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Immobilie richtig verkaufen | ohne Makler | für Privat

Immobilie richtig verkaufen (mit/ohne Makler) - 10 entscheidende Tipps & Anleitung für private Verkäufer

Immobilie richtig verkaufen | ohne Makler | für Privat
© jirsak - Adobe Stock

Wer eine Immobilie richtig verkaufen will, muss einiges beachten. Ob mit der Hilfe eines Maklers oder auf eigene Faust - basenio.de zeigt Ihnen, worauf zu achten ist, um den besten Preis zu erzielen.

| Clara Udich

Der private Immobilienverkauf wird gern unterschätzt. Dabei ist der Verkauf einer Immobilie eine wichtige finanzielle Transaktion, die gut vorbereitet werden sollte. Insbesondere dann, wenn es der erste Verkauf ist, fehlen die nötigen Erfahrungswerte, um diesen reibungslos über die Bühne zu bringen.

Sofern Sie den Verkauf Ihrer Immobilie gut vorbereiten, oder sogar gleich einen Immobilienmakler mit einbeziehen, stehen die Chancen auf einen erfolgreichen und gewinnbringenden Verkauf umso höher.

Ob mit Makler oder lieber privat – beide Varianten des Immobilienverkaufs können vielversprechend sein und Potenziale eröffnen. Basenio.de zeigt Ihnen die wichtigsten Punkte und Hinweise auf, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre Immobilie richtig verkaufen möchten.

Mit unserer Step-by-Step-Anleitung werden Sie den bevorstehenden Verkaufsprozess ohne Probleme meistern.

Immobilie verkaufen: privat oder mit Makler?

Vielleicht stehen Sie bereits vor der Frage, ob Sie Ihr Eigenheim bzw. Ihre Immobilie privat oder mit Makler verkaufen sollen. Darauf lässt sich Ad hoc keine passende Antwort geben – vielmehr müssen Pro & Contra sorgfältig abgewogen werden und erst dann sollten Sie eine Entscheidung treffen.

Quelle: © HBS - Adobe Stock

 

Anhand einiger Kriterien können Sie Ihre persönliche Pro- & Contra-Liste erstellen:

Punkt 1: Kosten

Viele, die ihre Immobilie privat verkaufen möchten und nicht mit Makler tun dies zumeist aus einem Grund: die zusätzlich anfallenden Kosten in Form einer Maklerprovision entfallen. Abhängig vom Bundesland liegt die Provision in der Regel zwischen sechs und sieben Prozent des Kaufpreises. Verkäufer und Käufer teilen sich in den meisten Bundesländern die Maklerprovision, daher sind die Kosten für beide Seiten ein wichtiges Kriterium.

Ein guter Makler ist sein Geld aber durchaus wert. Denn bestenfalls holt er mehr aus der Immobilie heraus, als Sie vielleicht anfänglich vermuteten. Daher sollten Sie die Kosten für den Makler nicht sofort abschrecken.

 

Übersicht über die Maklerkosten nach Bundesland (Stand 2021):

BUNDESLAND

MAKLERPROVISION GESAMT

ANTEIL VERKÄUFER

ANTEIL KÄUFER

Baden-Württemberg

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Bayern

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Berlin

7,14 %

0 %

7,14 %

Brandenburg

7,14 %

0 %

7,14 %

Bremen

5,95 %

0 %

5,95 %

Hamburg

6,25 %

0 %

6,25 %

Hessen

5,95 %

0 %

5,95 %

Mecklenburg-Vorpommern

5,95 %

2,38 %

3,57 %

Niedersachsen¹

7,14 % oder 4,76-5,95 %

3,57 % oder 0 %

3,57 % oder 4,76-5,95 %

Nordrhein-Westfalen²

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Rheinland-Pfalz³

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Saarland

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Sachsen

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Sachsen-Anhalt

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Schleswig-Holstein¹

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Thüringen ⁴

7,14 %

3,57 %

3,57 %

(Quelle: immoverkauf24)

 

Alle Angaben inkl. 19 % MwSt.

1) Je nach Region wurden unterschiedliche Provisionen vereinbart.

2) In Münster bis zu 4,75 % Käuferprovision.

3) Im Kreis Mainz-Bingen bis zu 5,95 % Käuferprovision.

4) In Westthüringen üblicherweise bis zu 5,95 % Käuferprovision.

 

Punkt 2: Marktüberblick

Mit Sicherheit besteht Ihr Interesse darin, einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen. Eher weniger kennen Sie aber wahrscheinlich den aktuellen Immobilienmarkt und die ortsüblichen Preise.

Zum anderen kennen Sie wohl auch den Wert Ihrer Immobilie nicht genau und wissen nicht, ob Ihre Preisvorstellung auch realistisch ist. Entscheidend für die Höhe des Verkaufspreises sind vor allem Angebot und Nachfrage auf dem Markt. Damit kennt sich ein Makler am besten aus.

Wenn Sie also nicht vom Fach sind, sollten Sie besser einen Profi beauftragen, für den ein Immobilienverkauf zum täglichen Geschäft gehört. Bestenfalls schlägt er Ihnen für Ihre Immobilie sogar einen höheren Verkaufspreis vor, als Sie erwartet hätten oder aber holt Sie auf den Boden der Tatsachen zurück.

Tipp: Immobilienbewertung online

Die Immobilie können Sie natürlich auch von einem Sachverständigen bewerten lassen oder aber die Bewertung auch online bei spezialisierten Anbietern durchführen. Der Anbieter realbest verspricht eine präzise Immobilienbewertung und noch dazu eine persönliche Beratung – kostenfrei und unverbindlich.

 

Punkt 3: Zeitfaktor

Es gibt einige, die den Verkauf einer Immobilie stark unterschätzen. Dabei muss immer bedacht werden, dass sich eine Immobilie nicht einfach so nebenbei verkauft. Den Ablauf und die Schritte für den Immobilienverkauf können Sie im Beitrag weiter unten nachlesen. Unter Umständen können sich diese Abläufe auch über Monate hinziehen. Sofern Sie ausreichend Zeit besitzen, sich darum zu kümmern, benötigen Sie vermutlich keinen Makler.

Sollte Ihnen dies jedoch zu stressig sein, dürfen Sie auf einen Experten zurückgreifen. Viele Makler besitzen eine große Datenbank mit potenziellen Käufern und können den Verkauf somit auch schneller vorantreiben.

 

Punkt 4: Vermarktung

Wenn Sie alle obigen Schritte erfolgreich privat absolviert haben, geht es nur noch darum, die Immobilie professionell zu vermarkten. Ein Inserat in Zeitung oder Internet reicht dabei nicht immer aus, um die Immobilie auch schnell loszuwerden.

Zu einer gelungenen Vermarktung gehört auch die ansprechende Präsentation des Objekts in den Inseraten und im Verkaufsgespräch selbst. Die aufkommenden Fragen beim Käufer, zu Preisverhandlung oder zum Objekt, können Privatverkäufer nicht immer zuverlässig beantworten. Aber auch sehr routinierte Makler können die Interessenten abschrecken. Daher sollte hier nach dem passenden Makler Ausschau gehalten werden.

 

Punkt 5: Vertragliches

Für den Immobilienverkauf muss zu guter Letzt ein Vertrag mit dem Käufer abgeschlossen werden. Hierfür muss ein Notar einbezogen werden. Sollten Sie privat verkaufen, müssen Sie den Notar briefen und diesem alle wichtigen Vereinbarungen schildern, die Sie mit dem Käufer getroffen haben. Wichtige Aspekte, wie beispielsweise Mängel an der Immobilie, sollten dabei nicht vergessen werden.

Entscheiden Sie sich dazu, einen Makler einzubeziehen, kümmert dieser sich auch um die vertraglichen Angelegenheiten und übernimmt die Verkaufsverhandlungen, die im Kaufvertrag festgehalten werden.

 

Den passenden Immobilienmakler finden

 

Bei der Suche nach dem passenden Immobilienmakler ist zu berücksichtigen, dass es drei verschiedene Gruppen von Maklern gibt: Regionale Maklerunternehmen von Banken und Bausparkassen, unabhängige Makler und Online-Makler bzw. Makler-Plattformen.

Banken und Bausparkassen – die regionalen Maklerunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und der Landesbausparkassen (LBS) gehören zu den größten Immobilienvermittlern im Land. Der Gesamtumsatz dieser Immobiliengruppe ist jedoch noch kein Hinweis darauf, dass auch der jeweils zuständige Mitarbeiter besonders gut arbeitet oder einen guten Verkaufspreis erzielt.

Unabhängige Makler – Die unabhängigen Makler bringen oft jahrelange Erfahrung und Kenntnisse des lokalen Marktes mit und verfügen über ein großes Netzwerk. Als Laie ist es eher schwierig, die Qualität eines unabhängigen Maklers einzuschätzen. Ein Qualitätsmerkmal ist beispielsweise aber die Mitgliedschaft eines Maklerunternehmens im Immobilienverband Deutschland (IVD).

Online-Makler und Makler-Plattformen – die Unternehmen im Internet sammeln zunächst Anfragen von Hausverkäufern. Mit eigenen Maklern werden diese Anfragen weiterbearbeitet oder an entsprechende Makler in der jeweiligen Region weitergeleitet.

 

Basenio.de hat einige Online-Maklerunternehmen untersucht und dabei zwei Plattformen gefunden, die besonders stark vertreten sind und empfohlen werden:

  • Homeday:

Die Homeday-Makler kommen aus Ihrer Region und kennen den lokalen Immobilienmarkt. Mehr als 230 Makler sind persönlich für Sie vor Ort. Von Bewertung und Bewerbung bis zur Schlüsselübergabe steht Ihnen ein lokaler Makler zur Seite.

✅ günstige Provision von 2,94 Prozent (inkl. MwSt.)

 

  • McMakler:

Der bekannteste Immobilienmakler Deutschlands. Die 400 festangestellten Makler vor Ort werden von 300 Experten in Berlin unterstützt. Das Unternehmen begleitet Sie in allen Prozessschritten der Vermittlung und ist deutschlandweit lokal tätig.

✅ ortsübliche Provision, meistens 3,57 Prozent (inkl. MwSt.)

 

Der Makler unterstützt Sie umfassend beim Verkauf, verlangt dafür aber eine Provision. Wenn Sie sich für den Makler entschieden haben, sollten Sie den Maklervertrag nur dann unterschreiben, wenn Sie der Meinung sind, dass auch die Chemie zwischen Ihnen stimmt. Falls Zweifel bestehen, kontaktieren Sie ruhig mehrere Maklerunternehmen und wählen Sie dann den für Sie passenden aus.

 

Aufgaben des Immobilienmaklers

 

Der Makler übernimmt verschiedene Aufgaben, u. a. in den Bereichen

  • Immobilienverkauf
  • Immobilienkauf

 

Hinweis:

✓ qualifizierte Makler beraten Sie in allen Immobilienfragen, zu vertraglichen Aspekten und rechtlichen Problemen

✓ der Makler übernimmt alle Aufgaben rund um Vermarktung, Verkauf und Vermietung

✓ ein guter Makler bietet Ihnen Sicherheit und Verkaufserfolg

Der Immobilienmakler übernimmt prinzipiell alle Aufgaben rund um die Immobilienvermittlung. Viele werden sowohl für Verkäufer als auch für Käufer tätig. Folgende Aufgaben übernimmt ein Makler im Bereich Immobilienverkauf:

 

Ermittlung des Verkaufswertes

Im ersten Schritt ermittelt der Makler den Verkaufswert der Immobilie. Dank der Erfahrung des Maklerbüros mit ähnlichen Objekten kann ein realistischer Verkaufspreis bestimmt werden. Gegebenenfalls wird auch ein Gutachter für die Bewertung herangezogen.

 

Organisation der Unterlagen

Der Makler beschafft Ihnen außerdem alle notwendigen Unterlagen der Immobilie von den Ämtern, damit Käuferfragen schneller beantwortet werden können und eine reibungslose Verkaufsabwicklung gewährleistet wird.

 

Beratung

Daneben berät Sie der Makler auch zu allen aufkommenden Fragen und Problemen, sowie zu vertraglichen Aspekten. Der Makler kann auch in „Spezialfällen“ Kontakte zu entsprechenden Fachfirmen oder -beratern herstellen, z. B. bei der Wertermittlung von Antiquitäten oder bei der Entrümpelung.

 

Objektvermarktung

Wenn alle notwendigen Unterlagen und Informationen rund um die Immobilie eingeholt wurden, entwirft der Makler ein entsprechendes Exposé. Dazu erstellt er professionelle Fotos und gegebenenfalls auch Videos. Idealerweise besitzt er ein Portfolio an Kunden, denen er die Immobilie direkt anbieten kann. Das Verkaufsangebot veröffentlicht der Makler in Onlineportalen und schaltet Anzeigenwerbung.

 

Organisation der Besichtigungen

Die Organisation von Besichtigungsterminen übernimmt ebenfalls der Makler. Mit ernsthaften Interessenten tritt der Makler in Verkaufsverhandlungen und prüft deren Bonität. Sobald sich beide Vertragsparteien über die Details des Vertrages einig sind, setzt der Makler in Abstimmung mit dem Notar den Kaufvertrag auf.

 

Nach Abschluss des Verkaufs

Im Auftrag des Verkäufers übergibt der Makler den Schlüssel an den neuen Eigentümer Ihrer Immobilie. Auch nach dem Abschluss des Kaufvertrages bleibt der Makler noch Ansprechpartner für beide Parteien, Verkäufer und Käufer.

Immobilie bewerten: So ermitteln Sie den Verkaufspreis

 Die Wertermittlung von Immobilien gestaltet sich oft schwierig. Vor allem die private Wertermittlung ist eher ungenau. Denn jede Immobilie besitzt unterschiedliche Merkmale und muss daher auch unterschiedlich im Preis bemessen werden. Eine professionelle Immobilienbewertung ist dagegen mit hohen Kosten verbunden und oftmals auch ein langwieriger Prozess.

Viele Plattformen im Internet bieten eine kostenlose, individuelle Einschätzung der Immobilie an und dazu auch oftmals eine persönliche Beratung von Experten.

Das Immobilien-Bewertungsportal realbest.de besitzt ein umfassendes Leistungsangebot – somit lassen sich u. a. Immobilien verkaufen, bewerten und auch suchen. Wenn Sie sich fragen „Wie verkaufe ich meine Immobilie?“, kann Ihnen der Online-Anbieter Schritt für Schritt weiterhelfen. Sie erhalten eine präzise Immobilienbewertung und persönliche Beratung sowie weitere Verkaufs-Dienstleistungen als Rundum-Sorglos-Paket.

Anleitung für die Immobilienbewertung auf realbest.de (Quelle: realbest.de)

 

Die Immobilienbewertung von realbest.de untergliedert sich in folgende Bereiche:

  • Verkehrswert ermitteln
  • Wohnungswert schätzen
  • Was ist mein Haus wert?
  • Immobilien-Wertgutachten
  • Immobilienwert Online-Rechner

Diese Fehler sollten Sie beim Immobilienverkauf vermeiden

Youtube Video

Beim Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung lauern einige Fallen, in die Sie tappen können. Folgende Fehler sollten Sie beim Immobilienkauf vermeiden:

 

1. Den Wert der Immobilie falsch einschätzen

Wichtig ist, dass Sie sich bei der Wertermittlung Ihrer Immobilie nicht auf die Schätzungen von Freunden, Nachbarn oder Bekannten verlassen. Damit könnten Sie im schlimmsten Fall viel Geld verschenken oder aber Ihnen bleiben die Anfragen aus, sofern der Preis weit über dem eigentlichen Wert der Immobilie liegt.

Am besten, Sie greifen auf Online-Plattformen für die Wertbestimmung zurück, und lassen für die Bestimmung eines konkreten Kaufpreises, die Immobilie zusätzlich von einem erfahrenen und seriösen Fachmann vor Ort besichtigen.

 

2. Zu wenig Zeit einplanen

Ein Hausverkauf ist immer auch mit finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden. Darunter fallen auch viele unterschiedliche und anspruchsvolle Aufgaben, z. B. Preis ermitteln, Anzeige aufgeben, Anfragen beantworten, Besichtigungen durchführen und vieles mehr. Sofern dies nicht im Vorfeld berücksichtigt wird, ist mit ungeplanten Mehrkosten und einem starken Zeitverlust zu rechnen. Bei Privatverkauf sollte eine durchschnittliche Verkaufsdauer von ca. sechs Monaten eingeplant werden.

 

3. Unprofessionelles Exposé

Wirken der Text im Exposé und die Gestaltung der Anzeige unprofessionell, schreckt dies möglicherweise potenzielle Käufer ab und kostet Vertrauen. Hier sollte ein gutes Mittelmaß erreicht werden – nicht zu langweilig und nicht zu reißerisch. Sachlich, anschaulich und korrekt sollten die besonderen Vorzüge der Immobilie in der Objektbeschreibung hervorgehoben werden. Merken Sie sich: Sie haften persönlich für die im Exposé gemachten Angaben.

 

4. Unvorteilhafte Bilder benutzen

Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob eine Immobilie Interesse weckt. Wirkt das Verkaufsobjekt auf den Fotos ungepflegt und wird unvorteilhaft dargestellt, verlaufen die Verhandlungen auch eher unangenehm und es wird ein geringerer Verkaufspreis erzielt.

Vor allem auf die Atmosphäre und Sauberkeit sollte geachtet werden. Unaufgeräumte oder unsaubere Räume lassen die Immobilie weniger wertvoll erscheinen. Die Immobilie sollte aus vorteilhaften Perspektiven und im bestmöglichen Zustand fotografiert werden. Auch eine digitale Nachbearbeitung ist durchaus denkbar.

Doch hier gilt: Übertreiben Sie es nicht! Wirkt das Haus beim Besichtigungstermin völlig anders als auf den Bildern, ist der Interessent vielmehr enttäuscht und wird die Immobilie nicht mehr kaufen.

 

5. Schlechte Erreichbarkeit

Wenn Sie den Verkauf privat übernehmen möchten, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie per Telefon oder E-Mail gut erreichbar sind und auch zeitnah antworten. Können Sie dies nicht gewährleisten, sollten Sie diese Aufgabe in die Hände eines Maklers geben, der die Anfragen schnell beantwortet und über den Tag auch alle Anrufe entgegennimmt. Späte Reaktionen verringern womöglich das Vertrauen der Interessenten und wecken Zweifel an Ihrer Zuverlässigkeit.

 

6. Nicht alle Unterlagen parat haben

Sie sollten dafür sorgen, dass für die Interessenten alle wichtigen Unterlagen in kopierter Form vorliegen. Die Interessenten möchten sich mit der Immobilie intensiv auseinandersetzen und alles genau prüfen. Falschangaben wecken bei den Interessenten hingegen Misstrauen – zudem haften Sie dafür. Falls Sie außerdem auf bestimmte Fragen keine Antwort parat haben, dann stehen Sie dazu und reichen Sie die Unterlagen nach.

 

7. Immobilie nicht für die Besichtigung vorbereiten

Haus oder Wohnung sollten Sie in einen Top-Zustand bringen, um den besten Verkaufspreis zu erzielen. Auch auf die passende Uhrzeit sollte geachtet werden. Wenn möglich, findet die Besichtigung bei Tageslicht statt. Räumen Sie die Wohnung auf, entrümpeln Sie und entfernen Sie persönliche Gegenstände sowie unnötigen Schnickschnack. Benötigen Sie Hilfe beim Herrichten? Dann engagieren Sie sogenannte Home Staging-Agenturen, die darauf spezialisiert sind. Vermeiden Sie außerdem zu persönlich, emotional geladene Beschreibungen Ihrer Immobilie.

 

8. Sich von Interessenten zu lange hinhalten lassen

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie Ihre Verkaufsaktivitäten so lange weiterführen, bis alles niet- und nagelfest ist. Käufer haben dafür in der Regel auch Verständnis. Machen Sie den Interessenten klar, dass Sie sie damit nicht austricksen wollen, sondern lediglich auf Nummer sicher gehen möchten.

Sollten Kaufinteressenten einmal zu absurde Zusicherungen oder spezielle Auskünfte haben wollen, seien Sie darauf gefasst, dass es auch im weiteren Verkaufsprozess anstrengend werden kann. Überlegen Sie sich daher, ob Sie nicht lieber einen anderen Käufer suchen möchten. Sollten Sie sich unsicher sein, wenden Sie sich an einen professionellen Immobilienmakler.

 

9. Verkaufsgespräche zu locker nehmen

Grundsätzlich möchte der Kaufinteressent einen Verhandlungserfolg erzielen. Listen Sie sich am besten die Vorteile Ihrer Immobilie auf, um passend argumentieren zu können. Überlegen Sie weiterhin, zu welchen Kompromissen Sie bereit wären. Ein Makler kann bei Verkaufsverhandlungen ebenfalls hilfreich sein, da er sich mit professioneller Gesprächsführung und passenden Verkaufsstrategien bestens auskennt. Auch bei schwierigen Verhandlungen bleibt der Makler sachlich und kann als Vermittler die Balance zwischen Verkäufer- und Käuferinteressen finden.

 

10. Keinen Finanzierungsnachweis des Kaufinteressenten fordern

Ein weiterer Fehler beim Immobilienverkauf kann sein, dass auf die Bonität des Käufers vertraut wird und sich nicht die Finanzierungsbestätigung eingeholt wird. Sie sollten als Verkäufer immer auf eine verbindliche Auskunft von der Bank bestehen, die die Zahlungsfähigkeit des Käufers bestätigt. Prüfen Sie vorerst alle Angaben im Kaufvertragsentwurf, bevor Sie als Käufer den Vertrag unterschreiben - darunter den Kaufgegenstand, die Kaufpreissumme sowie den Zeitpunkt des Besitzübergangs. Bei Unklarheiten im Vertrag sollten Sie die Auskunftspflicht des Notars nutzen. Er bildet eine neutrale Instanz zwischen den Vertragsparteien.

Besonderheiten nach Immobilientyp

Prinzipiell läuft jeder Immobilienverkauf gleich ab, unabhängig von der Immobilie. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die für die verschiedenen Objekttypen beachtet werden sollten.

Grundstück verkaufen

 

Das Maß und die Art der baulichen Nutzung sind beim Grundstücksverkauf vor allem entscheidend. Der Preis richtet sich immer danach, wie sich ein Grundstück bebauen lässt. Wenn der Käufer hingegen noch Kabel verlegen, eine Zufahrtsstraße o. ä. bauen muss, sinkt auch der Verkaufspreis des Grundstücks. Für das Gutachten werden vor allem die Bodenrichtwerte herangezogen.

Quelle: © Marco2811 - Adobe Stock

 

Haus verkaufen

 

Beim Verkauf eines Hauses müssen penibel sämtliche bekannte Mängel offengelegt werden. Wenn ein Gewährleistungsausschluss vereinbart wird, gilt dieser nicht für verschwiegene Mängel. Die Bewertung eines Einfamilienhauses erfolgt über das Vergleichswertverfahren oder das Sachwertverfahren.

Im Vergleichswertverfahren werden ähnliche Immobilienobjekte zum Vergleich herangezogen und hinsichtlich unterschiedlicher Kriterien wie Lage, Zustand, Energieeffizienz und Ausstattung verglichen.

Das Sachwertverfahren hingegen ist besonders komplex, da der Bodenrichtwert sowie die Herstellungskosten der Immobilie und der Außenanlage durch einen Gutachter bewertet werden müssen.

 

Wohnung verkaufen

 

In der Regel verkauft sich eine bezugsfreie Eigentumswohnung besser als ein vermietetes Objekt. Wohnungen zur Vermietung kommen meist nur für Käufer infrage, die eine Geldanlage suchen. Neben den üblichen Verkaufsdokumenten benötigen Sie beim Wohnungsverkauf folgende weitere Unterlagen:

  • Teilungserklärung und Teilungsplan
  • Jahreswirtschaftspläne
  • Wohngeldabrechnungen
  • Protokolle vorheriger Eigentümerversammlungen
  • Aufstellung aller durchgeführten Sanierungen und Modernisierungen
Quelle: © Marco2811 - Adobe Stock

 

Gewerbe verkaufen

 

Der Verkauf einer Gewerbeimmobilie ist meist komplexer, da die Interessenten speziellere Anforderungen an die Immobilie besitzen. Die Immobilien sind oftmals für eine bestimmte Nutzung ausgelegt, so z. B. auch Lagerhallen. Bereits vermietete Gewerbeimmobilien mit langer Vertragslaufzeit sind bei den Investoren deutlich beliebter als leerstehende Immobilien. Gewerbeimmobilien werden in der Regel mit dem Ertragswertverfahren bewertet.

Immobilie richtig verkaufen: Ablauf & Schritte

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen und mit den wichtigsten Schritten sicher in den Verkaufsprozess starten?

Die folgenden Schritte können Ihnen ein Grundgerüst für Ihren Immobilienverkauf schaffen:

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1. Unterlagen sammeln

2. Immobilie bewerten lassen

3. Immobilie vorbereiten

4. Kaufangebot verfassen

– Inserat schalten –

Quelle: © Andy Dean - Adobe Stock

 

5. Kontakt mit Kaufinteressenten

6. Besichtigungstermine

7. Käufervorauswahl

8. Kaufpreisverhandlung

– Einigung mit dem Käufer –

Quelle: © leszekglasner - Adobe Stock

 

 9. Sicherheiten verlangen

10. Übernahme von Mobiliar regeln

11. Kaufvertrag aufsetzen

– Kaufvertrag –

Quelle: © Freedomz - Adobe Stock

 

12. Notartermin

13. Zahlung des Kaufpreises

14. Steuerzahlung beachten

15. Grundbuchumschreibung

16. Schlüsselübergabe

– Erfolgreicher Verkauf der Immobilie -

 

Wenn Sie weitere Informationen zum Immobilienverkauf benötigen, können Sie sich auch zahlreiche Ratgeber im Handel, unter anderem „Meine Immobilie richtig verkaufen“ von Stiftung Warentest, zum Thema durchlesen.

Fazit

Die Entscheidung, eine Immobilie privat oder mit Makler zu verkaufen hängt immer davon ab, wie viel Zeit und Erfahrung man dafür mitbringt. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst, anhand denen Sie entscheiden können, welche Option sich für Sie besser eignet.

 

Vorteile bei privatem Verkauf

Vorteile bei Verkauf mit Makler

✓ Angebot ohne Maklerprovision, der Hausverkauf ist günstiger und somit interessanter für potenzielle Käufer

✓ Eigenverantwortung des Verkäufers

✓ Mehr Anfragen potenzieller Käufer aufgrund fehlender Maklerkosten

✓ Betrag der Maklerprovision kann als Verhandlungsspielraum dienen

✓ Verkäufer spart sich Zeit und Mühe

✓ Vermarktungs- und Verkaufsaktivitäten übernimmt der Makler

✓ Kaufinteressenten werden vom Experten seriös und professionell betreut

✓ Möglichkeiten des Maklers erhöhen die Chancen auf schnellen Verkaufserfolg

Sie sollten privat verkaufen, wenn…

Sie sollten mit Makler verkaufen, wenn…

… Sie ausreichend Zeit für den Immobilienverkauf mitbringen

… Sie Spaß am Recherchieren und Zusammentragen von Informationen haben

… ein überzeugendes Exposé für Internet & Co. erstellen können

… Sie sicher in bau- und vertragsrechtlichen Angelegenheiten sind

… Sie gern verhandeln

… Sie gut mit Menschen umgehen können

… Sie Geduld und Ausdauer haben

… Sie wenig Zeit haben

… Sie ungern lange nach den richtigen Informationen suchen

… Sie Exposé und Werbemaßnahmen lieber an einen Fachmann übergeben möchten

… Sie Beratungsbedarf in Sachen Baurecht und Vertragsfragen haben

… Sie das Verhandeln lieber einem Profi überlassen, der den besten Preis erzielt

… Sie eine effektive und effiziente Art des Immobilienverkaufs wünschen

 

 

 

 

 

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