Stundenweise Seniorenbetreuung | Vivacus | Erfurt | Jena | Weimar

Stundenweise Seniorenbetreuung in Erfurt, Jena & Weimar durch die Vivacus

Bild zum Artikel: Stundenweise Seniorenbetreuung | Vivacus | Erfurt | Jena | Weimar
(Quelle: © Africa Studio - Fotolia)

In Erfurt, Jena und im Weimarer Land bietet Angelika Hellwig ihre stundenweise Seniorenbetreuung an. Dafür arbeitet sie mit der deutschlandweit tätigen Vivacus Seniorenbetreuung zusammen. Über die Pflegekasse kann der Service bezahlt werden.

„Wenn meine Klienten sich auf meinen Besuch freuen und ich somit  im Laufe der Zeit ein Vertrauensverhältnis zu Ihnen aufbaue, um ihre Bedürfnisse und Sorgen besser zu verstehen“. So fasst Angelika Hellwig zusammen, was ihr besonders wichtig ist in ihrem Beruf als Seniorenbetreuerin. Die gelernte Pflegehilfskraft kann dabei auf das Wissen und die Erfahrung der deutschlandweit tätigen Vivacus Seniorenbetreuung bauen, die ihr als Franchise-Partner mit technischer und organisatorischer Hilfe zur Seite steht. Mit dieser Unterstützung betreut Angelika Hellwig mit ihren beiden festangestellten Mitarbeiterinnen ältere Menschen in

 

  • Erfurt & Umland
  • Weimarer Land
  • Jena & Umland

 


 

Kontakt zu Angelika Hellwig:

Angelika Hellwig
Hainichweg 1
99094 Erfurt
Telefon: 0361 - 346 13 80
Mobil: 0176 – 4 19 77 0 70
E-Mail: angelika.hellwig[at]vivacus.de
Internetseite: https://vivacus.de/erfurt

 


Betreuungsangebote im Überblick

In der Seniorenbetreuung kümmern sich ausgebildete Betreuungskräfte um die sozialen Bedürfnisse ihrer Klienten. Dafür kommen sie zu den Menschen nach Hause und helfen ihnen dort bei den ganz alltäglichen Dingen des Lebens. Es geht also nicht um die medizinische Pflege, bei der Spritzen gesetzt, Wunden versorgt und Medikamente verabreicht werden, sondern um eine soziale Betreuungsform. Ziel ist es, den Lebensmut der älteren Menschen aufrechtzuerhalten oder wieder neu zu wecken. Gerade für pflegebedürftige Senioren – sei es in Folge körperlicher oder geistiger Einschränkungen – sind solche Betreuungsangebote geeignet.

Diese Betreuungsleistungen bietet Angelika Hellwig mit der Vivacus Seniorenbetreuung an:

 

Alltagshilfe beim:

  • Aufstehen und Zubettgehen
  • pünktlichen Einnehmen von Medikamenten
  • Abholen von Rezepten
  • Einkaufen
  • Essen zubereiten
  • Versorgen der Haustiere
  • Pflegen von Zimmerpflanzen
  • „Papierkram“ und bei der Post

Gemeinsame Unternehmungen:

  • Spazieren gehen
  • sich unterhalten
  • aus Büchern und Zeitungen vorlesen
  • gemeinsame Brett- und Kartenspiele
  • das Fernsehprogramm „studieren“
  • gemeinsames Kaffeetrinken

Begleitservice:

  • Kirchenbesuche
  • zum Friedhof
  • zu kulturellen Veranstaltungen
  • Arztgänge
  • zur Apotheke
  • zum Friseur
  • zur Bank

Haushaltshilfe:

  • Staubsaugen und –wischen
  • Bad putzen
  • Bettwäsche wechseln
  • Wäsche waschen
  • Hausabfälle entsorgen

Unterstützung bei der Grundpflege:

  • bei der Nahrungsaufnahme
  • beim An- und Auskleiden
  • bei der Körperhygiene
  • beim Toilettengang

Betreuung bei demenziellen Erkrankungen:

  • Gedächtnistraining
  • Training von Alltagskompetenzen
  • Biografieorientierte Begleitung
  • Aufbau und Einhalten einer Tagesstruktur

Schreibservice:

  • Schreiben an Behörden, Krankenkassen, Pflegekassen, Versicherungen, etc.
  • Hilfe beim Ausfüllen und Stellen von Anträgen
  • Ordner pflegen und strukturieren
  • Dokumente abheften

 

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Eine helfende Hand unterstützt die Senioren für einige Stunden in ihrem Alltag. Während der Betreuung können pflegende Angehörige sich erholen. (Quelle: © galitskaya - Fotolia)

Das kostet die Seniorenbetreuung

Die Betreuung durch Angelika Hellwig oder einer ihrer beiden Mitarbeiterinnen wird stundenweise abgerechnet. Für alle Dienstleistungen gilt der gleiche Stundensatz von 25 Euro. Zusätzlich entsteht noch eine „Hausbesuchspauschale“ von 5 Euro bei jeder Anfahrt.

Auch wenn ihre Betreuungsleistung keine medizinische Pflege ist, so kann sie dennoch mit Geldern aus der Pflegeversicherung abgerechnet werden. Grundlage dafür sind die Paragrafen 39 und 45 des elften Sozialgesetzbuches. Dort werden Dienstleistungen beschrieben, für die Pflegekassen aufkommen können beziehungsweise die Kosten dafür erstatten. Es gibt mehrere Geldleistungen aus der Pflegeversicherung, mit der sich die Betreuung durch Angelika Hellwig bezahlen lässt.

Entlastungsbetrag:

Der Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro steht jedem Pflegebedürftigen ab Pflegegrad I monatlich zu. Aufs Jahr gerechnet, summiert sich der Betrag auf 1.500 Euro. Der Entlastungsbetrag muss nicht gesondert beantragt werden, es genügt, wenn der Pflegebedürftige oder ein Vertreter einen Kostennachweis (Rechnung) bei der Pflegekasse einreicht. Das Geld wird nicht ausgezahlt, sondern mit einer Rechnung abgeglichen.

Verhinderungspflege:

Wird einem Pflegebedürftigen mindestens der Pflegegrad II zugeteilt, kann er mit Geldleistungen aus der Verhinderungspflege die Seniorenbetreuung bezahlen. Jährlich stehen ihm dafür 1.612 Euro zur Verfügung. Weitere Voraussetzung, um die Verhinderungspflege in Anspruch zu nehmen, ist, dass der Pflegebedürftige seit mindestens einem halben Jahr in seinem Zuhause gepflegt wird. Die Verhinderungspflege muss bei der Pflegeversicherung des pflegebedürftigen Seniors beantragt werden. Die entsprechenden Formulare liegen dort auch aus.

Kurzzeitpflege:

Wird die Kurzzeitpflege in einem Jahr nicht gesondert in Anspruch genommen, kann sie mit der Verhinderungspflege kombiniert werden, wodurch der Betrag in Summe steigt. Das Geld aus der Kurzzeitpflege wird dann anteilig (50 %) auf die Verhinderungspflege angerechnet. Aus dieser Kombinationen stehen dem Pflegebedürftigen dann jährlich 2.418 Euro zu. Auch die Kurzzeitpflege muss bei der Pflegekasse beantragt werden. Weitere Voraussetzung ist, dass der Antragsteller mindestens den Pflegegrad II benötigt.

 

Berechnung Kombination aus Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege:

Verhinderungspflege + Kurzzeitpflege * 50 %= Leistungsbetrag
1.612 Euro + 806 Euro= 2.418 Euro

 

Die Leistungen aus Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege werden pro Jahr erteilt. Sie müssen jedes Jahr neu beantragt werden.

Pflegegeld:

Über das Pflegegeld kann der Pflegebedürftige frei verfügen, er kann es also nach seinen eigenen Wünschen ausgeben. Es wird monatlich ausgezahlt – Ausnahme ist der Entlastungsbetrag bei Pflegegrad I – bei ihm gilt das Kostenerstattungsprinzip. Das Pflegegeld wird von der Pflegekasse erteilt, wenn der Bedürftige einen Pflegegrad hat. Den entsprechenden Antrag für einen Pflegegrad muss er bei seiner Pflegeversicherung stellen. Diese sind bei gesetzlich Versicherten auch immer bei der Krankenkasse angegliedert, bei der man versichert ist. Hier finden Antragsteller die Antragsformulare und Ansprechpartner. Die aktuellen Pflegegeld-Sätze haben wir in dieser Grafik für Sie zusammengefasst:

 

Die Geldsätze für das Pflegegeld in Deutschland.
Die Geldsätze für das Pflegegeld. (Quelle: eigene Darstellung)

 

Pflegegeld kann nur bezogen werden, wenn der Pflegebedürftige bei sich Zuhause versorgt wird. Er muss auch selber seine Pflege durch Angehörige oder ehrenamtlich tätige Pflegepersonen sicherstellen. Übernimmt dies ein professioneller Pflegedienstleister, erhalten die Pflegebedürftigen die zweckgebundenen Pflegesachleistungen. Werden die Pflegesachleistungen nicht ausgeschöpft, wird der Rest als Pflegegeld ausgezahlt (Kombileistungen). Es ist zudem möglich, Pflegesachleistung „umzuwidmen“. Damit können 40% der Pflegesachleistungen in Betreuungsleistungen umgewandelt werden. Jedoch sinkt bei einer Umwidmung der Geldbetrag des Pflegegeldes ebenfalls um 40%. Die Anträge zur Umwidmung beziehungsweise zur Kombileistung müssen bei der Pflegekasse gestellt werden.

Ihre Dienstleistungen rechnet Angelika Hellwig monatlich ab. Das kann direkt mit der Pflegekasse erledigt werden. „Wir können die Rechnung monatlich an die Pflegekasse schicken, wenn uns der Klient eine Abtretungserklärung gibt, die uns nach Unterschrift berechtigt, gleich mit der Kasse abzurechnen.“, konkretisiert sie die einfachen Abrechnungsmodalitäten. „Bei Klienten, die privat versichert sind, geht die Rechnung an die Klienten selbst. Unsere Rechnung müssen sie dann bei ihrer Pflegekasse einreichen und bekommen so ihr Geld zurück.“

 

Pflegegrad, Pflege,
Die fünf Pflegegrade hatten zum Jahresanfang 2017 die Pflegestufen ersetzt. (Quelle: © nmann77 - Fotolia)

So können Klienten die Seniorenbetreuung von Angelika Hellwig buchen

Interessenten können Angelika Hellwig über das Telefon und per Mail (Kontaktdaten siehe oben in diesem Ratgeber) erreichen. Ihr Büro ist im Hainichweg 1, im Erfurter Ortsteil Hochheim. Bei diesem ersten Kontakt kann ein Beratungstermin ausgemacht werden, bei dem Angelika Hellwig unverbindlich und kostenfrei über Leistungen ihrer Seniorenbetreuung berät. „Danach lasse ich meinen Klienten immer ein paar Tage Zeit, sich die Unterlagen und den Vertrag durchzulesen, und falls noch Fragen sind, diese zu klären. Wenn sie sich dann zu einer Betreuung entschließen, kann es gleich losgehen“, erklärt die Standortleiterin der Vivacus Seniorenbetreuung in Erfurt, Weimar und Jena. Dabei ist es auch wichtig, dass die „Chemie“ zwischen Klient und Betreuer stimmt, gibt Angelika Hellwig zu verstehen. Nur so kann eine vertrauensvolle Betreuung entstehen.

Ihren Service bieten Angelika Hellwig und ihre Mitarbeiterinnen montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 19 Uhr an. „In dringenden Fällen helfen wir aber auch außerhalb unserer regelmäßigen Dienstzeiten, allerdings nie über Nacht“.

Ihre Betreuungsleistungen sind insbesondere für Menschen mit Demenz geeignet. „Gerade für Familienangehörige, die einen Angehörigen mit Demenz zu Hause pflegen, ist unser Service sehr wichtig. Durch die stundenweise Betreuung ihres Angehörigen können sie sich ein paar Stunden erholen und persönliche Dinge erledigen. Somit können wir durch unsere Betreuung die Angehörigen ein wenig entlasten. Auch geben wir Ratschläge und Hilfen beim Umgang von Menschen mit kognitiven Einschränkungen.

Mit dem Thema sind Angelika Hellwig und ihre Mitarbeiterin vertraut. Bei Menschen mit Demenz ist die „5-Minuten-Aktivierung“ sehr wichtig. „Darunter versteht man die geistige Aktivierung durch Spiele, Fragen, Bildergeschichten oder Vorlesen, je nach Stand der Demenz“, erklärt sie.


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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