Schlafmythen | Mythos | SchÀfchen zÀhlen

7 Schlafmythen: Was hilft wirklich beim Einschlafen und was ist kompletter Unsinn?

| Basenio Redakteur
Bild zum Artikel: Schlafmythen | Mythos | SchÀfchen zÀhlen
(Quelle: © Rido - Fotolia)

Hilft SchÀfchen zÀhlen beim Einschlafen oder ist Kaffee am Abend schÀdlich? Wir nehmen 7 Schlafmythen genauer ins Auge und erklÀren, welche stimmen und welche schlichtweg Unsinn sind.

Grundsätzlich ist unser Schlafverhalten höchst individuell. Jeder Mensch tickt eben anders und daher ist auch unser Schlaf von unseren Eigenheiten abhängig. Doch wir können dem Sandmann etwas nachhelfen, damit wir tief und fest einschlafen. Welcher Einschlaf-Tipp wirklich hilft und welcher eher unsinnig ist, erklären wir in diesem Schlaf-Ratgeber.

7 Schlafmythen

Mythos 1: Durchschlafdauer

Acht Stunden Schlaf sollten es schon sein – weit gefehlt! Denn der Schlafbedarf ist bei jedem Menschen anders. Während einige Menschen mehr schlafen müssen, um sich körperlich fit zu fühlen, reichen anderen Menschen schon ein paar Stunden aus, um erholt in einen neuen Tag zu starten. Auch das Alter ist ein entscheidender Faktor. Während Neugeborene noch rund 19 Stunden Schlaf benötigen, reichen älteren Erwachsenen oft schon fünf Stunden aus, um sich absolut entspannt zu fühlen.

Mythos 2: Kalt muss es sein

Viele Menschen denken, dass es im Schlafzimmer kalt sein muss. Aber kalt und kühl sind zwei sehr unterschiedliche Zustände. Ein kühles Schlafklima ist gesund und tut dem Körper gut. Ist es aber zu kalt, kann der Körper keinen ruhigen Schlaf finden und sich dementsprechend kaum erholen. Die richtige Raumtemperatur im Schlafzimmer ist deshalb entscheidend, um eine optimale Nachtruhe zu erhalten.

Mythos 3: Hilft Alkohol?

Der berühmte Schlummertrunk ist ebenfalls ein echter Mythos. Natürlich fördert Alkohol das Einschlafen. Aber der Schlaf wird dadurch stark beeinträchtigt. Denn der Körper hat mit dem Abbau des Alkohols zu tun und kommt kaum zur Ruhe.

Mythos 4: Kaffee ist schädlich

Kaffee wird weithin als Aufputschmittel gesehen, sollte also tunlichst nicht vor dem Schlafen getrunken werden. Stimmt’s? Nein, diese Aussage lässt sich nicht so einfach halten. Schlafforscher, Hans-Peter Landolt, von der Universität Zürich geht sogar so weit, dass er Kaffee als Einschlafhilfe versteht. Die Ingredienzen fördern die Durchblutung im Gehirn, was wiederum beim Einschlafen helfen kann. Allerdings sollte man innerhalb von 15 Minuten nach dem Kaffeegenuss einschlafen, andernfalls werden die aufputschen Eigenschaften des Heißgetränks spürbar.

Mythos 5: Schäfchen zählen hilft nicht

Schäffchen zählen bringt Schlaf. Auch dieser Mythos kann so nicht bestätigt werden. Seien wir doch ehrlich, es kann verdammt anstrengend werden, wenn man bei Schaf 112 ist und noch immer nicht in den Schlaf fällt. Entspannen Sie sich lieber mit schönen Gedanken. Die Erinnerung an einen schönen Urlaub kann eine viel effektivere Einschlafhilfe sein als über den Zaun springende Schafe.

Mythos 6: Mehrfach Aufwachen ist ungesund?

Ein guter Schläfer wacht nachts nicht auf! Stimmt nicht, mehrmaliges Aufwachen gehört sogar zu einem gesunden Schlaf. Das gilt allerdings nur, wenn man dann auch wieder schnell einschläft.

Mythos 7: Elektronikgeräte stören den Schlaf

Jein! Es gibt noch keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass niederfrequente elektrische und magnetische Felder unseren Schlaf negativ beeinflussen. Handystrahlung ist also nach aktuellen Erkenntnissen kein Problem in unserem Schlafzimmer. Ungemach droht jedoch von anderer Seite. Handys, Fernseher und Radios sind tagsüber unterhaltend, doch in der Nacht können sie uns vom Wesentlichen ablenken: Unserem Schlaf. Daher sollten diese Geräte aus dem Schlafzimmer verbannt werden.

Im folgenden Video werden weitere Schlafmythen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft:

Youtube Video

Hoher Komfort im Bett fördert gesunden Schlaf

Schlaf ist die wichtigste Energiequelle für den Menschen. Deshalb sollte jeder ausreichend und in einer gesunden Schlafumgebung schlafen. Nur so gelingt es dem Körper, sich über Nacht von den Strapazen des Vortages wirklich zu erholen. Viele Faktoren bestimmen die Effizienz der Schlafphase. So spielen Raumklima, Bettausstattung und Schlafdauer eine wesentliche Rolle dabei.

Besonders eine für Sie individuell passende Matratze und der Lattenrost wollen wohlüberlegt ausgesucht sein. Lattenroste können heutzutage den persönlichen Bedürfnissen vollständig angepasst werden. Dies beginnt beim Einstellen des Härtegrades und geht bis hin zum Anpassen auf die gewünschte Schlafposition.

Lattenrost, schlafen, Bett, Leisten, Schlaf
Der Lattenrost ist Unterlage für die Matratze. (Quelle: © animaflora - Fotolia)

Die Vorzüge eines elektrischen Lattenrostes

Wer bislang einen herkömmlichen Lattenrost genutzt hat, wird mit dem elektrischen Lattenrost eine völlig neue Erfahrung machen. Im Unterschied zu herkömmlichen Lattenrosten haben die einen Elektromotor, mit dem sich viele Einstellungen ohne großen Krafteinsatz vornehmen lassen. Einige Modelle lassen sich ganz einfach über eine Fernbedienung steuern. Bei modernen Ausführungen sind diese Fernbedienungen sogar kabellos.

Elektrische Lattenroste lassen sich für drei Bereiche des Körpers ganz individuell einstellen. So lässt sich der Kopf-, Schulter- und Fußbereich stufenlos den individuellen Bedürfnissen anpassen. Durch die variable Einstellung lässt sich die optimale Schlafposition finden. Die ist wichtig, um Schmerzen vorzubeugen beziehungsweise entgegen zu wirken. So wird die nächtliche Ruhephase zu einem entspannten Schlaferlebnis.

Auch der oft sehr strapazierte Nacken- und Schulterbereich kann durch die flexible Einstellung entlastet werden. Auch für Menschen mit Venenschmerzen gibt es Vorteile. Sie können das Fußteil des Lattenrostes so einstellen, dass ihre Beine in der liegenden Position entlastet sind.

Mobilitätseingeschränkte Menschen profitieren davon, dass sie den elektrischen Lattenrost per Knopfdruck auf der Fernbedienung ihren Bedürfnissen nach einstellen können. Diese Kraftersparnis schätzen auch ältere Menschen.

Was sollte noch beachtet werden?

Wenn die neue Matratze gekauft wird, muss diese dann auch zum Lattenrost passen. Bei elektrischen Lattenrosten werden Matratzen aus Formschaum, Kaltschaum, Latex sowie viscoelastische Materialien empfohlen. Schauen Sie also gezielt danach, wenn Sie nach einer neuen Matratze suchen.

Doch nicht nur das Material ist wichtig, auch die Matratzengröße muss natürlich zum Lattenrost und zum Bett passen. Elektrische Lattenroste sind in vielen Größen erhältlich. Neben den gängigen Größen wie 90x200, 140x200 und 180x200, werden auch individuelle Größen angeboten, sodass je nach Bettmaß der passende Lattenrost gefunden werden kann.

Keine Angst vor Elektro-Smog

Einige Menschen sind besonders sensibel, wenn es um die körperliche Nähe von Stromquellen geht. Auch daran wurde beim Konzept der elektrischen Lattenroste gedacht. Ein Netzfreischalter unterbricht die Stromzufuhr, wodurch kein Elektro-Smog entsteht. Allerdings werden schädliche Auswirkungen durch Elektro-Smog in der Wissenschaft noch kontrovers diskutiert.

Auch bei Stromausfällen besteht keinerlei Gefahr, denn elektrische Lattenroste gehen automatisch in ihre Ausgangsposition zurück.

Stufenlose Verstellbarkeit für hohen Komfort

Natürlich ist die stufenlose Verstellbarkeit des Lattenrostes auch vor dem Einschlafen besonders praktisch. Wer gern liest oder noch ein wenig fernsieht, kann dank des elektrischen Lattenrostes seine Position frei anpassen. Mit einem Knopfdruck fährt das Kopfteil in die gewünschte Position, in der man ganz entspannt in den Schlaf kommt.

Auch am Morgen hat das seine Vorzüge. Fürs Frühstück im Bett kann man den elektrischen Lattenrost ganz einfach in die gewünschte Position „fahren“ und entspannt in aufrechter Position im Bett sitzen. Ein Komfort der ohne elektrischen Lattenrost einiges an Kraft benötigen würde.


Diesen Beitrag: Kommentieren Drucken
Teilen:

Mehr von Basenio Redakteur
Profilbild von Basenio Redakteur

Unsere basenio-Redaktion schreibt Informations- und ServicebeitrĂ€ge fĂŒr Menschen ab 50plus und deren Angehörige. Gerne können Sie unseren Redakteuren Fragen stellen, die wir in einem weiteren Beitrag fĂŒr Sie beantworten.


Kommentar schreiben

Sicherheitscode