Bewegung im Alter | Übungen | Mobilität | Senioren | ältere Menschen

Bewegung im Alter: Übungen & Tipps zur Mobilität von Senioren

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© Robert Kneschke - Adobe Stock

Tipps zur Bewegung im Alter. Mit diesen Übungen können Senioren ihre Mobilität steigern.

| Basenio Redakteur

Die Lebenserwartung steigt seit Jahren, und damit einhergehend auch der Wunsch vieler Menschen, bis ins hohe Alter fit, agil und gesund zu bleiben. Ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Lebensweise ist Bewegung.

Doch Senioren, die bisher eher unsportlich waren, sind oft unsicher, ob sie mit 60+ noch mit dem Sport anfangen sollten. Warum es sich definitiv lohnt und worauf es beim Sport im Alter ankommt – das erklärt dieser Artikel.

Wer sportelt, der altert besser: Das belegen mittlerweile zahlreiche Studien. Tatsächlich haben jene Menschen, die regelmäßig ihre Ausdauer trainieren, sogar ein nachweislich größeres Herz als Couch-Potatoes. Besonders in Bezug auf die stetig wachsende Anzahl an Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann Sport wirksam vorbeugen.

Gesünder durch Bewegung

Er erhöht nicht nur insgesamt die Lebenserwartung, sondern wirkt auch Bluthochdruck, Schlaganfällen, Krebs, Diabetes und Übergewicht entgegen. Außerdem verbessert er die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper, auch im Gehirn, wovon die geistige Gesundheit profitiert.

Ein besonderes Gesundheitsrisiko bei Frauen betrifft die Wechseljahre und Wechseljahrebeschwerden. Der veränderte Hormonspiegel kann sich durch eine Vielzahl an Symptomen bemerkbar machen.

Unter anderem steigt durch den sinkenden Östrogenspiegel das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Auch aus diesem Grund ist Sport für Frauen ab 50 besonders wichtig: Er erhöht die Knochendichte und beugt so Knochenschwund vor. Zudem wirkt er dem Muskelabbau im ganzen Körper entgegen, der mit dem Altern natürlicherweise einhergeht.

Aber auch im Alltag kann eine gewisse Fitness viele Vorteile bieten: Verbesserte Balance und ein gutes Körpergefühl sind die beste Vorsorge gegen gefährliche Stürze. Zuletzt wirkt sich ein aktiver Lebensstil positiv auf die mentale Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden aus: Er beugt Depressionen vor, hebt die Laune und verbessert den Schlaf.

Aus diesem Grund rät die Weltgesundheitsorganisation WHO, mindestens 150 Minuten pro Woche aktiv zu sein – in jeder Lebensphase. Dazu zählt sie sowohl spezielles Training und Sport als auch Bewegung im Alltag durch Spaziergänge, Einkäufe, Treppensteigen oder Hausarbeit.

Trainingstipps für Senioren

Grundsätzlich können Menschen ab 60 jeder Sportart nachgehen, die ihnen Spaß macht und guttut. Häufig ist es so, dass die Bewegungsmuster, die im Laufe des Lebens einmal gelernt wurden, selbst im hohen Alter noch zuverlässig abrufbar sind. Schränken Sie sich daher nicht unnötig ein, bloß weil Sie meinen, Ihr Alter setze Ihnen Grenzen.

Dennoch ist insbesondere bei Sportarten, die die Gelenke stark belasten können, Vorsicht geboten. Hierzu zählen Jogging und Ballsportarten mit sehr hohen Belastungsphasen. Unter Umständen eignen sich gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Nordic Walking oder Radfahren besser für den Einstieg.

Besonders Menschen, die lange wenig Sport gemacht oder Vorerkrankungen haben, sollten vorab ihren Hausarzt aufsuchen. Gibt er sein Okay, können Sie langsam starten.

Wichtig ist es, sich anfangs nicht zu überfordern und behutsam heranzutasten. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, die im Zweifelsfall durch Nahrungsergänzungsmittel abgerundet werden kann. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Körper und spüren Sie, wenn dieser Grenzen signalisiert. Treten Schmerzen oder Beschwerden auf, machen Sie eine Pause und ruhen sich aus – falscher Ehrgeiz kann viel Schaden anrichten.

Tipps zu Übungen & Seniorensport

Das beste Training ist eines, das Ausdauer, Kraft und Flexibilität miteinander verbindet. Das sähe so aus, dass Sie beispielsweise an zwei Tagen in der Woche Radfahren oder Schwimmen gehen. An weiteren drei Tagen absolvieren Sie ein sanftes Gymnastik- oder Krafttraining.

Nach jeder Einheit nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um sich zu dehnen – nur so bleiben die Muskeln auch flexibel. Wählen Sie außerdem Sportarten, an denen Sie Spaß haben und die Ihnen Freude bereiten. Andernfalls wird es sehr schwerfallen, langfristig dabei zu bleiben.

Zuletzt ist die Anpassung des Trainings an die eigene Kondition und die eigenen körperlichen Voraussetzungen zwingend notwendig. Ihr Körper zeigt Ihnen, wie stark Sie sich belasten können – nicht Ihr Ego. Übrigens bieten viele Vereine und Fitnessstudios extra Angebote für Senioren an: So finden Sie ein Training, das auf Sie zugeschnitten ist und können sich gleichzeitig mit Gleichgesinnten vernetzen.

 

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