Senioren WC | Toilette | Sitzhöhe | Aufsatz

Senioren WC: Tipps zur Sitzhöhe bei einer altersgerechten Toilette (mit & ohne Aufsatz)

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(Quelle: © goodze – Adobe Stock)

Wie hoch ist die ideale Sitzhöhe (mit und ohne Aufsatz) bei einem Senioren-WC? In diesem Ratgeber finden Sie Tipps für die altersgerechte Toilette sowie Vorgaben der DIN 18040-2 zur Barrierefreiheit.

Der „Toilettengang“ kann für Senioren beschwerlich oder gar unmöglich werden, wenn Sie sich wegen körperlicher Beeinträchtigungen nicht mehr - oder nur unter enormen Kraftaufwendungen – selbstständig auf- und hinsetzen können. Es gibt allerdings technische Lösungen, mit denen sich im Sanitärbereich die Selbstständigkeit erhalten lässt.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Sitzhöhe. Die lässt sich bei einigen altersgerechten WC-Modellen mit mechanischen oder elektrischen Systemen auf die gewünschte Höhe einstellen. Alternativ können auch Sitzerhöhungen hilfreich sein. Der Fachhandel hat inzwischen eine Reihe von technischen Lösungen und Zubehör für die Toilette im Angebot.

Basenio.de, das Onlineportal für die Generation 50plus, hat sich beim „Zentralverband Sanitär Heizung Klima“ (ZVSHK) über Vorgaben und Empfehlungen zur Sitzhöhe für ein Senioren-WC erkundigt. Zudem empfehlen wir die ausführlichen Bautipps zu Bad und WC des Vereins „Barrierefrei Leben“. Der gemeinnützige Verein „informiert und berät ältere und behinderte Menschen, die ihre Wohnsituation durch Hilfsmitteleinsatz, Wohnungsanpassung, Umbau oder barrierefreies Bauen verbessern wollen.“

WC-Bedeutung

„WC“ ist die Abkürzung für das englische „Water Closet“. Die erste wassergespülte Toilette soll der englische Dichter Sir John Harington Ende des 16. Jahrhunderts erfunden haben. Doch erst 1775 wurde abermals durch einen Briten – Alexander Cumming – ein Patent für eine wassergespülte Toilette eingereicht.

Sitzhöhe richtig messen/ermitteln

Ist die WC-Sitzhöhe an die Körpergröße angepasst, fallen Auf- und Hinsetzen leichter. Als Faustformel gilt, „dass die Knie einen 90°-Winkel bilden sollen, wenn die Füße festen Kontakt zum Boden haben“. Wer also die Möglichkeit hat, sollte sich vorab zur Probe hinsetzen und die entsprechende Sitzhöhe abmessen.

„Eine Sitzhöhe von 46 bis 48 Zentimeter gilt für Senioren als angemessen, um das Auf- und Absetzen vom WC zu erleichtern“, lässt ein Sprecher des ZVSHK auf basenio-Nachfrage wissen. Damit liegen die empfohlenen Werte für ein altersgerechtes WC etwas höher als bei herkömmlichen Toiletten. Bei denen gilt als grober Richtwert eine Höhe von 40 Zentimetern.

Sitzerhöhungen für die Toilette und weitere Sitz- und Aufstehhilfen können Sie über den basenio-Onlineshop kaufen:

Verbunden mit der Sitzhöhe sind dann auch die Griffhöhen von zusätzlichen Halte- und Stützvorrichtungen. Diese sollten so angebracht werden, dass sie im Sitzen leicht erreichbar sind. „Stützklappgriffe an den Seiten des WC-Beckens sind hilfreich, um mehr Sicherheit zu gewinnen“, empfiehlt der Sprecher des ZVSHK.

Die Griffe sollten idealerweise über eine Federmechanik verfügen und mit ihrer Oberkante 28 Zentimeter über die Sitzhöhe ragen. „Der lichte Abstand zwischen den Stützklappgriffen muss 65 bis 70 Zentimeter betragen“, erklärt der ZVSHK-Sprecher.

WC-Sitzhöhe anpassen

Die Sitzhöhe lässt sich auf verschiedene Weise an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Der Fachhandel bietet dafür ganz unterschiedlichen Lösungen an, die teils auch mit Umbaumaßnahmen verbunden sind.

  • Sitzerhöhungen
  • Höhenverstellbare Toiletten
  • Seitenverstellbare Toiletten
  • Toilettenlift

Sitzerhöhungen


Eine WC Sitzerhöhung wird auf das Toilettenbecken gesetzt. Zur Sicherheit sollte sie fest am Becken montiert werden, um bei Belastung nicht wegzurutschen. Einige Sitzerhöhungen haben festangebrachte Armlehnen, die beim Hinsetzen und Aufstehen als Stütze dienen sollen. Die Hersteller bieten zudem Komplettlösungen mit Toilettendeckel an.

Die Sitzfläche einer solchen Erhöhung sollte idealerweise aus einem rutschfesten Material bestehen. So lässt sich die Unfallgefahr reduzieren. Verbraucher sollten zudem auf die maximale Belastung der Sitzerhöhung achten. Die wird vom Herstelle in der Regel in absoluten kg-Werten angegeben.

Höhenverstellbare Toiletten


Einige Toiletten lassen sich selber in der Höhe verstellen. Sie können sich entweder manuell, mechanisch oder elektrisch auf Wunsch heben und senken. Manuelle Systeme besitzen zumeist eine Kurbel beziehungsweise Spindel, mit der sie sich auf die Wunschhöhe einstellen lassen. Bei elektrischen Varianten lässt sich das mit einer Fernbedienung oder einem Schalter am Stützklappgriff erledigen.

Solche Lift-Toiletten werden unter anderem von:

  • Attris
  • Duravit
  • Pressalit
  • Walraven

angeboten. Manche der Lifter verfügen über eine Neigungsfunktion, die das Auf- und Absetzen noch leichter machen soll.

Seitenverstellbare Toiletten

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann es notwendig sein, dass sie sich seitlich auf die Toilette setzen können. Das gilt insbesondere dann, wenn sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Um auf beziehungsweise herunter vom Becken zu kommen, müssen sie seitlich heranrollen können.

Auch hier gibt es Lösungen, mit denen sich die Toilette seitlich in eine gewünschte Richtung verstellen lässt. Solche seitenverstellbaren Toiletten tragen bei entsprechendem Platz im Bad zur Barrierefreiheit bei.

Solche Systeme werden unter anderem von:

  • Heysan

angeboten.

Sowohl für die in der Höhe als auch die zur Seite verstellbaren Toiletten benötigt es spezielle Vorwandelemente. Die sind in der Regel so konzipiert, dass handelsübliche WC-Becken darauf montiert werden können. Experten empfehlen, dass die Vorwandsysteme eine Ausladung von 70 Zentimetern neben dem Becken haben sollten. So ist einerseits Platz für Rollstuhlfahrer zum Manövrieren und andererseits lassen sich weitere barrierefreie Ausstattungselemente montieren.

Solche Elemente können beispielsweise eine Rückenlehne oder eine behindertengerechte WC-Spülung sein.

Toilettenlift


Ein Toilettenlift ist eine Alternative zu einer höhenverstellbaren Toilette. Bei solchen Systemen wird nicht das WC-Becken in Bewegung gesetzt, sondern ein jeweils an den Seiten angebrachter Hubmechanismus. Können die Senioren noch selbstständig stehen, haben aber Probleme beim Auf- und Absetzen, kann ein solcher Toilettenlift hilfreich sein.

Soll der Lift benutzt werden, können sich die Senioren an den Stützgriffen festhalten. Der Hubmechanismus führt dann eine nach vorn beziehungsweise nach hinten gerichtete Vorschubbewegung aus und hilft so beim Auf- beziehungsweise Absetzen.

Hilfsmittel und Pflegeprodukte für den Sanitärbereich können Sie im basenio-Onlineshop erhalten.

Halte- & Stützgriffe

Solche Halte- und Stützvorrichtungen können auch ohne elektrische Unterstützung für Senioren hilfreich sein. An die Wand angebracht, können sie das Auf- und Absetzen auf die Toilette erleichtern.

Letztlich senken sie auch das Sturzrisiko im Bad, wenn die Senioren über genügend Kraft verfügen, um sich an ihnen festhalten zu können. Für beide Griffsysteme sind feste (stationär) oder auswechselbare (mobil) Varianten im Fachhandel erhältlich.

Haltegriffe


Haltegriffe sollten nach Meinung der Experten des Vereins „Barrierefrei Leben“ eine L-Form haben. Am waagerechten Teil des Griffs können sich die Senioren festhalten, um es beim Aufstehen leichter zu haben. Der senkrechte Griffteil bietet Hilfe, um sich dann komplett vom Toilettensitz hochzuziehen.

Idealerweise sollten Haltegriffe neben der Sitzfläche auf Ellbogenhöhe angebracht werden. Hier empfehlen die Experten von „Barrierefrei Leben“, dass die Griffe neben der Sitzfläche in Höhe der Ellbogen angebracht werden sollen. So könne die Kraft am effizientesten genutzt werden. Als Richtwert werden in der Sitzposition 23,5 Zentimeter Abstand zwischen Sitzfläche und Ellbogen angesehen.

Stützklappgriffe


Ein Stützgriff ist das Pendant zum Haltegriff, wenn es um eine Vorrichtung fürs Auf- und Abstützen geht. Mit der Hand können sie umgriffen werden, um die Stützlast des Senioren zu tragen. Lassen sich die Griffe oder ein Griff ein- beziehungsweise ausklappen, kann das WC-Becken auch mit einem Rollstuhl angefahren werden.

In einem barrierefreien Bad sollten sie zu beiden Seiten der Toilette angebracht sein. Solche Stützklappgriffe lassen sich mit einer entsprechenden Vorrichtung in der Wand versenken und nehmen eingeklappt keinen Platz ein.

Toiletten für Senioren

Was macht eigentlich eine seniorengerechte Toilette aus? Da jeder Mensch – ganz gleich ob jung oder alt – einen unterschiedlichen Körperbau und Kräfte hat, sollte auch die Toilette an die persönlichen Bedürfnisse angepasst sein. So gesehen gibt es nicht das WC, das für alle Senioren die passende Lösung ist. Mit dem Begriff seniorengerecht lässt sich jedoch das Stichwort „barrierefrei“ verbinden.

Was mit Barrierefreiheit gemeint ist, wird vom Gesetzgeber wie folgt definiert:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.“ § 4 BGG

Konkrete Vorgaben und Maße für ein barrierefreies WC werden in der DIN 18040-2 definiert. Es werden jeweils zwei Angaben gemacht: Werte für die Barrierefreiheit und Werte für die Barrierefreiheit von Rollstuhlfahrern (DIN 18040-2 R).

In der folgenden Tabelle finden Sie ausgewählte Maße:

DIN 18040-2

DIN 18040-2 R

Empfohlene Maße von Sanitärobjekten

WC-Becken, Spülung vor der Wand

40 cm (Breite)

75 cm (Tiefe)

40 cm (Breite)

70 cm (Tiefe

WC-Becken, Spülung für Wandeinbau

40 cm (Breite)

60 cm (Tiefe)

40 cm (Breite)

70 cm (Tiefe)

Mindest-Bewegungsfläche

WC-Becken, Spülung vor der Wand

120 cm (Breite)

120 cm (Tiefe)

150 cm (Breite)

150 cm (Tiefe)

WC-Becken, Spülung für Wandeinbau

120 cm (Breite)

120 cm (Tiefe)

150 cm (Breite)

150 cm (Tiefe)

Montagehöhe über Oberkante Fertigfußboden

WC-Becken, Spülung vor der Wand

46 cm (Höhe)

48 cm (Höhe)

WC-Becken, Spülung für Wandeinbau

46 cm (Höhe)

48 cm (Höhe)

Allerdings empfehlen Branchenexperten immer öfter den Einsatz von Dusch-WCs. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Toilette und Bidet. Das bringt nach Auffassung der Experten zwei wesentliche Vorteile mit sich. Intim- und Analbereich lassen sich hygienischer reinigen als mit Papier und Menschen mit körperlichen Einschränkungen können dies per Knopfdruck selbstständig erledigen.

Da das Körpergewicht dabei nicht verlagert werden muss, sinkt auch das Sturzrisiko. Solche Dusch-WCs sind als Aufsatz oder als komplette WC-Anlage erhältlich.

Bad | Sturzrisiko
Im Bad- und Sanitärbereich kann durch barrierereduzierende Baumaßnahmen das Sturzrisiko gemindert werden. (Quelle: © Christian Delbert – Adobe Stock)

Kosten für Senioren-WC

Wie viel kostet ein Senioren-WC? Diese Frage lässt sich schon allein deswegen nicht pauschal beantworten, weil es nicht die eine Lösung für ein seniorengerechtes WC gibt. Körperbau sowie körperliche und kognitive Fähigkeiten führen zu unterschiedlichen Bedürfnissen im Sanitärbereich. Die Kosten für ein Senioren-WC sind also vielmehr von unterschiedlichen Faktoren und deren jeweiliger Qualität abhängig.

Das beginnt schon beim WC-Becken. Günstige Modelle sind aus einfacher Keramik gefertigt, während hochwertige Alternativen aus Sanitärporzellan bestehen. Wer also nach Preisen recherchiert, sollte immer darauf achten, dass solche zusätzlichen Angaben dabeistehen. Preislisten und Kostenvergleiche ohne solche Zusätze sind schlichtweg unseriös oder schlichtweg nutzlos.

In unserer Kostenübersicht haben wir solche zusätzlichen Informationen aufgeführt. So können Sie sehen, wie unsere Redaktion zu den Preisangaben gekommen ist und erhalten eine Orientierung für mögliche Kosten.

Produkt/Dienstleistung

Zusatzinformation

Preis*

WC-Deckel & Sitz

aus Duroplast, mit Absenkautomatik

ab 35 EUR

WC-Becken

aus Sanitärkeramik (ohne Beschichtung), randlos, Hänge-WC

ab 150 EUR

Vorwand (höhen-/seitenverstellbar)

ab 100 EUR

Griffe

Stützklappgriffe, max. 120 kg Belastung, Edelstahl

ab 160 EUR

Wasseranschluss

Kosten von Region und Dienstleister abhängig

keine Angabe

Zusätzlicher Elektroanschluss (Dusch-WC)

Kosten von Region und Dienstleister abhängig

keine Angabe

Lohnkosten (Montage)

Kosten von Region und Dienstleister abhängig

keine Angabe

*Preise: Durchschnittswert; abgefragt im Februar 2021

Förderung & Zuschuss für barrierefreies WC

Wer seine Toilette barrierefrei bauen oder umbauen lässt, kann dafür Zuschüsse und Förderungen erhalten. An die jeweiligen Gelder sind jedoch bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Nur wenn diese erfüllt sind, können sie gewährt werden.

Vorab muss sowohl für die möglichen Zuschüsse als auch für die Förderungen ein entsprechender Antrag gestellt werden. Erst wenn die Finanzierung schriftlich bewilligt wurde, können sich die Antragsteller sicher sein, die Gelder zu erhalten. Daher gilt: Warten Sie im Zweifel immer auf den Bewilligungsbescheid, bevor Sie mit der Baumaßnahme beginnen.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW ist eine öffentliche Förderanstalt, über die das Bundesministerium für Finanzen die Rechtsaufsicht hat. Sie kann Förderungen und Zuschüsse für private und gewerbliche Zwecke vergeben. Für Baumaßnahmen, die Barrieren im Bad sowie bei der Toilette reduzieren, sind zwei Angebote der KfW im privaten Bereich empfehlenswert.

KfW-Investitionszuschuss 455-B

Wer sein Eigenheim barrierefrei umbauen möchte oder eine solche umgebaute Wohnung kauft, kann über den Investitionszuschuss 455-B bis zu 6.250 Euro pro Wohnung als Zuschuss erhalten.

Unterschieden wird dabei zwischen Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung (10% der förderfähigen Kosten, aber maximal 5.000 Euro Zuschussbetrag) und dem „Standard Altersgerechtes Haus“ (12,5% der förderfähigen Kosten, aber maximal 6.250 Euro Zuschussbetrag). Die Gelder können über das KfW-Zuschussportal online beantragt werden. Der Zuschuss ist rückzahlungsfrei.

KfW-Förderkredit 159

Für Umbaumaßnahmen, bei denen im bestehenden Wohnraum Barrieren reduziert werden, kann der Förderkredit 159 in Anspruch genommen werden. Derzeit bietet die KfW ihren Förderkredit ab 0,75% effektiven Jahreszins an. Bis zu 50.000 Euro können so pro Wohnung finanziert werden. Der Kredit ist für Eigenheimbesitzer, Vermieter und sogar Mieter erhältlich.

Da die KfW kein eigenes Filialnetz betreibt, müssen ihre Kredite über niedergelassene Banken oder Sparkassen beantragt werden. Dort liegen dann auch die entsprechenden Formulare aus.

Die Zuschüsse und Kredite der KfW sind jedoch begrenzt. Die möglichen Geldbeträge sind pro Jahr gedeckelt. Ist der „Fördertopf“ leer, kann die KfW keine finanziellen Unterstützungen mehr leisten. Daher gilt die Empfehlung, die Anträge für Zuschüsse und Förderungen möglichst früh im Jahr zu stellen.

Pflegeversicherung


Zu den Leistungen der Pflegeversicherung gehört unter anderem ein Zuschuss für „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“. Bis zu 4.000 Euro kann ein Pflegebedürftiger so erhalten, um damit unter anderem Bad und WC barrierefrei zu gestalten.

Die Rechtsgrundlagen werden im § 40 Abs. 4 SGB XI geregelt. Leben mehrere Pflegebedürftige gemeinsam in einer Wohnung, können ihre Ansprüche summiert werden. Der Zuschuss ist allerdings auf 16.000 Euro pro Wohnung begrenzt.

Weitere Kostenträger

Finanzielle Unterstützungen zur Reduzierung von baulichen Barrieren sind auch von anderen Kostenträgern möglich. Die möglichen Zuschüsse sind auch hier an bestimmte Voraussetzungen gebunden:

  • Gesetzliche Unfallversicherung
  • Rentenkasse, Knappschaft
  • Sozialhilfe- & Grundsicherungsträger
  • Versorgungsämter

Bundesländer, Landkreise und Kommunen können auch eigene Förderprogramme anbieten. Ob ein solches Förderprogramm bei Ihnen vor Ort besteht, können Sie in der „Förderdatenbank“ des Bundeministeriums für Wirtschaft online nachschauen. Dort können Interessierte nach Baumaßnahme und Ortsangabe nach Zuschüssen und Förderungen in ihrer Region suchen.

 

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Steffen Gottschling ist der leitende Redakteur der Ratgeber-Redaktion. Bevor er 2016 bei basenio.de begann, war er im Rundfunk und in der Online-Redaktion einer regionalen Tageszeitung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind die Bereiche Pflege & Recht.

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