MBT Schuhe | Erfahrungen | Test | Nachfolger | Ähnliche | Alternative | Vergleich

MBT-Schuhe im Vergleich mit Nachfolger kybun: Experte schildert seine Erfahrungen im großen Alltagstest

| Steffen Gottschling
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(Quelle: Thomas Müller)

Thomas Müller, ein Experte in Sachen MBT und kybun, vergleicht die beiden Schuhkonzepte mit der auffälligen Sohle. Seine Erfahrungen mit dem MBT und dessen Nachfolger kybun verrät er exklusiv bei basenio.de. Hier unser Testbericht.

Die Verbindung zwischen dem MBT-Schuh und dem kybun-Schuh ist Karl Müller. Er war es, der die beiden Schuhkonzepte entwickelte und auf den Markt brachte. Doch dazwischen liegen ziemlich genau zwölf Jahre und die konsequente Weiterentwicklung einer Idee. Basenio.de hat die beiden Schuhkonzepte miteinander verglichen und sich darüber mit Müllers Namensvetter Thomas Müller unterhalten. Er war einst MBT Instruktor/Promotor sowie einer von 20 „Advanced-Trainern für das MBT Bewegungskonzept „Masai-Walking“. Über Seminare, Gangschulungen/MBT-Einführungskurse sowie dem MBT-Bewegungstraining hat er seine theoretischen und praktischen Kenntnisse zum Einsatz und zur Anwendung der MBT-Schuhe vermittelt.

Seit neun Jahren hat Thomas Müller allerdings nun ein Ladengeschäft in Zwickau, in dem er alle kybun-Produkte führt. Dort können sich Kunden insbesondere über kybun-Matten und kybun-Schuhe von ihm beraten lassen. Überregional ist er als „Dein gesundCoach“ unterwegs und einer der dienstältesten kybun-Praktiker in Europa.

 

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Vom oberen Schuhschaft her ähnlich, doch in der Sohle unterscheiden sich kybun (links) und MBT (rechts) erheblich. (Quelle: Thomas Müller)

Die Geschichte und das Wesen des MBT-Schuhs

MBT ist die Abkürzung für Masai Barefoot Technology (engl.) – auf Deutsch: Massai Barfußtechnik. Unter dieser Markenbezeichnung führte der Schweizer Karl Müller 1996 die Schuhe ein, die eine ungewöhnlich erhöhte Sohle mit einer halbrunden Form haben. Diese außergewöhnliche Konstruktion macht das Schuhkonzept des MBT aus. Durch sie soll der Fuß beim Gehen leichter abrollen als bei Schuhen mit einer flachen Sohle. Der erwünschte Effekt ist, dass der Mensch zu seinem ursprünglichen Gang zurückfindet und seine Muskulatur beim Gehen so trainiert, dass Schmerzen reduziert werden.

Den gebürtigen Schweizer Karl Müller zog es 1979 nach seinem Maschinenbaustudium an der ETH Zürich nach Südkorea. Dort verbrachte er knapp zwölf Jahre als Geschäftsmann und gründete einige Unternehmungen. Während seiner Zeit in dem südostasiatischen Land war er dort des Öfteren auf den Reisfeldern unterwegs. Bei seinen Ausflügen dorthin stellte er fest, dass es sich auf deren weichen Böden sehr viel angenehmer sowie entlastender Laufen ließ als auf befestigten Wegen. Schon damals vermutete er dabei auch einen therapeutischen Effekt. Doch erst Jahre später nach seiner Rückkehr in die Schweiz setzte er diese Erfahrungen in ein innovatives Schuhkonzept um. Ausgangspunkt dafür war ein Paar Schuhe, die er bereits während seines Aufenthaltes in Korea geschenkt bekam.

Das Hauptaugenmerk für sein neues Schuhkonzept lag auf der Sohle, die durch ihre Form den Fuß beim Gehen leichter abrollen lassen sollte. Diese Funktion wurde zusätzlich durch ein weiches Polster im Fersenbereich erweitert.

kybun-Schuhe im basenio.de-Onlineshop kaufen:

1996 war es dann soweit und die ersten MBT-Schuhe kamen in den Verkauf. Und der Schuh mit der konvex in Laufrichtung gebogenen Sohle fiel auf. Die Marke MBT gewann in den folgenden Jahren weit über die Schweiz hinaus Bekanntheit und die Schuhe wurden in vielen Ländern der Welt millionenfach verkauft. Doch 2006 kam es zum Bruch zwischen MBT und Karl Müller, in dessen Folge der Firmengründer das Unternehmen verließ und kurze Zeit später „kybun“ gründete. Zur Ursache der Trennung findet sich ein Hinweis auf der Internetseite der kybun AG. Dort heißt es, dass Karl Müller eine neue Sohle für den MBT-Schuh ausgetüftelt hatte, die komplett mit einem weich-elastischen Material gefüllt war und noch mehr den natürlichen Bedürfnissen des Fußes entgegenkam. Karl Müllers Geschäftspartner beharrten jedoch auf dem bestehenden Konzept der MBT-Sohle, worauf er das Unternehmen verließ, seine Idee mitnahm und mit der Marke kybun neu startete.

Mit MBT ging es nach seinem Weggang abwärts. Die Krise gipfelte 2011 in einer Insolvenz. Die Markenrechte sicherten sich damals Geschäftsleute aus Asien. Doch der Vertrauensverlust bei Händlern und Kunden schwächte die Marke MBT nachhaltig. So war ein erster Versuch, die Marke zu revitalisieren, nicht von Erfolg gekrönt. Doch inzwischen erlebt die Marke MBT über einen spanischen Importeur eine neuerliche Wiederkehr auf dem europäischen Markt. Grund genug für unsere Ratgeber-Redaktion, die beiden Schuhkonzepte miteinander zu vergleichen.

In dem folgenden Video zeigt kybun-Erfinder Karl Müller, wie ein kybun-Schuh hergestellt wird.

Youtube Video

MBT & Kybun: Zwei Konzepte für die Gesundheit

Den kybun-Schuh hatte die basenio-Redaktion 2018 in einem Alltagstest erprobt. Dabei lag der Fokus allerdings auf dem Tragekomfort, der nach einer kurzen Eingewöhnungsphase als sehr angenehm wahrgenommen wurde. Die medizinischen Indikationen, bei denen der Schuh helfen soll, standen bei diesem Test nicht im Vordergrund.

Doch die Mitarbeiter des basenio-Onlineshops wissen, dass gerade der Gesundheitsaspekt bei vielen Kunden im Vordergrund steht. „Es kommt oft vor, dass die Leute bei uns anrufen und über Probleme im Rücken oder im Fuß klagen. Einige suchen dann auf Empfehlung ihres Therapeuten oder Arztes nach den kybun-Schuhen im Netz und kommen dann auf unseren Onlineshop“, verrät Axel Zawischa, der den Onlineshop auf basenio.de leitet.

Den Anspruch, dass der Schuh zur Gesundheit beiträgt, haben MBT und kybun gemein. Doch es gibt einige Unterschiede zwischen beiden, weiß kybun-Händler Thomas Müller. Da er einst auch für MBT arbeitete, kennt er die theoretischen und praktischen Unterschiede zwischen den Schuhkonzepten. „Bei beiden Schuhen geht es darum, dass der Bewegungsapparat mobilisiert werden soll“, erklärt Thomas Müller. Während des Gehens wird die Muskulatur trainiert und die Gelenke entlastet. Auf diese Weise werden Schmerzen reduziert oder verschwinden sogar gänzlich. Beispiele für Menschen, denen die Schuhe halfen, kennt Müller viele.

Die besseren Erfahrungen hat er indes mit dem kybun-Schuh gemacht. Ob bei Indikationen am Fuß, zum Beispiel Fersensporn oder Hallux Valgus, den Knien, der Hüft- und Rückenpartien oder sogar bei neurologischen Krankheitsbildern, der Nachfolger des MBT-Schuhs kann helfen. Aus der eigenen Praxis kennt er auch einige Prothesenträger, die mit dem kybun-Schuh ihr Gang-, Bewegungs- und Stabilitätsverhalten stark verbesserten. „Dies konnte mit betroffenen Fachleuten aus der Orthopädietechnik überprüft werden“, versichert Thomas Müller. „Gerne können entsprechende Erfahrungen oder Fragen über die Redaktion an mich weitergeleitet werden“, schiebt er hinterher.

Der große Vergleich: MBT versus kybun

MBT und kybun werben beide mit nachhaltigen Effekten auf die Gesundheit. Die Wirkung geht dabei immer von der Sohle aus. Sie ist daher auch der große Unterschied zwischen den beiden Konzepten.

Die MBT-Sohle ist konvex in die Laufrichtung gebogen, wodurch sie halbrund geformt ist. Allerdings gibt es drei unterschiedliche Ausführungen. Die „Active-Sohle“ ist fast schon flach, die „Dynamic-Sohle mittelstark gebogen und die „Performance-Sohle“ sehr stark gekrümmt. Der Fersenbereich ist bei allen Modellen mit einem weichen Material gefüllt, der sogenannten MBT SensorTechnology™.

Die kybun-Sohle ist eine Weiterentwicklung des MBT-Vorgängers. „Vom Abrollschuhe zu walk-on-air“ wird dieser innovative Schritt bei kybun beworben. Die Sohle ist über die gesamte Laufläche mit einem weich-elastisch und „rückstellfähigem“ Material – Mehrkomponenten-Polyurethan – gefüllt. „Durch das dynamische Gehen ist der Fuß ständig in Bewegung“, verspricht der Schuhhersteller aus der Schweiz. Da dieses Material die Sohle komplett ausfüllt, werden im Gegensatz zum MBT-Schuh alle Fußrezeptoren (Fuß-Sensortechnologie) angesprochen. Der Schuhträger kann daher alle Feinheiten des Bodens spüren und ist dennoch durch die Sohle geschützt. Das Gehgefühl wird oft als leicht schwebend beschrieben. Für ein angenehmes Schuhklima trägt die Wabenstruktur in der Sohle bei. Bei jedem Schritt wird über sie der Schuh leicht belüftet.

 

kybun, MBT
Gewünschte Auswirkungen des MBT und kybun-Schuhs.. (Quelle: eigene Darstellung)

 

Der unterschiedliche Sohlenaufbau bringt also auch funktionelle Unterschiede. Beim MBT-Schuh steht nur die Ferse auf dem weichen Material, ansonsten „sitzt“ der Fuß auf einer harten Sohle. Die gewünschten Effekte entstehen im Prinzip nur durch die Sohlenform, über die der Schuhträger abrollt. „Die stabilisierende Muskulatur arbeitet so erst ab dem Sprunggelenk aufwärts“, erklärt Thomas Müller. Die Folge ist, dass die Fußmuskulatur keine „Rückmeldung“ beim Gehen erhält und es hier keine Trainingseffekte gibt. Bei den flacheren Sohlen ist fast keine Unterstützung mehr zu erwarteten.

Bei kybun steht der Fuß komplett auf einem federnd-elastischen Material und wird bei jedem Schritt dynamisch trainiert. Alle Rezeptoren im Fuß werden angesprochen, wodurch es viele positive Auswirkungen auf den gesamten Körper geben soll. „Alle für die Bewegung relevanten Muskelgruppen werden angesprochen“, weiß Thomas Müller über die Effekte zu berichten. Vom Fuß bis in die Halswirbelsäule wirkt sich das Gehen mit dem kybun-Schuh aus. Bei dem Schweizer Hersteller geht es also letztlich weniger um das "Schick" als vielmehr um die Gesundheit. Funktion geht mehr vor Design. Für Menschen mit sehr schwacher oder koordinativ eingeschränkter Muskulatur gibt es die kybun Light-Variante mit geringerer Sohlendynamik. Dieser Sohlentyp heißt „Cirrus“.

Diese unterschiedlichen Sohlen bedingen auch Unterschiede in der Eingewöhnungsphase. Wer zum ersten Mal in einen MBT-Schuh oder einen kybun-Schuh schlüpft, wird in der Regel eine leichte Instabilität beim Stehen und Gehen bemerken. Die ist gewollt, da sie laut der Hersteller die Trainingseffekte begünstigen und mit den natürlichen Bewegungsprozessen gleichgesetzt werden. Thomas Müller weiß aus seiner ehemaligen Tätigkeit bei MBT, dass es einige Zeit dauern kann, ehe man im MBT-Schuh sicher geht. „Damals gab es MBT-Instruktionstermine, bei denen ich Kunden das Gehen im MBT-Schuh näher gebracht habe“, verrät er.

 

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Thomas Müller (vorne) beim Training mit dem MBT-Schuh. (Quelle: Thomas Müller)

Im kybun-Schuh geht das alles sehr viel schneller und es braucht auch keine gesonderten Übungseinheiten. „Schon nach wenigen Minuten gehen die meisten Kunden ganz normal in den Schuhen“, lässt Müller durchblicken. Im basenio-Alltagstest konnten das unsere Tester bestätigen. Außerdem merkten unsere Tester, dass sich die Körperhaltung schnell verändert, sobald man in den Schuhen steht. Ein Indiz dafür, dass sich die Sohlenform auf den gesamten Körper auswirkt.

Beim Schuhschaft, dem oberen Teil des Schuhs, wird die „Verwandtschaft“ zwischen MBT und kybun manchmal deutlich. kybun hat einige seiner ersten Modelle auf den Designs von MBT aufgebaut. Mittlerweile spricht auch niemand mehr von Funktion vor Design, kybun geht hier seitens Material und Optik neue Wege.

Tipps für die ersten Schritte

Wer kann sich noch an seine ersten Schritte erinnern? Sicher haben nur die wenigsten daran einen klaren Gedanken. Ein ganz so erhebendes Gefühl wird es wohl nicht sein, wenn man erstmalig einen MBT-Schuh trägt. Für Ungeübte kann das sehr anspruchsvoll sein und die Muskulatur erschöpft dann schneller als in herkömmlichen Schuhen. Der kybun-Schuh ist da schon etwas sanfter, jedoch nicht ohne Anspruch. „Man bekommt keinen Muskelkater, aber die Muskeln können anfänglich schneller müde werden. Das merkt man, wenn das Gehen anstrengend wird. Das ist für den Anfang ganz typisch“, weiß Thomas Müller. Gerade bei Damen macht er diese Erfahrung des Öfteren. Gern werden hier hochhackige Schuhe getragen und die Umgewöhnung auf dynamische Sohlen kann dann schon spürbar sein.

Thomas Müller hat dafür einen Tipp: „Für den Anfang sollte man nicht den gesamten Tag in den Schuhen gehen. Wird es zu anstrengend, kann man die Schuhe für etwa 15 bis 30 Sekunden kurz ausziehen und barfuß stehen. Dann einfach wieder rein in die Schuhe und weiter geht’s.“ Müller nennt das, die Muskulatur „resetten“. Wenn das an den ersten Tagen oft wiederholt wird, sind acht bis zehn Stunden im kybun-Schuh keine Schwierigkeit mehr.

Dieses Video illustriert, wie Gelenke und Muskeln beim Barfußlaufen, beim Gehen im Kybun-Schuh und im MBT-Schuh beansprucht werden.

Youtube Video

Kybun ist schon lange mehr als ein Schuh

Dass der therapeutische Ansatz bei kybun eine große Rolle spielt, wird auch an anderen Entwicklungen des Unternehmens ersichtlich. Im schweizerischen Roggwil, dem Stammsitz der kybun AG, baute man kurz nach der Gründung ein Trainingszentrum auf, erinnert sich Thomas Müller. „Dort waren Laufbänder aufgebaut, auf denen Kunden in der Anfangszeit mit MBT-Schuhen trainierten. Als die kybun-Schuhe erhältlich waren, stieg man dann auch beim Training auf die neuen Schuhe um.“ Die hießen damals noch kyBoot. Erst 2017 rückte man von dieser Bezeichnung ab und nennt sie bis heute kybun Schuhe.

Ein weiteres innovatives Produkt des Schweizer Unternehmens ist der kyBounder – heute kybun-Matte. Das ist eine Unterlage, die mit dem gleichen federnd-elastischen Material wie die Sohle des kybun-Schuhs ausgestattet ist. Auf der Matte hat man also die gleichen Effekt wie im Schuh, nur das auf Grund der unterschiedlichen Dicken (zwei, vier oder sechs Zentimeter) eine wesentlich genaueres Ergebnis erzielt wird. Immer mehr Physiotherapeuten und auch schon Rehaeinrichtungen machen sich dies zunutze und setzen bei der Behandlung von Patienten auf die kybun Matten. Aber auch am Arbeitsplatz wissen einige Kunden, die Vorteile der kybun-Matte zu schätzen.

Wer längere und viel sitzende Tätigkeiten ausübt, kann es bestätigen, die Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates gehört zu den häufigsten Ausfallursachen. Daher wird empfohlen, dass man zwischendurch öfter aktiv stehen sollte. Wer also auf der kybun-Matte steht, trainiert fast schon unwillkürlich die Muskelgruppen, wirkt den Schmerzen entgegen und mobilisieren direkt im Arbeitsvorgang. Thomas Müller hat hier eine machbare Faustformel für die Verteilung in der Woche: „60-70 % aktiv stehen oder gehen und 30-40 % inaktivere Tätigkeiten“. Für die stehenden Phasen ist die kybun-Matte die optimale Unterlage, um Trainingseffekte für die Rückenmuskulatur zu erzielen.

Die neueste Entwicklung aus dem Hause kybun ist der kyTrainer. Mit ihm schließt man an die Anfangsjahre im ehemaligen Trainingszentrum in Roggwil an. Denn der kyTrainer ist ein Laufband, das vor allem in der Rehabilitation und auch von ambitionierten Sportlern verwendet wird. Das Trainingsgerät unterscheidet sich auf zweierlei Weise von herkömmlichen Laufbändern. Zum einen besteht die Lauffläche des Bandes aus Lamellen, die mit dem gleichen federnd-elastischen Material gefüllt sind wie die Schuhe und die Matten und zum anderen arbeitet das Laufband mit einem speziell entwickelten Trainingsprogramm, dem Mikro-Intervall-Training. Hier werden Trainingsintensität und koordinative Übungen auf ganz eigene Weise durchgeführt.

Mit all diesen Ideen kann die sogenannte „kybun Mechano Therapie“ umgesetzt werden. Vom Hersteller heißt es dazu:

Es erfolgt ein Wechsel zum fußorientierten Gang, bei dem der Körper in die komplette, natürliche Streckung geht und Gelenkbewegungen vollständig ausgeführt werden.

So soll vielen Schmerzindikationen und Bewegungseinschränkungen entgegengewirkt und deren Symptome gelindert werden. Bei manch einem kann so sogar die Ursache durch die neu erlernten natürlichen Bewegungsmuster beseitigt werden.

Fazit:

Der "kybun-Schuh" ist der legitime Nachfolger des MBT-Schuhs. Schon allein die eng verbundene Geschichte mit Entwickler Karl Müller zeigt das. Doch auch in der Anwendung sind die Innovationen beim Nachfolge-Konzept spürbar. Alle Fußrezeptoren werden angesprochen und wirken in den gesamten Körper hinein. Ein weiterer Vorzug des kybun-Schuhs ist die deutlich kürzere Eingewöhnungszeit beim Gehen. Es sprechen also einige Gründe dafür, dass der kybun-Schuh im Vergleich zum MBT die bessere Alternative ist. 

 


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Steffen Gottschling (Jg. 1978) lebt und arbeitet in Erfurt. Seit 2012 ist er in der Medienbranche tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in der Redaktion von Radio F.R.E.I. und arbeitete als Journalist in der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeine. Für ...


Kommentare

Ich bin eher zufällig auf "Kybun" gestoßen, nun sehr interessiert, da ich seit ca. 15 Jahren (vielleicht sogar länger) begeisterte Trägerin von MBT bin. In einer Info von 2009 (http://www.mbt-fachhandel.de/shop_content.php?coID=10), lässt sich heute nicht mehr öffnen, war zu lesen: "... Viele Schuhe sind gedämpft und gestützt, dadurch wird die Fußmuskulatur zu stark entlastet. Die Folge davon sind Spreiz-, Senk- und Plattfüße. ...". Nun erklären Sie: "Die besseren Erfahrungen hat er indes mit dem kybun-Schuh gemacht. Ob bei Indikationen am Fuß, zum Beispiel Fersensporn oder Hallux Valgus, den Knien, der Hüft- und Rückenpartien oder sogar bei neurologischen Krankheitsbildern, der Nachfolger des MBT-Schuhs kann helfen.", obwohl Sie betonen, dass bei diesem Nachfolger der MBT die gesamte Sohle sehr weich u. federnd ist und sich ständig der natürlichen Fußform des Trägers anpasst. Besteht darin nicht ein Widerspruch?
Meine aktuellen beiden Paar MBT sind nach ca. 5 Jahren intensiver Nutzung bald verschlissen, muss langsam im Internet nach Neuen recherchieren - würde vielleicht auf Kybun umsteigen, wenn ich sicher sein kann, dass sie halten, was Sie versprechen. Die MBT sind schon ziemlich teuer - übersteigen eigentlich meinen finanziellen Horizont (wobei ich online manch "Schnäppchen" fand), dennoch stimmen Preis-Leistungs-Verhältnis, weil sie sehr langlebig sind.
Auf jeden Fall finde ich Ihren Artikel sehr interessant u. habe nun nachzudenken ...

@Juliane: Vielen Dank für Ihre Frage. Hier die Antwort unseres Kooperationspartners "Gesundheitszentrum Zwickau": ",Ja, der Schuh ist tragbar bei Übergewicht. Die Haltbarkeit des Materials ist jedoch nicht so lange gegeben. Die Wirkung ist dennoch vorhanden. Gegebenen falls kann hier am Anfang auch die kybun Lightvariante helfen.

Hilft der Schuh auch bei defektem Fußhebernerv?

Sehr geehrter Herr Frohn, die Frage lässt sich leider nicht generell beantworten. Hier kommt letztlich auf die Ursache des defekten Fußhebenervs an. Es gibt Auslöser, bei denen der kybun-Schuh wirkt. Allerdings gibt es ebenso Ursachen, bei denen der Schuh beziehungsweise die Sohle keine positiven Effekte hervorruft. Wenn Sie Interesse an einer persönlichen Beratung haben, können Sie mich gerne über das Kontaktformular anschreiben. Mit freundlichen Grüßen, Steffen Gottschling

was unterscheidet die sohle der kybun schuhe von der bei den schuhen von skechers, die ja auch sehr dick und durchgehend weich ist ?

Ich trage seid ca. 20 Jahren MBT Schuhe. Nun zerbröselt am zuletzt gekaufte Paar auch die Sohle. Ich bin jedoch noch im Zweifel. Suche Gr. 43 Sandale in weiß Kybun.

Sehr geehrter Herr Theisel, vielleicht wären die "Uri White" von kybun etwas für Sie? Wenn Sie weitere Fragen zum Schuh haben, können Sie mich gerne kontaktieren: s.gottschling@basenio.de

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Gottschling

Ich trage seit vielen Jahren MBT und habe den Kybun auch schon ausprobiert. Nicht ganz meins, das ist mir zu instabile. Was ich im Vergleich vermisse ist ein Test eines aktuellen MBT Schuhes mit dem kybun. Auf dem Fotos sind ja nur sehr alte MBT Modelle zu sehen, die ich vor 10 Jahren oder mehr hatte.

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