Pflege für reife Haut ab 50 | 60 | beste

Pflege für reife Haut ab 50 & 60: Die 7 goldenen Regeln zur Hautpflege für Best-Ager & Senioren

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(Quelle: © Jeanette Dietl - Fotolia)

Für die Pflege reifer Haut ab 50 & 60 Jahren gibt es viele Möglichkeiten. Wir stellen die besten vor. Mit diesen 7 goldenen Regeln für die Hautpflege im Alter können Sie Alterserscheinungen der Haut vorbeugen und entgegenwirken.

„Mensch, dir sieht man dein Alter aber gar nicht an“. Ein Kompliment, das man gerne hört. Zu einem guten äußeren Erscheinungsbild gehört auch eine gesunde Haut. Doch je älter wir werden, desto anfälliger wird das vielseitigste Organ unseres Körpers – die Haut. Krähenfüße um die Augen, Falten im Gesicht und blaue Adern auf den Handrücken, sind Altersanzeichen, die sich im Laufe der Jahre entwickeln können.

Und diese Entwicklung beginnt schon in der Mitte der zwanziger Lebensjahre. Die Haut verliert mehr und mehr ihre Regenerationsfähigkeit, sie wird trockener und dünner. Erste kleine Fältchen entstehen, aus denen später tiefe Falten werden können. Im gehobenen Alter gesellen sich dann Altersflecken und Besenreiser dazu und letztlich verliert die Haut auch an Elastizität und Volumen.

Die reife Haut braucht daher eine besondere und aufs Alter abgestimmte Pflege, um gesund zu bleiben. Einigen Alterserscheinungen lässt sich mit so einer Pflege bis zu einem gewissen Grad vorbeugen oder gar entgegenwirken. Möglich sind aber auch kosmetische Operationen, bei denen chirurgisch die betreffende Körperstelle operiert wird. Doch solche Eingriffe sind immer mit weiteren Risiken behaftet, schonender ist eine gesunde Lebensweise. Ist diese gepaart mit gesunder Hautpflege, hören Sie vermutlich öfter solche Komplimente über Ihr gutes Aussehen.

7 goldene Regeln zur Hautpflege im Alter

1. Regel: Pflegemittel mit wenigen Inhaltsstoffen

Die Haut wird im Alter empfindlicher und es können sich Allergien ausbilden. Daher ist es ratsam, auf solche Hautpflege-Produkte zu setzen, die nur wenige Inhaltsstoffe und Zusätze enthalten. Insbesondere stark parfümierte Lotionen oder Alkaliseifen sollten nur wenig angewendet werden, da diese den ohnehin geschwächten Säureschutzmantel der Haut angreifen. Gut geeignet sind stattdessen Cremes oder Seifen mit rückfettenden Lipiden oder pH-neutrale Produkte. So minimieren Sie das Risiko von Hautirritationen und schonen den Schutzmantel der Haut.

2. Regel: Nach der Körperhygiene ist Zeit für die Hautpflege

Ein ausgiebiges Bad oder eine morgendliche Dusche können das Wohlbefinden steigern und beseitigen Fett und Schmutz auf der Haut. Dafür dringen die Inhaltsstoffe der Seife in den natürlichen Fettfilm der Haut ein und beseitigen ihn samt dem Schmutz. Gerade Menschen mit trockener Haut spüren, wie ihre Haut nach dem Duschen richtiggehend ausgetrocknet ist. Jetzt braucht sie Feuchtigkeit, die den schützenden Fettfilm wieder aufbaut.

Bewährt haben sich Produkte mit Harnstoff oder Hyaluronsäure, die ausreichend Feuchtigkeit in den Hautzellen speichern können. Auch pflanzliche Stoffe wie Nachtkerzenöl enthalten Fettsäuren, die von der Haut gut aufgenommen werden können. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Produkt ausreichend Feuchtigkeit besitzt, können Sie einfach einen Blick auf dessen Fettanteil werfen. Es gilt: Eine ausgewogene Feuchtigkeitsversorgung beginnt ab 40 Prozent. Senioren oder Menschen mit besonders trockener Haut vertragen auch Produkte mit einem Fettanteil von bis zu 70 Prozent.

 

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Beim Duschen kann die Haut Flüssigkeit verlieren. Die richtige Pflege gleicht dies wieder aus. (Quelle: © Pictures4you - Fotolia)

3. Regel: Babyseife für Senioren

Babyseifen sind pH-neutral und schonen den Fettfilm auf der Haut. So können Sie beispielsweise Ihr Haar mit Babyshampoo waschen, um es besonders sanft von Schmutz und überflüssigem Talg zu befreien.

4. Regel: Abgestimmte Pflegeprodukte für den ganzen Körper

Ebenso wichtig ist es, dass das jeweilige Produkt auf die gewünschte Hautregion abgestimmt ist. So gibt es im Handel zwar einige praktische Allzweck-Cremes, die für Körper und Gesicht gleichermaßen geeignet sind, doch häufig liefern die Produkte insbesondere für reifere Haut nicht die benötigten Inhaltsstoffe. Empfehlenswerter ist es daher, zu Pflegeserien zu greifen, die für bestimmte Körperpartien bestimmt sind. Im Sortiment entsprechender Anbieter finden Sie auch namhafte Marken wie Estée Lauder, die Hautpflegeprodukte und Düfte ohne Zusatzstoffe anbieten und sich mit einzelnen Produktserien auf die Bedürfnisse reiferer Haut konzentrieren. So bekämpfen beispielsweise Cremes aus der "Advanced Time Zone"-Reihe gezielt Anzeichen von Hautalterung im Gesicht.

Zusätzlich können Sie Ihre Haut mit natürlichen Produkten aus der eigenen Küche pflegen. So hilft beispielsweise Olivenöl bei rissigen Händen, Honig bei spröden Lippen und eine Gurkenmaske bei müden Augen. Kombiniert mit einer sorgsamen Hautpflege am Abend, lässt sich die Elastizität der Haut so langfristig verbessern.

5. Regel: Gesunder Sonnengenuss

Da die Haut mit zunehmendem Alter dünner und durchlässiger wird, nimmt auch die Lichtempfindlichkeit zu. Als Folge dessen neigt die Haut schneller zu Altersflecken, Sonnenbrand und bräunt nicht mehr so gleichmäßig wie früher. Wenn Sie solche Irritationen vermeiden möchten, sollten Sie vor jedem Sonnenbad zu Sonnencreme mit ausreichendem UV-Schutz greifen. Doch auch hier gilt: Augen auf bei den Inhaltsstoffen. Stark parfümierte Produkte können Allergien auslösen und in Verbindung mit der Sonne sogar zu schmerzhaften Bläschen auf der Haut führen. Bewährt haben sich dermatologisch geprüfte Produkte, die nicht nur vor UV-Strahlen schützen, sondern auch Feuchtigkeit spenden.

 

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Lange Kleidung schützt die Haut vor intensiver Sonneneinstrahlung. (Quelle: Karl-Hendrik Tittel - Fotolia)

6. Regel: Zigaretten und Alkohol sind tabu

Es sind menschliche Laster, die nicht ohne Reue sind. Einige Inhaltsstoffe der Zigarette verringern die Durchblutung des Gewebes. So verengt Nikotin die Blutgefäße und das beim Rauchen entstehende Kohlenmonoxid senkt den Sauerstoff-Transport der roten Blutkörperchen. Da Sauerstoff unseren Körper mit Energie versorgt, reduziert sich seine Fähigkeit zur Regeneration. Die Folge kann auch auf der Haut abgelesen werden, wenn sich tiefe Falten bilden.

Alkohol erweitert zwar die Blutgefäße im Körper, was wiederum die Durchblutung verstärkt, allerdings rötet sich dadurch die Haut und man kommt schneller ins Schwitzen. In der Folge können sich kleine rote Äderchen auf der Haut abzeichnen - die berühmtberüchtigte Trinkernase.

Auch der Flüssigkeitshaushalt wird durch Alkohol gestört. Solche Getränke entziehen dem Körper Flüssigkeit, in Folge verliert die Haut an Spannkraft und Elastizität. Auf die Dauer begünstigt dies Faltenbildung. Schlimmer kann es werden, wenn Hautkrankheiten durch gesteigerten Alkoholkonsum entstehen. Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme und Rosazea können ihre Ursache in einem solchen Trinkverhalten haben.

Es gilt hier also Maß zu halten oder gar gänzlich diese Laster abzulegen. 

7. Regel: Ausreichend Schlafen

Den vielbeschworenen Schönheitsschlaf gibt es wirklich. Wer wenig schläft, der merkt das auch an seiner Haut. Die kann bei Schlafmangel blass und trocken werden, auch Augenringe sind eine mögliche Folge. Gönnt man seinem Körper jedoch genügend Schlaf, kann er sich während dieser Zeit ausreichend erholen. Doch nicht nur das, Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unser Körper ein Wachstumshormon während des Schlafs ausschüttet. Dieses Hormon regt die Regeneration der Haut an. 


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