Schlafmythen | Schlafzimmer | Bett

Schlafmythen: 7 kuriose Fakten im Schlafzimmer & Bett

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Hilft Schäfchen zählen beim Einschlafen oder ist Kaffee am Abend schädlich? Wir nehmen 7 Schlafmythen genauer ins Auge und erklären, welche stimmen und welche schlichtweg Unsinn sind.

| Steffen Gottschling

Grundsätzlich ist unser Schlafverhalten höchst individuell. Jeder Mensch tickt eben anders und daher ist auch unser Schlaf von unseren Eigenheiten abhängig. Doch wir können dem Sandmann etwas nachhelfen, damit wir tief und fest einschlafen.

7 große Schlafmythen

Welcher Einschlaf-Tipp wirklich hilft und welcher eher unsinnig ist, erklären wir in diesem Schlaf-Ratgeber.

 

1. Durchschlafdauer


Acht Stunden Schlaf sollten es schon sein – weit gefehlt! Denn der Schlafbedarf ist bei jedem Menschen anders. Während einige Menschen mehr schlafen müssen, um sich körperlich fit zu fühlen, reichen anderen Menschen schon ein paar Stunden aus, um erholt in einen neuen Tag zu starten.

Auch das Alter ist ein entscheidender Faktor. Während Neugeborene noch rund 19 Stunden Schlaf benötigen, reichen älteren Erwachsenen oft schon fünf Stunden aus, um sich absolut entspannt zu fühlen.

 

2. Kalt muss es sein


Viele Menschen denken, dass es im Schlafzimmer kalt sein muss. Aber kalt und kühl sind zwei sehr unterschiedliche Zustände. Ein kühles Schlafklima ist gesund und tut dem Körper gut. Ist es aber zu kalt, kann der Körper keinen ruhigen Schlaf finden und sich dementsprechend kaum erholen.

Die richtige Raumtemperatur im Schlafzimmer ist deshalb entscheidend, um eine optimale Nachtruhe zu erhalten. Experten empfehlen zwischen 16°C bis 18°C bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50% und 60%.

 

3. Hilft Alkohol?


Der berühmte Schlummertrunk ist ebenfalls ein echter Mythos. Natürlich fördert Alkohol das Einschlafen, aber der Schlaf wird dadurch stark beeinträchtigt. Der Körper hat mit dem Abbau des Alkohols zu tun und kommt daher kaum zur Ruhe.

 

4. Kaffee ist schädlich


Kaffee wird weithin als Aufputschmittel gesehen, sollte also tunlichst nicht vor dem Schlafen getrunken werden. Stimmt’s? Nein, diese Aussage lässt sich nicht so einfach halten. Schlafforscher, Hans-Peter Landolt, von der Universität Zürich geht sogar so weit, dass er Kaffee als Einschlafhilfe versteht.

Die Ingredienzen fördern die Durchblutung im Gehirn, was wiederum beim Einschlafen helfen kann. Allerdings sollte man innerhalb von 15 Minuten nach dem Kaffeegenuss einschlafen, andernfalls werden die aufputschen Eigenschaften des Heißgetränks spürbar.

 

5. Schäfchen zählen, hilft nicht


Schäfchen zählen, bringt Schlaf? Auch dieser Mythos kann so nicht bestätigt werden. Seien wir doch ehrlich, es kann verdammt anstrengend werden, wenn man bei Schaf 112 ist und noch immer nicht in den Schlaf fällt.

Entspannen Sie sich lieber mit schönen Gedanken. Die Erinnerung an einen schönen Urlaub kann eine viel effektivere Einschlafhilfe sein als über den Zaun springende Schafe.

 

6. Mehrfach Aufwachen ist ungesund?


Ein guter Schläfer wacht nachts nicht auf! Stimmt nicht, mehrmaliges Aufwachen gehört sogar zu einem gesunden Schlaf. Das gilt allerdings nur, wenn man dann auch wieder schnell einschläft.

 

7. Handy im Schlafzimmer ungesund?


Jein! Es gibt noch keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass niederfrequente elektrische und magnetische Felder unseren Schlaf negativ beeinflussen. Handystrahlung ist also nach aktuellen Erkenntnissen kein Problem in unserem Schlafzimmer.

Ungemach droht jedoch von anderer Seite. Handys, Fernseher und Radios sind tagsüber unterhaltend, doch in der Nacht können sie uns vom Wesentlichen ablenken: Unserem Schlaf. Daher sollten diese Geräte aus dem Schlafzimmer verbannt werden.

Im folgenden Video geht es Schlafmythen im Alter:

Youtube Video

 

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Profilbild von Steffen Gottschling

Steffen Gottschling ist der leitende Redakteur der Ratgeber-Redaktion. Bevor er 2016 bei basenio.de begann, war er im Rundfunk und in der Online-Redaktion einer regionalen Tageszeitung tätig. Seine Themenschwerpunkte sind die Bereiche Pflege & Recht.

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