Schlafstörungen - was tun? | Schlafprobleme & Schlaflosigkeit | Ursachen

Was tun bei Schlafstörungen & Schlaflosigkeit?

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, um gestärkt und motiviert in einen neuen Tag starten zu können. Welche Ursachen Schlafstörungen und Schlaflosigkeit haben können und wie Sie diese bekämpfen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Alle tun es, jeder hat andere Vorlieben und manche können es besser als andere – schlafen. Wir verschlafen rund ein Drittel unseres Lebens, auch wenn es uns vielleicht gar nicht so viel vorkommen mag. Aber das heißt noch lange nicht, dass wir unser Leben verschlafen. Rund sechs bis neun Stunden Schlaf täglich sollen ungefähr jede Nacht angestrebt werden. Jeder Mensch reagiert anders auf Schlafentzug, sodass manche dadurch kreativer, andere wiederum lust- und antriebsloser werden. Schlaf bleibt dennoch wichtig, so sollte man seinen eigenen Rhythmus finden und auf seinen Körper hören, wenn dieser nach Schlaf verlangt. Damit es auch ein angenehmer Schlaf wird, widmet sich dieser Beitrag außerdem einem bestimmten Material, welches in Matratzen und Kissen verarbeitet wird.

Schlafphasen – Was macht man nachts?

Man schläft durch verschiedene Phasen während einer Nacht. Es beginnt mit der Einschlafphase, in der die Muskeln beginnen sich zu entspannen und der Körper zu Ruhe kommt. Daran schließt sich die Phase des leichten Schlafs an. In dieser Phase sind die Muskeln entspannt. Die Erholung des Organismus findet in der sich anschließenden Tiefschlafphase statt. Folglich ist dieser besonders wichtig, da er gleichfalls für die Leistungsfähigkeit des Körpers verantwortlich ist – dass man frisch am nächsten Morgen in den Tag starten kann! Während der Tiefschlafphase ist es außerdem sehr schwer jemanden zu wecken, sodass diese Phase zu ihrer Bezeichnung passt.

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Wer gestresst zu Bett geht, hat häufig einen unruhigen Schlaf. (Quelle: pixabay.com fakepath stress 111426_1280)

Wenn man sich jetzt fragt, in welcher Phase man immer diese schönen oder bizarren Träume hat, so gibt es hier die Antwort: In der Traumphase, die auch REM-Phase genannt wird, träumt man sehr stark. REM bedeutet 'Rapid Eye Movement' (deutsch: schnelle(s) Augenbewegung(/-rollen)), da sich die Augen in dieser Phase schnell hin und her bewegen. Diese Phasen verlaufen zyklisch und wiederholen sich in einer Nacht mehrmals. Die Traumphase wird zum Ende der Nacht immer länger, hingegen wird es schwieriger in den Tiefschlaf zu kommen.

Worin schläft man am besten?

Es gibt vielerlei Varianten das Schlafzimmer zu gestalten. Dies trifft genauso auf das Bett zu, in dem man viel Zeit verbringt. Neben Kaltschaum, Taschenfederkern, Komfortschaummatratzen, 7-Zonen-Matratzen und vielen anderen Möglichkeiten, soll es an dieser Stelle um das sogenannte viskoelastische Material gehen. Ursprünglich für die NASA entwickelt, erfüllt es jetzt immer noch seine Funktion in den Schlafzimmern. Der Stoff ist dauerelastisch und passt sich der Körper- und Kopfform an. Diese führt zu einer hohen Druckentlastung und lässt den Menschen ruhiger und entspannter  schlafen. Dabei spielt das Gewicht der schlafenden Person keine Rolle. Beschwerden und auch Rückenschmerzen können durch solche Matratzen gelindert werden. Die Anpassung folgt aus der charakteristischen Eigenschaft des Materials, da es temperaturabhängig ist, aber immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück geht. Kissen, die teilweise aus viskoelastischen Federn bestehen, passen sich somit gut, da der Kopf aufgrund der gleichbleibenden Füllung auf einer Höhe bleibt. Das Auftreten von Nackenschmerzen kann somit reduziert werden. Für Menschen, die keine gesundheitlichen Beschwerden haben, ist dieser Stoff nur eingeschränkt zu empfehlen, da es möglicherweise verhindern kann, sich während des Schlafs zu bewegen.


Was hilft, wenn es doch nicht mit dem Schlafen klappt?

Schlafstörungen sind nicht förderlich und sollten möglichst minimiert werden. Diese Vorschläge sind natürlich immer individuell zu betrachten, aber bestimmt einen Versuch wert, damit man nicht zu Schlaftablette greifen muss. Gerade im Sommer fällt es schwer ruhig und entspannt in den Schlaf zu gehen. Man schwitzt, es ist warm und und eigentlich ist man müde, sodass man diese Tipps, die natürlich auch im Winter funktionieren, ausprobieren kann:

  • Wechselduschen mit warmen und kaltem Wasser an Beinen und Armen
  • warmes, entspannendes Bad (vorzugsweise im Winter)
  • regelmäßige Zeiten beim Aufstehen
  • ungefähr zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts essen, da es sonst belastend sein könnte
  • Schlafzimmer ausreichend lüften (Stoßlüften)
  • möglicherweise einen Raumluftbefeuchter aufstellen, damit die Luft angenehmer wird
  • Um das „Herumwälzen“ im Bett zu verhindern, sollte man erst ins Bett gehen, wenn man wirklich müde ist.
  • Mittagsschlaf etwas kürzer halten, damit man abends noch gut schlafen kann
  • Probleme und Gedanken, die den Alltag prägten, versuchen auszuschalten und optimistisch denken
  • Entspannungstechniken erlernen (z. Bsp. Autogenes Training, Meditation)
  • eine heiße Milch mit Honig, ein Bier oder doch lieber ein Glas Wein? Alkohol in geringen Mengen kann sehr entspannend wirken und den Schlaf erleichtern. Wem das nicht hilft, der kann es auch mit einer heißen Milch oder Entspannungstee, beispielsweise mit Hopfen, versuchen.

 

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Das richtige Material für den gesunden Schlaf beugt Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vor. (Quelle: Fotolia_84442632)

Der schlafende Mensch wirkt so harmlos. Das täuscht aber eigentlich über das hinweg, was sich tatsächlich im menschlichen Organismus abspielt, wovon wir aktiv nichts mitbekommen. Es sei denn, man wacht am frühen Morgen „gerädert“ auf und weiß nicht so recht, woran das lag. Möglicherweise war man noch so mit dem Alltag beschäftigt, dass man nicht genügend im Tiefschlaf war. Vielleicht helfen ja die oben aufgeführten Tipps dabei, dieses Problem etwas zu minimieren. Probieren Sie ruhig Materialien und Tipps aus, denn der Schlaf kann nur besser werden.


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