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Saft-Rezepte für Entsafter & Saftpresse: 5 tolle Ideen für richtig gesunden Saft

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Fünf Saft-Rezepte, die mit einem Entsafter oder einer Saftpresse gelingen. Dazu gibt es Tipps, wie man richtig gesunden Saft selber machen kann und möglichst viele Vitamine & Nährstoffe im Trinkglas landen.

Mehr Menschen denn je machen sich Gedanken über ihre Ernährung. Gefragt sind hochwertige Lebensmittel, die Vitamine, Mineralstoffe sowie weitere Nährstoffe beinhalten. Und immer stärker rückt auch die Herkunft der Lebensmittel in die Gedankenwelt der Konsumenten. Für regionale Produkte gibt manch einer auch gerne etwas mehr aus.

Da scheint es nur eine logische Konsequenz zu sein, dass frische Säfte immer beliebter werden. Frisch bedeutet in diesem Fall so viel wie „selbst gepresst statt gekauft.“ Und eines ist sicher, wer seine Fruchtsäfte selbst presst, hat mehr Kontrolle über die Inhaltsstoffe und den Nährstoffgehalt. Andererseits sind beim Pressen frischer Säfte mehrere entscheidende Aspekte zu berücksichtigen.

Saft enthält wichtige Nährstoffe

Das Spektrum an Nährstoffen ist beeindruckend, die man mit frisch gepressten Fruchtsäften zu sich nimmt. Dabei liegt in möglichen Kombinationen nicht nur die Würze, sondern auch ein Plus an Nährstoffen. Wer mehrere Obstsorten miteinander kombiniert, entlockt tolle Geschmacksaromen und erhöht seine Nährstoffzufuhr. Doch Säfte sind also weitaus mehr als Vitaminlieferanten. Sie sind versorgen den Körper mit wertvollen Nährstoffen, wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Dem Körper werden genau die Mineralstoffe zur Verfügung gestellt, die er Bänder, Knochen und Muskeln benötigen.

Noch immer gibt es zahlreiche Sportler, die vorzugsweise zu Supplementen greifen. Diese mögen zwar ausgewählte Nährstoffe in hoher Konzentration bereitstellen, allerdings liegen die Nährstoffe im Regelfall isoliert vor. Wertvolle Sekundärstoffe, wie sie in pflanzlicher Nahrung enthalten sind, fehlen hingegen. Dabei sind es genau diese Stoffe, die vom Körper ergänzend benötigt werden, um die Nährstoffe optimal verwerten zu können.

Frisch gepresst vs. Saft aus dem Handel

Aufgepasst: Saft ist nicht gleich Saft! Es macht einen großen Unterschied, ob man Fertig-Säfte im Supermarkt kauft oder sie selber frisch zubereitet. Eine Schwäche frischer Säfte besteht darin, dass sie nicht lange haltbar sind. Im Handel erhältliche Säfte wurden deshalb nach ihrer Abfüllung haltbar gemacht, üblicherweise durch Zufuhr von Hitze.

Hitze mag Bakterien und andere Erreger zuverlässig abtöten, allerdings zerstört sie auch Nährstoffe. Gleich mehrere Enzyme und Vitamine sind hitzeempfindlich. Als Folge weisen gekaufte Säfte oft einen erheblich niedrigeren Nährstoffgehalt im Vergleich zu frisch gepressten Säften auf. Zumal nicht nur Wärme den Gehalt an Vitaminen verringern kann. Sollte ein Saft zum Beispiel in helle Glasflaschen abgefüllt worden sein, drohen Sonnenstrahlen weitere Vitamine und Enzyme zu zerstören. Wer frisches Obst selbst entsaftet und umgehend genießt, hat nachweislich einen Vorteil. Der Gehalt an Nährstoffen ist dann nämlich deutlich höher, besagen diverse Studien.

Slow Juicer - auf den Entsafter kommt es an

Im Lauf der Zeit wurden unterschiedlichste Verfahren entwickelt, um Fruchtsäfte herzustellen. Einige Entsafter versprechen einen besonders hohen Komfort, weil sie die Zutaten schnell verwerten und gleichzeitig sehr ergiebig sind. Dies trifft zum Beispiel für den Dampfentsafter zu, der in privaten Haushalten weit verbreitet ist.

Doch so praktisch ein Dampfentsafter auch sein mag, wer nährstoffreiche Säfte selbst pressen möchte, entscheidet sich besser für ein anderes Gerät, meinen Experten. Der erzeugte Dampf wirkt mit großer Hitze auf die Zutaten ein, was den Nährstoffgehalt im fertigen Saft spürbar verringert. Ähnlich verhält es sich mit dem ebenfalls beliebten Zentrifugen-Entsafter. In der schnell rotierenden Zentrifuge werden die Saftzutaten mit hoher Kraft gegen ein Sieb gepresst. Allerdings findet hierbei eine „intensive Einarbeitung“ von Sauerstoff statt. Bestimmte Inhaltsstoffe reagieren mit dem Sauerstoff. Wer schon einmal einen Apfel angeschnitten und abgewartet hat, wird verstehen, was gemeint ist. Das Fruchtfleisch nimmt nach kurzer Zeit eine braune Farbe an und schmeckt nicht mehr.

Abhilfe verspricht ein Slow Juicer. Diese Entsafter sind so konzipiert, dass ein bestmöglicher Schutz der Nährstoffe gewährleistet ist. Ein Slow Juicer arbeitet vergleichsweise langsam, um möglichst wenig Sauerstoff in Pressgut und Saft „einzuwirbeln“. Aufgrund relativ niedriger Drehzahlen werden außerdem keine hohen Temperaturen erreicht, was den hohen Vitamingehalt der Obstsorten konstant hält.

Wer seine Küche um einen Slow Juicer erweitern möchte, hat inzwischen die sprichwörtliche Qual der Wahl. Allerdings sind die Qualitätsunterschiede zwischen den Geräten einzelner Hersteller groß. Als besonders empfehlenswert gelten Hurom Slow Juicer. Die sogenannten Vertikal-Entsafter des koreanischen Herstellers werden seit Jahrzehnten fortlaufend verbessert, was sich in einem hohen Nährstoffgehalt sowie einer beeindruckenden Saftausbeute widerspiegelt.

Tipps für die Praxis

Nicht nur auf Obst beschränken: Häufig werden ausschließlich Früchte entsaftet, obwohl viele weitere Saftzutaten existieren. Einige Gemüsesorten eignen sich ebenfalls, wie zum Beispiel Karotten oder rote Beete. Sie versprechen nicht nur geschmackliche Abwechslung, sondern tragen gleichzeitig zur Erweiterung des Spektrums an Nährstoffen bei.

Frische Zutaten entsaften: Es ist nicht ungewöhnlich, dass im Privathaushalt vor allem die Lebensmittel entsaftet werden, die schon ein wenig älter sind. Doch sowohl bei Obst als auch bei Gemüse nimmt die Frische großen Einfluss auf die Ergiebigkeit. Je frischer die Zutaten, desto höher der Gehalt an Feuchtigkeit, was wiederum zu einer höheren Saftausbeute führt.

Säfte am besten sofort genießen: Unter der Schale sind Vitamine sowie andere Nährstoffe bestens geschützt. Doch im Saft sind sie Licht, Sauerstoff und Wärme unmittelbar ausgesetzt, was sich negativ auf den Nährstoffgehalt auswirkt. Deshalb sollten frisch gepresste Säfte gar nicht erst aufbewahrt werden. Besser ist es, sie frisch zu genießen.

5 gesunde Saft-Rezepte

1. Apfel-Rote-Bete-Saft

Zutaten für 0,7 Liter:;

  • 500 Gramm Rote Bete
  • 1kg Äpfel
  • 1 Zitrone

Zubereitung:

Die Rote Bete schälen und dann klein schneiden. Bei den Äpfeln das Kerngehäuse entfernen und sie in Spalten teilen. Die beiden Zutaten in den Entsafter und zum Abschluss noch eine ausgepresste Zitrone dazugeben.

2. Sternenhimmel

Zutaten:

  • 150 Gramm Äpfel
  • Halbe Ananas
  • Halbe Mango
  • 2 Kiwis
  • 2 Tropfen Speiseöl

Zubereitung:

Schneiden Sie zunächst die Äpfel in kleine Spalten. Dann entfernen Sie die Schale der Ananas und teilen sie auf. Die Mango schneiden sie entlang des Kerns auf und schälen sie danach. Die beiden Kiwis werden ebenfalls gehäutet. Alle Zutaten kommen nun in die Saftpresse. Am Ende gegen Sie noch zwei Tropfen Speiseöl hinzu.

3. The Green Machine

Zutaten:

  • 1 Handvoll Wildsalat oder Spinat
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Gurke
  • 1 Apfel (grüne Schale)
  • Ingwer

Zubereitung:

Waschen Sie zunächst bis auf den Ingwer alle Zutaten. Der Apfel wird geviertelt und entkernt. Gurke und Sellerie portionieren Sie in so große Stücke, damit sie in die Saftpresse passen. Den Ingwer vor dem Pressen noch schälen.

4. Mango-Lassi

Zutaten für vier Gläser:

  • 250 Gramm Mango
  • 250 Gramm Joghurt
  • 130 Milliliter Soja Drink Natur
  • 4 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • Zitronenmelisse

Zubereitung:

Die Mango vom Kern befreien und das Fruchtfleisch würfeln.

Dieses Video zeigt, wie leicht es ist, eine Mango in Würfel zu schneiden.

Die Würfelstücke mit den anderen Zutaten pürieren. Das Gemisch mit Zitronensaft abschmecken. Das Glas dann mit einem Blatt Zitronenmelisse dekorieren.

5. Apfel-Holunder-Saft

Zutaten für 1 Glas:

  • Halbes Kilogramm frische Äpfel
  • 100 Gramm frische Holunderbeeren
  • 60 Gramm Zucker
  • Viertel Prise Kardamom Gewürz
  • Viertel Prise Vanillepulver

Zubereitung:

Äpfel und Holunderbeeren waschen. Die Äpfel dann in Viertel schneiden und mit den Beeren entsaften. Wer mag, kann die Flüssigkeit mit etwas Wasser verdünnen. Den Saft in einen Kochtopf geben und aufkochen lassen. Dazu rühren Sie den Kardamom und die Vanille unter. Den Saft ein bis zwei Minuten kochen lassen. Danach abfüllen und abkühlen lassen.

 

 


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