Blasenschwäche | Hilfe bei & gegen | im Alter

Hilfe bei & gegen Blasenschwäche im Alter: Enkel schildert seine Erfahrungen mit der Oma

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Blasenschwäche im Alter ist für Betroffene und Angehörige ein sensibles Thema. Der Student Alexander Thie berichtet von seinen Erfahrungen, wie er seiner Oma helfen konnte. Er schildert ganz unverkrampft, wie die beiden zusammen nach Hilfe suchten.

Aus Scham erzählen sie niemandem von ihren Problemen, selbst die eigene Familie wird oftmals nicht mit einbezogen. Viele denken beim Thema Inkontinenz an Ekel und Peinlichkeiten durch Urinverlust oder Bettnässen. Ins Bett zu machen, den Harn „nicht zu halten“, passiert doch keinem Erwachsenen. Aber inkontinente Menschen benötigen gerade dann besondere Zuwendung von nahestehenden Personen. Wie schambehaftet dieses Thema für Betroffene wirklich ist, wurde mir erst klar, als es meine Oma betraf.

Blasenschwäche begann mit Schamgefühl

Etwa neun Millionen Deutsche leiden laut Deutscher Kontinenz Gesellschaft an Inkontinenz. Harninkontinenz wird auch als Blasenschwäche bezeichnet und betrifft bis zu 80% der Menschen im fortgeschrittenen Alter.  Mit dieser Tatsache wurde mir die Präsenz dieses Themas bewusst. Ich war mit meiner Situation nicht alleine. Bei meiner Oma war ich der Lieblingsenkel. Ob es Ungereimtheiten innerhalb der Familie gab oder neuen Klatsch und Tratsch, sie war für mich meine vertraute Beraterin und ich war ihre helfende Hand. Mit Einkäufen und kleinen Haushaltstätigkeiten versuchte ich sie zu unterstützen. Sie war mittlerweile alleine in ihrer Zweizimmerwohnung und ich leistete ihr oft Gesellschaft.

 

Enkel, Oma, Seniorin, umarmen
Für seine Oma informierte sich Enkel Alexander über das Thema Blasenschwäche im Alter. (Quelle: © Picture-Factory - Fotolia)

 

Eines Tages spielten wir „Mensch ärgere dich nicht“. Plötzlich wurde ihr mitten im Spiel etwas unangenehm. Meine Oma wurde leicht rot und versuchte erkennbar etwas zu unterdrücken. Ich fragte mehrmals nach, ob alles okay sei, aber sie bejahte stets. Nachdem wir zu Ende gespielt hatten, musste sie dringend auf die Toilette. Als sie sich auf den Weg machte, bemerkte ich, was meine Oma mitten im Spiel peinlich berührte. Es gab kein Verstecken, es war offensichtlich, was passiert war. Ein ungewollter Urinverlust mitten auf dem Sessel. Sie war sichtlich, peinlich berührt. Nicht allein wegen der beginnenden Inkontinenz, sondern weil sie mir gegenüber etwas verheimlichte. Im ersten Moment war ich verunsichert und wusste nicht, wie ich mich verhalte und was zu tun ist.

Ehrliche Kommunikation bei Blasenschwäche

Bis zu diesem Tag nahm ich es als selbstverständlich an, dass meine Oma alles unter Kontrolle hatte. Aber trotz unseres vertrauten Verhältnisses sprachen wir nicht über intime Dinge, denn Hygiene und Körperpflege sind sensible Themen.

Ich besprach den Vorfall mit meinen Eltern und wir überlegten, wie wir das Thema angehen. Wir führten ein offenes Gespräch mit meiner Oma. Das Schamgefühl konnten wir ihr zwar nicht ganz nehmen, aber die Erleichterung war spürbar. Darüber zu reden und unterstützt zu werden, gab ihr ein gutes Gefühl. Sie war mit ihrer Blasenschwäche nicht mehr allein.

So wie es die meisten handhaben, suchte ich als erstes im Internet nach Antworten. Tatsächlich fand ich unzählige Seiten zu Erkrankungen, Produkten gegen Inkontinenz oder Ansprechpartner für Pflegebedürftige. Von der Unübersichtlichkeit fühlte ich mich als Laie, der sich zum ersten Mal mit dem Thema Blasenschwäche beschäftigte, allerdings erschlagen und überfordert. Was davon ist Abzocke und welche Anbieter sind seriös?

Ansprechpartner bei Inkontinenz

Im Austausch mit einer Freundin machte sie mich auf DasPflegePortal und deren Produkte PflegeBox und PflegeShop aufmerksam. Ich erfuhr von der PflegeBox, der Versorgung mit erstattungsfähigen Pflegehilfsmitteln und einer einfühlsamen Beratung. Auf „DasPflegePortal“ fand ich ein großes Angebot an Leistungen für Senioren und Pflegebedürftige. Die Möglichkeit, kostenlos Produkte für eine Blasenschwäche zu testen, überzeugte mich dort anzurufen.

Der freundliche Berater von DasPflegePortal erzählte mir von der Übernahme der Kosten für Inkontinenz-Produkte durch die Krankenkasse. Dafür ging ich mit meiner Oma zu ihrem Hausarzt. Der stellte eine Inkontinenz fest und gab uns ein Rezept für Inkontinenzhilfsmittel mit. Das Rezept ist für die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse nötig. Da ich von den positiven Erfahrungen der Tante meiner Freundin von der CommitMed begeistert war, entschieden wir uns dazu, die Inkontinenzprodukte des PflegePortals zu testen.

Mit ein paar Klicks auf der Internetseite konnte meine Oma das passende Produkt für sich finden. Die anschließende Beratung durch deren Inkontinenz-Experten stellte die Auswahl nochmal sicher und klärte alle aufgekommenen Fragen. DasPflegePortal schickte uns Windeln, Pants und Vorlagen in der passenden Größe kostenlos zum Ausprobieren zu.

Aus dem anfänglichen Schamgefühl meiner Oma wurde eine Art befreites Auftreten, nachdem sie die Produkte ausprobiert hatte und merkte, wie unauffällig sie den Alltag trotz ihrer Blasenschwäche verbrachte. Unsere Zuwendung sowie die Empathie der Berater von CommitMed stimmten meine Oma zuversichtlich für ihre Harninkontinenz. Meine Oma entschied sich für die Vorlagen und vereinbarte eine monatliche Lieferung der Produkte mit DasPflegePortal. Wir füllten einfach eine Bestellbestätigung aus und schickten das Rezept an die CommitMed. Innerhalb weniger Tage erhielten wir das erste Paket.

 

Pflegebox
Die Internetseite von DasPflegePortal ist übersichtlich gestaltet. (Quelle: CommitMed GmbH)

Mein Fazit

Meine Oma bekommt nun für ihre Blasenschwäche seit mehr als einem Jahr Inkontinenzprodukte auf Rezept in regelmäßigen Abständen zugeschickt. Besonders begeistert sind wir von dem Rund-um-Service. Wir reichen das Originalrezept des Arztes ein, DasPflegePortal beantragt und rechnet dann die Produkte bei der Pflegekasse ab.

Mit DasPflegePortal haben wir jederzeit einen Überblick über die verschiedenen Dienstleistungen, die uns und meiner Oma den Alltag erleichtern. Zu Beginn einer Inkontinenz Proben kostenlos anzufordern, erleichterte uns die Entscheidung und die regelmäßige Lieferung. Auch den Weg zur Apotheke sparen wir uns.

Nachdem meine Oma nun seit über einem Jahr Kundin ist, kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung, sich an CommitMed zu wenden. Wir trafen einen kompetenten Anbieter für Pflegeleistungen, der uns auch bei weiteren Angelegenheiten wie bei der Beantragung eines Pflegegrades half. Mit der Zusammenarbeit bin ich als Pflegeperson und meine Oma als Pflegebedürftige zufrieden.


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