Was hilft gegen Rheuma | CBD | Mittel | Öl

Was hilft gegen Rheuma? So wirken CBD-Mittel gegen die schmerzhaften Entzündungen

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(Quelle: Africa Studio - Fotolia)

Rheuma gilt nach aktuellen medizinischen Erkenntnissen als nicht heilbar. Allerdings lassen sich die Symptome behandeln und Schmerzen lindern. Welche Therapien und Behandlungen Betroffenen helfen, erklären wir in diesem Gesundheits-Ratgeber.

Rheuma ist keine einzelne Krankheit, vielmehr handelt es sich um einen Oberbegriff für verschiedene Krankheitsbilder, die in aller Regel mit Schmerzen verbunden sind. Bekannt sind über 100 verschiedene Erkrankungen, die als rheumatisch gelten.

Symptome bei Rheuma

Die ersten Anzeichen für Rheuma sind eher unspezifisch. Meist fühlt man sich müde, hat keinen Appetit oder schwaches Fieber. Solche Symptome lassen sich zunächst nur schwerlich mit Rheuma in Verbindung setzen. In einem fortgeschrittenem Stadium werden sie jedoch klarer und können von Rheumatologen mit einem entsprechenden Krankheitsbild diagnostiziert werden.

Zu solchen Symptomen gehören:

  • geschwollene Gelenke
  • gerötete & warme Gelenke
  • Schmerzen in betroffenen Gelenken
  • Steifheit in den betroffenen Gelenken (oft morgens)

Je nach Krankheit können zusätzlich gesundheitliche Probleme auftreten. Für eine rheumatoide Arthritis spricht beispielsweise viel, wenn symmetrische Gelenke betroffen sind. Das sind unter anderem Gelenke in den Händen, Fingern und den Beinen.

Zudem können sich die Gelenke nach und nach verformen und ihre Beweglichkeit nimmt ab. Schmerzen in der Nacht und im Ruhezustand sind dann keine Seltenheit.

Ursachen bei Rheuma

Rheumatische Erkrankungen treten in Gelenken, Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern auf. Diese Krankheiten verursachen starke Schmerzen, was sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt. Ursachen für Rheuma gibt es viele, da sie sind abhängig von der Art der Krankheit sind. Daher kann man die Krankheiten in vier verschiedene Hauptgruppen unterteilen, die man den „rheumatischen Formenkreis“ nennt.

Eine dieser Gruppen sind entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis. Sie treten meist nur an bestimmten Gelenken auf. Die Patienten fühlen sich meist schwach und kränklich. Ursache dafür ist meistens eine Störung des Immunsystems.

Bei dieser Art von Rheuma können die körpereigenen Substanzen nicht mehr von fremden Substanzen unterscheiden. Bei Rheuma erkennt es die Zellen in den Gelenken nicht mehr als eigene Zellen an, sondern als Krankheitserreger. Der Knorpel wird zerstört. Mit einer Blutuntersuchung kann diese Krankheit nachgewiesen werden.


Die zweite Gruppe sind Erkrankungen in den Gelenken und der Wirbelsäule. Meist ist dabei der Knorpel in den Gelenken beschädigt oder zerstört. Die häufigste Form ist Arthrose. Ursache dafür sind unter anderem altersbedingte Veränderungen oder frühere Verletzungen. Eine angeborene Fehlstellung von Gelenken und Knochen kann die Krankheit ebenfalls auslösen. Betrifft die Krankheit vorwiegend die unteren Regionen des Körpers, liegt es meist an Übergewicht, was die Gelenke belastet.

Genauso schmerzhaft ist Weichteilrheumatismus. Durch eine Überlastung von Muskeln, Sehnen und Bändern kommt es zu Schmerzen. Meist wird die Überlastung durch eine falsche Haltung im Sport, täglich wiederholende Bewegungen bei der Arbeit oder durch eine falsche Schlaflage ausgelöst. Häufig bekannt ist dieser Erkrankung auch unter dem Namen Fibromyalgie.

Aber auch der Stoffwechsel kann rheumatische Beschwerden auslösen. Nicht nur an den Gelenken und Knochen, sondern auch in den Organen. Osteoporose und Gicht sind dabei die bekanntesten Vertreter. Im Fall von Osteoporose nimmt die Knochendichte nach und nach ab. Bei Gicht werden Knochen und Knorpel durch den hohen Säuregehalt des Körpers aufgelöst. Ein ungesunder Lebensstil kann hierfür ursächlich sein. Zuviel Nikotin, Fleisch, Alkohol und Bewegungsmangel lösen diese Krankheiten aus.

Rheumagruppen, Gesundheit
Rheumagruppen (Quelle: eigene Darstellung )

Therapie & Behandlung

Nach heutigem Stand der Schulmedizin gelten rheumatische Krankheiten als nicht heilbar. Allerdings gibt es in den letzten Jahren größere Fortschritte in diese Richtung und damit verbunden auch neue Therapiekonzepte.

Zwei wesentliche Behandlungsformen bei rheumatischen Erkrankungen sind medikamentöse und physiotherapeutische Maßnahmen. Ziel ist es, den Krankheitsverlauf im besten Fall zu stoppen und die Schmerzen zu lindern. Daher ist es wichtig, die Therapie möglichst früh zu beginnen, wenn die Auswirkungen der Krankheit noch keine allzu großen gesundheitlichen Probleme bereiten.

Liegt die Ursache in einer Störung des Immunsystems, werden sogenannte Immunblocker verabreicht. Die Wirkstoffe solcher Arzneimittel verhindern eine schnelle Vermehrung der Abwehrzellen, die das körpereigene Gewebe angreifen können.

Gegen Entzündungen und Schmerzen verschreibt der Arzt Ihnen nicht-steroidale Antirheumatika. Allerdings können durch diese Medikamente Beschwerden im Magen-Darm Bereich auftreten. In diesem Fall erhalten Sie selektive COX-2-Hemmer, die die gleiche Wirkung auf Entzündungen haben. Ein oft verschriebenes Mittel gegen Arthrose ist Kortison, das in die jeweiligen Gelenke gespritzt wird. Wie ein Schutzfilm legt es sich um die Knochen. Schmerzen und Entzündungen klingen ab.

CBD gegen Rheuma

Es gibt auch alternative Therapiekonzepte, die mehr oder weniger auch schon in die Schulmedizin Einzug gehalten haben. Allen voran sei hier medizinischer Cannabis erwähnt.

Im ZDF-Magazin „Frontal 21“ plädierte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schefe, für den Einsatz solcher schmerzstillenden Präparate.

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Medizinischer Cannabis ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Sein THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol) hat eine berauschende Wirkung mit Suchtpotential. Außerdem sind unerwünschte Nebenwirkungen für Physis und Psyche bekannt. Die Hanfpflanze enthält allerdings auch andere Stoffe als Cannabis, die keine berauschende Wirkung haben.

Cannabidiol - kurz CBD - ist ein solcher Stoff. Ihm werden entspannende und entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben. Inbesondere das Potential gegen Entzündungen kann CBD auch für Rheumapatienten interessant machen. Welche Chancen eine Kombinationstherapie mit THC und CBD für Betroffene hat, erklärt der Apotheker Manfred Frankhäuser in einem Interview mit der Rheumaliga Schweiz.

Frankhäuser empfiehlt CBD für Rheumapatienten, schränkt aber ein, dass es nur in Kombination mit THC wirklich hilfreich ist. CBD wirkt zwar entzündungshemmend, die Schmerzen lassen sich jedoch besser mit THC behandeln.

"CBD ist im Gegensatz zu THC-Produkten frei und legal erhältlich, sofern es keine THC-Anteile enthält", erklärt ein Sprecher von Zamnesia, einem Onlinehandel für CBD-Produkte, auf basenio-Nachfrage. Zamnesia, hat seinen Sitz in Amsterdam, liefert aber CBD Öl und viele weitere Erzeugnisse aus der Hanfpflanze auch nach Deutschland.

Wer CBD-Produkte kaufen möchte, sollte jedoch achtsam sein. Frankhäuser warnt: "Es gibt auch schwarze Schafe. In Stichproben hat man schon Pestizidrückstände gefunden. Weil frei verkäufliche CBD-Produkte keine zugelassenen Arzneimittel sind, fehlen auch Empfehlungen zur Dosierung. Auch auf die Mengenangabe (zum Beispiel 5% CBD, 10% CBD oder mehr) kann man sich nicht immer verlassen. Es fehlt eine Qualitätskontrolle."

Kunden soll daher beim Onlinekauf immer einen Blick auf das Impressum desjeweiligen Anbieters haben. Fehlen hier wichtige Kontaktdaten wie Adresse oder Firmenname, sollten sie nach anderen Angeboten suchen.

 

Häufige Fragen


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Monique Fritzsch hat bis 2015 an der Fachhochschule Schmalkalden Multimedia-Marketing studiert. In ihrer Freizeit liest sie gerne ein Buch auf der Couch.

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