Treppennlift Köln | Adresse | Service | Montage | Anbieter

Treppenlift Köln: Adressen von Technikern für Service & Montage für Sitzlifte und Plattformlifte

Treppennlift Köln | Adresse | Service | Montage | Anbieter

Basenio.de stellt ausgewählte Anbieter aus der Treppenlift-Branche vor, die in Köln tätig sind. Dazu gibt es Tipps und Kontakte, bei denen man finanzielle Unterstützung und eine unabhängige Beratung für barrierereduzierende Baumaßnahmen erhält.

| Steffen Gottschling

In Köln gibt es regionale und überregionale Dienstleister, bei denen man einen Treppenlift kaufen kann. Überregionale Anbieter besitzen in der Regel eine größere Vertriebsstruktur als regionale Dienstleister.

Allerdings bringt dieses weitere Einzugsgebiet auch Probleme mit sich. Treppenlifte sind eine wartungsintensive Technik, die regelmäßig überprüft werden sollte. Ist der Lift defekt, braucht es schnelle Hilfe. Hier sind die regionalen Anbieter klar im Vorteil, da sie kürzere Anfahrtswege haben.

Treppenlift in Köln

In unserer Übersicht haben wir Markenhersteller und unabhängige Anbieter aufgenommen.

  • ango Reha-Technik (59846 Sundern)
  • Fischer Treppenlifte (50858 Köln)
  • Lifta (53894 Mechernich)
  • Smienk Treppenlifte (48599 Gronau)
  • TK Home Solutions (50859 Köln)

 

Neben der regionalen Komponente lassen sich auch Markenhersteller und markenunabhängige Händler unterscheiden. Markenhersteller bauen Treppenlifte selber, bieten allerdings nur Lösungen innerhalb ihres Sortiments an. Treppenlifthändler können hingegen markenunabhängig arbeiten.

 

Geld sparen mit gebrauchtem Treppenlift

Die Kosten für einen neuwertigen Treppenlift belaufen sich auf mehrere Tausend Euro. Insbesondere bei gerade verlaufenden Treppenaufgängen lässt sich Geld sparen, wenn man einen gebrauchten Treppenlift aufbauen lässt. Dahinter steckt das gleiche Prinzip wie beim Gebrauchtwagenkauf. Die Technik ist generalüberholt und günstiger als bei einem Neukauf.

Ein Treppenlift trägt dazu bei, dass Barrieren in der Wohnung reduziert werden. Dieses Wohnkonzept wird auch in Köln immer gefragter.

Barrierefreies Wohnen in Köln

Wie in vielen anderen deutschen Großstädten ist auch in Köln der Wohnraum knapp. 2018 gab es laut offiziellen Zahlen der Stadt 561.514 Wohnungen. Angesichts der 1.089.984 Einwohner und der Tendenz, dass immer mehr Menschen in Ein-Personen-Haushalten leben, ein geringes Angebot.

Eine detaillierte Analyse des Kölner Immobilienmarktes zeigt zudem einen weiteren Trend – der Bedarf an altersgerechten beziehungsweise barrierefreien Wohnungen steigt. Die Ursachen dafür liegen im demografischen Wandel.

Durchschnittsalter in Köln steigt

2018 lag das Durchschnittsalter der Einwohner Kölns bei 41,9 Jahren. Den größten Anteil haben hierbei die Altersgruppen zwischen 30 und 45 Jahren und zwischen 46 und 65 Jahren. Die steigende Lebenserwartung wird künftig dazu führen, dass immer mehr ältere Menschen in der Stadt leben. 2018 hatte Köln 133.762 Einwohner im Alter zwischen 65 und 79 Jahren. Bei den über 80-Jährigen waren es 56.728. Diese Zahlen werden künftig weiter steigen.

Sie liegt außerdem nah, dass die Nachfrage an altersgerechten Wohnungen steigen wird. Von den öffentlich geförderten Wohnungen in Köln waren 2017 etwas mehr als ein Viertel barrierefrei. Das bestätigte die Stadt auf Nachfrage von basenio.de: „Zum Ende des Berichtsjahres 2017 waren im Bestand der 38.103 geförderten Wohnungen 9.962 als barrierefrei registriert (26,14 %)“, teilte eine Sprecherin der Stadt mit.

 

Köln Domblick
Der Kölner Dom ist eines der Wahrzeichen der Stadt. (Quelle: © TT Studio - Fotolia)

Sie legen außerdem nah, dass die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen steigen wird. Von den öffentlich geförderten Wohnungen in Köln waren 2017 etwas mehr als ein Viertel barrierefrei. Das bestätigte die Stadt auf Nachfrage von basenio.de: „Zum Ende des Berichtsjahres 2017 waren im Bestand der 38.103 geförderten Wohnungen 9.962 als barrierefrei registriert (26,14 %)“, teilte eine Sprecherin der Stadt mit.

Welche konkreten baulichen Maßnahmen durchgeführt werden müssen, damit eine Wohnung als barrierefrei gilt, wird in der DIN 18040-2 geregelt. Dazu gehören unter anderem, dass „Hauseingänge sowie Erdgeschosswohnungen stufenlos von der Straße erreichbar sein müssen. Dies gilt auch für Aufzugsanlagen.

Zudem ist vorgeschrieben, dass in allen Wohnungen weder Stufen noch Schwellen bestehen. Die Bäder müssen mit bodengleichen Duschen ausgestattet sein und alle Türbreiten sowie Bewegungsflächen den Bestimmungen für barrierefreies Bauen entsprechen“, führt die Sprecherin der Stadt aus.

In der DIN 18040-2 finden sich ganz konkrete Maßangaben, die beim barrierefreien Wohnraum eingehalten werden müssen. Dabei wird unter anderem zwischen „barrierefrei nutzbaren Wohnungen“ und „barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren Wohnraum“ unterschieden.

Hier einige ausgewählte Maßangaben für eine barrierefreie Wohnung:

Barrierereduzierende BaumaßneMaß
Durchgang Tür, lichte Breite≥ 90 cm
Durchgang Tür, lichte Höhe über OFF≥ 205 cm
Bewegungsfläche vor WC120 cm x 120 cm
Bewegungsfläche vor WC (rollstuhlgerecht)150 cm x 150 cm
Mindestbewegungsfläche in Dusche120 cm x 120 cm
Mindestbewegungsfläche in Dusche (rollstuhlgerecht)150 cm x 150 cm
Fenstergriffhöhe85 cm bis 105 cm

Förderungen für Treppenlifte in Köln

Ein Treppenlift ist eine bauliche Veränderung, die Barrieren im Wohnraum reduziert. So gesehen lässt sich die Anschaffung durch öffentliche Förderungen und Zuschüsse finanziell unterstützen.

Pflegebedürftige können einen Zuschuss bis zu 4.000 Euro von ihrer Pflegekasse erhalten. Dieser Zuschuss wird im Rahmen einer „Wohnumfeldverbessernden Maßnahme“ gezahlt. Die Gelder können unter anderem für Türverbreiterungen, Rampen und Treppenlifte verwendet werden. Möglich sind auch Ein- und Umbau von Mobiliar, das speziell an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen angepasst wurde.

Lebt mehr als ein Pflegebedürftiger im Haushalt, kann der Zuschuss erhöht werden. Maximal können pro Haushalt vier Pflegebedürftige den Zuschuss beantragen, wodurch die finanzielle Unterstützung auf 16.000 Euro begrenzt ist. Der Anspruch ist sogar gesetzlich begründet. Die entsprechende Vorschrift findet sich im Sozialgesetzbuch (§ 40 Abs. 4 SGB XI):

(4) Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird.

Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 4.000 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhe von 4.000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme nach Satz 3 ist auf 16.000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

Bei Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, können auch finanzielle Förderungen abgerufen werden, wenn man nicht pflegebedürftig ist. Die KfW ist eine öffentlich-rechtliche Bank, über die das Bundesfinanzministerium die Rechtsaufsicht hat. Sie stellt zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für bestimmte Zwecke zur Verfügung. So gibt es das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“, das mit einer Kreditsumme bis zu 50.000 Euro hilft.

Den Antrag für den Kredit muss man bei seiner Hausbank stellen, da die KfW keine eigenen Filialen betreibt. Doch sind mit dem Kredit hohe Auflagen verbunden, die unbedingt eingehalten werden müssen. Wer andere Baumaßnahmen damit finanziert oder die Umbauten nicht nach Vorgabe umsetzt, kann mit Bußgeldern belegt werden.

KfW-Kredite sind begrenzt verfügbar

Die finanziellen Mittel für den Kredit 159 sind begrenzt. Pro Jahr steht der KfW nur ein bestimmter Geldbetrag zur Verfügung, mit dem sie barrierereduzierende Baumaßnahmen fördern kann. Sind die Mittel erschöpft, können erst im nächsten Jahr wieder Kredite zur Verfügung gestellt werden.

Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit entsteht durch die Kombination des KfW-Kredits und der nordrhein-westfälischen Förderbank „NRW.Bank“. Dabei wird der KfW-Kredit mit einem Darlehen der „NRW.Bank“ so kombiniert, dass der Zinssatz noch günstiger für den Verbraucher wird. Das entsprechende Förderprogramm heißt „Modernisierung von Wohnraum“. Auch hier sind die Mittel wie bei wie der KfW nur begrenzt verfügbar.

FörderprogrammKontakt zum Kostenträger
Wohnumfeldverbessernde MaßnahmePflegekasse
KfW-Kredit 159KfW-Bank über Hausbank
Modernisierung von Wohnraum

Service-Center NRW.Bank

Tel. (02 11) 9 17 41-45 00

Fax (02 11) 9 17 41-78 32

E-Mail: info[at]nrwbank.de


Die Stadt Köln führt kein eigenes Förder- beziehungsweise Zuschussprogramm für barrierefreien Umbau von Wohnraum. Die Sprecherin der Stadt verwies dafür auf die Förderprogramme Nordrhein-Westfalens. Sie merkte jedoch an: Das eigene städtische Wohnungsbauprogramm mit jährlich 33 Millionen Euro kommt nur dann zum Tragen, wenn die Landesmittel zur Bedarfsdeckung nicht ausreichen.“

Beratungsstellen in Köln

In Köln gibt es mehrere Anlaufstellen, in denen man sich zu barrierefreien Umbaumaßnahmen und möglichen Förderungen beraten lassen kann. Eine sehr gute Übersicht der Anlaufstellen gibt es auf der offiziellen Internetseite der Stadt Köln unter dem Stichwort „Seniorenberatung“. Hier finden sich für bestimmte Stadtteile die genauen Adressen und Kontaktdaten.


Diesen Beitrag: Drucken

Mehr von Steffen Gottschling
Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling ist der leitende Redakteur der Ratgeber-Redaktion. Bevor er 2016 bei basenio.de begann, war er im Rundfunk und in der Online-Redaktion einer regionalen Tageszeitung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind die Bereiche Pflege & Recht.

Kommentare


Kommentar schreiben

Ihre Daten sind sicher. Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet.Weitere Informationen zum Datenschutz