Fenstersensor | Einbruch | Wlan | Smart Home | Funk

Fenstersensor gegen Einbruch: Smart-Home-Lösung mit WLAN & Funk arbeitet mit weltweit einzigartigem Glasbruchsensor

Bild zum Artikel: Fenstersensor | Einbruch | Wlan | Smart Home | Funk
(Quelle: © Gina Sanders - Fotolia)

Basenio.de stellt den innovativen Fenstersensor der Firma Eimsig vor. Das Sicherheitssystem arbeitet via Funk & WLAN und ist zu vielen Smart-Home-Systemen kompatibel. Weltweit einzigartig: Das System kann bewusste & unbewusste Angriffe unterscheiden.

Sicherheitsexperten wissen, dass Fenster die Schwachstelle Nummer Eins am Haus sind. Bei rund 70 Prozent aller Einbrüche gelangen die Täter durchs Fenster ins Haus. „Routinierte Diebe brechen in weniger als zehn Sekunden ein. Sie steigen vor allem durch Fenstertüren und Fenster ein oder spazieren geradewegs durch die Eingangstür“, bestätigt das Onlineportal polizei-dein-partner.de in einer Mitteilung. Es gibt also gute Gründe, diese „Schwachstelle“ besonders zu schützen. Basenio.de hat sich bei der „EiMSIG GmbH“, einem Alarmanlagenhersteller, nach Sicherungssystemen für Fenster erkundigt.

Fenstersensor mit einzigartiger Funktion

„Sichere Fenster sind entscheidend für ein wirksames Sicherheitskonzept“, weiß man bei dem familiengeführten Alarmanlagenhersteller aus dem hessischen Gudensberg. Speziell dafür hat das Unternehmen laut eigener Aussage einen Fenstersensor entwickelt, der mit seiner „wegweisenden, visionären Technik einzigartig auf dem Weltmarkt“ ist. Der Sensor sichert angekippte und geschlossene Fenster und überwacht auch die Glasfläche auf Glasbruch. Diese innovative Sicherheitstechnik wurde 2019 auch in den Medien vorgestellt. Die TV-Sendung „Einfach genial“ widmete dem Fenstersensor einen ganzen Beitrag.

Bereits der „einfache“ EiMSIG-Fenstersensor arbeitet mit einer patentieren „Stößel-Technologie“. Dabei löst ein Stößel am Sensor den Alarm schon beim Einbruchsversuch aus. Versucht ein Einbrecher, das Fenster aufzuhebeln, wird das kleine Stäbchen mechanisch aus der Halterung herausgedrückt und aktiviert dabei den Alarm.

Damit unterscheidet sich das System von solchen Sicherheitskonzepten, bei denen der Alarm erst ausgelöst wird, wenn der Einbrecher bereits im Haus ist. Die Erfahrung zeigt, wenn ein sicht- und hörbares Signal kommt, lassen Einbrecher von ihrem Vorhaben ab und das Fenster bleibt unbeschädigt.

EiMSIG hat dieses Konzept auf innovative Weise erweitert. Deren Fenstersensor kann erkennen, ob ein Fenster geöffnet, angekippt oder verschlossen ist. So ist es möglich, dass der Sensor auch dann Alarm auslösen kann, wenn ein angekipptes Fenster aufgehebelt wird. Das System bemerkt, ob es Abweichungen vom „Normalzustand“ bei der angekippten Fensterstellung gibt und funkt ein Alarmsignal zur Sicherheitszentrale im Haus.

Weltweit einzigartig ist der Fenstersensor mit seiner integrierten Glasbruch-Erkennung. Auch hier kann das System schon Alarm auslösen, wenn der Einbrecher gerade versucht ins Haus einzudringen. Schlägt er nämlich dafür auf die Glasscheibe ein, bemerkt der Sensor diese Erschütterungen und meldet Alarm. Die Technik ist dabei so ausgefeilt, dass sie zwischen mutwilligen und versehentlichen „Angriffen“ unterscheidet. Windstöße und ein aus der Bahn geratener Fußball erschüttern zwar das Fenster, doch der Sensor löst bei entsprechender Einstellung des Systems nicht aus.

Fenstersensor in Smart-Home-System integrieren

Damit der Fenstersensor funktioniert, muss er mit einer Alarmanlage verbunden werden. Löst der Sensor aus, gibt er via Bluetooth oder WLAN eine Meldung an sie ab. Es gibt also keine Kabel und der Sensor wird über Knopfzellen-Batterien (Typ CR2032) betrieben. Die EiMSIG-Technik arbeitet mit dem EnOcean-Funkstandard, der in der Branche als besonders energiesparend gilt.

Das Sicherheitskonzept gehört zu den sogenannten Smart-Home-Systemen, bei denen Geräte im Haushalt über digitale Technik miteinander vernetzt sind. Der EiMSIG-Fenstersensor kann mit allen auf dem Sicherheitsmarkt erhältlichen Alarmsystemen verbunden werden, die mit der EnOcean-Funktechnik arbeiten.

Allerdings haben die Hessen auch ein eigenes Alarmsystem im Angebot, dass als Sicherheitszentrale fungieren kann. Die kann über ein Display direkt an der Anlage und über das Smart- beziehungsweise iPhone gesteuert werden. So ist es auch möglich, dass man außerhalb des Hauses Zugriff auf das System hat. Wer also im Urlaub weilt, kann bei entsprechender Vernetzung beispielsweise die Lichter im Haus an- und ausschalten oder die Rollläden hoch- und runterfahren. Ist eine Webkamera im Haus angebracht, kann die über das Mobiltelefon angesteuert werden. So kann man jederzeit Livebilder aus dem Haus empfangen.

Die Zentrale des Smart-Home-Systems kann mit gewünschten Alarmreaktionen programmiert werden. Bemerkt beispielsweise der Fenstersensor, dass ein Einbrecher von außen das Fenster öffnen möchte, kann die Zentrale ein Alarmsignal ertönen lassen oder mechanische Fenstersicherungen auslösen. Gleichzeitig kann eine gespeicherte Rufnummer mit einer entsprechenden Meldung benachrichtigt werden. So lässt sich etwa eine Sicherheitsfirma automatisch über den Einbruchsversuch verständigen.

Einfacher Einbau des Fenstersensors (auch nachrüstbar)

Der Fenstersensor von EiMSIG wird unauffällig im Fensterrahmen montiert. Er kann dort waagerecht oder senkrecht verschraubt werden. Der Hersteller empfiehlt, dass der Sensor griffseits im Fensterrahmen befestigt wird, da dort der größte Öffnungswinkel entsteht, wenn das Fenster geöffnet wird. So kann das System an die weitmöglichste offene Fensterstellung angepasst werden. Denn genau das muss man dem Fenstersensor „beibringen“. Gleich nach der Montage sollte das Sicherheitssystem für das Fenster kalibriert werden. Wie das genau funktioniert, zeigt das folgende Video:

Da sich der Glasbruch-Sensor nach eigenen Vorgaben einstellen lässt, ist er in der Lage, mutwillige und unwillkürliche „Attacken“ auf den Glasbereich des Fensters zu unterscheiden. Wer besonders vorsichtig sein möchte, kann den Sensor so einstellen, dass er bereits bei zwei hintereinander folgenden Schlägen den Alarm auslöst. Beim wem Kinder gerne mal vor die Scheibe klopfen, der kann den Sensor etwas weniger sensibler einstellen. So werden Fehlalarme reduziert.

EiMSIG hat den Fenstersensor so konzipiert, dass er sich auch mit herstellerfremden Alarmanlagen vernetzen lässt, solange die mit der gleichen Funktechnik arbeiten. Dieses offen angelegte System macht es möglich, dass prinzipiell alle Fenster mit dem Sensor nachgerüstet werden können. Wer also schon eine Alarmanlage hat, aber seinen Fensterschutz verbessern will, kann die alten Sensoren mit denen von EiMSIG austauschen.

Die Technik ist nicht sonderlich wartungsintensiv. „Das System ist so konzipiert und aufgebaut, dass man selbst bezüglich Laufzeit und Lebensdauer der Batterien informiert wird und diese ganz einfach selber austauschen kann. Alle System-Einstellungen bleiben trotzdem erhalten“, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. „Wir bieten dennoch einen Support- und Wartungsservice an“, fügt er an.

EiMSIG Fenstersensor mit Fördermitteln einbauen

Die Fenstersensoren lassen sich recht einfach montieren. Mit einem Akkuschrauben werden sie im Fensterrahmen angeschraubt und mit der Sicherheitszentrale vernetzt. Übrigens, die notwendigen Schrauben gehören bei EiMSIG zum Lieferumfang. Doch den Einbau können auch Fachfirmen übernehmen. Dafür hat das Unternehmen aus Gudensberg ein Partnernetzwerk mit sogenannten Errichterunternehmen geknüpft, die mit der Technik vertraut sind.

Vorteil bei der Montage durch Fachfirmen, der Einbau kann über KfW-Kredite gefördert werden. Die KfW (Kredit Anstalt für Wiederaufbau) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und vergibt öffentliche Fördermittel zu günstigen Konditionen. Wird das EiMSIG-System von einer Fachfirma als „baugebundenes Assistenzsystem“ eingebaut, kann es im Rahmen des Förderprogramms 455-B mit 10% bezuschusst werden, teilt ein Sprecher des Unternehmens auf basenio-Nachfrage mit.

Die EiMSIG GmbH unterstützt die Initiative „PolizeiDeinPartner“, die vom Verlag Deutsche Polizeiliteratur geführt wird. Darin werden Broschüren zu Sicherheitsthemen herausgebracht und ein Präventionsportal betrieben. Hier finden sich Informationen der Polizei, „durch die Straftaten, Unfälle und weitere Gefahren mit polizeilichem Bezug in Ihrem Umfeld vermeiden werden können“.

Fazit:

Der Alarmanlagenhersteller EiMSIG aus dem hessischen Gudensberg bietet einen weltweit einzigartigen Fenstersensor an. Der überwacht den Fensterrahmen und das Fensterglas gleichzeitig und kann via Bluetooth oder WLAN in Smart-Home-Systeme integriert werden. Der Fenstersensor arbeitet mit der energiesparenden EnOcean-Funktechnik.


DIESEN BEITRAG: Kommentieren Drucken
Bewerten:
Teilen:

Mehr von Steffen Gottschling
Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


Kommentar schreiben

Sicherheitscode