Blutdruckmessgerät Handgelenk kaufen | Blutdruckmessgerät Oberarm kaufen | Test

Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk & den Oberarm kaufen – Unser Produkttest 2018

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(Quelle: Ingo Bartussek - Fotolia)

Sie wollen ein Blutdruckmessgerät für das Handgelenk oder den Oberarm kaufen und sich vorab über die besten Geräte sowie über die wichtigsten Tipps informieren? Dann finden Sie in unserem nachfolgenden Beitrag alle Geräte in unserem Test 2018.

Heutzutage gibt es automatische Blutdruckmessgeräte, die sich komfortabel anwenden lassen. Der Nutzer muss nur die Manschette anlegen und den Rest erledigt das Gerät fast von ganz allein. Etabliert haben sich dabei zwei Varianten, Geräte für den Oberarm und für das Handgelenk. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, auf die wir in diesem Beitrag noch eingehen. Außerdem zeigen wir in einem Video, wie man den Blutdruck korrekt misst.

Damit sie diese lebenswichtige Funktion auch zuverlässig messen, stellen wir ihnen die Testsieger bei den Blutdruckmessgeräten laut Stiftung Warentest vor.

 
Was bringt eine Blutdruckmessung?

In Deutschland leiden laut der Deutschen Hochdruckliga zwischen 20 und 30 Millionen Menschen an Bluthochdruck. Die gemeinnützige Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, die Forschung zu diesem Leiden zu fördern und in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Denn nur die wenigsten wissen, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. Es kann also durchaus hilfreich sein, seinen Blutdruck zu messen. So lassen sich präventiv ernste Folgeerkrankungen verhindern. Bluthochdruck (Hypertonie) tut zwar nicht weh, kann aber auf Dauer lebensgefährlich werden. Es drohen Schädigungen der Blutgefäße, Herzinfarkte oder Schlaganfälle.

Der Selbsttest bringt also wichtige Informationen zu Ihrem Gesundheitszustand. Sie können ganz unkompliziert zu Hause messen und müssen für die Blutruckmessung noch nicht mal einen Arzt aufsuchen. Eine regelmäßige Messung hilft Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen und wenn nötig medikamentös zu behandeln.

 

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Die klassische Variante: Der Blutdruck wird mit einer aufblasbaren Manschette für den Oberarm gemessen. Inzwischen gibt es ebenso zuverlässige digitale Geräte. (Quelle: basenio.de)

 

Auch wenn viele es glauben mögen, Bluthochdruck ist keine unvermeidliche Alterskrankheit. Mit dem richtigen Lebensstil, gesunder Ernährung und Bewegung kann Bluthochdruck vorgebeugt werden. Wenn jedoch schon die ersten Folgeschäden aufgetreten sind, werden nur noch vom Arzt verabreichte Medikamente helfen.

Wie messen Sie Ihren Blutdruck richtig?

Wichtig bei der Blutdruckmessung ist, dass Sie dies regelmäßig und möglichst zur selben Zeit machen. Morgens sollten Sie es als allererstes tun – noch vor dem morgendlichen Kaffee – denn eine volle Blase kann die Werte beeinflussen. Außerdem sollten Sie immer am gleichen Arm und mindestens zweimal hintereinander messen. Der zweite Wert fällt dabei meist niedriger aus als der erste. Sollte der Blutdruck im rechten und linken Arm starke Schwankungen aufweisen, sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt, an welchem Arm Sie am besten die Messung durchführen. Aber wie messen Sie eigentlich richtig?

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So messen Sie Ihren Blutdruck richtig. (Quelle: Eigene Darstellung)

 

  1. Ruhig werden. Um den richtigen Blutdruck zu messen, müssen Sie sich zunächst entspannen und so den Blutdruck in den Normalbereich bringen. Sie sollten im Sitzen messen und versuchen dort ruhig zu werden. Diabetiker sollten auch stehend Messungen durchführen, um zu ermitteln, ob es so zu einer Kreislauf-Fehlregulation kommt.

  2. Manschette anlegen. Die Manschette darf nicht zu fest oder zu locker sitzen und muss auf jeden Nutzer angepasst werden (darf maximal zwei Drittel des Oberarms abdecken). Wichtig ist es, sie auf der nackten Haut anzubringen. Es gibt verschiedene Maße für die Manschetten, abhängig von Oberarm und Handgelenk. Für das Handgelenk reichen die Maße meist im Umfang von 13,5 bis 21,5 cm. Für den Oberarmumfang von 22 bis 42 cm. Wenn der Umfang nicht passt, drohen Messfehler. Darum sollte unbedingt auf die richtige Größe geachtet werden.

  3. Position prüfen. Bei Oberarmgeräten ist die Position automatisch richtig, wenn der Arm entspannt auf dem Tisch liegt. Bei Handgelenkmessgeräten gilt es, den Arm mit dem Gerät auf Herzhöhe zu halten. Oberhalb des Herzens ergeben sich sonst zu niedrige Werte, unterhalb zu hohe.

  4. Ruhig bleiben. Während des Messens ist es wichtig, still zu sitzen und keine anderen Dinge zu machen. Bei Fehlermeldungen oder ungewöhnlich hohen/niedrigen Werten starten Sie den Messvorgang erneut. Durch unnötiges Aufregen erhöht sich der Blutdruck. Deshalb immer ruhig bleiben.

  5. Werte sammeln. In einem Blutdruckpass können Sie ihre Werte mit Datum und Uhrzeit sammeln und dokumentieren. Bei Arztbesuchen nehmen Sie diesen mit. Bei unregelmäßigen Puls sprechen sie umgehend mit Ihrem Arzt – das könnte auf eine Herzrhythmusstörung hinweisen. Wenn Sie die Besonderheiten Ihres Geräts nicht kennen, riskieren Sie unnötige Messfehler. Darum immer die Gebrauchsanweisung vor dem ersten Nutzen durchlesen.

Speziell für Senioren ist eine einfache Handhabung wichtig. Dafür sollte das jeweilige Gerät in der Anwendung sehr einfach und möglichst selbsterklärend sein. Weitere Vorzüge für Senioren sind:

  • Großes, gut ablesbares Display
  • Meldung bei Anwendungsfehlern
  • WHO-Einstufung (Interpretation der Blutdruckmesswerte nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation)
  • Warnung vor evtl. Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie-Erkennung)
  • Netzteiltauglich
  • Abschaltautomatik
  • Batteriekontrollanzeige

Was bedeuten die Blutdruckwerte?

Blutdruckgeräte messen generell zwei Blutdruckwerte. Den systolischen (oberen) und den diastolischen (unteren) Blutdruck. Der höchste (systolische) Wert entsteht, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht und so das Blut stoßartig in die Aorta gepumpt wird. Danach entspannt sich die Herzkammer. In dieser Phase fällt der Druck in den Gefäßen ab und so kann der niedrige (diastolische) Blutdruck entstehen. Dieser Vorgang wiederholt sich laufend. 

Um die eigenen Werte richtig zu deuten, ist zunächst wichtig, die Normalwerte zu kennen. Bei Erwachsenen sollte der systolische Wert, nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zwischen 120 und 130 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) und der diastolische bei 80 bis 85 mmHg liegen.

Einen Arzt sollten Sie aufsuchen, wenn der systolische Wert höher als 139 und der diastolische höher als 89 ist. Die Differenz der beiden Werte sollte bei ungefähr 65 mmHg liegen.

 

 systolischdiastolisch
Niedrig< 105< 65
Optimal< 120< 80
Normal< 130< 85
Hochnormal130-13985-89
Hypertonie Grad 1140-15990-99
Hypertonie Grad 2160-179100-109
Hypertonie Grad 3> 179> 109

Viele Blutdruckmessgeräte haben einen integrierten WHO-Indikator. Dieser bewertet die Werte anhand der WHO-Richtlinie. Der ideale Blutdruckwert liegt bei 120/80 mmHg.

Neben dem Blutdruck erfassen die neusten Geräte auch noch den Puls. Einige Modelle zeigen sogar einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) an und warnen den Nutzer.

Unterschiede zwischen Oberarm- und Handgelenkmessgeräten

Oberarmmessung

Messgeräte für den Oberarm bestehen aus zwei Teilen. Dem Messgerät und der (Gummi-)Manschette. Das Messgerät wird vor dem Nutzer auf dem Tisch platziert und die Manschette um den Oberarm gelegt. Generell kann jeder ein Oberarmmessgerät verwenden. Vor allem Menschen mit Gefäßverengungen, zum Beispiel einer Arteriosklerose (ugs. Arterienverkalkung), wird geraten, die Messung am Oberarm durchzuführen.

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So sieht ein Blutdruckmessgerät für den Oberarm aus. (Quelle: © Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia)

Mit Hilfe der sogenannten oszillometrischen Methode wird der Blutdruck am Oberarm bestimmt. Dabei erfasst das Gerät Schwingungen in der Manschette, welche durch die pulsierenden Blutgefäße ausgelöst werden. Ein integrierter Mikroprozessor errechnet aus diesen Schwingungen den Blutdruck.

Eine weitere Messmethode mancher Oberarmgeräte ist das Abhören der Blutgeräusche. Durch ein Mikrofon werden diese aufgenommen und dann berechnet. Konventionell messen Ärzte den Blutdruck ebenfalls über die Blutgeräusche mit einem Stethoskop.

Vorteile:

  • Genauere Messung
  • Weniger Fehlerquellen
  • Größere Anzeige, die leichter ablesbar ist

Nachteile:

  • Höherer Preis
  • Umständliche Handhabung

Handgelenkmessung

Messgeräte für das Handgelenk bestehen nur aus einem Teil. Manschette und Messgerät sind in einem Teil integriert. Allerdings sind Handgelenkmessgeräte bei Menschen mit Arteriosklerose nicht geeignet und führen zu ungenauen Messungen. Auch durch anatomische Besonderheiten der Hand können die Geräte nicht optimal arbeiten.

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Mit einem Handgelenkmessgerät den Blutdruck ganz einfach selber messen. (Quelle: © jd photodesign - Fotolia)

Bei der Handgelenkmessung wird in der Regel nur die oszillometrische Bestimmung angewendet. Die Messung ist bei Handgelenkmessgeräten genauso zuverlässig wie bei Oberarmmessgeräten.

Vorteile:

  • Geringerer Preis
  • Einfache Handhabung
  • Für unterwegs geeignet

Nachteile:

  • Höhere Fehleranfälligkeit
  • Für manche Menschen nicht geeignet (z.B anatomische Gründe)
  • Kleineres Display 

Die besten Blutdruckmessgeräte im Test

Stiftung Warentest hat 2016 insgesamt 15 Blutdruckmessgeräte getestet (Ergebnisse sind für einen kleinen Preis auf der Seite von Stiftung Warentest einzusehen). Sieben für das Handgelenk und acht für den Oberarm. Großes Augenmerk legten Sie bei ihrem Test auf die Messgenauigkeit der Geräte. Viele Geräte konnten laut dem Test mit der altbewährten Vergleichsmethode mittels Stethoskop oder Quecksilbermessgerät mithalten.

Die Bedienung schnitt bei allen Produkten eher positiv ab. Sie ließen sich leicht bedienen und die Gebrauchsanweisungen waren verständlich. Die richtige Nutzung hat einen starken Einfluss auf die Messwerte. Wer das Produkt nicht bedienen kann, verfälscht die Ergebnisse genauso stark wie ein schlechtes Gerät.

Messgeräte für den Oberarm

Boso Medicus X
Bestes Oberarmgerät im Test. Genauso gut ist das Boso Gerät für das Handgelenk. Die Gebrauchsanleitung ist leicht verständlich und das Gerät ist über nur eine Taste leicht bedienbar. Nachteile waren jedoch, dass das Gerät nur 30 Werte messen kann und diese auch nicht mit Datum und Uhrzeit abspeichert.

  • Blutdruckmessung = gut
  • Störanfälligkeit = befriedigend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = gut (2,3)

Omron M500
Das Gerät „Omron M500“ wurde vor allem durch viele Extras hervorgehoben. Es verfügt beispielsweise über eine innovative „Intelli Wrap Manschette“, die den Oberarm vollständig umschließt und so Ungenauigkeiten beim Messen reduziert. Die Handhabung war sehr einfach und unkompliziert, vermerkten die Tester.

  • Blutdruckmessung = gut
  • Störanfälligkeit = ausreichend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = gut (2,6)

Tensoval Comfort Classic
Das Gerät hat im Vergleich zu den anderen keine Ampelskala für die Messwerte. Die Anzeige für unregelmäßigen Herzschlag gibt es auch nicht. Es ist allerdings sehr preiswert und die Handhabung ist simpel. Ansonsten ist das Gerät eher Mittelmaß.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = befriedigend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = befriedigend (2,8)

Aponorm Basis Control
In diesem Fall schneidet das Oberarmgerät besser ab als das für das Handgelenk. Es ist nur „geringfügig robust“ und reagiert empfindlich auf Störungen. Der Speicher ist recht klein, aber die Daten werden mit Datum und Uhrzeit in einer Ampelanzeige gespeichert. Die Handhabung hat ebenfalls gut abgeschnitten und das Gerät ist leicht zu bedienen.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = ausreichend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = befriedigend (2,8)

Visomat Comfort Eco
Dieses Gerät hat eine sehr einfache und verständliche Gebrauchsanweisung. Außerdem misst es den Puls, welcher Rückschlüsse auf die Elastizität der Gefäße zulässt. Allerdings sind die Störanfälligkeit und die Blutdruckmessung nicht so gut ausgefallen beim Test.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = befriedigend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = befriedigend (2,9)

Sanitas SBM 38
Es ist besser als das ebenfalls getestete Gerät für das Handgelenk. Sanitas SBM 38 bietet die üblichen Funktionen und hat eine leichte Handhabung. Es misst und speichert Daten in Form von einer Ampelanzeige mit Datum und Uhrzeit. Das Display leuchtet bei Betrieb weiß und kann so auch im dämmrigen Licht verwendet werden, hoben die Tester hervor.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = befriedigend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = befriedigend (3,0)

Medisana BU 550 Connect
Das Oberarmgerät ist dem Handgelenkgerät dieser Marke sehr ähnlich. Es ist größer mit Batterien und sehr viel Speicherplatz. Es können sogar zwei Anwender auf dem Gerät gespeichert werden. Die Daten können auf das Smartphone oder das Tablet übertragen werden. Das Datensendeverhalten ist ebenfalls unkritisch und die Handhabung einfach.

  • Blutdruckmessung = befriedigen
  • Störanfälligkeit = ausreichend
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = unkritisch

    Insgesamt = befriedigend (3,1)

Beurer BM 85
War das teuerste Gerät im Test. Die Messgenauigkeit schnitt gut ab und das Produkt konnte mit seinen vielen Extras und einer edlen Form Pluspunkte sammeln. Das Gerät kann Durchschnittswerte ermitteln. Allerdings wurde das Datensendeverhalten als sehr kritisch angesehen, da Nutzername und Passwort unverschlüsselt sind.

  • Blutdruckmessung = gut
  • Störanfälligkeit = befriedigend
  • Handhabung = befriedigend
  • Datensendeverhalten = sehr kritisch

    Insgesamt = Ausreichend (3,7)

Messgeräte für das Handgelenk

Omron RS2
Das Gerät für das Handgelenk schneidet bei Stiftung Warentest als Testsieger ab. Es erwies sich als sehr genau und robust. Die Störanfälligkeit wurde sogar mit der Note 1,3 bewertet. Das RS2 ist einfach zu bedienen. Die Messung läuft schonend und schnell ab. Außerdem ist es klinisch validiert.

  • Blutdruckmessung = gut
  • Störanfälligkeit = sehr gut
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = gut (2,2)

Boso Medistar+
Preiswerter Spitzenreiter bei den Handgelenkgeräten. Die Messgenauigkeit ist gut und die Handhabung einfach. Außerdem kann das Gerät sehr leicht gereinigt werden, was viel Zeit spart.

  • Blutdruckmessung = gut
  • Störanfälligkeit = gut
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = gut (2,3)

Beurer BC 40
Das Produkt der Marke Beurer kann als solides Mittelmaß gesehen werden, urteilten die Tester. Es bietet typische Leistungen. Das Messen und Speichern erfolgt mit Datum und Uhrzeit. Zum Einordnen der Werte wird ein Ampelsystem verwendet. Pluspunkt dieses Produkts: Die Manschette ist auch für sehr kleine und dünne Handgelenke geeignet.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = gut
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = befriedigend (2,7)

Medisana BW 300 Connect
Das Gerät kann von zwei Anwendern genutzt werden und hat einen großen Speicherplatz. Bei der Nutzung leuchtet das Display blau, was die Lesbarkeit im dunklen erleichtert. Die Ergebnisse lassen sich per Bluethooth an das Smartphone oder das Tablet übertragen.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = gut
  • Handhabung = befriedigend
  • Datensendeverhalten = unkritisch

    Insgesamt = befriedigend (2,7)

Visomat Handy Soft
Das Gerät bietet die typischen Funktionen und einen recht großen Speicher. Zwei Anwender können ca. 60 Werte speichern. Das Gerät hat einen Akku und muss regelmäßig aufgeladen werden.

  • Blutdruckmessung = befriedigend
  • Störanfälligkeit = gut
  • Handhabung = befriedigend
  • Datensendeverhalten = unkritisch

    Insgesamt = befriedigend (2,7)

Sanitas SBC 21
Billigstes Modell im Test. Bei der Messungenauigkeit kann es jedoch nicht mit den anderen Geräten mithalten. Die Manschette ist ziemlich kurz und kann so nicht von jedem verwendet werden.Bei der Störanfälligkeit schneidet das Produkt erstaunlicherweise aber sehr gut ab.

  • Blutdruckmessung = ausreichend
  • Störanfälligkeit = gut
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = ausreichend (3,6)

Aponorm Mobil Soft Control
Aufgrund der schlechten Messgenauigkeit erreichte dieses Produkt keine guten Ergebnisse im Test. Auch die Garantie von fünf Jahren ändert da nichts. Der Speicher ist sehr klein und umfasst nur ca. 30 Messungen. Einen Vorteil hat das Gerät jedoch, es piepst, wenn die Messung beendet wurde.

  • Blutdruckmessung = ausreichend
  • Störanfälligkeit = gut
  • Handhabung = gut
  • Datensendeverhalten = entfällt

    Insgesamt = ausreichend (3,7)

 

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Die Testsieger von Stiftung Warentest (2016). (Quelle: © Stasique_Photography - Fotolia / Eigene Darstellung)

Fazit

Um den Blutdruck regelmäßig und ohne großen Aufwand zu messen, sind automatische Geräte für Handgelenk und Oberarm auf alle Fälle sinnvoll. Durch sie lassen sich Blutdruckwerte kontrollieren und so frühzeitig mögliche ernste Erkrankungen erkennen. Selbstverständlich können diese Geräte keine Arztbesuche ersetzen. Bei Unsicherheiten gilt weiterhin - der richtige Ansprechpartner ist und bleibt Ihr Arzt.

Im Vergleich Oberarmmessgerät vs. Handgelenkmessgerät ergab sich, dass beide Arten an Geräten zielführend sind. Je nach Situation und Vorlieben sollten Sie sich persönlich das passende Gerät aussuchen. Der Testsieger von Stiftung Warentest war bei dem Oberarmmessgeräten Boso Medicus X und bei den Handgelenkmessgeräten Omron RS2. Am besten lassen Sie sich vor Ihrer Wahl zusätzlich von einem Arzt beraten. Achtung! Achten Sie unbedingt auf die richtige Manschettenpassung, da sonst Fehler bei der Messung entstehen.


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Leonie Zahn studiert seit 2015 an der Universität in Jena Kommunikationswissenschaften und Psychologie. Von Januar 2018 bis März 2018 verstärkt Leonie unsere Redaktion im Rahmen ihres studentischen Praktikums. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Sport ...


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