Süden aufzubrechen. Hierbei liegt das Königreich Swasiland auf dem Weg, welches zugleich eine der letzten Monarchien hat. Der König dieses Landes heißt Mswati III. Die Fahrt durch dieses kleine Königreich war ähnlich der Fahrt auf der Panoramaroute. Die Landschaft ist sehr gebirgig und sehr schön anzuschauen. Als Mittagsstopp besuchten wir einen kleinen Handwerker-Markt, bei dem man zahlreiche handgemachte Souvenirs kaufen konnte.

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Handwerker-Markt in Swasiland. (Quelle: Florian Stein)

Ganz nett, jedoch nichts Spektakuläres. Die Landschaft ist jedoch sehr schön anzuschauen und die Zeit verging für mich wie im Flug. Zudem gibt es auch zwei Zwangspausen, da man über die Grenze von Südafrika – Swasiland – Südafrika muss. So bekommt man weitere vier Stempel in seinen Reisepass und kann sich beim Gang über die Grenze etwas bewegen.

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Grenzstation Swasiland. (Quelle: Florian Stein)
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Grenze zu Swasiland. (Quelle: Florian Stein)
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Ein Blick auf Swasiland. (Quelle: Florian Stein)

Um 17.30 Uhr kamen wir dann am neuen Hotel an. Es handelt sich hierbei um das ANEW HOTEL HLUHLUWE & SAFARIS. Auch diese Unterkunft empfand ich als sehr angenehm und ich fühlte mich richtig wohl.

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Anew Hotel HLUHLUWE & SAFARIS (Quelle: Florian Stein)

Es gab bei uns sogar einen traditionellen Zulu-Tanz am Abend. Der musste jedoch leider drinnen stattfinden, da es geregnet hatte. Es war dennoch eine beeindruckende Szenerie. Das sollte man sich meiner Meinung nach nicht entgehen lassen.

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Zulu-Tanz. (Quelle: Florian Stein)
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Anlage des ANEW HOTEL HLUHLUWE & SAFARIS. (Quelle: Florian Stein)

Hluhluwe über St Lucia nach Port Edward (Casion) (Tag 6)

Es ist verständlich, dass man bei einer Rundreise durch ein so großes Land auch viele Bus-Kilometer zurücklegen muss. Die Fahrten empfand ich trotz der vielen Stunden im Bus nie als langweilig oder nervig. Die Landschaft, durch die man fährt, ist so angenehm zum Anschauen, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Bevor es jedoch an diesem Tag auf die Landstraße ging, steuerten wir das nahgelegene St. Lucia an. Dort konnte man eine Bootstour auf einem See mitmachen oder die überschaubare große Stadt erkunden. Am See erwarteten einen Krokodile, Nilpferde und Mangroven.

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See in St. Lucia. (Quelle: Florian Stein)
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Auf den See gibt es auch Bootsfahrten. (Quelle: Florian Stein)

Ich entschied mich für die Erkundungstour durch die Stadt. Dort gibt es zahlreiche Restaurants und gutes Essen.

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Verkauf von frischem Obst. (Quelle: Florian Stein)

Anschließend bin ich alleine noch etwas durch die Straßen geschlendert und habe dabei auch mein Highlight des Tages angetroffen. Eigentlich sind die Hippos (Nilpferde) erst in den Abendstunden unterwegs, allerdings habe ich eines bereits zum Mittag am Pool getroffen.

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Nilpferd-Warnung. (Quelle: Florian Stein)

Diese Tiere sehen zwar sehr niedlich, schwerfällig und harmlos aus, sie sind es jedoch nicht. Sie gelten als die gefährlichsten Tiere Afrikas. Jährlich sterben mehr als 100 Menschen nach Angriffen durch Nilpferde. Im Vergleich dazu kommen in ganz Afrika „nur“ 50 Menschen bei Angriffen von Tigern und Löwen ums Leben. Die Angriffe erfolgen jedoch in den meisten Fällen im Wasser und weniger an Land. Nichts desto trotz, ist höchste Vorsicht geboten!

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Nilpferde in St. Lucia. (Quelle: Florian Stein)

Nachdem ich das Hippo aus sicherer Entfernung beobachten konnte, ging es auch schon weiter mit dem Bus nach Port Edward. Das dortige Hotel Wild Coast Sun hatte eine ganz besondere Überraschung für uns auf Lager. Es handelte sich hierbei nämlich nicht nur um ein Hotel am Strand, sondern auch um ein Casino. Zudem war es Samstag und es war jede Menge los. Familien aus Durban und der Region strömten zum Vergnügen dorthin. Das Hotel war jedoch groß genug, sodass es alles noch im Rahmen war. Zudem gab es hier kein Buffet zum Abendbrot, sondern zahlreiche Restaurants, in denen man gut Speisen konnte. Ich empfehle an dieser Stelle das Steakhaus Spur. Dieses hat super Preise und leckeres Essen. Yammie!

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Das Casino des Wild, Coast, Sun Hotel. (Quelle: Florian Stein)
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Eingangshalle des Hotels. (Quelle: Florian Stein)
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Elegante Hotelzimmer. (Quelle: Florian Stein)

Die Zimmer waren sehr geräumig und es gab auch eine Badewanne, durch zwei Schiebetüren konnte man sogar direkt den Blick auf diese ermöglichen. Eine sehr witzige Idee.

Port Edward (Casino) bis Mthatha (Tag 7)

Am nächsten Morgen hat es dann leider geregnet, sodass man nicht den Strand nutzen konnte. Daher hieß es ausgiebig Frühstücken und zurücklehnen.

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Ein Blick auf den Rand des Urwalds. (Quelle: Florian Stein)
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Der Speisesaal des Hotels. (Quelle: Florian Stein)

Danach ging es in die Provinzhauptstadt Mthatha. Unweit der Stadt wurde Nelson Mandela geboren und wuchs auch hier in der Region auf. Daher gibt es dort auch eines von drei Nelson Mandela Museen. Die Fahrt dorthin dauerte circa fünf Stunden mit Pausen. Die Landschaft auf diesem Weg dorthin war jedoch erneut wieder traumhaft und man hatte keine Mühe, die Zeit zu vergessen. Nachfolgend hierzu einige Impressionen. Die Bilder können jedoch nur eine Ahnung vermitteln, wie beeindruckend die Landschaften sind.

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Ein weiterer herrlicher Panoramablick den uns die Natur spendiert. (Quelle: Florian Stein)
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Hier gibt es auch viele Häußer. (Quelle: Florian Stein)

In Mthatha angekommen mussten wir leider feststellen, dass dieser Ort nicht wirklich für Touristen attraktiv ist. Es war mehr eine Transitstation, um am nächsten Tag schnell wieder weiterzureisen. Die Stadt ist ähnlich wie Johannesburg ärmlich und verdreckt. Hinzu kam, dass wir an einem Sonntag dort anreisten und daher das Nelson Mandela Museum (Eintritt kostenfrei) unglücklicherweise zu hatte.

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Mthatha an einem grauen Tag. (Quelle: Florian Stein)
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Ein relativ verdreckter Anblick. (Quelle: Florian Stein)
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Die Straßen von Mthatha. (Quelle: Florian Stein)
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Ein weiterer Blick durch die Straßen. (Quelle: Florian Stein)

Somit musste man ab 15 Uhr den Tag ausklingen lassen. Jedoch gab es neben dem Hotel Savoy & Converence Center Mthatha ein gutes Steakhouse. Zudem war die Hotelbar ganz angenehm und es lief der Sportkanal der Premier League.

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Unsere Unterkunft in Mathatha. (Quelle: Florian Stein)
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Eine schicke Rezeption mit einem Bild von Nelson Mandela. (Quelle: Florian Stein)
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Die Schlafzimmer des Hotels. (Quelle: Florian Stein)

Am nächsten Tag gab es ein gewohnt gutes Südafrikanisches Frühstück und um 8 Uhr ging es weiter in Richtung Port Alfred.

Tag 8 – Mthatha bis Port Alfred 

Nun ging es weiter in Richtung Gardenroute und Plettenberg-Bay. Die Landschaft ist auch auf diesem Abschnitt wunderschön.

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Ein Blick über Wälder und Wiesen. (Quelle: Florian Stein)

Auf dem Weg nach Port Alfred machten wir einen Halt an einem Denkmal, welches zu Ehren der deutschen Einwanderer von 1857 errichtet wurde. Dieses wurde im Jahr 2015 an der Küste von East London feierlich eröffnet.

Hier eine kurze Info zur Historie zum Denkmal „Den deutschen Einwanderern“ in East London:

Im Jahr 1856 kämpften die Briten den Krimkrieg und errichteten in Deutschland eine Legion. Allerdings endete der Krieg noch bevor die Soldaten eingesetzt wurden. Es wurde daraufhin beschlossen, die Soldaten nach Südafrika zu schicken, wo der Gouverneur, Sir George Grey, um die Entsendung von Siedlern bat.

Daraufhin wurden 2.360 Legionäre in sieben Schiffen nach Südafrika gebracht. Sie legten im Jahr 1857 in East London an und wurden als die „Deutschen Militär Siedler“ bekannt.

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Das Denkmal " Den deutschen Einwanderern". (Quelle: Florian Stein)
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Die Küstenstraße mit einer Skulptur und dem Denkmal. (Quelle: Florian Stein)

Die Siedlungen und Häuser sind heutzutage in der Region nicht mehr zu finden, jedoch gibt es noch die Ortsnamen, wie zum Beispiel Hamburg, Berlin, Potsdam, Braunschweig und Stutterheim. Hier erfahren Sie mehr zu diesem Ort.

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Es gibt auch dieses schöne Mosaik mit den deutschen Städtenamen. (Quelle: Florian Stein)

Nach einer kurzen Fahrt nach diesem Halt ging es weiter zum Hotel Royal St. Andrews. Dieses war erstklassig ausgestattet und modern. Am Abend wurde speziell für unsere Gruppe ein köstliches 5-Gänge-Menü zubereitet. Man konnte hier als Hauptspeise zwischen Springbock und Hake (Seehecht) wählen. Zudem wurde es mit weiteren Leckereien umrahmt.

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Hier gab es ebenfalls schicke und moderne Hotelzimmer. (Quelle: Florian Stein)
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Die Garten- und Terrassenanlage des Hotels. (Quelle: Florian Stein)

Bevor es jedoch so weit war, wartete noch ein weiterer Ausflug auf uns. Es ging mit dem Boot auf den örtlichen Fluss.

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Unser Schiff für die Bootstour. (Quelle: Florian Stein)
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Hier ist vor vielen Häusern am Steg ein Boot deponiert. (Quelle: Florian Stein)

Wieder zurück nach der 1,5 Stündigen Tour, ging es wieder zurück zum Hotel. Dieses befindet sich in der Nähe zu einem traumhaften Strand, der in nur 10 Minuten Entfernung zu Fuß erreichbar ist. In den Morgen- oder Abendstunden kann man hier sogar Delphine beobachten. Einer Mitreisenden ist dies bei einem Spaziergang um 7.00 Uhr am darauffolgenden Tag gelungen. Man kann dort im Indischen Ozean auch baden gehen. Das Wasser ist angenehm warm. Jedoch muss man gut darauf aufpassen, dass man nicht zu weit rausgezogen wird, da hier einige Strömungen sind. Zudem kommt es darauf an, wie stark der Wellengang ist.

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Der indische Ozean mit Wellengang. (Quelle: Florian Stein)

Tag 9 – Port Alfred entlang der Garden-Route nach Plettenberg Bay

Nach einem angenehmen Aufenthalt ging es nun bei herrlichem Wetter weiter zur Garden-Route sowie dem Tsitsikamma Nationalpark.

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Der Eingang zum Tsitsikamma Nationalpark. (Quelle: Florian Stein)

Dort gibt es sehr schöne Wanderrouten und kleine Strandbuchten. Darüber hinaus gibt es hier mehrere Hängebrücken, welche nach einer kleinen Wanderung (30 Minuten) zu erreichen sind. Der Weg dorthin ist sehr angenehm, auch wenn man einige Höhenmeter überwinden muss.

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Wege durch den Park. (Quelle: Florian Stein)

Die längste Brücke wurde 1969 errichtet und ist 77 Meter lang sowie 7 Meter über dem Fluss, welcher ins Meer mündet.

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Verbots- und Informationsschilder an der ersten Hängebrücke. (Quelle: Florian Stein)
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Bei der Überquerung der Hängebrücken. (Quelle: Florian Stein)
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Ein Selfie muss auch sein! (Quelle: Florian Stein)
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Eine der vielen kleinen Buchten. (Quelle: Florian Stein)

Zurück von der Wanderung, wartet ein Restaurant mit günstigen sowie sehr leckeren Speisen auf einem. Dort wurde bereits vor dem Aufbruch zur Brücke bestellt, damit das Essen schneller serviert werden konnte. Somit muss man nicht lange warten, um seinen Hunger und Durst zu stillen. Ich war besonders vom T-Bone-Steak begeistert. Dieses kostet lediglich 179 Rand (ca. 12 €) und war geschmacklich der Wahnsinn.

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Eine vorzügliche Stärkung nach der Wanderung. (Quelle: Florian Stein)

Steakliebhaber werden in ganz Südafrika auf ihren Geschmack kommen. Die Fleischqualität ist außergewöhnlich gut und die Köche haben es wahrlich verstanden, dieses zuzubereiten. Die Rindersteaks sind in aller Regel Dry Aged, also mehrere Tage Trockengereift. Hinzu kommt die Marinade, welche einen unvergleichlichen Geschmack erzeugt.

Nach diesem Ausflug ging es weiter nach Plettenberg Bay. Das Hotel The Dunes, am Rande der Stadt im Grünen, hatte ein Haupthaus mit großem Garten und Pool sowie mehrere kleine Häuser mit verschiedenen Zimmern. Es hat mich ein wenig an eine amerikanische Siedlung erinnert.

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Ein Blick in die Gartenanlage des Hotels. (Quelle: Florian Stein)
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Der Hotelpool im Sonnenuntergang. (Quelle: Florian Stein)

 

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Die Hotelanlage mit den mehreren kleinen Häusern in denen sich die Zimmer befinden. (Quelle: Florian Stein)

 

Wie auch bei den anderen Hotels war alles sauber, angenehm und ruhig. Das Essen hat gut geschmeckt und war preiswert. Abends gab es kein Buffet, sondern Gerichte aus der Karte, welche frisch gekocht wurden.

Tag 10 – Plettenberg-Bay nach Oudtshoorn

Nach einem leckeren Frühstück ging es weiter Richtung Oudtshoorn, wobei an diesem Tag erneut zwei Highlights auf dem Plan standen. Einerseits besuchten wir eine Straußenfarm und andererseits eine bezaubernde Tropfsteinhöhle. Bevor wir jedoch die Farm erreichten, ging es entlang der Garden Route wie gewohnt durch eine fantastische Landschaft.

 

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Erneut kommen wir an der Küste und am Ozean entlang, der tief blau strahlt. (Quelle: Florian Stein)

 

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Auf der Weiterreise kamen wir durch ein Gebirge. (Quelle: Florian Stein) 

 

Nach dem wir ein mächtiges Gebirge durchquert haben, ging es auf der anderen Seite in eine eher trockene Region. Die Regenwolken bleiben meistens in den Bergen hängen und regnen sich dort ab. Daher kommt auf der anderen Seite der Berge kaum Regen an. Dies schafft jedoch optimale Bedingungen für Strauße. Denn diese lieben die trockenen Wüstenartigen Regionen.

 

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Weil es hinter dem Gebirge kaum regnet, ist es hier recht trocken. (Quelle: Florian Stein)

 

Auf der angesprochenen Straußenfarm sind wir gegen Mittag angekommen. Es ist in dieser Region weit verbreitet, dass diese Tiere gezüchtet werden. Die Südafrikanischen Strauße werden bis zu 140 Kg schwer und sind bereits nach 14 Monate ausgewachsen. Interessanterweise werden diese zudem sehr alt. 60 bis 70 Jahre sind in der freien Natur keine Seltenheit. Die wichtigsten Erzeugnisse dieser Tiere sind das Fleisch, das Leder, Federn und die Eier. Das Fleisch ist sehr fettarm und durch den hohen Eisengehalt sehr gesund. Zudem ist es auch geschmacklich nicht schlecht.

 

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Auf der Straußenfarm. (Quelle: Florian Stein)

 

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Die Strauße bewegen sich frei in ihrem großen Gehege. (Quelle: Florian Stein)

 

Neben den Straußen, wurden auf dieser Farm auch Nandus gezüchtet. Dies diente jedoch eher der Veranschaulichung dieser Art für die Besucher. Gleiches gilt für zwei weitere Straußenarten, die größer und schwerer sind.

 

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Während der Führung werden die Nandus ein wenig gefüttert und sind ganz aufgeregt. (Quelle: Florian Stein)

 

Ich empfand die Führung (deutschsprachig) als interessant, da ich so etwas bis dato noch nicht gesehen bzw. erlebt hatte. Diese beinhaltete auch eine Traktorfahrt durch das offene Gehege. Gesamt dauerte diese Besichtigung ca. eine Stunde.

 

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Dieser Kollege beäugt uns misstrauisch. (Quelle: Florian Stein)

 

Anschließend wartete das Essen auf uns, welches zuvor bestellt wurde. Es gab hierbei natürlich einige Straußgerichte. Das Fleisch der Tiere wird generell auch in zahlreichen Restaurants angeboten.

Besichtigung der Cango Caves

Gesättigt und wieder etwas schlauer, ging die Fahrt weiter Richtung Oudtshoorn zu den Tropfsteinhöhlen, welche als Cango Caves bezeichnet werden. Dieses Höhlensystem zählt zu den weltweit Schönsten und liegt in den Swartbergen in der Provinz Westkap. Dieses besteht aus drei Abschnitten mit einer Gesamtlänge von über vier Kilometern. Der größte Raum ist ca. 90 Meter lang, 50 Meter breit sowie 18 Meter hoch. Hier findet man zahlreiche Stalagmiten (wachsen nach oben), Stalagtiten (wachsen nach unten) sowie Stalagnaten (zusammengewachsen). Die Führung durch die Cango Caves – Abschnitt 1 kostet 120 Rand (ca. 8 EUR). Für die weiteren Abschnitte muss man etwas fitter sein, da hier die schmalsten Stellen nur 60 cm hoch sind. Der erste Teil ist jedoch beeindruckend genug und wird deutschsprachig und sehr unterhaltsam geführt.

 

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Das Tropfsteinpanorama der Cango Caves. (Quelle: Florian Stein)

 

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Hier ist eine besonders dicke Säule entstanden. (Quelle: Florian Stein)

 

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Ein wahrer Tropfsteinvorhang aus Stalagmiten bzw. Stalagnaten. (Quelle: Florian Stein)

 

Durch die besonderen großen Räumen, haben hier bis 2010 auch Konzerte stattgefunden. Doch die Besucher richteten zu viel Schaden an den Höhlen an. Daher wurde dies eingestellt. Als kleines Highlight bekommt die Gruppe jedoch ein gesungenes Ave Maria des Tourguides. Dies ist ein zauberhafter Moment, der Gänsehaut garantiert. Nach der Besichtigung der Höhle ging es direkt zum Hotel Protea Oudtshoorn Riempie Estate. Das besondere hierbei ist, dass sich der Großteil der Unterkünfte in traditionellen Häusern befindet. Diese sind jedoch nur in der Erscheinungsform nachgeahmt. Drinnen ist alles schick und modern. Man bekommt jedoch ein sehr gutes Gefühl für die Wohngröße. Eine schöne Erfahrung, da man diese Häuser auf der Rundreise überall sieht.

 

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Die traditionellen Häuser als Unterkünfte. (Quelle: Florian Stein)

 

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Innen verbirgt sich ein gemütliches Hotelzimmer mit besonderer Form und schicker Einrichtung. (Quelle: Florian Stein)

 

Es gibt in der Hotelanlage auch einen Pool und eine moderne Bar sowie einen angenehmen Restaurantbereich. Dort gab es abends Essen à la Carte.

Tag 11 – Oudtshoorn über das Weinland nach Kapstadt

Am nächsten Tag ging es dann auf die letzte große Bustour. Denn von Oudtshoorn, über das Weingut Van Loveren ging es direkt nach Kapstadt. Zuvor durften wir jedoch die grandiose Schönheit der Berge und der Natur genießen. Während der ganzen Rundreise durch Südafrika war dies für mich persönlich stets sehr beeindruckend. Diese Erfahrung kann ich jedem ebenfalls empfehlen zu erleben.

 

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Auf der Fahrt kommen wir an geschmeidig geschwungenen Bergen vorbei. (Quelle: Florian Stein)

 

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Hier thronen Felsformationen auf den struppigen Grashängen. (Quelle: Florian Stein)

 

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Raue Felsen in Südafrika. (Quelle: Florian Stein)

 

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Der Blick übers Weinland. (Quelle: Florian Stein)

 

Wie Eingangs bereits erwähnt ging es zu einem der größten Weingüter und Weinproduzenten in Südafrika. Hierbei handelt es sich um das Familienunternehmen VAN LOVEREN. Dort konnte man an einer Führung teilnehmen. Diese war jedoch auf Englisch und somit für viele Mitreisende nicht immer klar verständlich. Für mich war es jedoch ganz interessant, um mehr über die Produktion und Unterschiede bei der Herstellung der Weine zu erfahren.

 

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Das Weingut VAN LOVEREN. (Quelle: Florian Stein)

 

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Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion. (Quelle: Florian Stein)

 

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Volle hölzerne Weinfässer in Hülle und Fülle. (Quelle: Florian Stein)

 

Anschließend wurden dann fünf eigene Weine erklärt und verkostet. Passend dazu gab es verschiedene Käsesorten, die sehr angenehm dazu harmonierten. Es gab hierbei zwei Weißweine, zwei Rotweine und einen Dessert-Weißwein.

 

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Weinverkostung mit auf die Weine abgestimmtem Käse. (Quelle: Florian Stein)

 

Nach dieser Verkostung merkte man ein wenig den Alkohol und ging danach zum Mittagessen über. Hier empfehle ich vor allem die Pizzen, welche sehr lecker und dünn sind. Diese erinnern ein wenig an Flammkuchen und machen dennoch satt.

Danach ging es weiter nach Kapstadt, welches von der Weinfarm ca. 2,5 Stunden entfernt lag. Es war ein herrliches Gefühl, als wir in die City gefahren sind und den mächtigen Tafelberg erblickten.

 

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Der mächtige Tafelberg bei Kapstadt. (Quelle: Florian Stein)

 

Wir wurden in einem 2-Sterne-Hotel StayEsay einquartiert, welches jedoch einen sehr hohen und modernen Standard hat.

 

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Unser Hotelzimmer in dem 2-Sterne-Hotel in Kapstadt. (Quelle: Florian Stein)

 

Die fehlenden Sterne resultieren aus der fehlenden Bar und dem fehlenden Kühlschrank. Dieser ist jedoch nicht relevant in einer Mega-City wie Kapstadt. Es sind zahlreiche Bars und Restaurants in der direkten Umgebung.

 

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Straßen von Kapstadt mit dem Tafelberg im Hintergrund. (Quelle: Florian Stein)

 

Nachdem man angekommen ist und sich etwas frisch gemacht hat, treibt es einen förmlich in die Stadt, die es zu erkunden gilt. Dabei empfehle ich den Weg zur Waterfront. Dies ist in 15 Minuten gut zu erreichen. Darüber hinaus kann man aber auch das Taxi oder günstigerweise ein UBER-Taxi nehmen. Einfach die App runterladen und los geht’s. Diese sind sehr günstig und schnell verfügbar.

An der Waterfront angekommen, empfehle ich die Rove-Top-Bar des SILO-Hotels. Dort oben hat man einen prächtigen Blick auf die ganze Stadt. Man kann auch vorher hier reservieren, damit man einen idealen Platz bekommt. Man kann hier hervorragende Cocktails und Weine genießen.

 

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Die Rove-Top-Bar von außen vor einem strahlend blauen Himmel. (Quelle: Florian Stein)

 

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Eine der Attraktionen an der Waterfront (besonders auch für Kinder!). (Quelle: Florian Stein)

 

Anschließend kann man auf eigene Faust die zahlreichen Attraktionen an der Waterfront erkunden. Es gibt unzählige Restaurants, Bars, einen exzellenten Food-Market sowie einen Hadmade-Market (Watershed), eine kleine Seelöwen-Insel, Zeitz Mocaa (Kunstmuseum), Glockenturm du vieles mehr.

 

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Ein romantischer Blick auf die Waterfront. (Quelle: Florian Stein)

 

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Hier hat auch die deutsche Kultur Einzug in die Stadt gefunden. (Quelle: Florian Stein)

 

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Auch einen Streetfood-Market gab es hier. (Quelle: Florian Stein)

 

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Hier wurden interessante und leckere Spießen verkauft. (Quelle: Florian Stein)

 

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Auf der Seelöweninsel tummeln sich viele Seelöwen. (Quelle: Florian Stein)

 

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Das Zeitz Mocaa Kunstmuseum. (Quelle: Florian Stein)

 

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Eine sehr schöne Gegend und im Hintergrund erahnt man ein Riesenrad. (Quelle: Florian Stein)

 

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Sicht vom Steg auf die Waterfront. (Quelle: Florian Stein)

 

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Viele moderne Gebäude in diesem schönen Stadtteil. (Quelle: Florian Stein)

 

Nach einem kleinen Spaziergang kann man dort sehr gut essen und trinken gehen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Egal, ob Steaks, Sushi, Salate oder regionale Küche, jeder wird hier fündig. Ich persönliche empfehle den Beachclub The Grand auf Höhe des Waterkant-Stadiums.

 

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Der Außenbereich des Beachclub The Grand. (Quelle: Florian Stein)

 

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Das Restaurant im Innern des Clubs. (Quelle: Florian Stein)

 

Wichtiger Hinweis: Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Straßen deutlich leerer. Das hat einen bestimmten Grund: Sicherheit! Generell sollten Touristen nach Einbruch der Dunkelheit nur noch ein TAXI oder UBER (sehr günstig und zuverlässig – Einfach App runterladen) nehmen. Auch wenn es manchmal nur ein Kilometer ist. Es kommt immer wieder zu Raubüberfällen, welche man einfach vermeiden kann.

Wer nicht an der Waterfront etwas essen oder trinken gehen möchte, der findet auch in den Straßen um das StayEasy-Hotel einige gute Lokalitäten. Da ich ein paar Geschäftstermine in Kapstadt hatte, bin ich in einige Restaurants und Bars der Stadt durch Einheimische geführt worden. Ich empfehle zum gemütlichen Essen und Trinken das Villa 47 und zum Tanzen bzw. Bar das Village Idiot. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Steak-Geheimtipps: Darüber hinaus schwärmen die Locals über das Nelson Eye für die besten Steaks der Stadt. Eine ähnliche Qualität bietet The Hussar Grill in Camps Bay. Bestellt hier definitiv das Chateaubriand. Es ist ein mit Brandy flambiertes Rinderfilet. Das ist der Geschmacks-Wahnsinn!!!

Tag 12 + 13 – Kapstadt (Tafelberg & Kap der guten Hoffnung)

In der Rundreise sind zwei Übernachtungen im StayEasy-Hotel inklusive. Am ersten richtigen Tag empfiehlt sich je nach Wetterlage entweder der Besuch mit der Seilbahn bzw. das Besteigen des Tafelberges oder ein Ausflug zum Kap der guten Hoffnungen im Süd-westlichen Teil. In aller Regel sind das die beliebtesten zwei Pflichtbesuche, wenn man in der Region ist.
Bei meiner Rundreise hatte ich optimales Wetter und bin eine der zahlreichen Wanderrouten auf den Berg hinauf gewandert. Der Tafelberg ist nicht nur Wahrzeichen und das beliebteste Ausflugsziel der Stadt, sondern zudem, mit 360 Millionen Jahren, auch der älteste Berg Afrikas. Leider ist dieses Naturwunder häufig mit Wolken verhangen. Daher muss man einen guten Tag erwischen, an dem es sich Lohnt die Aussicht zu genießen. Die Seilbahn kostet hoch und runter 300 Rand (ca. 20 EUR). Wandert man hinauf und fährt nur runter, dann kostet es 190 Rand (ca. 12,50 EUR).

Zeitersparnis-Hinweis: Ich empfehle bei einer Fahrt rauf auf den Tafelberg dringend die Tickets bereits m Vorfeld online zu buchen. Somit erspart man sich in aller Regel lange Wartezeiten, da es eine Reihe für Gäste MIT Ticket und Gäste OHNE Ticket gibt. Die Schlange derjenigen mit Ticket ist

 kürzer und somit spart man sich die Wartezeit.

Auf dem Gipfel gibt es ein Restaurant sowie einen Souvenir-Shop für Andenken. Für mich war dieser Ausflug und unvergessliches Erlebnis, welches ich nur jedem ans Herz legen kann ebenfalls zu unternehmen. Der Ausblick von oben ist einfach fantastisch. 

Wichtiger Hinweis: Sollte man eine Wanderung unternehmen, so empfehle ich eine Wander-App zur Orientierung. Die Auswahl hierzu ist sehr groß. Darüber hinaus sollte man pro Person 2 Liter Wasser einplanen. Ebenfalls ist genügend Proviant und Sonnencrem (Auf dem Plateau gibt es kaum Schatten) ratsam. Festes Schuhwerk oder Sportschuhe sind ausreichend. Wanderschuhe sind natürlich optimal, um einen guten Halt zu haben.

Der Tafelberg ist zwar nur 1.000 Meter hoch, jedoch dauert der Aufstieg je nach Route 2,5 bis zu 6 Stunden. In unsrem Fall sind wir zunächst den Camps Bay Pipe Track und dann über die 12 Apostel gewandert. Hier mussten in Summe 3.000 Höhenmeter erklommen werden sowie 2.000 Höhenmeter herabgegangen werden. Es gibt nämlich auch Täler auf dem Weg zur Abrisskannte des Tafelberges. Für körperlich nicht beeinträchtigte Menschen ist der Aufstieg jedoch problemlos zu bewältigen. Den Abstieg haben wir bewusst vermieden, da dieser extrem auf die Beine und Gelenke geht, welches man am nächsten Tag deutlich merkt.

Nachfolgend habe ich einige beeindruckende Impressionen meiner Wanderung zusammengefasst.

 

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Hinweisschild zur Wanderroute des Table Mountain National Park. (Quelle: Florian Stein)

 

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Schon auf dem Wanderweg hat man eine tolle Aussicht. (Quelle: Florian Stein)

 

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Die Aussicht nutzte ich für ein Selfie. (Quelle: Florian Stein)

 

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Der Weg an den Felsformationen entlang. (Quelle: Florian Stein)

 

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In der Ferne kann man das Meer erkennen. (Quelle: Florian Stein)

 

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Exotische Bergpflanzen. (Quelle: Florian Stein)

 

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Diese hohen Felsen haben wir erklommen. (Quelle: Florian Stein)

 

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Auf der Höhe gab es Gelegenheit zu rasten. (Quelle: Florian Stein)

 

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Kapstadt und hinter dem Bergrücken auf der linken Seite, dichter Nebel. (Quelle: Florian Stein)

 

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Die Anlage auf der Höhe. (Quelle: Florian Stein)

 

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So steil sieht die Seilbahn aus. (Quelle: Florian Stein)

 

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Ein Blick zurück. (Quelle: Florian Stein)

 

Nach der Fahrt mit der Seilbahn nach unten sind wir die restlichen Kilometer nach Camps Bay gelaufen, da der Ausstiegspunkt zwischen Kapstadt-City und dem Vorort Camps Bay liegt. Dieser Ort befand sich den ganzen Tag unserer Wanderung im Nebel. Es war zugleich ein faszinierendes Naturschauspiel, da auf der anderen Seite das Wetter genial war.  Das Hochdruck-Gebiet war so dominant, dass die Wolken nicht nach oben aufsteigen konnten. Erst als es am Abend kälter wurde, konnten diese entweichen.

 

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Nebel über Camps Bay. (Quelle: Florian Stein)

 

Kap der guten Hoffnung + Pinguinstrand + Kalk Bay Harbour

 

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Am Kap der guten Hoffnung. (Quelle: Florian Stein)

 

Nach dieser sehr gelungenen Wanderung ging es am nächsten Tag zum Kap der guten Hoffnung. Es gibt hierzu zwei Möglichkeiten. Entweder man bucht eine Bustour dorthin oder man nimmt sich einen Mietwagen und fährt selbst dort hin. Der Ausflug mit Bustour zum Kap der guten Hoffnung ist optional und kostet ungefähr 1.500 Rand (ca. 100 EUR) pro Person. Die Fahrt dorthin dauert ca. 1,5 Stunden. Der Eintritt in den dazugehörigen Nationalpark kostet 300 Rand (ca. 20 EUR) pro Person. Auf der Rücktour hält man beim Pinguinstrand. Der Eintritt dort kostet weitere 150 Rand (ca. 10 EUR). Diese Eintrittsgelder sind bei der Bustour bereits enthalten. In den meisten Fällen sind sogar noch ein Besuch auf einer Weinfarm inklusive sowie eine damit verbundene Weinverkostung. Am Kap angekommen kann man zusätzlich noch mit einer Bergbahn zum Leuchtturm hochfahren. Ich empfehle jedoch das kleine Stück zu laufen. Im Allgemeinen empfehle ich dort mehr Zeit, da es einen herrlichen Strand gibt und man wunderbar dort an der Küste wandern gehen kann. Die Flora und Fauna ist erstaunlich. Daher habe ich mich auch für einen Mietwagen entschieden, um flexibler zu sein.

Hinweis: Ein Mietwagen kostet am Tag ca. 16 EUR und hat Vollkasko mit voller Schadensübernahme und ohne Selbstbeteiligung. Denn man muss wissen, dass hier Linksverkehr herrscht. Nach einer kurzen Eingewöhnung ist dies in aller Regel jedoch kein Problem. Man ist dadurch viel flexibler und kann sich den Tag frei einteilen. In manchen Fällen lohnt es sich auch den Mietwagen länger zu buchen und am Flughafen bei der Rückreise abzugeben.

Hier einige Impressionen vom Kap der guten Hoffnung.        

 

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Tolle Aussicht auf die Küste. (Quelle: Florian Stein)

 

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Schild zum Kap der guten Hoffnung. (Quelle: Florian Stein)

 

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Auch hier tummeln sich ein paar Strauße. (Quelle: Florian Stein)

 

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Wie immer trifft man auf unbekannte Arten der Flora. (Quelle: Florian Stein)

 

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Blick auf den Strand. (Quelle: Florian Stein)

 

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Die Schichtungsstruktur der Felsen ist hier gut zu erkennen. (Quelle: Florian Stein)

 

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Wege an der Küste. (Quelle: Florian Stein)

 

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Gruppenfoto am Kap der guten Hoffnung. (Quelle: Florian Stein)

 

Am Kap der guten Hoffnung kann man auch in einem Selbstbedienungsrestaurant etwas essen. Wer jedoch richtig gut essen will, der wartet damit noch etwas und fährt auf der Rückfahrt mit dem Auto über Kalk Bay Harbour. Dort ist ein kleiner Fischerhafen im Ort, mit sehr guten Fischlokalen. Diese sehen von außen zwar nicht immer Top aus, aber innen ist es gemütlich und die Qualität ist super.

Pinguinstrand

 

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Der idyllisch verwunschene Pinguinstrand. (Quelle: Florian Stein)

 

Dazu gleich mehr, da auf dem Weg dorthin noch der Pinguinstrand wartet. Man kann, wenn man mehr Zeit hat dort Eintritt zahlen, sich an den Strand legen und sogar mit den Pinguinen schwimmen. Wir hatten weniger Zeit, da wir im Nationalpark vom Kap wandern waren und konnten uns den Eintritt sparen, da es auch einen Weg oberhalb des Strandes gibt, an dem man unzählige Pinguine live trifft.

 

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Dieser Kerl beäugte uns vom Wegrand. (Quelle: Florian Stein)

 

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Die Pinguine begleiteten uns auf dem Weg. (Quelle: Florian Stein)

 

 Nach diesem kleinen Abstecher geht es dann zum ersehnten Fischrestaurant in Kalk Bay. Die Fahrt dorthin dauert ca. 30 bis 45 Minuten.

 

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Auch hier gibt es Robben. (Quelle: Florian Stein)

 

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Blick über einen Steg. (Quelle: Florian Stein)

 

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Von trotz des äußeren Anblicks sind hier sehr gute Restaurants. (Quelle: Florian Stein)

 

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Wir waren mehl als zufrieden mit Essen uns Aussicht auf die Seelöwen. (Quelle: Florian Stein)

 

Vom Restaurant konnte man problemlos die Robben bei der Jagd nach Fischen beobachten oder wie Sie sich auf den Felsen entspannten und schliefen. Zudem war die Qualität des Essens herausragend.

HINWEIS – Load Shedding: Es ist leider keine Seltenheit, dass es in Kapstadt und Umgebung zu geplanten Stromausfällen kommt. Dies nennt sich Load Shedding. Aus verschiedenen Gründen werden einzelne Orte vom Netz genommen, um Strom zu sparen bzw. angebliche Wartungsarbeiten vorzunehmen. Diese dauern in aller Regel 2 bis 2,5 Stunden und finden an unterschiedlichen Tageszeiten statt. Im Internet wird dies vorher bekanntgegeben, welche Orte davon betroffen sind. Die Stromerzeugung in Südafrika besteht zu über 80 % aus Kohlekraftwerken. Da jedoch auch Kohleexporte vertraglich zugesichert sind, kommt es häufiger zu Engpässen. Hinzu kommt, dass es nur ein Unternehmen gibt, welches dies als Monopolist führt. Trotzdem befindet sich dieser Erzeuger in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, da diese Milliardenverluste machen. Hier wird sich die nächsten Jahre einiges tun müssen.

In unserem Fall konnten wir daher beim Essen nur gegrillte Sachen bestellen, da hierzu kein Strom notwendig war. Als wir fertig waren, ging der Strom wieder an und man konnte wieder Kaffee, frittierte Sachen etc. bestellen.

 

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Auf den Felsbänken halten sich oft Robben auf. (Quelle: Florian Stein)

 

Nach einem kleinen Spaziergang am Hafen und dem Ort mit vielen kleinen Geschäften, ging es wieder zurück nach Kapstadt. Auf dem Weg dorthin, kommt man an den berühmten bunten Häusern vorbei. Diese gibt es an verschiedenen Badestellen und dienen als Umkleidekabinen. Bei Flut laufen diese Meerespools voll und erwärmen sich tagsüber. Somit kann man angenehm baden gehen. Diese bunten Häuschen sind mittlerweile ein sehr beliebtes Fotomotiv für Urlauber geworden.

 

 

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So komfortabel mit Umkleidekabinen ist es an Deutschlands Seen in der Regel nicht. (Quelle: Florian Stein)

 

Nachdem man wieder in Kapstadt angekommen und man sich etwas ausgeruht hat, kann man abends (Nur Freitags bis 9 Uhr) zum Bay Harbour Market in Hout Bay fahren. Dort gibt es freitags, samstags und sonntags Livemusik, leckeres Streetfood und Kreativmarkt. Am Samstag und Sonntag hat der BHM nur bis 16 Uhr offen. Daher empfiehlt sich eher der Freitag.

 

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Viele Möglichkeiten auf dem Markt. (Quelle: Florian Stein)

 

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Livemusik steigert nochmals die Stimmung. (Quelle: Florian Stein)

 

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Ein buntes Treiben. (Quelle: Florian Stein)

 

Tag 14+ - Ausflüge & Badeurlaub in Camps Bay


In aller Regel ist eine Rundreise auch etwas anstrengend, da man in kurzer Zeit viele Eindrücke und sehr viele Ausflüge macht. Dazu kommt die Wärme, welche dem einen besser und dem anderen schlechter bekommt. Denn die meisten Urlauber kommen direkt aus dem Winter nach Südafrika. Daher empfiehlt es sich nach der Rundreise durch Südafrika ein paar ruhige Tage mit Badeurlaub einzuplanen. Dies kann man meiner Meinung nach besonders gut im 15 Minuten abgelegenen Camps Bay.

 

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Der Strand von Camps Bay. (Quelle: Florian Stein)

 

In diesem Teil der Stadt leben eher die wohlhabenden Bevölkerungsschichten. Denn hier entkommt man dem Trubel der Stadt und hat abends die perfekte Sicht auf den Sonnenuntergang. Dennoch ist man mit dem Auto außerhalb der Rushhour in nur 15 Minuten an der Waterfront. Diese Kombinationen sowie die herrliche Natur und der Strand, machen Camps Bay so beliebt. Man befindet sich an diesem Ort direkt auf der anderen Seite des Tafelbergs.

 

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Neben dem Strand ein kleiner Park. (Quelle: Florian Stein)

 

Es gibt in diesem Teil sehr viele Bars, Restaurants und sogar ein Hard Rock Cafe. Zusätzlich fährt hier auch der rote Bus für zahlreiche Sightseeing-Tours vorbei, mit dem man ideal die Stadt erkunden kann.

 

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Auch hier kurven die Typischen roten Busse. (Quelle: Florian Stein)

 

Ich habe mir in dieser Region eine Privatunterkunft über Airbnb gesucht. Da hier sehr viele große Villen stehen und zudem auch Guesthouses existieren, findet man in aller Regel immer etwas Passendes. Darüber hinaus gibt es hier auch einige Hotels. Die Übernachtung pro Zimmer/Wohnung kostet zwischen 50 und 150 EUR pro Nacht. Ich war zum Beispiel in der Breathe Villa eingebucht, welche sehr nah zum Strand und top ausgestattet ist.

 

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Blick aus dem Balkon Breathe Villa. (Quelle: Florian Stein)

 

Darüber hinaus kann ich als günstigere Alternative die Ocean Lounge empfehlen. Dies ist kein Privathaus, sondern ein Guesthouse inkl. Frühstück und einem deutschsprachigen Ansprechpartner im Haus.

 

 

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Blick von der Terrasse Ocean Lounge. (Quelle: Florian Stein)

 

Zusammenfassung meiner Südafrika-Rundreise

Zunächst hoffe ich, dass mein Reisebericht Spaß gemacht hat zu lesen und ich viele nützliche Tipps mit auf den Weg geben konnte. Darüber hinaus freue ich mich jederzeit über Feedback, Fragen oder Anregungen, was man besser machen könnte. Bitte zögert nicht und schreibt mir eine E-Mail an info@basenio.de oder hinterlasst eine Nachricht in den Kommentaren unten. Ich werde dann die fehlenden Informationen ergänzen. Denn man könnte sicherlich noch viel mehr zu diesem traumhaften Land niederschreiben. Zudem habe ich sehr gute Kontakte zu Reiseführern in diesem Land. Wir finden daher immer das passende Angebot zu euren Reisewünschen. Fragt bei uns an und wir erstellen euch die passenden Touren. Dies gilt nicht nur für Paare, sondern auch für Reisegruppen.

Für mich persönlich war es eine sehr spannende und lehrreiche Reise die ich nie vergessen werde. Ich bin schon in vielen Ländern unterwegs, doch dieses Land hat etwas ganz besonderes an sich. Ein Wiedersehen wird in den nächsten Jahren ebenfalls folgen. Dann aber nicht dienstlich, sondern mit der Familie, um die vielen genialen Eindrücke miteinander zu teilen.

Abschließend möchte ich meinen Guides, Antje, Vivian, Alex und Gabi danken. Vielen Dank für diese unvergessliche Reise und die unglaublich schönen Momente.

 


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Kommentare

Tolle Reise, toller Artikel! Danke!

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