Fair Trade | Öko | Bio | Schuhe | nachhaltige | Marken | Damen | Herren

Fair Trade, Öko- & Bio-Schuhe von nachhaltigen Marken für Damen & Herren ab 99 €

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(Quelle: © olgaarkhipenko - Fotolia)

Es gibt keine universellen Kriterien für Fair Trade Schuhe. Doch einige Organisationen haben für sich Standards festgelegt, mit denen sie nachhaltige, ökologische und biologische Marken auszeichnen. Wir stellen sie hier vor.

Nachhaltigkeit findet man längst nicht mehr nur beim Blick ins Supermarkt-Regal. Das neue ökologische Bewusstsein für fair-gehandelte Öko- & Bio-Produkte erobert langsam aber sicher auch unsere Kleiderschränke. So wundert es nicht, dass dieser Trend auch nicht vor unseren Füßen stopp macht.

Basenio.de hat sich bei mbaetz.com, einem Onlinehändler für nachhaltig produzierte Schuhe, nach beliebten Marken und Trends in der Branche umgeschaut.

Wofür steht "Fair-Trade"?

Das wohl bekannteste Zeichen für soziale, ökologische und ökonomische Produktionsverhältnisse ist das „Fairtrade-Siegel“. Die Standards für die Siegelvergabe wurden durch eine internationale Initiative festgelegt, die letztlich auch das Siegel vergibt. Seit 2003 ist es in vielen Ländern vereinheitlicht. Neben diesem klassischen Siegel vergibt man außerdem auch spezielle Produkt-Siegel für Produktgruppen wie Baumwolle, Gold, Kosmetik oder Textilien.

 

Fairtrade, Siegel
Das Fairtrade-Siegel und die Erklärung, wofür es steht. (Quelle: Fairtrade Deutschland)

 

Bereits in den 1970er-Jahren entstand die Fairtrade-Bewegung in Deutschland. Ziel dieser Bewegung ist es, einen Entwicklungsbeitrag zu leisten und das Leben der Menschen, die an der Produktion in den Anbauländern beteiligt sind, zu verbessern und die natürlichen Ressourcen der Umwelt zu schützen. Die Bewegung erfreut sich an einem stetigen Wachstum und so gab es 2017 laut offiziellen Zahlen des jährlich erscheinenden Monitoring-Report von Fairtrade International ganze 1.411 Produzenten-Organisationen in insgesamt 73 Ländern.

Im Textil-Bereich bestehen allerdings noch immer viele Herausforderungen und Probleme, denn so wird beispielsweise bei der Baumwollproduktion eine lange und komplexe Lieferkette durchlaufen. Die in Gänze zu überwachen, ist mit einem enormen Aufwand verbunden.

Fairtrade hat laut eigenem Bekunden den Anspruch, dass sich die Lebensumstände aller Menschen verbessern, die am Produktionsprozess von fair gehandelte Waren beteiligt sind. Auf einer eigens dafür eingerichteten Internetpräsenz klärt die Initiative für Fairtrade über ihre Ziele und Motive auf. Dass Nachhaltigkeit in der Schuh-Branche auch zunehmend in das Bewusstsein der Hersteller rückt, zeigen auch die Bestrebungen des deutschen Bundesverbandes der Schuh- und Lederwarenindustrie. (title: Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie). In seinem jährlichen Branchenforum stellte der Verband das 2018er-Treffen unter das Motto: „Nachhaltigkeit – Verantwortungsvoll in die Zukunft“.

 

Fairtrade-Siegel für Mode & Schuhe

Entscheidet man sich bewusst dafür, beim Kauf auf Fairtrade-Produkte zu achten, dann steht man zunächst einmal vor einer wichtigen Frage: Woran erkenne ich überhaupt, ob ein Label fair und nachhaltig produziert oder verkauft? Dafür haben sich Siegel und Kennzeichnungen auf Verpackungen etabliert, an denen Verbraucher die jeweiligen Initiativen erkennen sollen.

Inzwischen gibt es jedoch eine ganze Menge Siegel, die in allerlei Farben und Mustern daherkommen und nicht immer einen seriöse Hintergrund haben. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat eigens dafür das Online-Portal siegelklarheit.de ins Leben gerufen, auf dem sich Verbraucher über Produktkennzeichnungen dieser Art informieren können.

Auch auf utopia.de, einem großen Onlineportal zum Thema Nachhaltigkeit, finden Interessierte eine gute Übersicht nachhaltiger Schuh-Labels. Zudem wird erklärt, wofür der Begriff steht. So wird unter anderem ausgeführt, dass beispielsweise bei nachhaltigen Schuhen pflanzlich gegerbtes Leder verwendet wird. Generell wird bei der Produktion der ökologische Gedanke hoch gehalten. So nutzt man Bio-Baumwolle, Naturkautschuk und andere natürliche Rohstoffe, um solches Schuhwerk herzustellen.

Bei der Suche nach Fair-Trade-, Öko- & Bio-Schuhen sollten Sie besonders auf Siegel für die Produktgruppen „Leder“ und „Textilien“ achten.

 

Siegel für Leder:

Für Lederwaren sind zwei der bekanntesten Siegel:

  • IVN Naturleder
  • Blauer Engel – Leder

 

Siegel für Textilien

Auch für Textilien gibt es viele Siegel. Hier eine Übersicht zu aktuellen Siegeln:

  • Blauer Engel – Textilien
  • Bluesign product
  • EC Ecolabel – Textilien
  • Fair Wear Foundation (FWF)
  • Fairtrade – Baumwolle
  • Fairtrade Textile Production
  • GOTS (Global Organic Textile Standard)
  • Naturland – Textilien
  • Naturtextil IVN zertifiziert BEST
  • OEKO-TEX Made in Green

 


 

Siegel
Ausgewählte Siegel, die nachhaltig & ökologisch hergestellte Textilien auszeichnen. (Quelle: eigene Darstellung)

Fair-Trade-, Öko- & Bio-Schuhe für Damen und Männer

Basenio.de hat sich bei Mechthild Bätz, einer Händlerin für nachhaltig produzierte Schuhe, nach seriösen Anbietern der Branche erkundigt. Sie verkauft solche Schuhe in ihrem Erfurter Ladengeschäft und über einen Onlineshop.

Trippen:

Die Berliner Marke steht für modernes und futuristisches Design und bietet für Damen und Herren einzigartige Schuhe mit unkonventionellen Schnitten. Bei der Herstellung wird auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit geachtet. Das Label betont seine soziale Verantwortung und achtet auf einen umweltfreundlichen Produktionsprozess. So nutzt „Trippen“ bei der Fertigung von Hand beispielsweise nur pflanzlich gegerbtes Leder.

Camper:

Markenzeichen des 1975 auf Mallorca gegründeten Unternehmens sind die elastischen Schnürsenkel, die zu jedem seiner Schuhe gehören. Längst hat „Camper“ seine heimischen Gefilde überwunden und verkauft in über 40 Ländern nachhaltige Schuhe. Hergestellt werden diese unter den strengen Auflagen der Spanier in China, Portugal, Vietnam und Thailand. Dabei werden natürliche und recycelte Materialien verwendet. Camper setzt laut eigener Aussage auf hohe Standards bei der Auswahl der Materialien und Lieferanten. Auch in der Produktion drückt sich der nachhaltige Gedanke aus, hier nutzen die Spanier erneuerbare Energien.

Think!:

Die nachhaltige Marke „Think!“ stammt aus Österreich und setzt sich ganz bewusst für Umweltschutz ein. Das Label bietet Damen- und Herrenschuhe und steht für individuelles Design, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Schuhe von Think! werden in Europa handgefertigt und fair mit natürlichen Materialien produziert. Dazu wird hauptsächlich pflanzlich gegerbtes Leder verwendet, welches hautfreundlich und schadstofffrei ist.

Arche:

Die französische Schuhmarke „Arche“ steht für schlichtes und modernes Design. Die Philosophie des Labels besteht darin, zeitlose und komfortable Damen- und Herrenschuhe anzubieten, die sich von kurzlebigen Trends weitgehend fernhalten und so besonders langlebig sind. Denn Nachhaltigkeit wird bei Arche groß geschrieben: So wird besonderes Augenmerk auf eine ökologisch verantwortliche Auswahl von Materialien, auf eine regionale Produktion und auf faire Arbeitsbedingungen gelegt.

Mechthild Bätz achtet bei den von ihr verkauften Schuhen darauf, dass sie frei von Schadstoffen und Chrom sind. Zudem sind sie durch das nachhaltige Produktionsverfahren auch frei von Allergenen.

 


 

Informationen zum mbaetz.com Online-Shop:

Im Online-Shop vom Mbaetz finden Sie außerdem viele weitere Marken für Damen- und Herrenschuhe, die außergewöhnlich, nachhaltig und fair sind. Ab einem Bestellwert von 80€ erhalten Sie Ihre Bestellung innerhalb von Deutschland sogar kostenlos nach Hause geliefert. Bei weiteren Fragen nehmen Sie unter der Nummer 0361 60 20 760 Kontakt zum Mbaetz-Store auf oder schauen Sie einfach persönlich im Laden in der Marktstraße 27, in 99084 Erfurt, vorbei.


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Profilbild von Lena Wilhelm

Lena Wilhelm studiert seit 2015 Kommunikationswissenschaften und Wirtschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Im Rahmen eines studentischen Praktikums sammelte Lena von Juli 2018 bis Ende September 2018 erste Erfahrungen in der Redaktion. In ihrer ...


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