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Berichte von Zeitzeugen interessieren Sie? Lesen Sie hier, wo Sie diese finden können

Erlebnisberichte von Zeitzeugen können Ihnen ganz neue Einblicke in die Vergangenheit verschaffen. Erfahren Sie hier alles über das Projekt MEMORO, das versucht den Dialog zwischen den Generationen zu fördern und Erinnerungen zu erhalten.

„MEMORO – Die Bank der Erinnerungen e.V“ ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, den Erfahrungsschatz Älterer an Jüngere weiterzugeben, ein Zeitzeugenarchiv der Oral History.  Auf der Internetseite der Initiative erzählen Menschen im Alter von über 60 Jahren in kurzen Videoclips, wie sie die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben, sie erzählen von gesellschaftlichen und politischen Ereignissen oder von ganz persönlichen Dingen wie dem ersten Kuss. Auf diese Weise möchte MEMORO die Erinnerung an die Geschichte, Traditionen und Lebensweisheiten von damals lebendig halten und für kommende Generationen bereitstellen.

MEMORO wurde 2008 in Turin als MEMORO – la banca della memoria von vier jungen Italienern gegründet. 2009 folgte zuerst der deutsche Ableger, nun ist das Projekt in 16 Ländern aktiv, wie z.B. in verschiedenen Teilen Europas sowie den USA, Korea, Japan und Kamerun. Auf der deutschen Seite finden sich aktuell über 1.200 Videos, auf der italienischen über 8.000.

Wie funktioniert MEMORO?

MEMORO ist interaktiv. Möchte jemand seine Geschichte für „MEMORO“ erzählen, so kann man mit dem Team einen Aufnahmetermin vereinbaren (Individualtermine nur im Großraum München) oder man lässt sich von Enkeln bzw. Dritten filmen und lädt das Video auf die Website, wo es zuvor von dem MEMORO-Team inhaltlich geprüft wird. Jeder Zeitzeuge hat die Möglichkeiten in mehreren kurzen Videos um 3-5 Minuten jeweils Zeitspezifisches aus seinem persönlichen Leben zu berichten. Bei größeren Gruppen um die 10 Personen reist das MEMORO-Team in die jeweilige Stadt und führt die Interviews durch. Dies wurde z. B. mit den Zeitzeugenbörsen in Berlin und Hamburg praktiziert.

Wie finanziert sich MEMORO?

Der gemeinnützige Verein finanziert sich über Spenden und Projekte. Ideal sind Kooperationen mit Institutionen, Universitäten und Unternehmen. 2012-2014 wurde das EU-Projekt „HIS-Story“ im Rahmen des Lifelong Learning Programmes nach Grundtvig mit vier internationalen Partnern aus Griechenland, Italien, Belgien und Finnland durchgeführt.

Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten:

Sie können helfen, indem Sie potentielle Projektpartner, sogenannte Multiplikatoren und mögliche Förderer an den Verein vermitteln. Durch Ihre Spende für den gemeinnützigen Verein MEMORO helfen Sie dieses Projekt zu erhalten, zu verbessern und werden somit ein Teil davon.


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Mein Name ist Marian Freund und ich studiere Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Derzeit bin ich als Praktikant für basenio tätig und lerne den Arbeitsalltag in einer Agentur kennen. In meiner Freizeit ...


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