Panzer fahren | Harz | Benneckenstein | Truck fahren

Panzer fahren im Harz (Benneckenstein) - BMP, T-55 & Trucks ab 15 €

| Steffen Gottschling
Bild zum Artikel: Panzer fahren | Harz | Benneckenstein | Truck fahren
(Quelle: basenio.de)

In diesem Beitrag: Angebote & Preise zum Panzer fahren im Harz bei Benneckenstein; Angebote & Preise zum Truck fahren; weitere Ausflugstipps rund um Benneckenstein und den Harz & Informationen zur Harzer Wandernadel.

Sie möchten einen Panzer fahren? Bei Benneckenstein im Harz bieten wir Ihnen dieses einzigartige Erlebnis. Für Militär-Nostalgiker und Abenteuerlustige haben wir Kettenpanzer, Radpanzer, eine Panzerhaubitze und Militär-Trucks im Angebot. Sie haben die Wahl, ob sie sich den Adrenalin-Kick direkt am Steuer (selber fahren) oder auf den hinteren Sitzen (Mitfahrten) holen.


Jede Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde. Es bleibt also noch viel Zeit, um die wunderschöne Umgebung Benneckensteins zu erkunden. Daher geben wir Ihnen gerne eine Ausflugstipps in der Region, bevor wir Ihnen unsere Panzer-Erlebnisse vorstellen.

Benneckenstein im Harz

Benneckenstein ist ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken. Mit etwas mehr als 2.100 Einwohnern hat der kleine Ort dennoch großes touristisches Potential. Eine Minigolfanlage, ein Hallenbad und eine Tennishalle sind für Sportbegeisterte in der Gemeinde geöffnet.

Im Winter gibt es ein weitgespanntes Netz aus Loipen und wer es rasanter mag, kann den Pfeiferberg mit Skiern herunterfahren. Für die Fahrt nach oben gibt es einen Schlepplift. Wer sich für alte Fahrzeugtechnik interessiert, der kann das Ostdeutsche Fahrzeug & Industriemuseum im Ort besuchen.

Wer Entspannung sucht, wird auf den vielen Wanderwegen durch und um den Harz mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Auf der Internetseite des Harzer Tourismusverbandes können sich Wanderfreunde über die vorhandenen 8.000 km Wanderwege informieren.

Harzer Wandernadel

Der basenio-Tipp: Wer mit seinen Kindern oder Enkelkindern im Harz urlaubt, kann den Nachwuchswandersleuten mit der Harzer Wandernadel eine Freude machen. Dabei können verschiedene Stempel an Ausflugszielen im Harz gesammelt werden. Insgesamt gibt es 222 Stempelstellen. Hat man alle, darf man sich zum „Harzer Wanderkaiser“ krönen. „In seiner Größenordnung ist das Harzer Stempelstellennetz einzigartig in Deutschland“, wirbt man beim Tourismusverband. Die gesammelten Stempel können Sie sich bestätigen lassen und für eine Anstecknadel eintauschen.


Doch im Harz gibt es auch ein Alternativprogramm zu Entspannung und Ruhe. Rund eine halbe Autostunde von Benneckenstein entfernt, liegt die Westerstadt Pullman City bei Hasselfelde. Western-Shows, Konzerte und vieles mehr werden den Besuchern geboten. Von dort lohnt sich auch ein Ausflug an den Rappbodestausee. Dort werden die Rappbode und die Hassel an der höchsten Talsperren-Mauer Deutschlands gestaut.

Vom Rotestein hat man einen traumhaft schönen Ausblick auf den Stausee und den Brocken. Hier gibt es übrigens auch einen Stempel für die Harzer Wandernadel. Wem das allerdings zu tröge ist, der kann sich an der Staumauer seinen Adrenalin-Kick holen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, sein Herz auf Touren zu bringen. Ob im Sinkflug an einer Doppelseil-Rutsche über den See schweben oder auf einer der längsten Hängebrücken der Welt die Talsperre überqueren, hier ist der waghalsige Abenteurer gefordert.

Panzer fahren in Benneckenstein

Wer jedoch den ultimativen Kick in der Mensch-Maschine-Beziehung will, der braucht Benneckenstein nicht zu verlassen. Denn hier dröhnen Motoren mit Barthaaren - Panzer-Motoren!

Basenio.de war 2018 in Benneckenstein. In unserem Video sehen Sie unser Team bei einer Mitfahrt im BMP.

Youtube Video


Auf einem circa 30.000 Quadratmeter großen Gelände kann man ausgediente Militärtechnik selber fahren oder als Passagier erleben. Derzeit stehen neun gepanzerte Rad- und Kettenfahrzeuge sowie mehrere schwere Militär-Lkw für Fahrerlebnisse zur Verfügung.

Der BMP

Dieses Panzermodell wurde von sowjetischen Ingenieuren entwickelt und wird selbst heute noch von einigen Armeen genutzt. Die Abkürzung BMP steht für „Боевая Машина Пехоты“ [Bojewaja Maschina Pjechoty], was auf gut deutsch „Geschütz der Infanterie“ bedeutet. Voll gepanzert bringt es dieses Modell auf 13,5 Tonnen.

Verhältnismäßig leicht für einen solchen Panzertyp. So bringt er es mit seinem 6-Zylinder-V-Dieselmotor in der Spitze bis auf 65 km/h. Allerdings wird bei den Fahrten in Benneckenstein ein solches Tempo nicht erreicht. Hier geht die Sicherheit vor!

Der T-55

Mit dem T-55 fahren Sie einen originalen Kampf- & Bergepanzer. Das Modell galt als Standardpanzer in der sowjetischen Roten Armee. Auch in der Nationen Volksarmee (NVA), den Streitkräften der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, war dieser Panzer das Standardmodell.

Voll gepanzert galt das Modell als eine robuste Offensivwaffe. Im Gegensatz zum Schützenpanzer BMP ist der T-55 ein Schwergewicht. Bei voller Panzerung bringt er bis zu 36 Tonnen auf die Straße. Angetrieben wird er von einem 12-Zylinder-V-Motor, der starke 580 PS leistet. In der Spitze erreicht das Gefährt 45 km/h.

Der SPW-40

Die Abkürzung SPW-40 steht für „Бронированная Разведывательно-Дозорная Машина“ [Bronirowannaja Raswedywatjelno-Dosornaja Maschina – auf dt.: gepanzertes Aufklärungspatrouillenfahrzeug]. Dieser Panzertyp ist ein sogenannter Radpanzer, da er nicht auf Ketten, sondern auf Rädern bewegt wird. Das Gefährt ist vollamphibisch, kann also auch im Wasser eingesetzt werden.

Eine schwere Bewaffnung, ein Nachtsichtgerät und eine ABC-Schutzanlage machten den SPW-40 zu einer Allzweckwaffe. Der 145 PS starke Motor bringt den 7,9 Tonnen schweren Panzer ordentlich auf Zug. In der Spitze kann der SPW-40 100 km/h schnell fahren.


Die 2S1 Selbstfahrlafette

Diese Militärtechnik war ebenfalls Bestandteil des Fuhrparks vieler Armeen des Warschauer Pakts. 16 Tonnen schwer wird er über Ketten fortbewegt. Auch im Wasser bleibt die Technik mobil. Sein stählernes Herz besteht aus einem 8-Zylinder-4-Takt-Motor, der dem Panzerfahrer leistungsstarke 300 PS zur Verfügung stellt.

Seine Munition kann die Lafette bis knapp 22 Kilometer weitschießen. Allerdings sind in Benneckenstein alle Fahrzeuge entmilitarisiert, können also keine Munition mehr feuern.


Der UAZ

Hinter der Abkürzung UAZ steht der Name „Улья́новский автомоби́льный заво́д“ [dt.: Uljanowsker Automobilwerk]. In dem Automobilwerk in Uljanowsk werden bis heute Jeeps und Kleintransporter produziert. Der Modell-Typ, der in Benneckenstein gefahren werden kann, wird allerdings nicht mehr hergestellt.

Basenio-Redakteur Martin Sauer kam in den Genuss, einen UAZ zu fahren. Er kommt zu dem Fazit: „Egal, ob Sie selber fahren oder gefahren werden, eine Fahrt im UAZ in Benneckenstein ist ein gleichzeitig interessantes, lehrreiches und aufregendes Erlebnis für Jung und Alt, bei dem garantiert jeder auf seine Kosten kommt. Der Austausch mit dem erfahrenen Instruktor und die Schönheit des Harzer Waldes machen die Tour im UAZ zu einem unvergesslichen Ereignis!“


Der ZIL

Dieser Lkw wurde ab 1967 in Serie für die Armeen des Ostblocks gebaut. Das Modell war jedoch schon in den 50er-Jahren als ZIS-131 bekannt. In den Zeiten der Entstalinisierung wurde das Gefährt umbenannt und auch für zivile Zwecke genutzt. 150 PS lassen den ZIL bis zu 80 km/h schnell werden. Diese Kraft lässt ihn Steigungen bis 85% meistern. Auch im Wasser bleibt der ZIL bis zu einer Tiefe von 140 Zentimetern einsatzfähig.

Prage V3S

Tschechische Militärtechnik steckt in diesem dreiachsigen Gefährt. Die äußere Hülle sieht martialisch aus, doch die wahre Kraft steckt im Motor. Der treibt das 11-Tonnen schwere Fahrzeug so stark an, dass selbst 65-prozentige Steigungen überwunden werden können. Hier braucht es am Steuer etwas Geschick und Mut.


Fazit zum Panzer fahren in Benneckenstein

Unser Tipp: Setzen sich selber ans Steuer historischer Militärtechnik. Die tonnenschweren Fahrzeuge über die Strecken zu steuern, ist ein außergewöhnliches Erlebnis, dass keiner so schnell vergisst. Instruktoren erklären Ihnen vorher die Technik und begleiten Sie auch während der Fahrt.


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling ist der leitende Redakteur der Ratgeber-Redaktion. Bevor er 2016 bei basenio.de begann, war er im Rundfunk und in der Online-Redaktion einer regionalen Tageszeitung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind die Bereiche Pflege & Recht.


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