Sternzeichen | Aszendent | Sinn des Lebens

Welchen Einfluss haben Sternzeichen & Aszendent auf den eigenen Lebensweg?

Mit dem Alter kommt auch irgendwann der Punkt an dem man sein eigenes Leben reflexiert und sich über viele vergangene Dinge Fragen stellt. Welche Rolle Sternzeichen, Horoskope oder Aszendenten dabei spielen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Macht mein Leben einen Sinn? Welche Lebensaufgabe habe ich? Weshalb bin ich überhaupt auf dieser Welt? Grundlegende Fragen nach dem Sinn der eigenen Daseinsberechtigung werden umso drängender, je weiter der Einzelne verschiedene Stadien seines Lebens bereits durchmessen hat und erste Rückschau hält.

„Ich habe gelebt“ 

Wer mit langsamen Schritten auf das Ende seines Lebens zusteuert, schaut umso stärker zurück, als ihn die Füße bereits getragen haben. Die entscheidenden Stadien und Ereignisse in der Retrospektive aus gewisser Distanz zu betrachten und zu bewerten, liegt in der Intelligenz des Menschen begründet, die ihn vom Tier unterscheidet.

Zeit für ein Zwischenfazit, Zeit, ein vorläufiges Resümee zu ziehen. Das Besondere an einer Rückschau ist, dass viele Dinge in zunehmendem Alter anders bewertet werden, als zu dem Zeitpunkt, als sie eingetreten waren. Manche Aspekte verlieren gegenüber früher allmählich an Bedeutung, andere gewinnen an Wert und erhalten ein ganz besonderes Eigengewicht. Scheinbar unbedeutende Nebenepisoden werden in der Retrospektive bedeutsam. Bestimmte Ereignisse und ihre damit verbundenen Entscheidungen werden im Rückblick zu wesentlichen Wendepunkten im Leben.

Obwohl doch jeder ein anderes Lebensziel hat, so eint doch alle Individuen der Wunsch, gegen Ende des Lebens sagen zu können, nach besten Kräften das getan zu haben, was die eigene Wunschvorstellung war. Ein Sich-Rückvergewissern, eine Rückbestätigung auf die Frage aller Fragen zu erhalten. Im Rückblick sagen zu können, alles „richtig“ getan zu haben, ist ein Grundbedürfnis menschlichen Daseins.

Verstellter Blick auf das Wesentliche

Gerade wer „mit beiden Beinen mitten im Leben“ steht, kann keine sinnvolle Antwort auf die Sinnfrage erhalten, weil sein Blick auf das Wesentliche durch tägliches Einerlei, tägliche Kämpfe und Überlebenskämpfe verstellt ist. Notwendige innere Einkehr und geistige Distanz zum täglichen Geschehen fehlen – reinigende Freiräume kann der Betroffene oftmals nur durch existentielle Extremsituationen erfahren – etwa wie den Verlust eines geliebten Menschen, ein lebensbedrohendes Ereignis wie ein Unfall, einen unvorhergesehenen Schicksalsschlag.

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Der Blick in die Glaskugel ist für verunsicherte Menschen sinnstiftend und bietet Orientierung in Zeiten mangelnden Selbst-Bewusstsein. (Quelle: https://pixabay.com/de/kugel-glas-rund-reflexion-625908/)

Wann immer der Einzelne vom täglichen Einerlei und Existenzkämpfen nicht allzu sehr in Anspruch genommen wird, hat er die Chance, sich dem mitunter mühevollen Geschenk zu widmen und der Frage nach dem „Warum" nachzugehen. Besonders der zweite Lebensabschnitt bietet eher Gelegenheit zu innerer Einkehr, wenn die grundlegenden Weichen im Leben längst gestellt wurden, die eigene Existenz in materiell trockenen Tüchern ist und die Kinder inzwischen längst aus dem Haus sind. Eventuell wird dieses Verhalten noch verstärkt von aufkommenden Gefühlen der Einsamkeit angesichts dem ersten Verlust von Freunden und alten Weggefährten oder auch dem Nachtrauern vermeintlich vertaner Chancen im Leben.

In Zeiten wachsenden religiösen Skeptizismus in ihrer tradierten Symbolik und der Preisgabe sinnstiftendem und Orientierung verleihendem Glauben an eine göttliche Vorsehung orientieren sich immer mehr Menschen an Übersinnlichem, Esoterik und Astrologie.

Gerade letztere stellt für viele Sinnsuchende dabei eine willkommene von der astronomischen Wissenschaft abgeleitete Plattform dar, Zusammenhänge im Leben zu entdecken, Herausforderungen besser meistern und vor allem Lösungen zu finden, wie sie die Horoskope von Mein-wahres-Ich.de bieten können.

Horoskope, Sternzeichen und die Sinnfrage

Horoskope und professionell betriebene Astrologie gehen von der Annahme aus, dass das gesamte Geburtsbild ein Spiegel der Fähigkeiten, Problemfelder und Aufgaben des Individuums ist. Zur Reflexion des eigenen Lebensweges und der damit verbundenen Aufgaben genießt gerade die Kombination aus genauer Geburtszeit und Geburtsort Deutungshoheit des eingeschlagenen Lebenswegs und seiner Sinnhaftigkeit. Der Aszendent markiert den Ausgangspunkt des Lebens, von hier aus tritt der Mensch ins Leben. Jeder Aszendent liegt in einem Sternzeichen. Das Sternzeichen, in das der Aszendent fällt, definiert unweigerlich und unveränderlich das grundsätzliche Lebensthema. Je jünger der Mensch ist, desto unbewusster ist ihm sein Lebensweg. Erst mit zunehmendem Lebensalter bringt die Reife und Erfahrung ein sich allmähliches Bewusstwerden des Lebensweges und damit auch des Themas, für das der jeweilige Aszendent steht. Parallel hierzu formen sich im alternden Menschen Erfahrungen zu einem Gesamtkonzept, Verhaltensweisen, Wesenszüge und Gewohnheiten zementieren sich der eigenen Vorbestimmung gemäß. Das bedeutet, der Lebensweg wird zur prägenden Gewissheit, das Individuum gleicht mehr oder weniger bewusst immer mehr seinem Aszendenten – wenn er es nur zulässt. Vollzieht sich der Prozess in höchstem Bewusstsein, hat er sich nach astrologischer Lehrmeinung den Sinn seines Daseins bereits erschlossen.

Der Aszendent im Spiegel des Lebens

Der Aszendent ist jenes Tierkreiszeichen, das im Augenblick der Geburt im Osten aufgeht. Er will sinnbildlich im Leben aufgehen. Alle zwei Stunden wechselt das Zeichen am östlichen Horizont. Das Wissen um den eigenen Aszendent eröffnet den Weg zur Erkenntnis der eigenen Einzigartigkeit. Er erkennt, wofür er auserwählt wurde, welches sein Weg ist.

Erstmalig am Beginn des Erwachsenwerdens nimmt der Einfluss des Aszendenten zu, in der Phase beginnender Selbstreflexion erwacht der individuellste Teil, der Aszendent. In der ersten Lebenshälfte drückt sich der Aszendent vor allem auf der körperlichen Ebene und in wiederkehrenden Erfahrungen mit der Umwelt aus.
Die Astrologie hat sich die Aszendent-Vorstellung Rainer Maria Rilkes zu eigen gemacht, die der Dichter einmal vermutlich unbewusst in vier Zeilen zum Ausdruck gebracht hat: 

„Gesicht, mein Gesicht:
wessen bist du; für was für Dinge
Bist du Gesicht?
wie kannst du Gesicht sein für so ein Innen?“

Den inneren Kompass, der in jedem Individuum mit dem Geburtsereignis als Nukleus angelegt ist, muss der Einzelne erst im Laufe seines Lebens begreifen und akzeptieren lernen. Mit Beginn seiner charakterlichen Ausformung in der Pubertät wird er zwar noch als Fremdkörper empfunden und rein äußerlich maskenhaft zur Schau getragen - oftmals als Schutzwall gegen äußere als verletzend empfundene Ereignisse. Aber: Er hat den Wesenskern noch nicht vollständig ausgeformt, die Persönlichkeit noch nicht durchdrungen. Erst mit dem Älterwerden und der äußerlichen Veränderung tritt der Aszendent von der Außendarstellung ab und wendet sich dem Innern zu - wenn der Einzelne meist im Unterbewusstsein und seltener bewusst schmerzhaft lernt, sich auf ihn einzulassen und sich mit ihm als kosmische Vorbestimmung zu arrangieren. Wer – bewusst oder unbewusst - nicht in der Lage ist, ihn anzunehmen, bleibt eher innerlich zerrissen und blind für die Frage nach dem Sinn des Lebens.


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Mein Name ist Marian Freund und ich studiere Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Derzeit bin ich als Praktikant für basenio tätig und lerne den Arbeitsalltag in einer Agentur kennen. In meiner Freizeit ...


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