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Tischlerei Knauf aus Erfurt: Ansprechpartner für komplette Inneneinrichtungen

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(Quelle: photobaechler - Fotolia)

Die Tischlerei Knauf aus Erfurt ist ein regional tätiges Handwerksunternehmen. Das Familienunternehmen übernimmt auch Aufträge in Jena, Gera, Eisenach, Nordhausen, Hessen, Sachsen-Anhalt & Sachsen. Möbel & komplette Innenarchitektur aus einer Hand.

„Tischler ist das vielseitigste Handwerk“, sagt Johanna Raub von der Tischlerei Knauf in Erfurt. Und wenn sie das sagt, dann merkt man, dass sie mit großem Enthusiasmus und voller Überzeugung hinter dieser Aussage steht. Ihr Vater Matthias Raub übernahm 2005 die Geschäftsleitung der Tischlerei, die heute in der Anton-Lucius-Straße 13 in der Kalkreiße ihre Heimat hat. Von hier aus ist man in ganz Thüringen tätig, übernimmt aber auch gerne Aufträge in Sachsen und Sachsen-Anhalt, gibt die studierte Innenarchitektin zu verstehen.

Doch das Handwerk der Erfurter Tischlerei war auch schon gefragt bei Aufträgen in Berlin und Stuttgart. Im Fokus soll aber auch künftig das regionale Einzugsgebiet bleiben. Dafür setzt man voll auf die Familie. Im Unternehmen sind nicht nur Vater, Mutter und Tochter aktiv, in zwei Jahren stößt auch der Sohn dazu. Dann soll auch die Tischlerei den Namen der Familie tragen, der bislang an den vorhergehenden Eigentümer erinnert.

Tischler, der Alleskönner unter den Handwerkern 

Der Familienbetrieb will nachhaltig weiterwachsen. Dafür wird neben der eigentlichen Handwerkskunst auch auf moderne Technik gesetzt. Im Januar 2015 installierte man ein CNC gesteuertes Bearbeitungszentrum. CNC steht für "ComputerizedNumerical Control", also eine rechnergestützte numerische Steuerung. Gepaart mit den traditionellen Fähigkeiten der Branche – Matthias Raub feierte im September 2015 sein 25-jähriges Meisterjubiläum – kann man ein breites Spektrum von branchenüblichen Arbeiten anbieten. "Grundsätzlich können wir alles herstellen, aber ich freue mich natürlich über Aufträge, bei denen man sich in der Innenarchitektur ausleben kann", erklärt Johanna Raub. Das gilt besonders für größere Aufträge, die die Tischlerei im Familienbesitz mit ihren 14 Mitarbeitern schon oft ausgeführt hat. Von der Planung, über Aufmaß und Herstellung bis zur Montage – alles kommt so aus einer Hand.

Als Innenarchitektin hat Johanna Raub einen Blick dafür, wie ein Raum oder ein ganzes Ladengeschäft sein Potential entfalten kann. Mit Möbeln allein ist es dabei oft nicht getan. „Wir bauen und liefern die komplette Einrichtung“, sagt sie. Dafür übernimmt man auch Aufgaben, die man so eigentlich nicht mit einem Tischler verbindet. Wird Licht in einem Schrank verbaut, braucht es Fertigkeiten eines Elektrikers. Baut man Glastüren ein, sind Fähigkeiten als Glaser gefragt. Hier zeigt sich, wie vielseitig Tischler inzwischen arbeiten. Doch im Portfolio des Familienbetriebs gibt es noch weit mehr. So können die Tischler beispielsweise Spiegel anpassen und ins Badezimmer integrieren oder Steinplatten als Arbeitsbereich in der Küche einbauen. Trotz der unterschiedlichen Materialien haben Kunden so einen Ansprechpartner, der sich um die Ausstattung kümmert.

Übrigens, wer sich von der Arbeit der Tischlerei überzeugen will, kann gerne einen Blick in die bekannte Erfurter Bäckerei Rüger werfen. „Hier haben wir das Ladengeschäft eingerichtet“, sagt Johanna Raub stolz.

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Johanna Raub und Matthias Raub arbeiten gemeinsam in der Tischlerei Knauf. (Quelle: Tischlerei Knauf)

Möbel vom Tischler sind ihr Geld wert 

Die Deutschen geben übrigens weltweit das meiste Geld für Einrichtung und Möbel aus. Rein statistisch gibt jeder Bundesbürger rund 750 Euro im Jahr für Interieur aus. Knapp die Hälfte der Ausgaben wird in Möbel investiert.

Grafik, Ausgaben für Möbel
Der Trend zeigt es, wenn die Deutschen Möbel kaufen, dann geben sie in den letzten Jahren immer mehr Geld aus. (Quelle: Verband der Deutschen Möbelindustrie e. V.)

Tischlereien stehen heute mit ihren Angeboten in Konkurrenz zu großen Möbelhäusern und Internetshops. Doch wer Qualität möchte, der sollte zum Fachmann gehen.Nicht nur qualitativ ist man dabei besser beraten, auch beim Preis lässt sich sparen. Das TV-Magazin NDR-ChECKer recherchierte in Möbelhäusern und fand heraus, dass sie nicht selten bei Angeboten tricksen. Zudem fanden sie gesundheitsgefährdende Stoffe in einigen Möbeln, besonders bei Kinderschränken waren die Werte extrem hoch.

 

Wer sich einen regionalen Tischler zur Seite holt, hat auch immer einen Ansprechpartner in seiner Nähe. Bei möglichen Problemen lassen sich diese auf direktem Weg klären. Gerade hier zeigen sich die Schwierigkeiten von Internetanbietern. Im Netz finden sich dazu immer wieder kritische Beiträge.

Bei Möbeln ist Eiche "ein zeitloser Klassiker"

Auch der Faktor Zeit spricht für den regionalen Tischler. Letztlich sei zwar die Auftragsgröße entscheidend, aber vom Feinaufmaß bis zur Fertigstellung könne man einen individuell geplanten Schrank binnen sechs Wochen an gewünschtem Platz aufstellen, merkt Johanna Raub an. Dabei sind die Möbelstücke immer maßangefertigte Unikate und nie von der Stange. Kunden können sich aussuchen, aus welchem Holz sie ihre Einrichtungsgegenstände haben möchten. Eiche steht auch heute noch hoch im Kurs. "Das Material ist ein zeitloser Klassiker", weiß die Innenarchitektin. Aber auch Nadelhölzer wie Fichter und Kiefer seien zuletzt sehr gefragt gewesen, lässt sie durchblicken. Gerne berät man seine Kunden, welches Holz zu welchem Vorhaben passe. Gerade ältere Menschen schätzen diesen Service. Für sie stellen wir öfter Handläufe her, die wir in Treppenhäusern oder in Bädern einbauen. Neulich hatten wir eine Anfrage, bei der ein älterer Herr ein Belitec-System haben wollte. Dabei handelt es sich um ein Bett, das in einer Schrankwand integriert ist. Wenn Senioren in einer kleinere Wohnungen ziehen, dann können sie so Platz sparen, erklärt Johanna Raub.

Doch auch für die ganz Jungen öffnet die Tischlerei Knauf ihre Türen. "Ab und zu führen wir Schulklassen durch unsere Werkstätten und zeigen ihnen, was wir alles machen." Die Kinder können dann auch Medaillen aus Holz basteln, die sie als Erinnerung mitnehmen können. Künftig soll es noch eine weitere Möglichkeit geben, Eindrücke mitzunehmen. So ist ein Schauraum geplant, in dem Einrichtungsgegenstände wie Tische, Lampen, Stühle und vieles mehr ausgestellt werden sollen. 


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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


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