Gartenpflanzen | FrĂŒhling | Sommer | Herbst | winterhart

Die Top-25 Gartenpflanzen fĂŒr den FrĂŒhling, Sommer, Herbst & Winter (winterharte) mit Bildern

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(Quelle: © J.MĂŒhlbauer exclus. - Fotolia)

Die Top-25 Gartenpflanzen fĂŒr jede Jahreszeit. Ob im FrĂŒhling, Sommer, Herbst oder Winter, im Kleingarten ist immer etwas los. Mit unseren Gartentipps bringen Sie Farbe ins Beet und Leben in den Garten.

Ein schöner Kleingarten steht und fällt mit seinen Pflanzen und Blumen. Sattes Grün und bunte Blüten sind Ausdruck seines gepflegten Zustands. Der erfahrene Kleingärtner weiß, dass es in Blumenbeeten nicht nur im Frühling und Sommer blüht, sondern auch im Herbst und Winter. So kann der Garten zu jeder Jahreszeit ganz natürlich mit Früh- und Spätblühern gestaltet werden. Die Favoriten der Kleingärtner finden Sie in unserer Top-25 jeweils für den Frühling, Sommer, Herbst & Winter. 

Außerdem geben wir Ratschläge mit auf den Weg, worauf es bei der Auswahl der richtigen Gartenpflanzen ankommt. Mit Hilfe unserer Tipps - den 7 goldenen Regeln im Garten - können Sie Ihren Garten das ganze Jahr über in voller Pracht erstrahlen lassen.

Tulpe, Blume
Tulpen sind für ihren charakteristischen Blütenkopf bekannt, den sie im Frühjahr schon zeigen. (Quelle: Jenny Röck)

25 beliebte Gartenpflanzen für den Frühling

Der Frühling ist für viele die wohl magischste Jahreszeit. Die Natur erwacht mit voller Blütenpracht aus ihrem Winterschlaf. Im Garten müssen jedoch einige Vorkehrungen getroffen werden, damit das Grau des Winters von bunten Blüten und summenden Bienen vertrieben wird.

Beginnen Sie am besten damit, abgestorbene Pflanzenreste und Abdeckungen für den Winterschutz zu entfernen. Wenn Sie die Blumenbeete vom Unkraut befreit und den Rasen zum ersten Mal wieder frisch gemäht haben, ist Ihr Garten bereit für die neue Saison. Solch ein Frühjahrsputz ist auch ideale Gelegenheit, mit neuen Pflanzen, Gartenmöbeln und Deko-Elementen den Garten „aufzupeppen“.

Bevorzugen Sie den südländischen Charme eines mediterranen Gartens, ein romantisches Cottage-Gärtchen oder doch eher einen Garten nach japanischem Vorbild? Doch egal, in welchem Stil Sie Ihren Garten gestalten, es braucht eine gute Planung. Gärtner können einen Pflanzplan konzipieren, in dem sie unterschiedliche Blütezeiten ihrer Pflanzen notieren. So haben sie vorab den Überblick, wann was in welcher Ecke des Gartens wächst und blüht. In einem solchen Plan können auch festgelegte Pflegearbeiten vermerkt werden.

Wer im Herbst Frühblüher pflanzt, wird zu Saisonbeginn mit einem blühenden Garten belohnt.

 

  1. Frühblüher, wie Winterlinge (Eranthis hyemalis) zaubern bunte Tupfer auf die Wiesen und weisen uns deutlich den Weg in Richtung Frühling.
  2. Ranunkeln (Ranunculus asiaticus) haben wunderschöne Blüten in knalligen Farben. An einem sonnigen Standort kommen sie zeitig heraus und dekorieren den Frühling mit bunten Farbtupfern.
  3. Leuchtendes Gelb, strahlendes Rot oder reinstes Weiß – Die Tulpe (tulipa) hat im Frühjahr ihren großen Auftritt und erfreut sich einer großen Beliebtheit bei Gartenliebhabern
  4. Primeln (Primula) sind wunderschöne Frühlingsblumen und zeigen schon ab Februar ihre bunte Pracht. Schon ihr lateinischer Name „Primula“ verrät, dass sie besonders früh dran sind. Er bedeutet „die Erste“.
  5. Eine Art des Rhododendron, die Vorfrühlingsalpenrose (Rhododendron praecox), wird im März mit seinen violetten Blüten zum echten Blickfang.
  6. Wenn viele Pflanzen noch kahl sind, leuchten oft schon im März die goldgelben Blüten der Goldglöckchen (Forsythie).
  7. Ein anderer Frühblüher mit knallgelben Blüten ist das Gelbe Windröschen (Anemone ranunculoides).
  8. Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) findet aufgrund seiner niedrigen Ansprüche häufig den Weg in deutsche Gärten. Bei wenig Pflege bleibt es mehrere Jahre erhalten und ziert den Frühling in leuchtenden Rottönen.
  9. Wenn der Frühling und die Sonne erscheinen, erstrahlt auch der Ginster (Genista) mit seinen prächtigen Blüten.
  10. Beginnt der April, erwacht der wohlriechende Schneeball (Viburnum odoratissimum) mit seinen runden weißen Blüten und ziert den Garten bis in den Juni hinein.
  11. Um eine alte Gartenmauer oder einen morschen Zaun optisch aufzuwerten, eignet sich beispielsweise die Kletterpflanze Clematis alpina
  12. Auch die Clematis macropetala klettert gerne auf solche Zäune und Mauern.
  13. Auch immergrüne Pflanzen wie Haselwurz (Asarum europaeum L.) können schon im Frühjahr Ihren Garten schmücken und Lücken im Beet verdecken.
  14. Magnolien (Magnolia) beeindrucken mit ihrer wunderschönen Blütenfülle garantiert jeden, der in Ihren Garten schaut.
  15. Blühende Bäume wie der Birnbaum (Pyrus) wecken schon im Frühjahr Vorfreude auf die Ernte von August bis Oktober.
  16. Ein Sommer ohne Kirschen? Den süßen Früchten stehen die hellblühenden Kirschbäume (Prunus avium) im Frühjahr in nichts nach.
  17. Der Apfelbaum (Malus domestica) ist definitiv einer der beliebtesten Obstbäume und blüht wunderschön im Frühling-
  18. Die Japanische Lärche (Larix kaempferi) wird bis zu 25 Meter hoch und eignet sich hervorragend als Hecke oder Sichtschutz im Garten.
  19. Das überall bekannte Gänseblümchen (Bellis perennis) blüht von März bis in den Herbst hinein.
  20. Der Goldregen (Laburnum) macht seinem Namen alle Ehre und bildet lange und hängende goldgelbe Blüten.
  21. Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) sind ein Muss für viele Gartenfreunde und sind in fast allen erdenklichen Farben erhältlich. Besonders schön wirken sie, wenn sie üppig in Gruppen arrangiert werden.
  22. Ein Hingucker sind Pfingstrosen (Paeonia), die im Mai ganz sicher zum absoluten Höhepunkt in Ihrem Garten werden.
  23. Die Narzisse wird oft auch "Osterglocke" genannt. Sie wird gerne als "Unterpflanzung" von Gehölzgruppen verwendet, wo sie in kleinerer Gruppe eine besonders schöne Zier sind.
  24. Hyazinthen (Hyacinthus) gilt als ein "fröhlicher" Frühlingsbote. Es gibt über 100 Sorten, die vielfältige Farbkombinationen haben.
  25. Der Märzenbecher (Leucojum vernum) gleicht dem Schneeglöckchen in vielerlei Hinsicht. Allerdings wächst er etwas höher und blüht (Februar bis April) auch früher als das täuschend ähnliche Schneeglöckchen.

 

Magnolien, blühen, Blüte
Magnolien zählen zu den wertvollsten Ziergehölzen bei den Frühlingsblühern. (Quelle: Jenny Röck)

 

Pfingstrose, Blüte, Blume, Zierpflanze
Pfingstrosen sind in Europa schon in der Antike als Gartenpflanze bekannt. (Quelle: Jenny Röck)


Doch nicht nur Blumen und Bäume machen den Garten bunt, auch so manches Gemüse bringt Farbe ins Beet. So bereichern einige Arten nicht nur die Küche und stärken das Immunsystem, sondern sind auch ein echter Augenschmaus.


25 beliebte Gartenpflanzen für den Sommer

Im Sommer wird der Garten für viele Kleingärtner zum Wohnzimmer. Die warmen Temperaturen und die wohligen Düfte der Blumen locken ins eigene Grün. Im Garten ist ein reges Treiben, Schmetterlinge flattern vom lauen Sommerwind getrieben umher und Bienen summen von Blume zu Blume.

Zu den Sommerblumen zählen all jene, die von Mai bis September ihre Blütezeit haben. Aber auch selbst geerntetes Gemüse oder Hecken, die als Sichtschutz vor fremden Blicken dienen, sind Bestandteil eines Sommergartens.

Am leuchtenden Sommermorgen geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen, ich aber, ich wandle stumm.

- Heinrich Heine -

  1. Gladiolen (Gladiolus) blühen den gesamten Sommer lang und sollten in keinem Garten fehlen. Aber aufpassen: Ist es zu windig, brechen Gladiolen ab. Sie sollten also in windgeschützten Ecken gepflanzt werden.
  2. Kaum eine Pflanze hat so viel an Farben und Formen zu bieten, wie die Dahlie (Dahlia), die von Juli bis zum ersten Frost blüht.
  3. Die winterharte Lilie (Lilium) bezaubert mit ihrer extravaganten Blüte.
  4. Die farbenfrohe Gerbera erfreut sich großer Beliebtheit – auch als Schnittblume in bunten Blumensträußen.
  5. Aber auch Geranien (Pelargonium) gehören mit ihren unterschiedlich farbigen Blüten zu den beliebtesten Pflanzen im Beet und erfreuen uns mit einer langen Blütezeit.
  6. Die trichterförmigen Blüten der Petunie (Petunia) blühen ab Mai bis zum ersten Frost und eignen sich besonders gut für Töpfe oder Blumenkästen.
  7. Die Hortensie (Hydrangea) ist eine echte Augenweide und sieht auch getrocknet noch sehr attraktiv aus.
  8. Ein echter Klassiker ist die Ringelblume (Calendula officinalis), die sich auch durch ihre heilende Wirkung einen Namen gemacht hat.
  9. Die Sonnenblume (Helianthus annuus) ist eine der am schnellsten wachsenden Blumen und strahlt bei ausreichender Sonne mit ihrer ausufernden Blüte und ihrer Leuchtkraft den ganzen Sommer bis in den Oktober hinein.
  10. Der Fingerstrauch (Potentilla fruticosa) wird im Garten vor allem wegen seiner Vielseitigkeit und Anspruchslosigkeit geschätzt.
  11. Weigelien (Weigela) sind pflegeleichte Blütensträucher, die oft bis zum ersten Frost blühen.
  12. Der Spierstrauch fällt vor allem durch seine üppigen rosa oder weißen Blüten auf und wird vor allem als Hecke oder zur Flächendeckung genutzt. Die unzähligen Sorten bieten unterschiedliche Formen mit verschiedensten Blütendolden. Besonders beliebt ist die Prachtspiere, die sich mit unzähligen Blüten schmückt.
  13. Die rotlaubige Glanzmispel (Photinia x fraseri) ist ein immergrüner Strauch, der als Heckenpflanze jeden Garten bereichert.
  14. Sommerflieder (Buddleja davidii) ist besonders für seine prächtigen violetten Kerzenblüten und seinen Duft bekannt und fügt sich optisch sehr gut in mediterran gestaltete Gärten ein.
  15. Dort gibt ebenso der Garten-Fuchsschwanz (Amaranthus caudatus) ein gutes Bild ab. Seine plüschigen Blüten fallen kaskadenähnlich und leuchten meist purpurrot.
  16. Die Blauraute (Perovskia abrotanoides) ist ein lavendelblau blühender Zierstrauch, der herrlich duftet und an dem sich insbesondere auch Bienen erfreuen.
  17. Nelken, vor allem die Bartnelke (Dianthus barbatus), sind echte Klassiker in romantischen Gärten.
  18. Heckenpflanzen wie die Eibe (Taxus) sind ein blickdichter Sichtschutz und vertragen auch viel Schatten.
  19. Scheinzypressen (Chamaecyparis) sind eng verwandt mit der im Mittelmeerraum vorkommenden Zypresse. Sie sind immergrüne Nadelgehölze, die dicht in die Höhe wuchern.
  20. Der Kirschlorbeer (Pruus laurocerasus) eignet sich hervorragend als Sichtschutz.
  21. Cosmea (Cosmos bipinnatus), auch Schmuckkörbchen genannt, eignet sich einwandfrei als Füllpflanze in Blumenbeeten und –kästen.
  22. Die Duftwicke (Lathyrus odoratus) ist romantisch verschnörkelt und seit mehreren hundert Jahren als Zierpflanze- und Duftpflanze geschätzt.
  23. Studentenblumen (Tagetes) sind gelb-orange gefärbt und sind besonders in größeren Gruppen ein echter Hingucker und beleben jedes Pflanzenbeet. Einige Sorten verströmen einen besonderen Geruch, der so manchen Gartenschädling vertreibt.
  24. Auf einer prächtig blühenden Sommerwiese dürfen auch Margeriten (Leucanthemum) nicht fehlen.
  25. Löwenmäulchen (Antirrhinum) eignen sich ausgezeichnet als Beetbegrenzung, erfreuen sich aber auch sonst großer Beliebtheit. In der Regel blühen sie sogar bis in den späten September hinein.

 

Löwenmäulchen, Blumen, Blüte, Balkonpflanze, Zierpflanze
Das Löwenmäulchen - hier in rosa - blüht von Juni bis in den September. (Quelle: Jenny Röck)

25 Herbstblüher für den Garten

Zieht der Sommer von dannen und färben sich die Blätter langsam bunt, muss dann noch lange keine Grund sein, dass der Garten sich in eine kahle und trostlose Landschaft verwandelt. Auch während der kühlen Jahreszeit, in den Monaten von September bis November, können Farbtupfer im Beet und auf den Wiesen blühen.

Späte Rosen im Garten lassen den Winter noch warten.

 

- Volksmund -

  1. Die Lampionblume (Physalis alkekengi) verdankt den Namen ihrer Blütenform, die sehr stark an einen Lampion erinnert. Mit ihren orangefarbenen Blüten setzen Sie leuchtende Akzente, die mit Sicherheit einige Blicke auf sich ziehen werden.
  2. Chrysanthemen (Chrysanthemum) sind typische Herbstblüher und gehören zu den populärsten Gartenpflanzen.
  3. Astern sind echte Gartenschönheiten und verfügen über ein großes Spektrum an Farben, die sich gut miteinander kombinieren lassen. Wer sich im September und Oktober an den Sternblumen erfreuen will, sollte am besten zur Raublatt-, Glattblatt- oder Kissen-Aster greifen.
  4. Die Bergenie wurde nicht ohne Grund zur „Staude des Jahres 2017“ gewählt. Die Pflanzengattung ist ein sogenannter Bodendecker, der nicht nur mit seinen hübschen Blüten, sondern insbesondere mit seinem Blattschmuck punkten kann. Im Herbst verfärben sich bei vielen Sorten der wintergrünen Staude die Blätter in wunderschöne Bronzetöne, die bis in den Frühling erhalten bleiben. Die Sorte „Herbstblüte“ (Bergenia cordifolia ‚Herbstblüte’) bildet im Herbst sogar eine zweite Blüte aus.
  5. Im Gemüsebeet dominiert in der Herbstzeit ganz klar der Kürbis, der sich nicht nur hervorragend in der Küche verarbeiten lässt, sondern Ihr Beet auch in dunkleren Monaten zum Leuchten bringt.
  6. Ab jetzt ist es an der Zeit, auch die Rote Beete zu ernten. Sie zählt zu den gesündesten Gemüsesorten bei uns und hat weitaus mehr zu bieten, als viele denken. Ob im Salat, im Topf oder im Ofen, kulinarisch lässt sie sich für viele Gerichte verwenden.
  7. Im Herbst landen massig frischgepflückte Äpfel im Obstkorb. Es ist Hochsaison für diese tolle Frucht.
  8. Quitten wachsen an Sträuchern, die im Winter ihr Laub abwerfen. Doch die Quittenfrucht kann schon im Herbst abgenommen werden. Sie enthält viel Vitamin C und lebenswichtige Mineralstoffe.
  9. Im Sommer zur vollen Süße gereift, können die Weintrauben im Herbst geerntet werden. In Blüte stehen sie allerdings schon am Ende des Frühlings.
  10. Liguster (Ligustrum) sind optimale Heckenpflanzen, die sehr robust sind und bis zu fünf Meter hoch wachsen.
  11. Die hellgrünen Blätter des Plattährengrases (Chasmanthium latifolium) färben sich ab September Gold bis Rotbraun und harmonieren außerordentlich gut mit Herbst-Astern und Rittersporn. Die Blüten machen auch getrocknet in Vasen eine gute Figur.
  12. Aber auch andere Ziergräser wie das Japanische Blutgras (Imperata cylindrica ‚Red Baronn’) wirken in Kombination mit anderen Pflanzen sehr attraktiv. Diese Sorte färbt sich bereits im Sommer und intensiviert sich im Laufe der Zeit immer mehr.
  13. Das Silberblatt (Lunaria), auch Silbertaler oder Garten-Mondviole genannt, ist ein echter Renner im Herbstgarten. Seinen Namen hat es dem Aussehen seiner Samenschoten zu verdanken, die in Taler- beziehungsweise Mondform silbrig schimmern.
  14. Der Feuerdorn (Pyracantha coccinea) zeigt sich im Herbst von seiner besten Seite und leuchtet mit seinen erbsengroßen Früchten bis in den Winter hinein. Einzelne Zweige sehen auch in einer Vase sehr dekorativ aus.
  15. Das Purpurglöckchen (Heuchera) ist eine Blattschmuckpflanze, die es in einer Vielzahl unterschiedlicher Blattfarben und –formen gibt.
  16. Der Tartarische Hartriegel (Cornus alba) beeindruckt durch sein auffälliges Farbenspiel an allen Pflanzenteilen.
  17. Zur Begrünung von größeren Flächen sowie als Hecke, eignet sich die Immergrüne Heckenkirsche (Lonicera nitida), die noch dazu sehr pflegeleicht ist.
  18. Das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) ist eine ideale Herbstpflanze und wird hauptsächlich als Bodendecker und Teichbegrünung genutzt.
  19. Mit einer strahlend blauen Farbe kommt der Herbstenzian (Gentiana sino-ornata) von September bis November aus der Erde. Seine prächtigen Blüten zieren dann das Beet.
  20. Bei den Hornveilchen (Viola cornuta) folgt im Herbst eine zweite Blüte in herrlichen Farben.
  21. Der Chinesische Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) kann mit einer leuchtend roten Herbstfärbung auftrumpfen.
  22. Die Fetthenne, auch Mauerpfeffer (Sedum), blüht bis in den Herbst hinein und eignet sich aufgrund ihrer teppichbildenden Eigenschaft besonders gut für Trockenmauern oder Steingärten.
  23. Die Elfenblume (Epimedium) ist ein richtiger Star unter Schatten-Stauden und wurde so sogar zur „Staude des Jahres 2014“ gekürt. Im Herbst fällt sie besonders durch ihr buntes Farbenspiel am Laub auf.
  24. Der Herbststeinbrech (Saxifrage cortusifolia var. fortunei) blüht ab Mitte September bis Ende Oktober und ist vor allem wegen seiner ungleichen Blütenblätter außergewöhnlich.
  25. Wollziest (Stachys byzantina) pflanzen Sie am besten zwischen September und November, damit er auch im Winter mit seinem attraktiven, filzigen Blattschmuck zur Geltung kommt.

 

Apfelbaum, Blüte, Knospen, Zweig, Fruchtholz
Die Blüte des Apfelbaums. (Quelle: © lesslemon - Fotolia)

25 beliebte & winterharte Gartenpflanzen

Wenn sich im Winter eine weiße Schneedecke über Ihren Garten legt, strahlt dies in gewisser Hinsicht eine harmonische Ruhe aus. Doch auch in der kältesten Jahreszeit müssen Gartenbesitzer nicht auf bunte Farbtupfer verzichten. Einige Pflanzen sind winterhart und blühen gar in dieser für die Natur unwirtlichen Zeit.

Ein knisterndes Kaminfeuer ist das duftende Blumenbeet eines Wintertages.

 

- aus Persien -

  1. Die Christrose ist ein echter Klassiker und hat ihren großen Auftritt dann, wenn der restliche Garten noch im Winterschlaf liegt.
  2. Passend zur Jahreszeit blüht der Winterschneeball (Viburnum x bodnatense) im Winter zartrosa und verströmt einen angenehmen Duft.
  3. Schon vor Frühlingsanfang blüht die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica) im Januar/ Februar mit fadenähnlichen, gelben Blüten.
  4. Die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox) ist ein beliebter Winterblüher, deren Knospen sich ab Januar bis März öffnen und bei Sonnenschein einen vanilleähnlichen Geruch verströmen.
  5. In kalten Monaten ist die Amaryllis (Hippeastrum-Vittatum-Hybriden), auch Ritterstern genannt, dank ihrer üppigen Blütenpracht sehr beliebt.
  6. Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) präsentiert seine Blüten zwar schon im Sommer, ist aber winterhart und kann die kalten Monate draußen überstehen.
  7. Die Blüten der Lenzrose (Helleborus Orientalis-Hybriden) ähneln denen der Christrose, hängen allerdings nach unten über. In der Regel blühen sie ab Februar, bei milderen Temperaturen allerdings oft auch schon früher.
  8. Zur winterlichen Zierde eignen sich Gräser wie beispielsweise das Reitgras (Calamagrotis acutiflora), das sogar eisige Kälte erträgt.
  9. Schmuck ist auch das Japangras (Hakonechloa macra), das im Winter mit Raureif überdeckt eine schöne Stimmung erzeugt.
  10. Chrysanthemen ist man meist nur als Herbst- oder Topfpflanze gewohnt, doch es gibt auch widerstandsfähige Sorten, die während der kalten Monate im Freien überwintern können. Dazu zählt beispielsweise die Sorte ‚Bienchen’ (Chrysanthemum x hortorum ‚Bienchen’).
  11. Die ab Februar violett-rosa blühende Strahlen-Anemone (Anemone blanda) sollte am besten schon im Herbst gepflanzt werden.
  12. Die Flammenblume, auch als Phlox bekannt, ist eine der beliebtesten winterharten Gartenpflanzen.
  13. Am Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) können Sie sich auch im Winter noch erfreuen.
  14. Das Chinaschilf (Miscanthus) lässt sich vom Winter nicht beeindrucken, sondern erträgt sogar eisige Kälte.
  15. Das Ziergras Putenhirse (Panicum virgatum) überzeugt mit einer auffällig roten Färbung.
  16. Die Blüten der Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum) öffnen sich oft schon im Januar.
  17. Zu den schönsten Strukturstauden im winterlichen Beet zählt mit Sicherheit das Syrische Brandkraut (Phlomis russeliana), das mit außergewöhnlichen Samenständen zum Blickfang wird.
  18. Echter Salbei (Salvia officinalis) bevorzugt es zwar eher warm und sonnig, ist bedingt allerdings auch winterhart. Er eignet sich nicht nur zum Verfeinern von einigen Gerichten, sondern ist auch als natürliches Heilmittel (title: Welche pflanzlichen Hausmittel helfen am besten bei Erkältung?) bei Husten und Halsschmerzen beliebt.
  19. Eine mit Efeu (Hedera helix ‚Goldheart’) berankte Fassade wirkt auch im Winter freundlich.
  20. Golderdbeere (Waldsteinia geoides) und Kleines Immergrün (Vinca minor) fungieren besonders gut als Bodendecker und behalten im milden Winter auch ihr Laub.
  21. Die gelb-roten Früchte des Zierapfels (Malus) hängen noch bis weit in den Winter hinein und stellen eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel dar.
  22. Der Gelbe Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) beginnt in milden Wintern schon in der Weihnachtszeit, intensiv gelb zu blühen.
  23. Lavendel kommt zwar ursprünglich aus der Mittelmeerregion, ist aber auch bei uns sehr beliebt. Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) ist in unseren Breitengraden ausreichend winterhart, in kälteren Perioden sollten Sie ihn dennoch zusätzlich etwas schützen.
  24. Die ersten Vorboten des Frühlings sind ganz klar die Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), die oft noch zwischen Schnee und Matsch das Licht erblicken und nach den ersten Sonnenstrahlen haschen.
  25. Kurz danach folgen die Krokusse (Crocus), die aus der Erde sprießen und den Garten mit violetten, gelben und weißen Blüten zum Strahlen bringen.

7 Tipps für die Pflanzenpflege im Garten

Wir haben Ihnen 100 Blumen, Sträucher, Stauden und Bäume vorgestellt, mit denen der Garten ganzjährig lebendig bleibt. Eine jede Pflanze braucht ihre mehr oder weniger intensive Pflege, um prachtvoll zu gedeihen. Doch es gibt auch ganz generelle Tipps, mit denen der Garten zu einer blühenden Oase werden kann.

Garten
7 "Goldene Regeln" im Kleingarten. (Quelle: eigene Darstellung)

 

  1. Frühjahrsputz ist nicht nur für die Wohnung gut, im Garten ist er sogar notwendig. Entfernen Sie alte Pflanzenreste und Unkraut, bevor Sie neuen Pflanzen ins Beet setzen.
  2. Eine gute Planung ist wichtig, um die jeweiligen Blütezeiten im Auge zu haben. Mit einem Pflanzplan kann der Garten so organisiert werden, dass er ganzjährig in voller Blüte steht.
  3. Beachten Sie unbedingt die Standortpräferenzen der Pflanzen, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Manche brauchen viel Sonne, andere bevorzugen es eher halbschattig oder gar ganz im Schatten.
  4. Kontrollieren Sie die Beschaffenheit des Bodens und bereiten Sie ihn entsprechend vor. Gartenpflanzen haben verschiedene Ansprüche bezüglich Feuchtigkeit, Nährstoffgehalt und Durchlässigkeit.
  5. Informieren Sie sich vorab über den Pflegebedarf der jeweiligen Pflanzen. Mehrjährige Blumen benötigen beispielsweise in der Regel mehr Pflege als einjährige Arten. Berücksichtigen Sie die Winterverträglichkeit: Einige Pflanzen sind winterfest oder winterhart (title: Was bedeutet „winterhart“ und „winterfest“ bei Pflanzen?).
  6. Schätzen Sie im Vorfeld den Platzbedarf der Pflanzen ein. Wer weiß, wie schnell und wie hoch sie wachsen, kann das Beet entsprechend vorbereiten.
  7. Angemeßen Gießen heißt: "Gießen Sie lieber weniger oft, aber dafür richtig". Gerade Anfänger neigen dazu, zu oft zu gießen, dafür aber mit zu wenig Wasser.

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Clara Schöft schreibt als freie Mitarbeiterin fĂŒr basenio.de.


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