Jobs im Altenheim | ambulante Pflege | im Pflegeheim

Jobs in der Altenpflege: Karrierechancen im Altenheim & der Pflege

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Jobs in der Altenpflege sind eine echte Karrierechance. Ein Arbeitsplatz, der krisensicher ist und bei dem man so viel Gutes bewirkt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sie an Jobs im Altenheim, der ambulanten Pflege & im Pflegeheim kommen.

Bundesweit sind tausende Stellen in der Altenpflege unbesetzt. Dies, obwohl in jedem Jahr rund 13.000 Auszubildende den Berufsweg des Altenpflegers wählen. Die Zahl an pflegebedürftigen Personen wächst allerdings stetig – das führt derzeit dazu, dass auf eine Stellenausschreibung lediglich 0,3 arbeitslose Altenpfleger kommen. Es dauert im Durchschnitt mehr als 110 Tage, um eine Stelle in der Altenpflege mit qualifiziertem Fachpersonal zu besetzen. Diese Zahlen weißt die Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung "Arbeitsmarkt Altenpflege - Aktuelle Entwicklungen" der Bundesagentur für Arbeit aus (Stand September 2016). Ein Grund für den Fachkräftemangel ist der schlechte Ruf der Branche – dabei wissen viele Schulabgänger nicht, dass die Altenpflege exzellente Karrierechancen bereithält.

Der Beruf des Altenpflegers

Wer einen sozialen Beruf erlernen möchte, der ist in der Altenpflege gut aufgehoben. Hier ist man täglich mit unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Pfleger und Patienten echte Freundschaften schließen. Sie arbeiten häufig über viele Jahre eng zusammen – so bringt der Beruf nicht nur in der Karriere, sondern auch auf persönlicher Ebene echte Bereicherungen.

 

Altenpflege in unterschiedlichen Einrichtungen:

 

  • Hospiz
  • Alten-WG
  • Pflegeheim
  • ambulante Pflege
  • private Hauspflege

 

Der aktuelle Fachkräftemangel in der Altenpflege ermöglicht es Jobsuchenden, eine Position zu wählen, die zu den eigenen Ansprüchen passt. Ein zentraler Punkt des Berufsfeldes ist eine gut funktionierende Team-Arbeit. Das Pflegepersonal, Krankenschwestern, Ärzte und die organisatorischen Organe der Pflegestelle arbeiten Hand in Hand, um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu schaffen – eine erfüllende Arbeitsumgebung für echte Teamplayer.

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Die Pflegebranche bietet Jobs, bei denen persönliche Bindungen entstehen. (Quelle: https://de.fotolia.com/id/102591953)

Qualifiziertes Fachpersonal in der Altenpflege fehlt

Das Bundesamt für Statistik gibt an, dass jährlich etwa 13.000 Altenpfleger einen qualifizierten Abschluss erhalten. Bis heute liegt der Frauenanteil bei 80 %. Der Pflegeberuf wird häufig als typisch weiblich angesehen, was ein weiterer Grund für die geringe Zahl der Auszubildenden ist. Denn die 13.000 Absolventen bekleiden nur einen Bruchteil der freien Stellen.

 

Zahlen und Fakten zu Stellen in der Altenpflege:

 

Hochrechnungen ergeben, dass bis zum Jahr 2030 die Zahl der benötigten Altenpfleger um 330.000 Stellen wachsen wird. Im gleichen Zeitraum wird die Zahl der zusätzlichen Pflegeheimplätze um bis zu 370.000 ansteigen.

Fördergelder nutzen: Ausbildung in der Altenpflege

Die Bundesregierung arbeitet unter Hochdruck daran, das Problem des Fachkräftemangels im Bereich der Altenpflege zu beheben. Unter anderem stehen spezielle Fördergelder für die Ausbildung zur Verfügung. Es ist darüber hinaus möglich, bestehende Fachkenntnisse aus relevanten Bereichen auf die Ausbildungsdauer zum Altenpfleger anzurechnen. Dies kann die Zeit bis zum Fachabschluss in der Altenpflege auf 24 Monate verkürzen.

 

Auch die Anzahl der Ausbildungsangebote wird stetig erhöht. Offene Ausbildungsstellen lassen sich sowohl in Altenheimen oder Pflegeheimen finden, als auch bei speziellen Ausbildungsakademien und Weiterbildungsinstituten So ist es möglich, die Ausbildung zum Altenpfleger nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und jederzeit zu realisieren. Beratungsgespräche bei den Bildungspartnern für Aus- und Weiterbildungen in der Altenpflege sollten nicht versäumt werden.  

Karrierechancen für Altenpfleger

Der Fachkräftemangel macht sich natürlich nicht nur im Bereich der Berufseinsteiger bemerkbar. Auch unter den Führungspositionen in der Altenpflege fehlt der Nachwuchs. Dies macht die Branche für ambitionierte Schulabgänger zusätzlich sehr interessant. Über Weiterbildungen ist es möglich, sich innerhalb des Berufes zu spezialisieren, zum Beispiel auf den Beruf des Pflegeberaters. Darüber hinaus ist ein Studium in einem Pflegefach denkbar – die praktische Arbeitserfahrung durch die Ausbildung ist hier viel Wert. Welche Aufstiegschancen es innerhalb der Altenpflege gibt und was der Beruf sonst noch zu bieten hat, gibt es hier im Detail nachzulesen.


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