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Hormonelle Umstellung: So kommen Sie leichter durch die Wechseljahre

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Wechseljahre können die Blase schwächen. Wie sie Blasenschwäche und Blasenproblemen während der hormonellen Umstellung gegenwirken, erklären wir in diesem Ratgeber-Beitrag

Die Menopause ist eine ganz natürliche Phase im Leben einer Frau, die allerdings nicht immer leicht zu durchlaufen ist. Denn die große hormonelle Umstellung hat häufig einige Beschwerden wie Hitzewallungen oder eine schwache Blase zur Folge. Mit einigen Tipps lässt sich aber auch diese Lebensphase gut meistern.

Bereits mit Anfang 50 erleben viele Frauen eine enorme hormonelle Umstellung – die Wechseljahre. Alles beginnt damit, dass der Körper mit zunehmendem Alter immer weniger Östrogen und Gestagen (Prämenopause) produziert, was schließlich zum Ausbleiben der Menstruation führt. Hält dieser Zustand zwölf Monate ohne einen nachvollziehbaren Grund an, ist die natürliche Menopause eingetreten. Jede Frau nimmt diese Hormonumstellung unterschiedlich wahr. Während einige Frauen so gut wie nichts von den Veränderungen in ihrem Körper mitbekommen, stellen andere schnell erste Anzeichen fest.  Zu den häufigsten Begleiterscheinungen einer Menopause zählen Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen sowie innere Unruhe. Aber auch eine schwache Blase und Harnwegsinfektionen können während der Menopause verstärkt auftreten. 

Erste Hilfe bei sensibler Blase

Durch die hormonelle Umstellung werden die Schleimhäute der Harnwege und Blase weniger durchblutet, was  Blasenschwäche begünstigen kann. Wer aufgrund der Wechseljahre eine schwache Blase hat, kann durch spezielle Produkte wie beispielsweise Einlagen oder Schutzunterwäsche vorsorgen. Insbesondere für Frauen, die gerne Sport treiben, bringen die Produkte  die nötige Sicherheit und ermöglichen eine unbeschwerte Bewegungsfreiheit. Um die Blase und den Harntrakt zu stärken, kann ein gezieltes Beckenbodentraining sehr hilfreich sein. Außerdem können in Absprache mit dem Arzt östrogenhaltige Vaginalzäpfchen oder -cremes einer schwachen Blase entgegenwirken. Hier finden sich weitere Informationen zum Thema Blasenschwäche.

Mit Entspannung gegen innere Unruhe und Verstimmung

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Yoga ist ein probates Mittel, um den Problemen bei den Wechseljahren entgegen zu wirken. (Quelle: fizkes - Fotolia)

Da die Wechseljahre für den Körper eine enorme Belastung darstellen können, ist gezieltes Entspannen im Alltag sehr wichtig. Als besonders empfehlenswert erweisen sich hierfür Entspannungsmethoden wie Yoga, autogenes Training oder Meditation. Einige Krankenkassen gewähren sogar eine finanzielle Förderung entsprechender Kurse. Durch den gezielten Stressabbau kann eine leicht depressive Verstimmung deutlich gemindert werden – die innere Unruhe weicht dann einem Gefühl der Ausgeglichenheit.

Hitzewallungen reduzieren

Plötzlich auftretende Hitzewallungen können im Alltag ganz schön lästig sein. Wer sich nach dem Zwiebelprinzip kleidet – also mehrere Lagen übereinander trägt –, kann seine Körpertemperatur deutlich besser regulieren. Empfehlenswert ist hierbei Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen oder Naturmaterialien, unter der sich im Gegensatz zur Kunstfaser die Hitze nicht staut. Es mag seltsam klingen, aber regelmäßiges Schwitzen während sportlicher Aktivitäten kann ebenfalls dabei helfen, Hitzewallungen zu verringern. Damit der Körper schneller lernt mit den Temperaturschwankungen umzugehen, kann er beispielsweise durch regelmäßige Saunagänge langsam an große Temperaturunterschiede gewöhnt werden.

Mit gesunder Ernährung zu mehr Wohlbefinden

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren, ist insbesondere in den Wechseljahren von großer Bedeutung. Um den Körper nicht zusätzlich zu belasten, sollten Fleisch sowie allgemein tierische Fette nur hin und wieder auf dem Speiseplan landen. Stattdessen empfehlen sich frisches Obst und Gemüse, fettarme Milchprodukte, Fisch sowie stilles oder Mineralwasser. Auf zuckerhaltige Getränke sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Der Verzehr von Milchprodukten dagegen kann ruhig etwas erhöht werden, da diese dabei helfen, drohender Osteoporose vorzubeugen. Fette wie Oliven-, Raps- und Leinöl haben eine herzschützende Wirkung und sollten ebenfalls regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Genussmittel wie Alkohol, Kaffee und Nikotin sollten nach Möglichkeit gemieden werden.

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Auch über die Ernährung lassen sich Folgen der Wechseljahre lindern. (Quelle: Daniel Vincek - Fotolia)

Geduldig sein

Auch wenn es zunächst nicht danach aussieht, viele Beschwerden können sich bereits nach einigen Wochen in Luft auflösen. Denn Begleiterscheinungen der Wechseljahre verlaufen in der Regel in Phasen. Da der Hormonspiegel während dieser Zeit enorm schwankt, können die unterschiedlichen Beschwerden mal stärker, mal schwächer auftreten – oder eben ganz ausbleiben. Manchmal braucht es eben ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen, bevor man zu Hormonen greift, die schnell zur erhofften Linderung verhelfen. Und schließlich gibt es auch genug andere Mittel und Wege, um entspannt durch die Wechseljahre zu kommen. 


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Axel Zawischa ist einer der zwei Gründer von www.basenio.de. Er engangiert er sich für die Entwicklung der Inhaltlichen Gestaltung des Ratgebers, die technische Weiterentwicklung sowie das komplette Management. Als gelernter Automobilkaufmann & Verkaufleiter ...


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