Bruststraffung OP | Risiken | Alter | Mastopexie

Bruststraffung OP: Welche Risiken gibt es bei einer Mastopexie im Alter?

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(Quelle: © lyosha_nazarenko - Fotolia)

Wie läuft eine Bruststraffung OP ab? Welche Risiken bei einer Mastopexie im Alter bestehen und wie eine Operation abläuft, erfahren Sie in diesem Beitrag. Außerdem geben wir einen Einblick in anfallende Kosten für die OP.

Im Laufe der Jahre lässt das Bindegewebe der Haut immer mehr nach. Das Alter zeigt sich im Gesicht, an Händen, am Dekolletee, an den Brüsten und an vielen weiteren Körperstellen. Doch Dank der ästhetischen Chirurgie gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, auch im Alter einen jugendlichen Körper zu haben. Es gibt bei Operationen zwar immer noch Risiken, aber im Laufe der Zeit wurden immer modernere Verfahren entwickelt, die dafür sorgen, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Welche Operationstechnik genau zum Einsatz kommt, hängt nicht nur von den Wünschen der Patientin ab, sondern auch von deren körperlichen Gegebenheiten.

Um den passenden Arzt zu finden, sollten Sie erst einmal wissen, welche Ärzte in Ihrer Gegend für eine Bruststraffung in Frage kommen. Auf diversen Vergleichsportalen im Internet können Sie nicht nur lokale Ärzte finden, sondern erhalten auch Informationen über den Arzt selber, seinen Service, den Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten.

Gespräch mit dem Arzt

Bevor Sie sich für eine Bruststraffung – oder Mastopexie, wie sie auch genannt wird – entscheiden, sollten Sie ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen. Frauen, die sehr unter der schlaffen Brust leiden, kann eine OP enorm helfen, das Selbstbewusstsein zu verbessern und die Lebensqualität deutlich zu erhöhen. Der Arzt wird dafür den hängenden Busen straffen und neu formen.

Dabei ist nicht gesagt, dass die neue Form der Patientin auch gefällt. Während und nach der Operation können zudem Komplikationen auftreten. Über die Möglichkeiten, den Ablauf der Operation, die Nachsorge und die Risiken sollte der Arzt daher immer vorab gründlich aufklären. Außerdem sollte sich die Patientin nicht nur über den Ablauf und die Risiken im Klaren sein, sondern auch über die auf sie zukommenden Kosten von 4.000 bis 7.500 Euro. Wenn Sie aufgrund von sehr großen Brüsten massiv unter Rückenschmerzen leiden, kann es sein, dass die Krankenkasse in diesem Fall einspringt.

Im folgenden Video erklärt Fachärztin, Frau Dr. Mariam Omar, wie eine Bruststraffung OP in ihrer Praxis abläuft.

Ablauf einer Bruststraffung: Die OP

Der Eingriff erfolgt in der Regel stationär im Krankenhaus unter Vollnarkose, und dauert zwischen zwei und dreieinhalb Stunden. Welche der über zwanzig verschiedenen Schnitttechniken zum Einsatz kommt, hängt von den Wünschen der Frau und von ihren körperlichen Voraussetzungen wie der Brustgröße, der Beschaffenheit des Bindegewebes und der Haut sowie der Position der Brustspitzen ab.

Der Arzt versucht eine möglichst natürliche Brust zu schaffen, auf der so wenig Narben wie möglich zu erkennen sind. Dabei können sowohl eine Brustvergrößerung als auch eine Brustverkleinerung unterstützend wirken. Jedoch können dabei auch Kosten deutlich über 7.000 Euro entstehen.

Genügt eine geringe Straffung der Brüste, kommt oft die periareoläre Straffung zum Einsatz, da sie die wenigsten Narben hinterlässt. Bei dieser Technik wird ein ringförmiger Hautstreifen um die Brustwarze herum entfernt, Drainagen eingelegt, damit Sekret und Blut abfließen können und die Wunde anschließend mit einem feinen Faden verschlossen. Weitere Techniken sind der T-Schnitt, der L-Schnitt und der I-Schnitt, bei denen mit einem größeren Straffungseffekt gerechnet werden kann. Nach der Operation wird ein straff sitzender Verband oder ein spezieller BH angelegt, der den Busen schützt, stützt und ruhig stellt.

Nach der Operation

Geschwollene und schmerzende Brüste sind in den ersten Tagen normal. Einige Tage nach der OP entfernt der Arzt die Wunddrainagen. Spätestens jetzt benutzt die Patientin für die nächsten drei Wochen einen Stütz-BH, der Tag und Nacht getragen wird. In den darauf folgenden drei Wochen sollte dieser BH zumindest tagsüber getragen werden. Ist die Operation problemlos verlaufen, wird die Frau etwa eine Woche nach dem Eingriff aus dem Krankenhaus entlassen.

In den ersten sechs Wochen nach dem Eingriff sollten die Brüste möglichst geschont werden. Vermeiden Sie daher körperliche Aktivitäten, bei denen Brust-, Schulter- und Armmuskeln stark beansprucht werden.

Mögliche Komplikationen

Wird der Eingriff von einem erfahrenen und qualifizierten Chirurgen durchgeführt, sind die Risiken einer Bruststraffung gering. Mögliche Komplikationen sind Blutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen. Seltener treten schwerwiegende Folgeerscheinungen wie Embolien, Thrombosen oder Absterben von Gewebe auf. Weil der Arzt beim Eingriff feine Hautnerven durchtrennt, kommt es in den ersten Monaten häufig zu einem Gefühlsverlust vor allem im Bereich der Brustwarzen. Diese Sensibilitätsstörungen können jedoch auch dauerhaft sein oder es kommt zu einer höheren, unangenehmen Sensibilität.


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