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Bademode fĂŒr Mollige | Bikini | Tankini | Frauen | ÜbergrĂ¶ĂŸen | vorteilhafte

Vorteilhafte Bademode fĂŒr mollige Frauen – Tipps fĂŒr Bikini, Tankini & Badeanzug in ÜbergrĂ¶ĂŸe

Bild zum Artikel: Bademode fĂŒr Mollige | Bikini | Tankini | Frauen | ÜbergrĂ¶ĂŸen | vorteilhafte
(Quelle: © JĂŒrgen FĂ€lchle - Fotolia)

Mit den richtigen Akzenten und vorteilhafter Bademode können mollige Frauen ihre Fettpölsterchen ganz einfach kaschieren. Worauf es dabei ankommt, verrÀt Dessous- und Bademodenexpertin Cordula Rost.

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| Jennifer GĂŒnther

Auch jenseits der Konfektionsgröße 38 muss es nicht immer ein schlichter schwarzer Badeanzug sein, der die mollige Figur fast komplett versteckt. Um Sonne, Strand und Meer unbeschwert zu genießen, und sich auch als Frau mit etwas mehr auf den Rippen von der „Schokoladenseite“ zu zeigen, hilft es, vermeintliche Problemzonen zu kaschieren. So hat auch der Fachhandel schon lange reagiert und Bademode für Damen mit Übergröße im Angebot.

Cordula Rost kennt die unterschiedlichsten Figur-Typen und weiß diese, mit den richtigen Akzenten zu betonen oder auch zu kaschieren. Sie ist Inhaberin des Dessous- und Bademodengeschäfts „Wäschemode Rost“ in der Erfurter Altstadt. Für basenio.de verrät sie ihre 5 besten Tipps, worauf Frauen mit einer Rubensfigur bei Bademoden achten sollten.

„Übergröße ist immer relativ“, stellt Cordula Rost zunächst einmal klar. „Es gibt diese Vorstellung davon, was wir für die Idealfigur halten, aber das ist meiner Meinung nach Ansichtssache: Es gibt keine schlechte Figur, sondern nur schlechte Kleidung.“ Getreu dieser Devise berät sie auch ihre Kundinnen und hat für alle mollige Frauen fünf Tipps, mit denen sie am Strand eine gute Figur machen.

Die Top5-Tipps der Expertin

Tipp 1: Das kleine "Bäuchlein" kaschieren

In einem Badeanzug kann man ab einer gewissen Größe grundsätzlich mehr kaschieren als mit einem Bikini oder Tankini. Wer allerdings nicht auf den Zweiteiler am Strand verzichten möchte, wählt am besten ein Höschen, das nicht so knapp geschnitten ist, etwas höher geht und einen weichen Bund hat, damit es nicht einschneidet. So kann man auch guten Gewissens bis in höhere Konfektionsgrößen einen Bikini oder Tankini tragen.

Das steht jeder Frau frei, ebenso wie Sie sich am wohlsten fühlt. Die „Shape-Effekte“ würde ich nicht überbewerten. Der Stoff ist oft sehr fest. Gerade bei einem Badeanzug ist es schwer, ihn hoch zu bekommen. Stellen Sie sich vor, ihr Körper ist vom Baden etwas feucht und es ist sehr heiß, dann soll man so einen Shapewear-Badeanzug anziehen – das ist eine Qual. Wichtig ist eigentlich nur der Schnitt.

Auch weiter geschnittene Tankini-Oberteile sind nicht vorteilhaft, denn darin sieht man schnell aus wie schwanger. „Highwaist-Badehosen“ würde ich eher schlanken Frauen empfehlen, weil sie oft oben einschneiden. Aber es gibt mittlerweile Hosen mit einem Softbund, da kann man die Höhe des Bundes selbst variieren. Zum Sonnen einfach runter klappen und wenn man flanieren oder baden geht, hochklappen und schon hat man die „kleinen Pölsterchen“ überspielt.

Tipp 2: Der richtige Schnitt

Beim Schnitt sind oft Raffungen und intelligente Wickeloptiken von Vorteil, um einen kleinen Bauch, ungeliebte Pölsterchen oder den üppigen Busen zu kaschieren. Sie formen eine schöne Taille und betonen ihre Vorzüge. Viele Frauen können sich das auf dem Bügel nicht gut vorstellen, wenn Sie den Badeanzug dann anhaben, sind sie meist überrascht, welche Wirkung ein guter Schnitt haben kann.


Tipp 3: Drucke lenken den Blick

Raffinierte Drucke lenken die Blicke und können sie optisch schmaler wirken lassen. Mit einem aufregend gemusterten Oberteil machen Sie ihr Dekolleté zum Blickfang. Ist der Rest des Badeanzuges eher dunkel und bedeckt gehalten, fallen Bauch, Hüfte und Po weniger auf.

Auch ein Druck an der Seite macht eine schmalere Taille und lenkt den Blick nach oben. Achten Sie beim Muster darauf, Ihre persönlichen Stärken zu betonen. Ob Großgemustertes oder kleinere Muster, das spielt dabei keine Rolle und hängt nur vom aktuellen Trend und was gefällt ab.


Tipp 4: Für Damen mit üppiger Oberweite

Eine große Brust braucht vor allem Halt, damit Sie nicht angstvoll nach unten blickend aus dem Wasser kommen und ihr Oberteil suchen. Ein schönes Dekolleté ist jeder Frau wichtig, der richtige BH-Cup ist das kleine Geheimnis, das Ihre besonderen Vorzüge ins ideale Licht rückt. Wir arbeiten deswegen nur mit Cup-Größen, anders kann man es meiner Meinung nach bei einer großen Oberweite nicht machen. Das funktioniert mit einem A-, B-, möglicherweise mit einem C-Cup, aber dann wird es kompliziert.

Testen Sie in der Kabine den Halt, damit es später keine böse Überraschung gibt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Oberteile von Badeanzug, Bikini oder Tankini einen integrierten Cup mit Bügeln, eine Futterstütze oder ein Unterbrustband haben, das formt schön.

Auch der Schnitt ist entscheidend: Es muss nicht der Badeanzug mit den besonders breiten Trägern sein, auch ein höher geschnittener Rücken gibt Halt. Beleibtere Damen sollten allerdings auf Triangel-Oberteile der Ästhetik wegen verzichten. Durch Raffungen oder eine Spange im Ausschnitt kann die Oberweite noch optisch minimiert werden.

Tipp 5: Für Damen mit breiten Hüften

Die Hosen dürfen nicht zu groß und nicht zu klein sein. Man darf nicht vergessen, dass Bademode immer ein bisschen weiter durch das Chlor- und Salzwasser wird. Viele Frauen wollen lieber einen Badeanzug oder Bikini mit Panty, doch mollige Frauen sollten lieber die Finger davon lassen.

Die gerade geschnittenen Höschen lassen die Hüften noch breiter und die Beine optisch kürzer wirken. Alternativ greifen Sie lieber zum Badekleid, das ist ein ganz normaler Badeanzug mit einem aufgesetzten Röckchen. Der A-linienförmige Schnitt umspielt schön die Hüften und Sie fühlen sich angezogener.

Mein besonderer Tipp: Eine Bändchen-Lösung an der Seite des Höschens, mit der Sie den Beinausschnitt selbst raffen und einstellen können - ganz nach Belieben. Bei einem üppigeren Po sollte der Beinausschnitt allerdings nicht zu lang sein, da sonst die Hüften betont und die Beine zu kurz wirken. Gürtel können die Taille betonen und den Blick von den Hüftpolstern ablenken.

Dieser Beitrag des Sat.1-Frühstücksfernsehens ist zwar schon etwas älter, zeigt aber dennoch einige zeitlose Tipps für die Bademode von Frauen mit Übergrößen:

Youtube Video


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Jennifer GĂŒnther ist seit Dezember 2019 fĂŒr die Ratgeber-Redaktion von basenio.de tĂ€tig. Vor basenio.de schrieb sie fĂŒr den Blog der Klassik Stiftung Weimar.


Kommentare

Ich finde diesen Beitrag unverschĂ€mt, weil es das Thema Body-Shaming nahezu auf die Spitze getrieben wird. Der Beitrag ist eine Diskriminierung und DemĂŒtigung von Frauen! Nur, weil sie die gesellschaftlich vorgegebene Vorstellung von AttraktivitĂ€t nicht erfĂŒllen, sollen hier Tipps gegeben werden, wie sie diese am Besten kaschieren können. Das ist absolut nicht zeitgemĂ€ĂŸ!

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