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Zubehör fĂŒr KrĂŒcken: Mit diesen Hilfsmitteln können Sie Ihre UnterarmgehstĂŒtzen sicher abstellen

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(Quelle: © Sandra Fuchs)

Es ist mitunter schwierig, eine UnterarmgehstĂŒtze sicher abzustellen. Doch es gibt eine ganze Reihe praktischer Hilfsmittel (Zubehör), die den Umgang mit einer "KrĂŒcke" erleichtern. Basenio.de stellt die besten davon vor.

| Sandra Fuchs

Unterarmgehstützen - oder wie sie im Volksmund genannt werden: Krücken - sind ein praktisches Hilfsmittel, um sich beim Gehen darauf abzustützen. Doch sobald sie abgestellt beziehungsweise abgelegt werden sollen, erweisen sie sich als wenig praktikabel und unhandlich. Die langen Stützrohre stehen nicht von selbst und können leicht umfallen.

Doch es gibt einige patentierte Lösungen, mit denen sich Krücken sicher abstellen lassen. Basenio.de, das Onlineportal für die Generation 50plus, stellt Ihnen das beste Zubehör für Unterarmgehstützen vor.

Zubehör für Krücken

Zwei Varianten, mit denn sich Krücken sicher abstellen lassen, haben sich am Markt etabliert.

  • Krückenband
  • Krückenhalter


Für beiden Varianten gibt es wiederrum unterschiedliche technische Lösungen verschiedener Hersteller. Dazu kommt, dass es auch unterschiedlich große Unterarmgehstützen gibt. So hat der medizinische Fachhandel Hilfsmittel im Angebot, die entweder auf alle Krückengrößen passen oder ganz speziell auf einige wenige Gehhilfen angepasst sind.

Krückenband

Die Unterarmgehstützen können an einem Krückenband eingehangen beziehungsweise befestigt werden, welches sicher um den Körper getragen wird. Dafür gibt es unterschiedliche Lösungsansätze. Die basenio-Ratgeberredaktion empfiehlt das Krückenband der Firma Sapoflex aus München. Dieses praktische Hilfsmittel wurden von der Sapoflex-Inhaberin Sabina Powollik selber entwickelt.

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Beim Sapoflex-Krückenband wird die Unterarmgehstütze an einem extra starken Klettverschluss befestigt. Den Gurt des Krückenbandes legen Sie sich um den Nacken und können diesen anschließend individuell an Ihre Körpergröße anpassen. Wenn Sie nun jemandem die Hand geben möchten, lassen Sie Ihre Krücke ganz einfach los und können Sie anschließend wieder aufnehmen.

Darüber hinaus kann das Krückenband bei unzähligen anderen Situationen im Alltag hilfreich sein, beispielsweise beim Treppensteigen. Ohne Krückenband wussten Sie häufig nicht, wie Sie gleichzeitig Ihre Krücken treppauf oder treppab transportieren sollten, während Sie sich gleichzeitig am Geländer festhalten mussten, um nicht zu stürzen.

Krückenhalter

Auch hier hat der Markt unterschiedliche Varianten im Angebot. Grundsätzlich lassen sich jedoch zwei Lösungsansätze unterscheiden.

  • universale Krückenhalterungen
  • mobile Krückenhalterungen

Universale Krückenhalterungen

Universale Krückenhalterungen können beispielsweise an Tischkanten oder an Bettenden angebracht werden. In deren Klemmhalterung werden die Krücken hineingedrückt, um sie an einem bestimmten Ort zu platzieren.

Bei einem stationären Aufenthalt ist eine Krückenhalterung von Vorteil, kann man doch seine Gehhilfen beispielsweise am Krankenbett befestigen. Im täglichen Leben erweisen sich diese jedoch als eher unangebracht, da sie an einem festen Punkt montiert sind und nicht beliebig an einen anderen Ort bewegt werden können.

Mobile Krückenhalterungen


Eine mobile Krückenhalterung hingegen kann vielseitiger eingesetzt werden. Neben Gehstockklammern, die an der Krücke angebracht werden und durch einen Auflagepunkt ausschließlich auf glatten Flächen abgestellt werden können, existieren ebenso Stützenhalterungen aus Gummi. Diese zeichnen sich durch ihre Elastizität aus und können dementsprechend auch auf unebenen und schrägen Flächen angebracht werden.

Die basenio-Ratgeberredaktion empfiehlt die Krückenhalter von PBInnova. Der deutsche Erfinder Klaus-Peter Beer hat diese praktischen Hilfsmittel entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Clipp, in den die Krücken eingesteckt und siche arretiert werden können. Der Clipp ist so klein, dass er in jede Hosentasche passt und immer mit sich getragen werden kann.

Arten von Gehhilfen

Wer infolge eines Unfalls oder einer Krankheit auf eine Unterarmgehsütze angewiesen ist, kann sich die Kosten für diese Gehhilfe von der Krankenkasse erstatten lassen. Welche Gehhilfen von den gesetzlichen Kassen erstattet werden, lässt sich im Hilfsmittelverzeichnis des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV) nachlesen. Das Verzeichnis ist in mehrere Produktgruppen unterteilt. In der Gruppe 10 sind die Gehhilfen aufgeführt, die durch die gesetzlichen Kassen bezahlt werden können.

Die häufigsten Formen dieser sind:

  • Gehwagen
  • Gehgestelle
  • Hand-/Gehstöcke
  • Achselstützen
  • Unterarmgehstützen
  • fahrbare Gehhilfen


Gehwagen
, wie Rollatoren, dienen gehbehinderten und körperlich schwachen Menschen als Stütze und können optional mit Taschen, Regenschirmen oder Klemmen für Gehstöcke aufgerüstet werden. Da sie mit Rädern ausgestattet sind, können sie, ohne viel Kraft aufwenden zu müssen, vor sich hergeschoben werden.

Dabei wird unterschieden zwischen dem vierrädrigen Rollator sowie dem dreirädrigen Deltarad. Um den nötigen Halt in jeder Situation gewährleisten zu können, sind an den Griffen Handbremsen angebracht.

Gehgestelle hingegen sind starr. Für jeden einzelnen Schritt, der gegangen werden soll, wird das Gehgestell angehoben. Häufig werden diese auch für Gehtrainings eingesetzt. Die Höhe des Gehgestells kann individuell angepasst werden und das Gestell lässt sich zusammengeklappen.

Hand- und Gehstöcke werden häufig nur einseitig benötigt, können unter Umständen jedoch auch beidseitig Verwendung finden. Vor allem bei Rehabilitationsmaßnahmen wird dieser zur Stabilisierung des Ganges verwendet und kann ärztlich verordnet werden. Aber auch zur längerfristigen Verwendung, beispielsweise nach einem Unfall mit dauerhaften Folgen, können Hand- und Gehstöcke eingesetzt werden.

Unterarmstützen sind solche Gehhilfen, die im Volksmund auch (Geh-)Krücken genannt werden. Aus einem Metallstützrohr und einem Handgriff bestehend, wird die Last des Körpers auf Arme und Schultern umgeleitet und hilft so, das Laufen zu erleichtern. Für den besseren Halt kann sie auf Unterarmebene mit einer Manschette erweitert werden. Auch diese Form der Gehhilfe wird häufig bei Rehabilitationsmaßnahmen eingesetzt, beispielsweise bei vorübergehenden Bewegungseinschränkungen wie Knochenbrüchen.

Eine Gehhilfe – egal welcher Art – erleichtert zwar das Laufen, verkompliziert jedoch gleichzeitig alltägliche Situationen. Damit Ihnen Ihre Gehhilfe nicht im Weg steht, sind bereits unzählige Zubehörteile entwickelt worden, die Ihnen den Umgang mit diesen erleichtern sollen.


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Sandra Fuchs schreibt als freie Redakteurin fĂŒr basenio.de


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