Was tun gegen Heuschnupfen

Was können Senioren gegen Heuschnupfen tun?

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Der kurze und milde Winter führt bei Allergikern zu frühzeitigen Heuschnupfensymptomen. Was das konkret bedeutet und wie man sich gegen Heuschnupfen wappnen kann klären wir hier.

Ganz Deutschland freut sich nach den wiederholten Kälteeinbrüchen im Vorjahr über den kurzen und milden Winter 2013/2014. Fast ganz Deutschland - denn die Millionen Allergiker (jeder 5. in Deutschland ist betroffen) können die Wärme nur geteilt genießen. Wenn sich viele Menschen durch die frühlingshaften Temperaturen zu einem erholsamen Spaziergang oder einem Besuch im Lieblingscafé entscheiden, beginnt für die Heuschnupfengeplagten schon jetzt die lange Leidenszeit. Mit triefenden Nasen, tränenden Augen und gereizten Schleimhäuten. Der Grund ist der verfrühte Pollenflug von Hasel und Erle. Wie der Deutsche Wetterdienst in seiner Pollenflug-Vorhersage informiert, war die Belastungsintensität der Hasel in weiten Teilen Deutschlands im Februar schon mittelstark. Für die Erle werden die Werte im Norden und Osten Deutschlands sogar mittel bis hoch eingeschätzt. Dabei galt es bisher als Grundregel, dass die sogenannte saisonale allergische Rhinitis nur während der Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate (in einigen Regionen) vorkommt. Spitzwegerich, Nessel und Beifuß sind dabei jene Gewächse, die ihre Wirkung bis in den September – und damit am längsten – entfalten.

Auch Senioren können Heuschnupfen bekommen

Experten rechnen damit, dass spätestens 2015 jeder zweite Europäer an allergischen Beschwerden leiden wird. Manche sprechen schon von einer Volkskrankheit – mit beträchtlichen Nebenwirkungen. Die Beeinträchtigung der Lebensqualität reicht von Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit bis hin zur Herabsetzung der Konzentrations- und Lernfähigkeit, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Entgegen weit verbreiteter Annahmen können auch Senioren noch Allergien entwickeln. Laut Untersuchungen entfallen acht Prozent der Diagnosen auf Menschen, die zwischen 60 und 69 Jahren alt sind. Bei den Patienten zwischen 70 und 79 Jahren sind es immerhin noch fünf Prozent. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Erklärungen: ein schwächelndes Immunsystem im Alter, eine allergische Episode im früheren Leben, die Verlängerung der Pollenflugzeiten, die Verbreitung ungewohnter Pflanzenarten wie die Beifuß-Ambrosie aus Nordamerika. Dass die Zahl der älteren Allergiker wachsen wird, liegt aber auch am demografischen Wandel: Im Jahr 2040 wird der Anteil der Best Ager und Senioren (50 plus) laut Prognosen bereits 50 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland ausmachen.

Das können Sie gegen Heuschnupfen tun:

Als drei Möglichkeiten, Heuschnupfen vorzubeugen, gelten ausreichend langes Stillen, die Vermeidung einer keimfreien Erziehung sowie die Eindämmung von Stress. Hat man sich jedoch einmal zum Pollenallergiker entwickelt, gilt es freilich andere Tipps zu berücksichtigen.

1. Informieren: Studieren Sie den Pollenflugkalender und die aktuellen Pollenflugvorhersage, die unter anderem der Deutsche Wetterdienst (DWD) anbietet.

2. Behandeln: Es gibt Heuschnupfenmittel wie kortisonhaltige Nasensprays, die die Symptome lindern können. Alternative Behandlungsmethoden sind Hyposensibilisierung, Akupunktur oder die Verabreichung von Heilpilzen oder anderen homöopathischen Präparaten. 

3. Ausweichen: Es bietet sich an, den Urlaub zur Haupt-Pollenflugzeit zu planen. Am besten ans Meer oder ins Hochgebirge reisen, denn dort ist die Pollenbelastung meist geringer.

4. Körperpflege: Waschen Sie während der Pollensaison die Haare am Abend. So bleiben die Pollen außerhalb des Schlafzimmers.

5. Fenster schließen: Die Fenster sollten im Schlafzimmer nur nachts und am frühen Morgen geöffnet werden. Beim Autofahren empfiehlt sich das ebenso wie der Einbau eines Pollenfilters.

6. Regen genießen: Der Regen wäscht die Luft pollenrein. Die Zeit direkt nach einem Regenguss können Pollenallergiker gut an der frischen Luft nutzen.

7. Wäsche trocknen: Das Wäschetrocknen sollte nicht an der frische Luft erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Pollen an die Kleidung heften

8. Wegwischen: Auf die Sauberkeit in den eigenen vier Wänden achten. Möglichst täglich den Boden reinigen. Staubsauger mit HEPA-Filter ausstatten.

Haben Sie vielleicht ein altes Hausmittel gegen Heuschnupfen oder einen anderen Tipp aus Ihrem Erfahrungsschatz parat? Diskutieren Sie mit uns und schreiben Sie uns ihre Anregungen an info@basenio.de. Sie können unsere Autoren auch direkt kontaktieren.

Informieren: Studieren Sie den Pollenflugkalender und die aktuellen Pollenflugvorhersage, die unter anderem der Deutsche Wetterdienst (DWD) anbietet (http://tinyurl.com/caldtlh).  Behandeln: Es gibt Heuschnupfenmittel wie kortisonhaltige Nasensprays, die die Symptome lindern können. Alternative Behandlungsmethoden sind Hyposensibilisierung, Akupunktur oder die Verabreichung von Heilpilzen oder anderen homöopathischen Präparaten.  Ausweichen: Es bietet sich an, den Urlaub zur Haupt-Pollenflugzeit zu planen. Am besten ans Meer oder ins Hochgebirge reisen, denn dort ist die Pollenbelastung meist geringer. Körperpflege: Waschen Sie während der Pollensaison die Haare am Abend. So bleiben die Pollen außerhalb des Schlafzimmers. Fenster schließen: Die Fenster sollten im Schlafzimmer nur nachts und am frühen Morgen geöffnet werden. Beim Autofahren empfiehlt sich das ebenso wie der Einbau eines Pollenfilters. Regen genießen: Der Regen wäscht die Luft pollenrein. Die Zeit direkt nach einem Regenguss können Pollenallergiker gut an der frischen Luft nutzen. Wäsche trocknen: Das Wäschetrocknen sollte nicht an der frische Luft erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Pollen an die Kleidung heften Wegwischen: Auf die Sauberkeit in den eigenen vier Wänden achten. Möglichst täglich den Boden reinigen. Staubsauger mit HEPA-Filter ausstatten.

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Thomas Fritz (Jg. 1982) ist ein freier Journalist aus Leipzig, der seit 2010 in der Branche tätig ist und bundesweite Auftraggeber hat. Nicht die tagesaktuelle Berichterstattung, sondern gut recherchierte Hintergrundberichte, Porträts und Reportagen sind sein ...


Kommentare

Danke für deinen tollen Beitrag. Hast du selbst auch Heuschnupfen Thomas?

Nein, davon bin ich bisher gottseidank verschont geblieben. Aber ich kenne einige Geplagte - wie jeder wahrscheinlich.

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